





Perserteppich Ghashghai 50×50 cm Wolle handgewebt
92$
Handgewebtes Ghashghai Perserteppich-Kissen | Material: Vorderseite 100% Schurwolle, Rückseite 100% Baumwolle | Größe: 50 x 50 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Perfekt, unbenutzt | Herkunft: Persien, Nomadengebiet
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 9384DF92
Beschreibung
Ghashghai Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieses Kelim-Kissen ist handgewebt. Die Vorderseite besteht aus 100% Schurwolle, während die Rückseite aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Damit verbindet das Kissen zwei unterschiedliche Naturmaterialien, die jeweils eine eigene textile Funktion übernehmen. Die Wolle prägt die gewebte Vorderseite und gibt ihr die für Kelims typische flache, textile Oberfläche. Baumwolle bildet die Rückseite und ergänzt die Gestaltung um eine andere Faser mit eigener Haptik.
Beim Kelim entsteht das Muster nicht durch einen Flor, sondern durch das Verweben der Schussfäden mit der Kette. Die Farben und Formen werden dadurch unmittelbar Bestandteil der Fläche. Eine handgewebte Arbeit kann kleine Abweichungen in Linienführung, Farbverteilung und Struktur zeigen. Bei diesem Stück gehört die handwerkliche Ausführung zur Beschaffenheit des Kissens und macht es zu einem einzigartigen Unikat.
Die Vorderseite aus Schurwolle steht in der Tradition nomadischer Webarbeiten, bei denen Wolle wegen ihrer Verfügbarkeit und ihrer vielseitigen Verarbeitung verwendet wird. Die Baumwollrückseite unterscheidet sich bewusst von der Wollseite und macht die Konstruktion des Kissens klar ablesbar. Im Ausgangstext werden außerdem umweltfreundliche Farbstoffe genannt. Sie dienen dazu, die leuchtenden Farben und die gewebten Muster zu erhalten.
Ein Kelim wird flach gearbeitet und unterscheidet sich deshalb grundsätzlich von einem geknüpften Teppich. Seine Struktur entsteht durch die Webtechnik, nicht durch einzelne Knoten. Das verleiht der Vorderseite eine geschlossene, grafische Wirkung. Die handgewebte Herstellung bewahrt zugleich den direkten Charakter des textilen Handwerks: Faser, Farbe und Muster liegen in einer zusammenhängenden Fläche.
Herkunft und Tradition
Das Kissen wird der Ghashghai-Tradition aus Persien zugeordnet und stammt aus einem Nomadengebiet. Die Ghashghai sind ein bedeutendes Nomadenvolk im Iran. Ihre textile Kultur ist eng mit beweglichem Leben, wechselnden Aufenthaltsorten und dem praktischen Bedarf an gewebten Gebrauchsgegenständen verbunden. Webarbeiten konnten transportiert, im Alltag eingesetzt und zugleich mit individuellen Formen und Farben gestaltet werden.
Die Ghashghai-Webkunst zählt zu den bekannten Traditionen iranischer Nomadengebiete. Ihre Arbeiten stehen für eine Verbindung von handwerklicher Erfahrung und eigenständiger Gestaltung. Das Wissen über das Spinnen, Färben und Verweben von Wolle wurde innerhalb von Gemeinschaften weitergegeben. Dadurch entwickelte sich eine textile Sprache, die nicht auf eine einzige Vorlage beschränkt ist, sondern von Weberin zu Weberin und von Familie zu Familie unterschiedliche Ausprägungen annehmen kann.
Die Tradition reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. In dieser langen Entwicklung spiegeln sich die Kultur und die Lebensweise der Ghashghai. Nomadische Textilien waren nicht nur dekorative Objekte. Sie konnten als Bestandteile der häuslichen Umgebung, als Aufbewahrungstextilien oder als textile Ausstattung verwendet werden. Ihre Gestaltung musste daher mit dem Alltag vereinbar sein und konnte dennoch Zeichen der Zugehörigkeit, des Geschmacks und der handwerklichen Fertigkeit tragen.
Die Landschaft und die Lebensbedingungen der Ghashghai boten vielfältige Anregungen für Muster und Farben. Naturformen, Erinnerungen an Wege und Lagerplätze sowie überlieferte Zeichen konnten in vereinfachter, geometrischer Form erscheinen. Bei nomadischen Webarbeiten entsteht das Design häufig aus dem Zusammenspiel von Tradition und persönlicher Ausführung. Das erklärt, warum verwandte Motive wiederkehren können, ohne dass zwei handgewebte Stücke völlig gleich aussehen.
Persische Kelims gehören zu einer breiten Familie flach gewebter Textilien. Ihre Herstellung folgt anderen Regeln als die Knüpftechnik städtischer Teppiche, steht aber ebenso für eine lange textile Geschichte. Bei nomadischen Kelims ist die Webarbeit häufig eng mit der verfügbaren Wolle, den verwendeten Färbungen und den Anforderungen des täglichen Lebens verbunden. Das Ergebnis kann schlicht und klar, farbintensiv oder stark zeichenhaft wirken.
Das vorliegende Kissen bewahrt diese Verbindung von Herkunft und Nutzung in einer textilen Form für den Wohnbereich. Seine Bezeichnung verweist auf Persien, das Nomadengebiet und die Ghashghai-Tradition. Es wird als einzigartiges Unikat beschrieben. Die Geschichte der Webtradition erklärt den kulturellen Rahmen; die konkrete Ausführung bleibt die individuelle Arbeit dieses einzelnen Kissens.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelim-Kissens ist geometrisch. Charakteristische geometrische Formen und kräftige Farben werden im Ausgangstext als Kennzeichen der Ghashghai-Webkunst beschrieben. Die flache Webtechnik unterstützt diese Wirkung, weil Linien, Flächen und Farbübergänge direkt nebeneinanderliegen. Anders als bei einem plastischen Flor entsteht die Gestaltung vor allem durch die Anordnung der gewebten Farbflächen.
Geometrische Muster können aus Rauten, Linien, Winkeln, Bordüren und rhythmisch wiederholten Flächen aufgebaut sein. In nomadischen Webtraditionen werden solche Formen oft vereinfacht, damit sie sich im Webvorgang klar umsetzen lassen. Wiederholung schafft Ordnung, während kleine Veränderungen der Proportion oder Farbe der Komposition eine eigene Handschrift geben. Diese allgemeine Gestaltungssprache beschreibt die Tradition; das konkrete Kissen ist als geometrisch gemustert angegeben.
Traditionelle Muster können mit zeitgemäßen Akzenten verbunden werden. Das Ausgangsmaterial beschreibt das Design als harmonische Kombination aus traditionellen Mustern und modernen Akzenten. Dadurch entsteht kein Widerspruch zwischen überlieferter Webkunst und heutiger Verwendung. Ein gewebtes Zeichen kann aus einer älteren Formensprache stammen und dennoch in einem modernen Wohnumfeld als eigenständige grafische Fläche gelesen werden.
Viele Symbole in der Ghashghai-Webkunst werden mit Bedeutungen aus Natur, Spiritualität und nomadischem Leben in Verbindung gebracht. Solche Deutungen gehören zum kulturellen Umfeld der Muster, dürfen aber nicht mit einer einzelnen, sicher bestimmten Aussage des vorliegenden Kissens verwechselt werden. Bei textilen Traditionen verändern sich Motive durch Weitergabe, persönliche Interpretation und die Möglichkeiten des Webstuhls. Ihre Bedeutung liegt daher sowohl in ihrer Herkunft als auch in ihrer konkreten Gestaltung.
Die kräftigen Farben und die klaren Formen verleihen einem Kelim eine erkennbare grafische Präsenz. Auf einem Kissen wird diese Präsenz in ein kleineres textiles Format übertragen, ohne dass die flach gewebte Struktur verloren geht. Das Muster bleibt von der Handarbeit geprägt: Kanten können eine eigene Spannung entwickeln, und Farbflächen können durch die Webrichtung unterschiedlich wirken. Gerade diese textile Unmittelbarkeit unterscheidet einen Kelim von einem industriell gedruckten Dekor.
