









Perserteppich Gabbeh 197 x 150 cm Wolle handgeknüpft
2253$
Handgeknüpfter Gabbeh Perserteppich | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, handgesponnen und handgefärbt | Größe: 197 x 150 cm | Muster: Gestreift | Zustand: Neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 5A8818D0
Beschreibung
Gabbeh Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Schurwolle. Die Wolle wurde von Hand gesponnen und von Hand gefärbt. Damit sind die im Ausgangstext genannten Arbeitsschritte klar benannt: Das Garn entsteht nicht allein durch einen industriellen Spinnvorgang, und die Färbung gehört ebenfalls zur handwerklichen Ausführung des Teppichs. Die Verwendung von Schurwolle gibt dem Flor eine natürliche, griffige Struktur.
Schafwolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer widerstandsfähigen Faser eingesetzt. Sie kann bei sachgemäßer Behandlung über lange Zeit ihre Struktur behalten und besitzt eine für Wohnteppiche geeignete, angenehm textile Oberfläche. Die natürliche Beschaffenheit der Wolle wird traditionell auch mit einer gewissen Unempfindlichkeit gegenüber alltäglichem Staub und Schmutz verbunden. Für diesen Teppich sind handgesponnene und handgefärbte Schurwolle als Materialmerkmale angegeben.
Beim Handknüpfen wird jedes Knüpfdetail einzeln in die vorbereitete Teppichstruktur eingearbeitet. Die Knotendichte ist mit 300.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine solche Dichte gehört zur technischen Beschreibung dieses Stücks und steht für eine eng aufgebaute Knüpfung. Die handgeknüpfte Ausführung verbindet die robuste Wollfaser mit einer regelmäßig aufgebauten Oberfläche. Der Teppich ist als neu und perfekt erhalten beschrieben. Außerdem ist er für die Verwendung auf Fußbodenheizung geeignet.
Die Pflege eines Wollteppichs beginnt mit regelmäßigem, schonendem Staubsaugen. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig belastet werden. Eine gelegentliche professionelle Reinigung unterstützt die Erhaltung von Flor und Farbwirkung. Die im Ausgangstext genannten Pflegehinweise gehören zur praktischen Verwendung dieses handgeknüpften Gabbeh und ersetzen keine auf das konkrete Material abgestimmte Fachberatung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich ist als Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran bezeichnet. Gabbeh-Teppiche werden eng mit den nomadischen und ländlichen Teppichtraditionen Irans verbunden. In diesen Traditionen entstanden Teppiche zunächst als Gebrauchsgegenstände für den eigenen Alltag. Ihre Gestaltung war nicht ausschließlich repräsentativ, sondern sollte mit den verfügbaren Materialien, den örtlichen Arbeitsweisen und den praktischen Anforderungen des Lebens vereinbar sein.
Gabbeh steht in der Teppichkunde für eine unmittelbar wirkende, häufig klar gegliederte Formensprache. Die frühen Vorbilder wurden von Menschen geknüpft, die Wolle aus der eigenen Umgebung verarbeiteten und ihre Teppiche mit überschaubaren, gut lesbaren Motiven gestalteten. Dadurch entwickelte sich ein Erscheinungsbild, das weniger auf eine überfüllte Ornamentik als auf Fläche, Rhythmus und die Wirkung des Materials setzt. Diese Verbindung von Alltagstauglichkeit und eigenständiger Gestaltung prägt die Wahrnehmung des Gabbeh bis heute.
Die iranische Teppichherstellung verfügt über eine lange Geschichte. Über viele Regionen hinweg entstanden unterschiedliche Knüpfweisen, Farbsysteme und Mustertraditionen. Ein Gabbeh lässt sich innerhalb dieser Vielfalt durch seine Nähe zu nomadischen Teppichen und durch seine reduzierte Bildsprache einordnen. Die Bezeichnung Loribaft verweist im Produktnamen auf eine bestimmte Gabbeh-Tradition beziehungsweise Ausprägung. Sie macht aus diesem Stück jedoch keine zusätzliche, im Ausgangstext bestätigte Provinzangabe. Als Herkunft ist Persien beziehungsweise Iran genannt.
Bei nomadischen Teppichen beeinflussen die Lebensweise, die verfügbare Wolle und die transportable Arbeitsausrüstung die Gestaltung. Ein Webstuhl oder Knüpfrahmen musste für den jeweiligen Gebrauch geeignet sein, während Wolle vor Ort gewonnen und verarbeitet werden konnte. Solche Bedingungen förderten klare Muster, robuste Konstruktionen und eine sachliche Nutzung der Farbe. Gabbeh-Teppiche werden deshalb häufig als Ausdruck einer ursprünglichen iranischen Teppichkultur beschrieben, ohne dass jedes einzelne Stück einem bestimmten Stamm oder einer bestimmten Ortschaft zugeordnet werden kann.
Die Tradition des Gabbeh lebt heute in unterschiedlichen Formen weiter. Handwerker greifen weiterhin auf Wollgarne, überlieferte Knüpftechniken und eine reduzierte Ornamentik zurück. Gleichzeitig werden Gabbeh-Muster in zeitgemäßen Wohnumgebungen verwendet, weil ihre klare Struktur mit verschiedenen Einrichtungsstilen vereinbar ist. Der vorliegende Teppich wird als moderner Gabbeh geführt, bleibt in seiner handgeknüpften Ausführung aber mit der iranischen Tradition verbunden.
Der Begriff Loribaft wird im Handel und in der Teppichkunde für Gabbeh-Teppiche mit einer besonders sorgfältigen, kompakteren Ausarbeitung verwendet. Die genaue Verwendung der Bezeichnung kann je nach Händler und Region variieren. Für dieses Stück sind die Bezeichnungen Gabbeh und Loribaft im Titel überliefert. Sicher festgehalten sind außerdem die persische beziehungsweise iranische Herkunft, die handgeknüpfte Herstellung und die Verwendung von handgesponnener sowie handgefärbter Schurwolle.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als gestreift angegeben. Streifen gehören zu den klarsten Gestaltungsmitteln der Teppichkunst: Sie teilen die Fläche in wiederkehrende Bahnen und erzeugen einen gut erkennbaren Rhythmus. Je nach Anordnung können Streifen längs, quer oder in unterschiedlich breiten Feldern erscheinen. Für dieses konkrete Stück ist die gestreifte Gestaltung als Mustermerkmal dokumentiert; eine weitergehende Beschreibung einzelner Farben oder Streifenbreiten liegt nicht vor.
Die reduzierte Klarheit des Gabbeh steht in enger Beziehung zur iranischen Nomaden- und Gebrauchsteppichtradition. Statt eine Fläche vollständig mit einem komplexen Rapport zu füllen, kann die Gestaltung mit wenigen Formen und deutlichen Abständen arbeiten. Dadurch bleibt die Struktur des Teppichs auch aus einiger Entfernung lesbar. Bei einem gestreiften Gabbeh entsteht die Ordnung vor allem durch die Wiederholung der Linien und durch das Verhältnis von Fläche, Farbe und Zwischenraum.
Gabbeh-Muster zeigen häufig eine geometrische Denkweise. Geometrie bedeutet dabei nicht zwingend mathematische Strenge, sondern eine aus einfachen Formen entwickelte Ordnung. Linien, Rechtecke, Felder und stilisierte Figuren können so miteinander verbunden werden, dass ein ruhiger oder bewegter Rhythmus entsteht. Beim vorliegenden Teppich ist lediglich das Streifenmuster als konkretes Designmerkmal genannt. Deshalb werden keine zusätzlichen Motive, Farbtöne oder Ornamente behauptet.
Die Farbwirkung eines Gabbeh hängt stark vom verwendeten Wollgarn und von der Färbung ab. Handgefärbte Wolle kann eine textile, lebendige Oberfläche zeigen, weil die Farbe mit der Faser und ihrer natürlichen Struktur zusammenspielt. In der iranischen Teppichtradition werden sowohl pflanzliche als auch andere traditionelle Färbeverfahren überliefert. Für diesen Teppich ist die Wolle als handgefärbt beschrieben; konkrete Farbstoffe oder einzelne Farben sind nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt.
Ein moderner Gabbeh kann in einer reduzierten Einrichtung ebenso eingesetzt werden wie in einem Raum mit traditionellen Möbeln. Die Streifen schaffen eine visuelle Gliederung, ohne eine bestimmte Raumfunktion vorzuschreiben. Das Muster kann den Boden als zusammenhängende Fläche fassen und zugleich eine klare Richtung in die Einrichtung bringen. Diese Wirkung ergibt sich aus der Gestaltungstradition des Gabbeh und ist keine zusätzliche Behauptung über einen nicht genannten Farb- oder Dekoraufbau.
Die handgeknüpfte Ausführung unterstützt die Lesbarkeit des Musters, weil die Oberfläche nicht aus einem gedruckten Rapport besteht. Farbe und Linie werden durch einzelne Knoten und die Anordnung des Flors aufgebaut. Gerade bei traditionellen Wollteppichen gehört die Verbindung von Material, Knüpfung und Muster zu den wesentlichen Gestaltungselementen. Beim Gabbeh Loribaft treffen diese handwerkliche Entstehung und die im Ausgangstext genannte gestreifte, moderne Gestaltung zusammen.
In der Geschichte iranischer Teppiche dienten Muster nicht nur der Dekoration. Sie konnten den Arbeitsprozess strukturieren, regionale Sehgewohnheiten widerspiegeln oder aus vertrauten Zeichen und vereinfachten Formen hervorgehen. Bei Gabbeh-Teppichen ist die unmittelbare, oft ursprüngliche Wirkung besonders wichtig. Die gestreifte Gestaltung dieses Exemplars fügt sich in diese Tradition der klaren Flächenordnung ein, ohne dass daraus ein bestimmtes historisches Motiv abgeleitet werden muss.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit dieses Gabbeh ist die angegebene Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt den technischen Aufbau und die enge Ausarbeitung des handgeknüpften Teppichs. Hinzu kommen die handgesponnene und handgefärbte Schurwolle, die den Materialcharakter prägen. Der Teppich ist als neu und perfekt erhalten beschrieben und kann auf Fußbodenheizung verwendet werden.
Die Pflege bleibt bei einem Wollteppich mit handgeknüpfter Verarbeitung überschaubar. Regelmäßiges Staubsaugen entfernt lose Verschmutzungen aus dem Flor. Eine professionelle Reinigung in angemessenen Abständen kann dazu beitragen, die Fasern und die Farbwirkung zu erhalten. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung und dauerhaft sehr stark frequentierte Bereiche sollten nach Möglichkeit vermieden werden, damit die Oberfläche gleichmäßig bleibt.
FAQ
Wie oft sollte ich diesen Perserteppich reinigen?
Regelmäßiges Staubsaugen ist sinnvoll, um Staub und alltäglichen Schmutz aus dem Wollflor zu entfernen. Eine professionelle Reinigung kann ungefähr alle zwei bis drei Jahre erfolgen. Der genaue Rhythmus hängt von der Nutzung und der Verschmutzung ab. Bei der Reinigung sollte ein Fachbetrieb gewählt werden, der Erfahrung mit handgeknüpften Wollteppichen besitzt und die Farben sowie die Struktur des Flors berücksichtigt.
Woher stammt der Gabbeh Loribaft?
Der Teppich ist als Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran angegeben. Gabbeh-Teppiche stehen traditionell in Verbindung mit iranischen Nomadenstämmen und ländlichen Gemeinschaften. Sie wurden ursprünglich häufig als praktische Teppiche für den Alltag hergestellt. Eine konkrete iranische Provinz oder ein bestimmter Stamm ist für dieses Stück nicht genannt; deshalb bleibt die Herkunftsangabe auf Persien beziehungsweise Iran und die Typbezeichnung Gabbeh Loribaft beschränkt.
Wie lässt sich die Lebensdauer des Gabbeh verlängern?
Schonendes, regelmäßiges Staubsaugen unterstützt die Pflege des Wollflors. Der Teppich sollte möglichst nicht dauerhaft direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Bereiche mit besonders starkem Fußverkehr können die Oberfläche stärker beanspruchen und sollten, wenn möglich, vermieden werden. Ergänzend hilft eine fachgerechte professionelle Reinigung dabei, Fasern und Farben zu schonen. Diese Maßnahmen passen zur handgeknüpften Schurwolle und zur beschriebenen Nutzung auf Fußbodenheizung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |


















