Perserteppich Fars 55 x 58 cm Wolle handgeknüpft

639$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 55 x 58 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Zustand: Sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: B9A937E4 Kategorien: , ,

Inventarnummer: B9A937E4

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Ghashghai-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus natürlicher Wolle. Die Verwendung dieses Materials gehört zur überlieferten Herstellung von Ghashghai-Teppichen. Natürliche Wolle wird wegen ihrer weichen Haptik und ihrer Robustheit eingesetzt. Bei diesem Teppich verbindet sich das Wollmaterial mit einer Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter.

Die handgeknüpfte Herstellung bedeutet, dass die einzelnen Knoten nacheinander von Hand gesetzt werden. Dadurch entsteht kein industriell gleichförmiges Produkt, sondern ein Teppich, dessen Ausführung unmittelbar mit der Arbeit der Knüpfer verbunden ist. Die im Teppich vorhandene Knotendichte macht die sorgfältige Ausarbeitung der Oberfläche sichtbar und steht für die im Quelltext beschriebene Qualität und Langlebigkeit.

Bei Ghashghai-Teppichen wird natürliche Wolle häufig unter freiem Himmel verarbeitet. Diese Arbeitsweise verleiht den Teppichen eine authentische und rustikale Note. Für dieses Stück sind natürliche Wolle, die handgeknüpfte Technik und die genannte Knotendichte als wesentliche Merkmale festgehalten. Weitere Materialbestandteile werden nicht angegeben.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Südpersien, aus der Provinz Fars, und wird den Ghashghai zugeschrieben. Die Ghashghai sind nomadische Stämme, deren Teppichtradition eng mit der Region Fars verbunden ist. Ihre Web- und Knüpfarbeiten stehen für eine textile Kultur, in der Gebrauchsgegenstände zugleich Ausdruck von überlieferten Formen und regionaler Handarbeit sind.

Die Teppichherstellung der Ghashghai ist in eine nomadische Lebensweise eingebettet. Muster und Herstellungsweisen wurden innerhalb der Stämme weitergegeben und an die jeweilige Arbeit der Knüpfer angepasst. Das erklärt, warum Ghashghai-Teppiche trotz gemeinsamer regionaler Merkmale nicht wie standardisierte Serienware wirken. Die Tradition beruht auf wiedererkennbaren geometrischen Gestaltungen, natürlicher Wolle und einer von Hand ausgeführten Knüpftechnik.

Die Provinz Fars gehört zu den bekannten Teppichregionen Südpersiens. In derselben weiteren Region werden auch Shiraz-Teppiche genannt. Diese sind für detaillierte Darstellungen von Blumen und Tiermotiven bekannt und werden in der Beschreibung als in der Regel weniger dicht geknüpft als Ghashghai-Varianten eingeordnet. Der Vergleich macht die besondere Stellung der Ghashghai-Tradition innerhalb der regionalen Teppichproduktion verständlich, ohne die verschiedenen Herkunftsbezeichnungen gleichzusetzen.

Auch Kerman-Teppiche gehören zu den bekannten Perserteppichen. Sie stammen aus der gleichnamigen Stadt und sind für aufwendige Muster und Farben bekannt. Ghashghai, Shiraz und Kerman bezeichnen dabei unterschiedliche regionale Traditionen. Allen genannten Gebieten ist die Bedeutung traditioneller Techniken und hochwertiger Materialien gemeinsam. Dieser Teppich bleibt seiner Herkunft aus Südpersien und der Provinz Fars zugeordnet.

In der Ghashghai-Tradition ist der Teppich nicht nur als Bodenbelag zu verstehen. Er verbindet eine praktische Funktion mit kultureller Überlieferung. Die nomadischen Stämme der Region entwickelten textile Arbeiten, in denen handwerkliche Ausführung, regionale Geschichte und charakteristische Ornamentik zusammenkommen. So steht auch dieses Stück für die Verbindung von Handarbeit und der Teppichkultur von Fars.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Diese Formensprache gehört zu den Merkmalen, mit denen Ghashghai-Teppiche verbunden werden. Im Gegensatz zu einer naturalistischen Darstellung ordnen geometrische Ornamente Flächen, Linien und wiederkehrende Formen. Dadurch erhält das Muster eine klar gegliederte Struktur, die unmittelbar als handwerklich überlieferte Gestaltung erkennbar ist.

