






Perserteppich Fars 248 x 158 cm handgewebt
Ursprünglicher Preis war: 4492$1110$Aktueller Preis ist: 1110$
Handgewebter Fars Perserteppich | Größe: 248 x 158 cm | Muster: Beidseitig identisch | Zustand: Sehr gut | Ursprung: Fars, Iran
Ausverkauft
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 4A5C9DF4
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim ist handgewebt und ohne Flor ausgeführt. Damit unterscheidet er sich in seiner Herstellung von einem handgeknüpften Teppich, bei dem einzelne Knoten den Flor bilden. Beim Kelim entsteht die geschlossene Fläche durch das Weben von Schussfäden in die Kettfäden. Die sichtbare Oberfläche bleibt dadurch flach und besitzt keine aufgerichtete Faserlage. Die Bezeichnung Kelim beschreibt hier die Webtechnik, während die Angabe „ohne Flor“ die textile Ausführung dieses Stücks präzisiert.
Die Handwebtechnik verlangt eine fortlaufende Abstimmung von Kette, Schuss und Muster. Der Schuss wird in die Kette eingetragen und so verdichtet, dass eine zusammenhängende textile Fläche entsteht. Anders als bei einem geknüpften Teppich wird das Muster nicht Knoten für Knoten aufgebaut. Die Webkante und die Übergänge innerhalb der Fläche gehören deshalb unmittelbar zum Aufbau eines Kelims. Bei einem handgewebten Einzelstück können kleine Veränderungen im Rhythmus der Linien und Farbflächen Teil der handwerklichen Ausführung sein; sie sind keine nachträglich aufgebrachte Dekoration.
Das Stück besitzt keinen Flor. Dadurch liegt das Gewebe flach und lässt sich beidseitig betrachten. Die identische Gestaltung auf beiden Seiten ist ausdrücklich als Merkmal dieses Kelims angegeben. Sie steht in engem Zusammenhang mit der Webtechnik, weil die Musterwirkung nicht von einer gesonderten Rückseite mit sichtbarer Knotenkonstruktion abhängt. Als Zustand ist „sehr gut“ angegeben. Weitere Angaben zu einzelnen Fasern oder zu einer bestimmten Kette liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Ursprung dieses Perserteppichs liegt in Fars im Iran. Fars ist eine weitläufige Region im Süden des Landes, die historisch von unterschiedlichen sesshaften und nomadisch geprägten Gemeinschaften bewohnt wurde. In dieser Landschaft entwickelte sich eine vielfältige textile Tradition. Neben geknüpften Teppichen gehören flach gewebte Stücke zu den wichtigen Formen der regionalen Teppichkunst. Die Bezeichnung Fars verweist dabei auf die Herkunftsregion und nicht auf ein einziges, überall gleich verwendetes Muster.
Die Webtradition von Fars ist mit dem Alltag der dort lebenden Gruppen verbunden. Textilien konnten als Bodenauflage, Abdeckung, Trennelement oder transportierbare Ausstattung dienen. Ein flach gewebter Kelim ist hierfür besonders geeignet, weil er ohne hohen Flor auskommt und sich vergleichsweise einfach zusammenlegen und bewegen lässt. Aus dieser praktischen Verwendung entstand keine einheitliche Schablone, sondern eine große Bandbreite an Streifen, Feldern, Rauten, Hakenformen und geometrischen Rhythmen. Regionale Webarbeiten können daher je nach Gemeinschaft und Zweck unterschiedlich erscheinen.
In der persischen Textilkultur ist die Webtechnik älter und grundsätzlicher als die moderne Einordnung in einzelne Verkaufskategorien. Kette und Schuss bilden das Gerüst der Arbeit; die Muster entstehen während des Webens aus der Anordnung der Schussfäden. Das setzt ein gutes Verständnis für Spannung, Dichte und Farbfolge voraus. Eine Weberin oder ein Weber muss den Aufbau der Fläche fortlaufend kontrollieren, damit das Gewebe geschlossen bleibt und das Motiv lesbar wird. Bei Kelims können Muster aus dieser Arbeitsweise heraus klar, rhythmisch und flächig wirken.
