






Perserteppich Fars 273 x 167 cm Wolle handgewebt
Ursprünglicher Preis war: 4492$1143$Aktueller Preis ist: 1143$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: 100% Wolle | Größe: 273 x 167 cm | Muster: Beidseitig identisch | Zustand: Neu
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 3B6103B8
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim ist handgewebt und besteht aus 100% Wolle. Bei einem Kelim entsteht das textile Gefüge durch das Weben der Fäden und nicht durch das Einsetzen eines geschnittenen Flors. Dadurch unterscheidet sich seine Oberfläche grundsätzlich von der eines klassischen handgeknüpften Teppichs. Die Wolle bildet bei diesem Stück das vollständig angegebene Material und prägt Griff, Struktur und Erscheinungsbild des Gewebes.
Die Handarbeit ist bei einem Kelim unmittelbar an der Konstruktion beteiligt. Kettfäden bilden die Grundlage, während die Schussfäden in das Gewebe eingetragen werden. Je nach Webweise können unterschiedliche Bereiche dicht aneinanderliegen und dem Stück seine charakteristische textile Festigkeit geben. Die hier verwendete Bezeichnung handgewebt beschreibt genau diese Herstellungsweise. Eine Knotendichte ist für diesen Teppich nicht angegeben, weil sie bei einem gewebten Kelim nicht das zentrale technische Merkmal der Herstellung ist.
Das Muster ist auf beiden Seiten identisch. Diese Eigenschaft gehört zu den ausdrücklich genannten Merkmalen dieses Stücks und unterscheidet es von Geweben, deren Vorder- und Rückseite deutlich voneinander abweichen. Die beidseitige Gestaltung macht verständlich, weshalb ein Kelim auch als Wandbehang eingesetzt werden kann. Das Material bleibt dabei Wolle, und die Herstellung bleibt die eines handgewebten Teppichs.
Der Zustand ist neu. Damit wird der vorliegende Zustand beschrieben, nicht eine historische Altersangabe oder eine restauratorische Bewertung. Angaben zu einer Signatur, zu einer Knotenzahl, zu einer besonderen Färbemethode oder zu zusätzlichen Materialien liegen für dieses Stück nicht vor und werden deshalb nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Ursprung dieses Kelims liegt in der Region Fars im Iran. Fars gehört zu den traditionsreichen Teppich- und Textilregionen des Landes und ist besonders mit verschiedenen nomadischen und ländlichen Webtraditionen verbunden. In der Region wurden und werden textile Arbeiten für den praktischen Gebrauch, für den Hausstand und für repräsentative Zwecke hergestellt. Kelims nehmen in diesem Umfeld eine eigene Stellung ein, weil sie durch Weben und nicht durch Knüpfen entstehen.
Fars liegt im Süden Irans und umfasst unterschiedliche Landschaften und Siedlungsräume. Diese geografische Vielfalt hat im Lauf der Zeit verschiedene handwerkliche Ausdrucksformen begünstigt. In den Webtraditionen der Region treffen mobile Lebensweisen, dörfliche Werkstätten und städtische Märkte aufeinander. Deshalb ist ein Fars-Kelim nicht mit einem einzigen, starren Erscheinungsbild gleichzusetzen. Die regionale Bezeichnung verweist auf den Ursprung, während die konkrete Gestaltung eines einzelnen Gewebes von der jeweiligen Werkstatt, Gemeinschaft und Überlieferung abhängt.
Das Weben zählt zu den alten textilen Techniken Irans. Im Unterschied zum Knüpfen wird kein einzelner Florfaden in Form von Knoten eingearbeitet. Die Schussfäden werden zwischen den Kettfäden geführt und verdichten die Fläche Abschnitt für Abschnitt. Diese Methode erlaubt sowohl geradlinige als auch bewegte Muster. Sie eignet sich außerdem für Gewebe, die vergleichsweise leicht wirken und sich auf unterschiedliche Weise im Raum verwenden lassen.