Die Designs der Ghashghai-Teppiche sind häufig von der Natur inspiriert, auch wenn sie diese nicht zwingend gegenständlich abbilden. Naturerfahrungen können in vereinfachte, geometrische Formen übertragen werden. Bei diesem Stück ist als konkretes Mustermerkmal die Gestaltung mit geometrischen Ornamenten angegeben. Eine detaillierte Zuordnung einzelner Motive oder Symbole wird nicht vorgenommen.

Die beschriebene Farbwelt wird von Rot- und Brauntönen geprägt. Daneben kommen weitere Nuancen vor, die das Gesamtbild harmonisch ergänzen. Die Farbpalette ist damit nicht auf einen einzigen Farbton beschränkt. Zusammen mit den geometrischen Ornamenten entsteht eine Gestaltung, in der Farbe und Form gleichwertig zur Wirkung des Teppichs beitragen.

Geometrische Muster sind in der Ghashghai-Tradition eng mit der handwerklichen Arbeitsweise verbunden. Wiederkehrende Ornamente können während des Knüpfens aus der Erinnerung und nach überlieferten Vorstellungen aufgebaut werden. Dabei entsteht eine Gestaltung, die regional lesbar bleibt, ohne dass jedes Stück dieselbe Anordnung besitzen muss. Die Musterwelt wird so von der Tradition getragen und zugleich durch die Arbeit einzelner Knüpfer geprägt.

Die Verbindung aus geometrischer Ornamentik und einer von Rot- und Brauntönen bestimmten Farbpalette unterscheidet die Gestaltung von den in der Beschreibung erwähnten Shiraz-Teppichen, die häufig detaillierte Blumen- und Tiermotive zeigen. Kerman-Teppiche wiederum sind für aufwendige Muster und Farben bekannt. Diese Vergleiche dienen der Einordnung regionaler Designtraditionen; das vorliegende Stück wird durch seine geometrischen Ornamente als Ghashghai-Teppich aus Fars beschrieben.

Besonderheiten

Zu den festgehaltenen Besonderheiten gehören die natürliche Wolle, die handgeknüpfte Ausführung und die Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommen die geometrischen Ornamente sowie die Herkunft aus Südpersien, Provinz Fars. Der Zustand des Teppichs ist als sehr gut angegeben.

Die Knotendichte und die handwerkliche Fertigung werden mit der im Quelltext beschriebenen Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit verbunden. Der Teppich kann dadurch als funktionaler Bodenbelag und zugleich als textile Arbeit der Ghashghai-Tradition betrachtet werden. Seine Gestaltung wird von geometrischen Ornamenten und einer von Rot- und Brauntönen geprägten Farbwelt bestimmt.

Ghashghai-Teppiche werden als vielseitig einsetzbar beschrieben. Sie können in moderne ebenso wie in klassische Einrichtungsstile integriert werden und eignen sich für Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flure. Diese Verwendungsmöglichkeiten ändern nichts an den sachlich festgehaltenen Eigenschaften dieses Stücks: natürliche Wolle, Handknüpfung, die angegebene Knotendichte, geometrische Ornamente und ein sehr guter Zustand.

FAQ

Was zeichnet einen Ghashghai-Perserteppich aus?

Ein Ghashghai-Perserteppich steht für die Teppichtradition der nomadischen Ghashghai-Stämme aus Südpersien, insbesondere aus der Provinz Fars. Kennzeichnend sind bei diesem Stück die handgeknüpfte Verarbeitung, natürliche Wolle, eine Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter und geometrische Ornamente. Die Gestaltung wird von Rot- und Brauntönen sowie weiteren Nuancen geprägt. Diese Verbindung aus regionaler Herkunft, Material, Knüpftechnik und Ornamentik beschreibt seinen Charakter.

Wie pflege ich meinen Ghashghai-Teppich?

Für den Erhalt seiner Schönheit wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Der Teppich sollte außerdem vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Bei Flecken kommt eine professionelle Reinigung infrage, damit das Material und die handgeknüpfte Oberfläche nicht durch ungeeignete Behandlung beschädigt werden. Eine zurückhaltende, fachgerechte Pflege unterstützt den guten Zustand, der für diesen Teppich angegeben ist.

Kann ich einen Ghashghai-Teppich in einem modernen Raum verwenden?

Ja. Ghashghai-Teppiche werden als passend für moderne ebenso wie für klassische Einrichtungsstile beschrieben. Die geometrischen Ornamente bringen eine traditionelle Formensprache in zeitgenössische Räume, während die von Rot- und Brauntönen bestimmte Farbpalette mit unterschiedlichen Einrichtungen verbunden werden kann. Der Teppich kann im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur eingesetzt werden und lässt sich damit in verschiedene Wohnbereiche integrieren.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen