


Perserteppich Fars 56 x 60 cm Wolle handgeknüpft
568$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: natürliche Wolle | Größe: 56 x 60 cm | Muster: geometrische Ornamente | Zustand: hochwertige Verarbeitung
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghashghai-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus natürlicher Wolle. Die Wolle stammt von einheimischen Schafen aus der Region. Damit verbindet das Stück ein traditionelles Naturmaterial mit einer Herstellung, bei der jeder Knoten von Hand gesetzt wird. Die Oberfläche aus Wolle wird als weich, strapazierfähig und pflegeleicht beschrieben. Diese Eigenschaften machen den Teppich für Wohnbereiche geeignet, in denen ein angenehmer und zugleich belastbarer Bodenbelag gefragt ist.
Die Knotendichte liegt bei diesem Teppich im Bereich von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht die Ausarbeitung klarer Konturen und feinerer Einzelheiten innerhalb eines geometrischen Entwurfs. Beim Handknüpfen entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Anordnung der einzelnen Knoten. Dadurch erhält jedes fertige Stück eine eigene Ausprägung.
Die hochwertige Verarbeitung ist ein ausdrückliches Merkmal dieses Teppichs. Handwerkliche Arbeit lässt kleine Unterschiede in der Ausführung zu und macht den Charakter eines einzelnen Teppichs sichtbar. Die natürliche Wolle trägt dabei sowohl zur Haptik als auch zur praktischen Nutzbarkeit bei. Der Teppich verbindet somit eine traditionelle Fertigungsweise mit einem Material, das im Alltag verwendet werden kann.
Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Flecken sollten unmittelbar mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen unterstützt den Erhalt von Farben und Qualität. Diese Hinweise gelten für die sachgerechte Behandlung eines handgeknüpften Wollteppichs und helfen dabei, seine Oberfläche langfristig zu bewahren.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Südpersien, aus der Provinz Fars im Iran. Mit Fars ist eine Region verbunden, in der das Volk der Ghashghai lebt und eine eigene Teppichtradition entwickelt hat. Die Bezeichnung Ghashghai verweist deshalb auf den kulturellen Zusammenhang dieser Knüpfkunst. Der Teppich ist als Perserteppich einzuordnen, weil seine Herkunft im Iran liegt.
Die Teppiche der Ghashghai stehen in Verbindung mit einer handwerklichen Kultur, in der textile Arbeiten über Generationen weitergegeben wurden. Das Knüpfen ist dabei nicht nur ein technischer Vorgang, sondern auch eine Form der Gestaltung, bei der Erfahrungen mit Wolle, Farben und Ornamenten zusammenkommen. Regionale Traditionen zeigen sich in der Auswahl der Motive und in der Art, wie Flächen gegliedert werden. Zugleich bewahrt jedes handgeknüpfte Stück die individuelle Arbeit der Person, die es gefertigt hat.
Fars gehört zu den Landschaften Südpersiens, deren textile Kultur von einer eigenständigen Formensprache geprägt ist. Ghashghai-Teppiche werden häufig mit einer klaren, geometrischen Gestaltung und einer kräftigen Farbwirkung verbunden. Diese Merkmale stehen nicht für ein starres Schema, sondern für eine regionale Tradition, die unterschiedliche Entwürfe hervorbringt. Der vorliegende Teppich wird durch geometrische Ornamente sowie durch Rot- und Brauntöne charakterisiert.
Persische Teppiche werden in vielen regionalen Ausprägungen geknüpft. Isfahan ist beispielsweise für florale Kompositionen bekannt, während Tabriz häufig mit fein ausgearbeiteten Details und einer eleganten Farbgebung verbunden wird. Nain wird ebenfalls als bedeutende Teppichtradition genannt. Diese Ortsbezeichnungen beschreiben jeweils eigene Stilrichtungen und Herkunftszusammenhänge. Ein Ghashghai-Teppich aus Fars bleibt davon zu unterscheiden, auch wenn alle genannten Traditionen zur vielfältigen Geschichte persischer Teppiche gehören.
Die Weitergabe von Knüpfwissen betrifft den Umgang mit dem Material ebenso wie die Gestaltung. Kenntnisse über das Vorbereiten der Wolle, das Setzen der Knoten und das Ordnen der Muster werden innerhalb einer handwerklichen Tradition verfeinert. Der einzelne Teppich ist daher zugleich Gebrauchsgegenstand und textile Dokumentation einer regionalen Kultur. Seine Herkunft aus Fars und die Zuordnung zu den Ghashghai geben ihm einen klaren historischen und geografischen Rahmen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Geometrische Gestaltung arbeitet mit Linien, Winkeln, Flächen und wiederkehrenden Formen. Dadurch entsteht eine übersichtlich gegliederte Komposition, deren Aufbau auch aus größerer Entfernung erkennbar bleibt. Die Ornamente verleihen der Fläche eine klare Struktur, ohne dass dafür florale Motive erforderlich sind.
Die Farbgebung bewegt sich in Rottönen und Brauntönen. Rot kann in persischen Teppichtraditionen als prägende Grund- oder Akzentfarbe eingesetzt werden, während Braun eine erdige und verbindende Wirkung besitzt. Zusammen erzeugen diese Farbbereiche eine warme, geschlossene Palette. Beim Ghashghai-Entwurf steht die Farbwahl in Verbindung mit der geometrischen Ornamentik und unterstützt deren deutliche Gliederung.