Bei Kelims aus iranischen Regionen stehen Gebrauch und Gestaltung traditionell eng beieinander. Ein gewebter Teppich kann als Bodenauflage dienen, Räume gliedern, als Decke verwendet oder senkrecht aufgehängt werden. Die textile Konstruktion ist dabei nicht bloß ein technisches Mittel, sondern bestimmt die Wahrnehmung der Oberfläche. Fars ist in diesem Zusammenhang ein Herkunftsname mit eigener historischer Bedeutung, nicht lediglich eine Bezeichnung für ein beliebiges orientalisches Muster.
Die iranische Teppichkultur umfasst zahlreiche Regionen und Herstellungsweisen. Neben gewebten Kelims gibt es handgeknüpfte Teppiche mit Flor, deren Aufbau und Pflege andere Fragen aufwerfen. Auch Gabbeh gehört zu den bekannten iranischen Teppicharten, ist aber nicht mit jedem Kelim gleichzusetzen. Für dieses Stück ist die Herkunft Fars, die Herstellung handgewebt und das Material Wolle angegeben. Diese drei Angaben beschreiben seine Einordnung präziser als eine allgemeine Zuordnung zu irgendeinem Teppichtyp.
Die Tradition lebt nicht nur in Museen oder historischen Sammlungen fort. In den Regionen Irans werden textile Techniken über Familien, Werkstätten und lokale Märkte weitergegeben. Dabei können traditionelle Prinzipien mit heutigen Wohnformen verbunden werden. Ein handgewebter Fars-Kelim lässt sich deshalb sowohl in einem klassischen Umfeld als auch in einer sachlich eingerichteten Wohnung oder einem Büro einsetzen, ohne dass seine Herstellung dadurch eine andere wird.
Design und Muster
Das konkrete Muster dieses Kelims ist auf Vorder- und Rückseite identisch. Es handelt sich damit um eine beidseitig gleich gestaltete textile Arbeit. Diese Information beschreibt die sichtbare Gestaltung dieses Stücks, ohne ein bestimmtes Einzelmotiv zu behaupten. Angaben zu Medaillon, Bordüre, Boteh, floralen Elementen oder einer bestimmten Farbfolge enthält die Beschreibung nicht. Solche Details werden daher nicht als Eigenschaften dieses Teppichs dargestellt.
Gewebte Teppiche aus Iran zeigen häufig eine große Bandbreite an geometrischen, stilisierten und rhythmisch angeordneten Formen. Bei einer Webtechnik können Muster durch unterschiedliche Schussführungen, Farbwechsel und klar abgegrenzte Flächen aufgebaut werden. Linien erscheinen dabei oft unmittelbar aus dem Gewebe heraus. Kleine Abweichungen in der Handarbeit können Teil des Herstellungsprozesses sein, ohne dass daraus eine bestimmte Zeichnung für dieses einzelne Stück abgeleitet werden darf.
Ein Kelim kann ein ruhiges, streng gegliedertes Bild ebenso tragen wie eine lebhafte Folge von geometrischen Feldern. Wiederholungen geben dem Muster einen Rhythmus; Begrenzungen und Übergänge teilen die Fläche optisch. Regionale Webtraditionen verwenden dabei oft überlieferte Formen, die vereinfacht, gespiegelt oder neu geordnet werden können. Fars steht nicht für ein einziges verbindliches Muster, sondern für einen Herkunftsraum, in dem verschiedene textile Ausdrucksweisen nebeneinander bestehen.
Die identische Gestaltung beider Seiten beeinflusst die Betrachtung besonders bei einer freien Präsentation im Raum. Wird der Kelim als Wandbehang verwendet, bleibt das textile Motiv unabhängig davon lesbar, von welcher Seite man das Gewebe betrachtet. Auch bei einer Nutzung auf dem Boden kann diese Eigenschaft praktisch sein, weil Vorder- und Rückseite nicht als völlig unterschiedliche Ansichten angelegt sind. Der Einsatz als Wandbehang ist in der Produktbeschreibung ausdrücklich als Möglichkeit genannt.
Die Gestaltung eines Kelims entsteht nicht nach demselben Prinzip wie das Bild eines hochflorigen Knüpfteppichs. Beim Weben wird das Muster während des Aufbaus der Fläche entwickelt. Konturen, Farbblöcke und Wiederholungen werden aus der Verbindung von Kette und Schuss gebildet. Dadurch wirkt die Zeichnung eng mit der Konstruktion verbunden. Weder eine bestimmte Farbpalette noch eine konkrete Symbolik ist für diesen Kelim angegeben, weshalb die Beschreibung bei seiner beidseitigen Musteranlage bleibt.
