Perserteppich Gabbeh 217 x 134 cm Schurwolle handgeknüpft

1127$

Handgeknüpfter Gabbeh Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 217 x 134 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu und hochwertig

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Inventarnummer: DB0CA53D

Beschreibung

Gabbeh Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist handgeknüpft und besteht im Flor aus glanzvoller Schurwolle. Schurwolle gehört zu den traditionellen Materialien der persischen Teppichherstellung. Ihre natürliche Faserstruktur verbindet eine weiche Haptik mit einer widerstandsfähigen Oberfläche. Bei einem Gabbeh ist die Wolle nicht nur ein dekoratives Material, sondern zugleich ein wesentlicher Bestandteil der charakteristischen Wirkung des Teppichs. Der Flor kann das Licht aufnehmen und wiedergeben, wodurch der beschriebene Glanz entsteht.

Die Verwendung von Schurwolle steht bei Gabbeh-Teppichen in engem Zusammenhang mit der nomadischen Knüpftradition. Wolle war in den Herkunftsregionen verfügbar und ließ sich zu einem robusten, zugleich angenehm griffigen Flor verarbeiten. Für Gabbeh Shuli wird diese traditionelle Materialwahl mit einer freieren und abwechslungsreicheren Gestaltung verbunden. Die Handknüpftechnik erlaubt es, Muster nicht wie ein industrielles Raster, sondern als Folge einzelner, bewusst gesetzter Knüpfentscheidungen aufzubauen.

Die im Produkt angegebene Knotendichte liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte steht für eine sorgfältige Ausführung und unterstützt die Darstellung der fantasievollen Muster. Sie beeinflusst außerdem die Geschlossenheit der Oberfläche und die Haltbarkeit des Teppichs. Das Ergebnis ist ein handgeknüpfter Flor, der die Materialeigenschaften der Schurwolle mit einer differenzierten Musterwirkung verbindet.

Der Teppich wird als neu und hochwertig beschrieben. Diese Zustandsangabe bezieht sich auf das angebotene Einzelstück. Seine Material- und Verarbeitungsmerkmale machen ihn als Orientteppich für eine Nutzung in Wohnräumen geeignet. Die Schurwolle verleiht ihm dabei eine weiche Ausstrahlung, während die handgeknüpfte Konstruktion den Bezug zur traditionellen Teppicharbeit bewahrt.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars ist eine bedeutende Landschaft der persischen Teppichkultur und insbesondere mit nomadischen und ländlichen Web- und Knüpftraditionen verbunden. In der weiteren Umgebung von Shiraz entstanden Teppiche, deren Gestaltung stärker von individueller Handarbeit als von streng standardisierten Werkstattentwürfen geprägt ist. Der Name Gabbeh steht in diesem Zusammenhang für einen Teppichtyp, der aus der Lebenswelt nomadischer Knüpfer hervorgegangen ist.

Die Teppichherstellung in Fars entwickelte sich unter Bedingungen, die eine praktische und unmittelbar verfügbare Arbeitsweise begünstigten. Wolle, Handarbeit und die Weitergabe von Fertigkeiten innerhalb der Gemeinschaft bildeten wichtige Grundlagen. Das Knüpfen war nicht ausschließlich die Herstellung eines dekorativen Gegenstands. Teppiche erfüllten zugleich Aufgaben im häuslichen Alltag und wurden entsprechend den verfügbaren Materialien, den persönlichen Vorstellungen und dem Können der Knüpfer gestaltet.

Gabbeh-Teppiche werden häufig mit einer reduzierten Bildsprache verbunden. Viele klassische Ausführungen arbeiten mit großzügigen Flächen, klaren Formen und einer begrenzten Zahl von Farben. Gabbeh Shuli nimmt innerhalb dieser Tradition eine ausdrucksvollere Position ein. Die Muster sind fantasievoll und kunstvoll, ohne den Bezug zur freien, nicht vollständig schematischen Arbeitsweise der Gabbeh-Knüpfer zu verlieren. So verbindet der Typ die Einfachheit seiner Herkunft mit einer abwechslungsreicheren Ornamentik.