Geometrische Muster sind ein wichtiger Bestandteil vieler nomadisch und regional geprägter Teppichtraditionen. Sie können aus einzelnen Ornamenten, gereihten Formen oder symmetrisch angelegten Flächen bestehen. Je nach Entwurf entstehen daraus unterschiedliche Rhythmen und Blickpunkte. Die Wirkung beruht auf dem Verhältnis von Wiederholung und Abweichung: Wiederkehrende Elemente schaffen Ordnung, während handgeknüpfte Einzelheiten dem Bild eine eigene Ausprägung geben.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung eines differenzierten Musters. Konturen können dadurch präziser angelegt werden, und kleinere Elemente lassen sich innerhalb der Gesamtkomposition lesbar ausarbeiten. Dabei bleibt die Gestaltung an die Handarbeit gebunden. Jeder Knoten ist Teil des Herstellungsprozesses, sodass das Muster nicht als vollkommen identische maschinelle Wiederholung entsteht.
In der Einrichtung kann eine geometrische Ornamentik mit modernen, traditionellen oder rustikalen Stilen verbunden werden. Die Rot- und Brauntöne bringen eine warme Farbwirkung in den Raum, ohne dass der Teppich auf einen einzigen Einrichtungsstil festgelegt ist. Die klare Formensprache kann als strukturierender Akzent dienen, während die natürliche Wolle eine textile und wohnliche Oberfläche einbringt.
Ghashghai-Teppiche werden häufig über ihre Verbindung von kräftiger Farbigkeit und geometrischer Gestaltung erkannt. Dabei ist jedes Stück als eigene Ausführung zu betrachten. Derselbe regionale Hintergrund kann unterschiedliche Ornamentfolgen, Proportionen und Farbbeziehungen hervorbringen. Bei diesem Teppich sind die genannten geometrischen Ornamente und die Rot- und Brauntöne die bestimmenden sichtbaren Merkmale.
Besonderheiten
Zu den Besonderheiten dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Fars in Südpersien, die Zuordnung zur Ghashghai-Tradition, die Verwendung natürlicher Wolle und die handgeknüpfte Ausführung. Die hohe Knotendichte unterstützt die Detailgenauigkeit des geometrischen Musters. Die Kombination aus Rot- und Brauntönen gibt der Oberfläche eine warme Farbwirkung.
Die hochwertige Verarbeitung und die praktische Beschaffenheit der Wolloberfläche verbinden handwerklichen Charakter mit Alltagstauglichkeit. Der Teppich kann in Wohnzimmern, Schlafzimmern oder Eingangsbereichen eingesetzt werden. Seine geometrische Gestaltung lässt eine Einordnung in moderne, traditionelle und rustikale Wohnumgebungen zu. Für die Erhaltung empfiehlt sich eine regelmäßige, schonende Pflege mit zeitnaher Fleckbehandlung und gelegentlicher professioneller Reinigung.
FAQ
Was macht einen Ghashghai-Teppich besonders?
Ein Ghashghai-Teppich ist durch seine Verbindung zur Provinz Fars in Südpersien und zur Kultur des Ghashghai-Volkes geprägt. Kennzeichnend sind bei dieser Ausführung die natürliche Wolle, die handgeknüpfte Herstellung und die hohe Knotendichte. Das geometrische Muster unterscheidet sich von rein floralen Entwürfen durch seine klare Ordnung aus Linien, Winkeln und wiederkehrenden Ornamenten. Die Rot- und Brauntöne geben dem Teppich eine warme Farbwirkung. Da jeder Knoten von Hand gesetzt wird, entsteht ein eigenständiges textiles Stück mit individueller Ausprägung.
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege sollte der Teppich vorsichtig und regelmäßig abgesaugt werden. Flüssigkeiten oder andere Flecken sollten nicht eingerieben, sondern möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Auf diese Weise wird die Wolloberfläche schonend behandelt. Zusätzlich empfiehlt sich eine professionelle Reinigung in größeren zeitlichen Abständen. Sie unterstützt den Erhalt der Farben und der Qualität. Die natürliche Wolle sollte weder unnötig stark belastet noch mit ungeeigneten Reinigungsmitteln behandelt werden. Eine sachgemäße Pflege hilft, die angenehme Oberfläche und die handwerkliche Ausführung zu bewahren.
Wo kann ich einen Ghashghai-Teppich einsetzen?
Dieser Ghashghai-Teppich eignet sich für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Eingangsbereiche. In einem Wohnzimmer kann die geometrische Ornamentik eine klar gegliederte textile Fläche bilden. Im Schlafzimmer bringt die natürliche Wolle eine angenehme Oberfläche in den Raum. Im Eingangsbereich verbindet das geometrische Design eine dekorative Wirkung mit der beschriebenen strapazierfähigen Beschaffenheit. Die Farbgebung aus Rot- und Brauntönen lässt sich mit modernen, traditionellen oder rustikalen Einrichtungsstilen kombinieren. Entscheidend ist eine sachgerechte Pflege, damit die Wolloberfläche und die Qualität der Verarbeitung erhalten bleiben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











