


Perserteppich Fars 58 x 62 cm Wolle handgeknüpft
568$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 58 x 62 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Zustand: Hochwertige Verarbeitung
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: F1AA8068
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghashghai Perserteppich ist aus natürlicher Wolle gefertigt und handgeknüpft. Die Verwendung von Wolle gehört zur überlieferten Herstellung der Ghashghai-Teppiche aus Südpersien. Das Material verbindet eine angenehme Oberfläche mit einer robusten Beschaffenheit und passt damit zu einer Teppichtradition, in der Gebrauchstauglichkeit und handwerkliche Ausführung zusammengehören. Die natürliche Wolle wird traditionell unter freiem Himmel verarbeitet. Dadurch bleibt die Herstellung eng mit den Lebens- und Arbeitsweisen der nomadischen Ghashghai verbunden.
Die Verarbeitung wird als hochwertig beschrieben. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Knoten für Knoten auf dem Grundgewebe. Diese Arbeitsweise erlaubt eine differenzierte Ausführung geometrischer Ornamente und macht jedes einzelne Stück zu einem eigenständigen Erzeugnis. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 180.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Im Zusammenhang mit der natürlichen Wolle bildet diese dichte Knüpfung die technische Grundlage für die beschriebene Detailgenauigkeit und Langlebigkeit.
Wolle wird bei Ghashghai-Teppichen nicht nur wegen ihrer Belastbarkeit eingesetzt. Sie verleiht der Oberfläche auch die für handgeknüpfte Nomadenteppiche typische griffige Struktur. Die Pflege bleibt bei regelmäßiger Reinigung überschaubar; bei stärkerer Verschmutzung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Diese Hinweise beziehen sich auf die Erhaltung von Farbbrillanz und Struktur, ohne die handwerkliche Eigenart des Teppichs zu verändern.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Südpersien, genauer aus der Provinz Fars. Dort lebt und arbeitet das nomadische Volk der Ghashghai, dessen Teppichkunst mit der regionalen Lebensweise eng verbunden ist. Ghashghai-Teppiche entstehen in einer Tradition, die mobile Lebensformen, praktische Anforderungen und eine eigenständige Ornamentik miteinander verbindet. Ihre Herkunft wird deshalb nicht nur über einen geografischen Ort beschrieben, sondern auch über die Gemeinschaft, die diese Knüpfkunst über Generationen hinweg gepflegt hat.
Fars liegt im Süden Irans und zählt zu den wichtigen Landschaften der persischen Teppichkultur. Die Region ist historisch von unterschiedlichen Lebensformen geprägt, darunter nomadische Gruppen, sesshafte Gemeinden und Handelswege zwischen verschiedenen Landesteilen. In diesem Umfeld konnten sich eigene Muster- und Farbsprachen entwickeln. Die Ghashghai stehen dabei für eine nomadische Ausprägung der persischen Teppichtradition. Ihre Arbeiten werden mit Robustheit, markanter Gestaltung und der Verwendung hochwertiger natürlicher Materialien verbunden.
Nomadische Teppiche unterscheiden sich in ihrer kulturellen Funktion von höfischen oder rein städtischen Erzeugnissen. Sie waren Teil des alltäglichen Lebens und mussten sich für wechselnde Räume und praktische Nutzung eignen. Aus dieser Verbindung von Gebrauch und Gestaltung entwickelte sich eine klare, gut erkennbare Formensprache. Die Herstellung blieb handwerklich geprägt: Das Wissen über Wolle, Knüpfung, Farben und Motive wurde innerhalb der Gemeinschaft weitergegeben. Der Ghashghai-Teppich steht damit für eine textile Tradition, in der Herkunft und Herstellung unmittelbar zusammengehören.
Die Nähe zu Shiraz wird bei der Beschreibung von Ghashghai-Mustern häufig erwähnt, weil regionale Ornamente und bestimmte Gestaltungsideen in Südpersien miteinander in Beziehung stehen. Dennoch werden Ghashghai-Teppiche als eigene Gruppe wahrgenommen. Ihre nomadische Herkunft, ihre geometrische Klarheit und ihre robuste Verarbeitung bilden ein charakteristisches Profil innerhalb der persischen Teppichwelt. Daneben haben sich in der Region und in anderen Teilen Persiens weitere eigenständige Zentren entwickelt. Kerman ist für detailreiche florale Muster und oft sanfte Pastelltöne bekannt, während Bakhtiari-Teppiche kräftige Farben und großflächige Muster zeigen. Nain und Tabriz werden mit feinen Knotungen und eleganten Entwürfen verbunden.
Diese unterschiedlichen Beispiele machen deutlich, dass die persische Teppichkultur aus vielen regionalen Traditionen besteht. Ein Ghashghai-Teppich wird dabei über seine Verbindung zu Südpersien und zur Provinz Fars eingeordnet. Die Bezeichnung verweist auf die Ghashghai-Tradition und nicht lediglich auf ein einzelnes Dekor. Herkunft, handwerkliche Technik und die Weitergabe von Mustern bilden gemeinsam den kulturellen Rahmen dieses Teppichtypus.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Geometrische Gestaltung ist ein wesentliches Ausdrucksmittel der Ghashghai-Tradition. Linien, Rauten, Winkel, Hakenformen und wiederkehrende Flächen können in solchen Entwürfen zu einem rhythmischen Gesamtbild verbunden werden. Anders als eine naturalistische Darstellung arbeitet die Geometrie mit Ordnung, Wiederholung und klaren Abgrenzungen. Dadurch erhält das Muster eine eigenständige visuelle Struktur.