Die Nähe zu Shiraz ist für die Einordnung in die Fars-Tradition hilfreich, macht den Teppich jedoch nicht zu einem Shiraz-Teppich. Seine Bezeichnung bleibt Gabbeh Shuli; die Herkunft ist die Region Fars. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig, weil eine Region, eine Stadt, ein Teppichtyp und ein Muster unterschiedliche Aussagen treffen können. Fars beschreibt hier den regionalen Ursprung, während Gabbeh Shuli die Teppichart und ihre Gestaltung bezeichnet.

In Fars existieren neben Gabbeh Shuli weitere Teppichformen, die von nomadischen Stämmen gefertigt werden. Gabbeh-Fars-Teppiche zeigen häufig geometrische Designs und lebendige Farben. Ihre robuste Ausrichtung macht sie auch für stärker frequentierte Bereiche interessant. Kerman-Teppiche aus der benachbarten Provinz bilden dagegen eine andere Tradition mit detaillierten Mustern und hochwertigen Materialien. Die Gegenüberstellung zeigt, wie vielfältig die persische Teppichlandschaft ist, ohne die unterschiedlichen Ursprünge und Stilrichtungen gleichzusetzen.

Auch die Werkstätten aus der Region Isfahan gehören zu den bekannten Bereichen der persischen Teppichherstellung. Ihre Teppiche werden häufig mit ausgearbeiteten floralen Motiven verbunden und unterscheiden sich in Stil und Technik von Gabbeh Shuli. Gemeinsam ist den verschiedenen Traditionen die Bedeutung von Handwerk, Materialkenntnis und überlieferten Gestaltungsformen. Der Gabbeh Shuli bleibt dabei eigenständig: Seine Herkunft in Fars und seine fantasievolle Musterwelt bestimmen seine Einordnung.

Design und Muster

Das zentrale Merkmal dieses Gabbeh Shuli sind ausgefallene und fantasievolle Designs. Damit unterscheidet er sich von einfarbigen oder sehr schlichten Gabbeh-Teppichen. Seine Muster folgen einer freieren Bildsprache, in der die Gestaltung nicht auf eine einzige regelmäßig wiederholte Form beschränkt ist. Der Ausdruck Shuli wird im Produktzusammenhang mit dieser kunstvollen und abwechslungsreichen Musterauffassung verbunden.

Die Motive eines Gabbeh Shuli können die persönliche Handschrift der Knüpfer sichtbar machen. In der nomadischen Teppichkunst entstehen Muster nicht ausschließlich aus einem festgelegten Werkstattkarton. Vorstellungen aus der Umgebung, Erinnerungen, überlieferte Zeichen und eigene Variationen können in eine Komposition einfließen. Dadurch erhält die Gestaltung eine erzählerische Offenheit. Bei diesem Einzelstück wird diese Stilrichtung durch die Bezeichnung als ausgefallen und fantasievoll beschrieben; konkrete Einzelmotive sind nicht benannt.

Die genannten Farbvariationen umfassen Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Palette verbindet kräftige und zurückhaltende Töne. Rot kann innerhalb einer Komposition einen klaren Farbakzent setzen, während Beige und Braun eine erdverbundene Grundlage bilden. Grau ergänzt die Palette um einen neutralen Ton. Welche Farbe im einzelnen Bereich des Teppichs dominiert, wird nicht festgelegt; festgehalten sind die genannten Farbvariationen.

Die Farbwirkung eines Gabbeh Shuli entsteht nicht unabhängig vom Material. Der Flor aus Schurwolle kann die Farben weich und zugleich lebendig erscheinen lassen. Sein Glanz verändert die Wahrnehmung je nach Lichteinfall und Blickwinkel. Das bedeutet nicht, dass der Teppich seine Farben wechselt, sondern dass die Oberfläche unterschiedliche Nuancen sichtbar machen kann. Zusammen mit der fantasievollen Gestaltung entsteht so ein Musterbild, das sowohl in traditionell eingerichteten als auch in moderner gestalteten Räumen gelesen werden kann.