In der iranischen Textilgeschichte können geometrische Formen sowohl dekorative als auch ordnende Funktionen übernehmen. Sie strukturieren große Flächen, erleichtern die Wiederholung im Webvorgang und schaffen einen klaren visuellen Takt. Andere Gewebe arbeiten mit stilisierten Pflanzenformen oder freien Linien. Diese allgemeine Vielfalt erklärt den gestalterischen Rahmen, sagt aber nicht aus, welche Motive auf dem vorliegenden Kelim zu sehen sind. Sicher festgehalten ist die identische Musterung auf beiden Seiten.
Als Wandbehang kann ein Kelim seine flächige Qualität besonders deutlich zeigen. Anders als bei einer rein funktionalen Bodenauflage wird die Webstruktur aus der Distanz als textiles Bild wahrgenommen. Das gilt unabhängig davon, ob die Einrichtung modern, traditionell oder zurückhaltend gestaltet ist. Die Verwendung als Wandbehang verändert weder die Herkunft Fars noch das Material Wolle und macht aus dem handgewebten Kelim auch keinen handgeknüpften Teppich.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit ist die identische Musterung auf beiden Seiten. Dadurch ist der Kelim nicht auf eine einzige sichtbare Seite festgelegt. Die Produktbeschreibung nennt ihn außerdem als geeignet für die Verwendung als Wandbehang. Seine handgewebte Herstellung und das Material aus 100% Wolle ergänzen diese Einordnung. Der Zustand des Stücks ist neu.
Die beidseitige Gestaltung ist bei einer textilen Präsentation praktisch, weil die Rückseite nicht als bloße technische Seite behandelt werden muss. Für die Aufhängung sollte eine geeignete, materialschonende Befestigung gewählt werden, damit das Gewebe gleichmäßig getragen wird. Direkte Belastungen an einzelnen Stellen können textile Arbeiten beanspruchen. Eine spezielle Aufhängung oder ein bestimmtes Montagesystem ist für dieses Stück nicht angegeben.
Für die Pflege ist zwischen allgemeiner Vorsicht bei Wollgeweben und konkreten Angaben zu diesem Teppich zu unterscheiden. Die Beschreibung nennt keine besondere Reinigungsmethode, keine Behandlung und keine Restaurierung. Deshalb werden keine zusätzlichen Pflegeversprechen gemacht. Fest steht, dass es sich um einen neuen, handgewebten Kelim aus 100% Wolle mit beidseitig identischem Muster und Ursprung in Fars handelt.
FAQ
Was ist ein Kelim?
Ein Kelim ist ein gewebter Teppich ohne den Aufbau eines klassisch geknüpften Flors. Kett- und Schussfäden bilden gemeinsam die Fläche, während das Muster während des Webens entsteht. Dieses Stück ist handgewebt und besteht aus 100% Wolle. Es stammt aus der Region Fars im Iran. Bei ihm ist das Muster auf beiden Seiten identisch, weshalb er auch als Wandbehang verwendet werden kann.
Kann dieser Kelim als Wandbehang verwendet werden?
Ja. Die Produktbeschreibung nennt die Verwendung als Wandbehang ausdrücklich als geeignet. Die identische Gestaltung von Vorder- und Rückseite unterstützt diese Präsentationsform, weil beide Seiten als Musterseite angelegt sind. Für die konkrete Montage wird keine spezielle Vorrichtung angegeben. Die Befestigung sollte deshalb so ausgeführt werden, dass das handgewebte Wollgewebe gleichmäßig gehalten und nicht punktuell belastet wird.
Was ist über Material und Zustand bekannt?
Der Kelim besteht aus 100% Wolle und wurde handgewebt. Eine Knotendichte ist nicht angegeben; bei einem Kelim steht außerdem die Webkonstruktion und nicht eine Knüpfzahl im Mittelpunkt. Der Zustand wird als neu bezeichnet. Weitere Angaben zu Alter, Signatur, Farben, exakten Motiven oder einer besonderen Behandlung liegen nicht vor.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