Bei nomadischen Teppichen werden Ornamente häufig aus dem Gedächtnis und nach überlieferten Vorlagen geknüpft. Ein Motiv kann dabei in leicht veränderter Form von einer Knüpferin zur nächsten weitergegeben werden. Diese Art der Überlieferung bewahrt die Grundidee eines Musters, lässt aber Raum für individuelle Ausführung. Deshalb ist ein handgeknüpfter Ghashghai-Teppich kein industriell identisches Produkt. Die geometrischen Ornamente bleiben als Tradition erkennbar, während ihre konkrete Anordnung dem einzelnen Stück sein eigenes Erscheinungsbild gibt.
Ghashghai-Designs werden oft mit lebendigen Farben verbunden. Als typische Nuancen gelten warme Rottöne und satte Brauntöne, die eine erdige Wirkung erzeugen können. Diese Farbwelt steht in Beziehung zur Landschaft und zur regionalen Gestaltungstradition Südpersiens. Für die Einordnung des vorliegenden Teppichs ist jedoch das geometrische Ornament die ausdrücklich beschriebene Mustereigenschaft. Die allgemeine Farbtradition erklärt den stilistischen Zusammenhang der Ghashghai-Teppiche, ohne zusätzliche Einzelheiten über dieses Stück festzulegen.
Die geometrische Formensprache erfüllt nicht nur eine dekorative Aufgabe. Wiederholte Ornamente können den Blick über die Fläche führen und dem Entwurf einen ausgewogenen Rhythmus geben. Eine hohe Knotendichte unterstützt bei solchen Mustern die präzise Ausarbeitung kleinerer Formen. Bei Ghashghai-Teppichen treffen diese technische Möglichkeit und die überlieferte Ornamentik aufeinander. So entsteht ein Design, das sowohl aus klaren Einzelmotiven als auch aus ihrer Beziehung zueinander besteht.
Im Vergleich zu floralen Stadtteppichen liegt der Schwerpunkt hier auf der geometrischen Ordnung. Das bedeutet nicht, dass die Ghashghai-Tradition ohne regionale Einflüsse existiert. Südpersien war stets ein Raum des Austauschs zwischen unterschiedlichen Teppichkulturen. Ghashghai-Muster werden deshalb im Zusammenhang mit benachbarten Traditionen betrachtet, bewahren aber ihre eigene nomadische Prägung. Die Kombination aus geometrischen Ornamenten, handwerklicher Knüpfung und natürlicher Wolle macht den gestalterischen Charakter dieses Teppichtypus nachvollziehbar.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Südpersien in der Provinz Fars, die Herstellung durch die Ghashghai-Tradition, die handgeknüpfte Ausführung und die natürliche Wolle. Hinzu kommt die Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster wird durch geometrische Ornamente bestimmt. Die Verarbeitung ist als hochwertig beschrieben.
Für die Erhaltung des Teppichs empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen. Flecken sollten sofort gereinigt werden. Eine professionelle Teppichreinigung kann einmal im Jahr hilfreich sein. Diese Pflege unterstützt den Erhalt der Farbbrillanz und der Struktur. Die Wolle, die handwerkliche Knüpfung und die geometrische Gestaltung bleiben dabei die bestimmenden Eigenschaften des Stücks.
FAQ
Wie pflege ich einen Ghashghai-Teppich am besten?
Ein Ghashghai-Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub nicht dauerhaft in der natürlichen Wolle festsetzt. Flecken werden am besten sofort gereinigt, da eine frühe Behandlung die Oberfläche und die Farbwirkung schont. Zusätzlich kann eine professionelle Teppichreinigung einmal im Jahr hilfreich sein. Eine fachgerechte Reinigung trägt dazu bei, die Farbbrillanz und die Struktur des handgeknüpften Teppichs langfristig zu erhalten.
Woher stammen Ghashghai-Teppiche?
Ghashghai-Teppiche stammen aus Südpersien, insbesondere aus der Provinz Fars. Dort lebt und arbeitet das nomadische Volk der Ghashghai. Die Herkunft bezeichnet somit sowohl die Region als auch die Gemeinschaft, deren überlieferte Knüpfkunst diesen Teppichtypus geprägt hat. Die Verbindung von nomadischer Lebensweise, natürlicher Wolle und handwerklicher Herstellung gehört zum kulturellen Hintergrund der Ghashghai-Teppiche.
Was macht Ghashghai-Teppiche einzigartig?
Ghashghai-Teppiche verbinden eine hohe Knotendichte mit robuster Verarbeitung aus natürlicher Wolle und einer eigenständigen geometrischen Gestaltung. Ihre Besonderheit liegt außerdem in der Verbindung zur nomadischen Ghashghai-Tradition aus der Provinz Fars. Die handgeknüpfte Ausführung macht jedes Stück zu einem eigenen Teppich, während die geometrischen Ornamente die charakteristische Gestaltungssprache dieser persischen Herkunftstradition sichtbar machen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











