Perserteppich Ghashghai 50 x 50 cm Wolle handgewebt

92$

Handgewebtes Ghashghai Perserteppich Kissen | Material: Vorderseite Schurwolle, Rückseite Baumwolle | Größe: 50 x 50 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Perfekt, unbenutzt | Herkunft: Persien, Nomadengebiet

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Inventarnummer: A0F14192

Beschreibung

Ghashghai Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieses Ghashghai Kelim Kissen ist handgewebt und besteht auf der Vorderseite aus 100% Schurwolle. Die Rückseite ist aus 100% Baumwolle gefertigt. Damit verbindet das Kissen zwei unterschiedliche Naturmaterialien, die jeweils für eine klar benannte Seite eingesetzt werden. Die Schurwolle prägt die textile Vorderseite, während die Baumwolle die Rückseite bildet. Das Kissen ist als Kelim gearbeitet und gehört damit zu den flach gewebten Textilien der orientalischen Handwerkskunst.

Beim Kelim entsteht das Muster nicht durch einen Flor, sondern durch das Weben der farbigen Schussfäden. Kette und Schuss werden auf einem Webstuhl miteinander verbunden, sodass eine flache, textile Oberfläche entsteht. Die handgewebte Herstellung erfordert ein kontrolliertes Arbeiten mit Fadenspannung, Farbwechseln und Musteraufbau. Kleine Abweichungen, die bei handgefertigten Textilien entstehen können, gehören zur individuellen Ausführung eines solchen Stücks. Bei diesem Kissen ist die Vorderseite aus reiner Schurwolle gefertigt, während die Rückseite aus reiner Baumwolle besteht.

Die Wolle wird in der Beschreibung als strapazierfähig, natürlich warm und angenehm in der Haptik charakterisiert. Die Baumwollrückseite ergänzt die textile Ausführung. Ein Reißverschluss dient als Verschlussart. Das Kissen ist 10 bis 20 Jahre alt und befindet sich in perfektem, unbenutztem Zustand. Die Angaben zu Material, Webtechnik, Verschluss und Zustand beschreiben die konkrete Ausführung dieses Einzelstücks.

Herkunft und Tradition

Das Kissen stammt aus Persien und wird dem Nomadengebiet der Ghashghai zugeordnet. Die Ghashghai sind ein nomadisch geprägtes Volk im Süden des Iran. Ihre textile Tradition umfasst unterschiedliche Teppichstile und Techniken, die eng mit ihrer Lebensweise, ihrer Umgebung und der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse verbunden sind. In dieser Tradition entstehen nicht nur Bodenbeläge, sondern auch textile Arbeiten, bei denen Muster, Farben und Webtechnik eine kulturelle Sprache bilden.

Die Ghashghai werden besonders mit der Region Fars im Süden des Iran verbunden. Fars besitzt eine lange Geschichte und gilt als ein bedeutendes Zentrum persischer Kultur. Die dort gepflegte Teppich- und Webtradition ist mit nomadischen Bewegungen ebenso verbunden wie mit regionalen Formen des Kunsthandwerks. Gewebte Textilien konnten im nomadischen Alltag praktische Aufgaben erfüllen und zugleich Zeichen von Zugehörigkeit, Erinnerung und überliefertem Wissen tragen.

Bei Ghashghai-Arbeiten wird die handwerkliche Erfahrung über Generationen weitergegeben. Der Webstuhl, die Auswahl der Garne und die Anordnung der Farben bilden dabei eine Einheit. Anders als bei industriell gefertigten Wohntextilien entsteht ein handgewebtes Stück in einzelnen Arbeitsschritten, die von der Vorbereitung der Fäden bis zum Abschluss der Webarbeit nachvollziehbar mit dem Handwerk verbunden sind. Die Kelim-Technik gehört zu den Verfahren, mit denen flache Gewebe ohne aufgeschnittenen Flor hergestellt werden.

Die regionale Herkunft bezeichnet hier die Verbindung zu Persien, Fars und dem Nomadengebiet der Ghashghai. Sie ist nicht mit einer maschinellen Serienproduktion gleichzusetzen. Vielmehr steht sie für eine textile Überlieferung, in der geometrische Ordnung, kräftige Farbwirkung und praktische Webformen zusammengehören. Das Kissen führt diese Tradition in einer kleinen, für den Wohnbereich geeigneten Form weiter. Es kann im Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur und in weiteren Räumen eingesetzt werden.

Persische Kelims sind innerhalb der orientalischen Textilkunst für ihre flache Webstruktur und ihre eigenständige Zeichensprache bekannt. Die Tradition ist regional unterschiedlich ausgeprägt. Bei Ghashghai-Mustern treten häufig klare Formen und eine lebendige Farbgestaltung zusammen. Die Bedeutung einzelner Zeichen kann mit Natur, Alltag, Familie und überlieferten Vorstellungen verbunden sein. Nicht jedes Motiv besitzt jedoch eine einzige, allgemein gültige Übersetzung; die Muster sind Teil eines gewachsenen kulturellen Zusammenhangs.

Design und Muster

Die Vorderseite des Kissens zeigt ein geometrisches Muster. Die Designsprache der Ghashghai umfasst Rauten, Zickzacklinien und stilisierte florale Formen. Solche Elemente können einzeln erscheinen oder zu größeren Feldern verbunden werden. Geometrische Linien geben dem Gewebe eine erkennbare Ordnung, während die Wiederholung einzelner Zeichen den Rhythmus der Fläche bestimmt. Das konkrete Kissen wird in der Produktbeschreibung als geometrisch gemustert bezeichnet.

Ghashghai-Webarbeiten sind für lebendige Farben und komplexe Muster bekannt. Farben können Flächen voneinander trennen, Ränder betonen oder einzelne geometrische Zeichen hervorheben. Die harmonische Auswahl der Farben macht ein solches Textil mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen kombinierbar. Dabei bleibt die traditionelle Herkunft der Mustersprache erkennbar: Die Gestaltung wirkt nicht wie ein zufälliges Dekor, sondern folgt einer überlieferten Verbindung von Linie, Fläche und Wiederholung.

Rauten gehören zu den häufig beschriebenen geometrischen Formen der Ghashghai-Tradition. Sie können als einzelne Zeichen, als ineinandergreifende Felder oder als Teil einer Bordüre aufgebaut sein. Zickzacklinien bringen eine bewegte Kontur in das Muster und können an Wege, Wasser oder natürliche Strukturen erinnern. Stilisierte florale Motive übersetzen Pflanzenformen in eine vereinfachte, textile Zeichensprache. Diese möglichen Bezüge erklären die regionale Mustersprache, ohne dem einzelnen Zeichen eine nicht belegte Einzelbedeutung zuzuschreiben.

Ein Kelim unterscheidet sich vom geknüpften Teppich durch seine flache Oberfläche. Das Muster wird während des Webens aus farbigen Schussfäden aufgebaut. Dadurch können klare Konturen und kantige geometrische Formen entstehen. Die Webtechnik beeinflusst daher unmittelbar den Charakter des Designs. Bei diesem Kissen verbindet sich die flache Kelim-Struktur mit der Ghashghai zugeschriebenen geometrischen Gestaltung. Die Schurwolle auf der Vorderseite trägt die textile Wirkung des Musters, während die Baumwolle auf der Rückseite eine andere Materialseite bildet.

Als Kissen bringt das Textil die Mustersprache der Ghashghai in einen kleineren Wohnakzent. Es ist für verschiedene Räume geeignet, darunter Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur. Die Gestaltung kann mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbunden werden, weil geometrische Formen sowohl in traditionellen als auch in reduzierten Raumkonzepten lesbar bleiben. Die Funktion als Kissen und die Herkunft aus der persischen Webtradition bestehen dabei nebeneinander: Das Stück ist ein Wohnaccessoire und zugleich ein handgewebtes textiles Einzelstück.

Besonderheiten

Das Kissen ist ein einzigartiges Unikat. Es wurde handgewebt, hat eine Vorderseite aus 100% Schurwolle und eine Rückseite aus 100% Baumwolle. Ein Reißverschluss bildet den Verschluss. Der Zustand ist perfekt und unbenutzt; das Alter wird mit 10 bis 20 Jahren angegeben. Diese Kombination macht die konkrete Ausführung klar nachvollziehbar, ohne sie mit industriell hergestellten Kissen gleichzusetzen.

Die Verwendung natürlicher Materialien und die handwerkliche Herstellung gehören zu den ausdrücklich genannten Merkmalen. Das Kissen kann in verschiedenen Räumen eingesetzt werden und ist für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur sowie weitere Wohnbereiche geeignet. Die Pflegehinweise sehen regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe vor. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben erhalten bleiben. Kleine Flecken können mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel behandelt werden.

Obwohl die verwendeten Materialien robust sind, ist die Nutzung im Innenraum vorzuziehen. Direkte Nässe und extreme Wetterbedingungen können die Farbe und die Struktur beeinträchtigen. Als handgewebtes Ghashghai Kissen verbindet das Stück eine praktische Wohnfunktion mit der überlieferten Gestaltung eines persischen Nomadengebiets. Seine Unikat-Eigenschaft liegt in der einzelnen, nicht als Serie beschriebenen Ausführung.

FAQ

Wie pflege ich mein Kelim Kissen richtig?

Das Kissen sollte regelmäßig auf niedriger Stufe abgesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie die Farben verblassen lassen kann. Bei kleinen Flecken eignet sich ein feuchtes Tuch mit mildem Reinigungsmittel. Aggressive Mittel und eine Behandlung mit viel Nässe sind nicht vorgesehen. Eine schonende Pflege unterstützt den Erhalt der handgewebten Struktur, der Schurwollvorderseite und der farbigen Gestaltung.

Kann ich das Kissen im Freien verwenden?

Die Verwendung in Innenräumen ist vorzuziehen. Obwohl das Kissen aus robusten Materialien besteht, können direkte Nässe und extreme Wetterbedingungen seine Farbbrillanz und Struktur beeinträchtigen. Geeignete Plätze sind beispielsweise Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur. Im Innenbereich bleibt das handgewebte Textil besser vor Witterungseinflüssen geschützt und kann als Wohnaccessoire genutzt werden.

Woher stammt der Ghashghai Teppich?

Ghashghai Teppiche und textile Arbeiten stammen aus der Fars-Region im Süden des Iran. Das Gebiet ist für seine reiche Teppichtradition sowie für die eigenständigen Designs und Farben der nomadischen Ghashghai bekannt. Das Kissen wird entsprechend Persien und einem Nomadengebiet zugeordnet. Seine geometrische Gestaltung und die handgewebte Kelim-Technik stehen in dieser regionalen Handwerkstradition.

Zusätzliche Informationen
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