Gewebte Kissen lassen sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden, weil ihre Gestaltung zugleich dekorativ und handwerklich lesbar ist. Sie können einen ruhigen Raum um eine farbige, geometrische Fläche ergänzen oder in einer bereits vielfältigen Umgebung als Teil einer textilen Komposition wirken. Das Motiv bleibt dabei das zentrale Gestaltungselement dieses Stücks: geometrisch, farbkräftig und in der Ghashghai-Tradition verankert.
Besonderheiten
Das Kissen ist ein einzigartiges Unikat und wird als perfekt sowie unbenutzt beschrieben. Kleine Unterschiede in Farben und Mustern gehören bei handgewebten Einzelstücken zur individuellen Ausführung. Sie machen nicht aus mehreren Exemplaren eine Serie, sondern unterstreichen, dass dieses Kissen eine eigene textile Gestaltung besitzt.
Als Verschluss ist ein Reißverschluss angegeben. Dadurch lässt sich der Kissenbezug öffnen, ohne dass die gewebte Vorderseite ihre Funktion als sichtbare Gestaltungsfläche verliert. Das Stück kann als dekoratives Element auf einem Sofa, einem Bett oder einem Sessel eingesetzt werden und zugleich als Kissen dienen. Auch eine Verwendung im Home Office ist möglich. Im Freien kann es verwendet werden, sofern es vor direkter Nässe geschützt wird.
Das Alter ist mit 10-20 Jahren angegeben. Der geschätzte Wert im Fachhandel beträgt 139,- €. Diese Angaben ergänzen die Beschreibung des Einzelstücks, ohne seine Herkunft oder die handwerkliche Technik zu verändern. Die Verbindung aus Ghashghai-Tradition, handgewebter Kelim-Fläche, geometrischem Muster und der ausgewiesenen Materialaufteilung prägt den Charakter dieses Kissens.
Kelim-Kissen werden in der Wohnraumgestaltung auch deshalb eingesetzt, weil sie textile Kultur sichtbar machen und zugleich eine praktische Funktion erfüllen. Sie können Gespräche über Webkunst, nomadische Traditionen und die Herkunft geometrischer Muster anregen. Bei diesem Kissen treten die gewebte Vorderseite, die Baumwollrückseite, der Reißverschluss und die Nutzung als Wohnaccessoire klar zusammen.
FAQ
Wie pflege ich mein Kelim-Kissen am besten?
Die Oberfläche sollte regelmäßig mit einer Bürstendüse abgesaugt werden. Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Da die Vorderseite aus Schurwolle besteht und handgewebt ist, sollte die Reinigung behutsam erfolgen. Das Tuch sollte nur feucht und nicht durchnässt sein; kräftiges Reiben kann die textile Oberfläche unnötig beanspruchen. Für eine weitergehende Reinigung ist eine fachkundige Behandlung sinnvoll, die Wolle, Webstruktur und Baumwollrückseite berücksichtigt.
Ist das Kissen auch für Allergiker geeignet?
Das Kissen besteht aus natürlichen Materialien: Die Vorderseite ist aus 100% Schurwolle, die Rückseite aus 100% Baumwolle. In der Beschreibung wird es als frei von schadstoffhaltigen Stoffen bezeichnet und deshalb als gute Wahl für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut eingeordnet. Eine individuelle Allergie kann dadurch nicht allgemein ausgeschlossen werden. Wer auf bestimmte Naturfasern empfindlich reagiert, sollte die eigene Verträglichkeit berücksichtigen und den direkten Hautkontakt entsprechend beurteilen.
Wo kann ich das Kissen verwenden?
Das Kelim-Kissen kann im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Home Office als dekoratives Element eingesetzt werden. Es eignet sich für ein Sofa, ein Bett oder einen Sessel und bleibt dabei ein funktionales Kissen. Eine Verwendung im Freien ist ebenfalls möglich, sofern das Kissen vor direkter Nässe geschützt wird. Die gewebte Vorderseite bringt dabei die geometrische Ghashghai-Gestaltung zur Geltung, während die Rückseite aus Baumwolle und der Reißverschluss zur praktischen Ausführung gehören.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