Gabbeh Shuli-Teppiche stehen für eine Verbindung aus freier Musteridee und persischer Knüpftradition. Anders als streng florale Werkstattteppiche müssen ihre Designs nicht durchgehend symmetrisch oder über die gesamte Fläche identisch aufgebaut sein. Gerade die Abweichung von einer rein schematischen Ordnung gehört zur gestalterischen Aussage dieses Typs. Sie lässt Raum für geometrische Anklänge, freie Formen und individuelle Zusammenstellungen, ohne dem einzelnen Teppich ein Motiv zuzuschreiben, das in der Beschreibung nicht genannt ist.

Die Gestaltung kann mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen kombiniert werden. Der Produkttext nennt sowohl moderne Möbel als auch traditionelle Einrichtungsgegenstände als mögliche Umgebungen. Daraus ergibt sich keine feste Stilvorgabe für diesen Teppich, sondern eine Beschreibung seiner gestalterischen Anschlussfähigkeit. Die Farben Rot, Beige, Grau und Braun erlauben unterschiedliche Kombinationen, während die ausgefallenen Muster einen eigenständigen visuellen Schwerpunkt bilden.

Besonderheiten

Zu den Besonderheiten dieses Einzelstücks gehören seine Herkunft aus der Region Fars, die Ausführung als Gabbeh Shuli und die fantasievolle Musterwelt. Der Teppich ist handgeknüpft, besteht im Flor aus glanzvoller Schurwolle und wird als neu und hochwertig angegeben. Die Farbvariationen Rot, Beige, Grau und Braun prägen seine beschriebene Farbpalette. Seine Knotendichte liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter.

Für die Pflege wird empfohlen, den Teppich regelmäßig abzusaugen und ihn bei Bedarf mit einem feuchten Tuch zu reinigen. Eine professionelle Reinigung wird empfohlen, damit Farben und Struktur erhalten bleiben. Bei der Reinigung sollte die Konstruktion als handgeknüpfter Wollteppich berücksichtigt werden. Die Pflegehinweise gelten für Gabbeh Shuli-Teppiche allgemein und unterstützen einen sachgerechten Umgang mit dem angebotenen Stück.

FAQ

Was macht Gabbeh Shuli-Teppiche besonders?

Gabbeh Shuli-Teppiche verbinden die Tradition der Region Fars mit ausgefallenen und fantasievollen Mustern. Sie unterscheiden sich damit von einfarbigen oder sehr schlichten Gabbeh-Teppichen. Bei diesem Stück kommen die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus glanzvoller Schurwolle, die Farbvariationen Rot, Beige, Grau und Braun sowie die angegebene Knotendichte hinzu. Der Typ steht für eine freiere Gestaltung, die mit der nomadischen Knüpftradition verbunden ist.

Wie pflege ich meinen Gabbeh Shuli-Teppich?

Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden. Wenn eine zusätzliche Reinigung erforderlich ist, kann ein feuchtes Tuch verwendet werden. Für den Erhalt von Farben und Struktur wird eine professionelle Reinigung empfohlen. Da es sich um einen handgeknüpften Teppich mit Schurwollflor handelt, sollte die Reinigung materialgerecht erfolgen und die Struktur des Flors berücksichtigen.

Welche Farben sind für Gabbeh Shuli typisch?

Als typische Farbvariationen werden Rot, Beige, Grau und Braun genannt. Diese Farben können in unterschiedlichen Gewichtungen miteinander verbunden sein. Rot bringt einen deutlichen Akzent ein, Beige und Braun wirken erdverbunden, und Grau ergänzt die Palette neutral. Gemeinsam lassen sich die Töne mit modernen Möbeln ebenso wie mit traditionellen Einrichtungsgegenständen kombinieren.

Zusätzliche Informationen
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