Fars wird häufig mit einer Verbindung von nomadischen, dörflichen und städtischen Einflüssen beschrieben. Nomadisch geprägte Webarbeiten stehen oft in Beziehung zu transportablen Textilien und einer unmittelbaren, geometrischen Bildsprache. Dörfliche Arbeiten können über längere Zeit an einem festen Webplatz entstehen und dadurch andere Proportionen oder Wiederholungen entwickeln. Städtische Werkstätten arbeiten wiederum stärker nach etablierten Entwürfen. Diese historischen Unterschiede erklären, warum ein Kelim aus Fars nicht durch ein einziges Standardmuster definiert werden kann.
Die persische Kelimtradition beruht auf überlieferten Techniken, die innerhalb von Familien, Dörfern und regionalen Gruppen weitergegeben wurden. Kenntnisse über das Aufspannen der Kette, das Eintragen des Schusses und die Gestaltung der Ränder werden praktisch vermittelt. Gleichzeitig lässt die Handarbeit Raum für individuelle Ausführung. Deshalb sind flach gewebte Arbeiten aus Fars als Teil einer lebendigen regionalen Textilgeschichte zu verstehen. Der Ursprung Fars, Iran ordnet dieses Stück in diese südiranische Tradition ein, ohne ihm ein nicht genanntes Untergebiet oder eine bestimmte Werkstatt zuzuschreiben.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims ist auf beiden Seiten identisch. Diese Angabe beschreibt eine beidseitig gleiche Musterwirkung und ist ein wesentliches Merkmal der Gestaltung. Da der Kelim ohne Flor gewebt ist, entsteht der visuelle Eindruck durch die Anordnung der Flächen und Linien im Gewebe, nicht durch die Richtung eines Teppichflors. Die Oberfläche kann daher von beiden Seiten betrachtet werden, ohne dass eine unterschiedliche Musterseite angegeben ist.
Flachgewebte persische Kelims arbeiten traditionell häufig mit einer reduzierten, geometrischen Formensprache. Rauten, Zacken, gestufte Konturen, Bänder und wiederholte Felder lassen sich direkt aus der Struktur von Kette und Schuss entwickeln. Gerade Linien und Winkel sind dabei nicht nur dekorative Elemente. Sie entsprechen auch der Art, wie ein Motiv in eine gewebte Fläche übertragen wird. Ein Muster kann sich aus einzelnen Feldern zusammensetzen oder über die gesamte Breite in einem regelmäßigen Rhythmus fortgeführt werden.
In Fars finden sich in der regionalen Textilgeschichte unterschiedliche Arten der Musterordnung. Einige Arbeiten setzen ein großes Mittelfeld in den Mittelpunkt, andere gliedern die Fläche in mehrere Streifen oder wiederholen ein Motiv entlang einer Achse. Bordüren können den Innenbereich rahmen und den Übergang zum Rand markieren. Bei flach gewebten Textilien ist die Abgrenzung zwischen Hauptfeld und Rand jedoch nicht immer so streng wie bei einem formal aufgebauten Knüpfteppich. Die Webtradition erlaubt auch eine unmittelbare Folge von Bändern und geometrischen Segmenten.
Die identische Gestaltung auf Vorder- und Rückseite verändert die Betrachtung des Musters. Es gibt keine gesondert angelegte Rückseite, deren Funktion vor allem im Verbergen der technischen Konstruktion liegt. Stattdessen gehört die beidseitige Gleichheit zum beschriebenen Erscheinungsbild. Für die Anordnung im Raum bedeutet das, dass beide Seiten als sichtbare Musterflächen behandelt werden können. Diese Eigenschaft wird hier als konkrete Besonderheit des Stücks festgehalten, ohne weitere, nicht genannte Farben oder Einzelmotive hinzuzufügen.
Persische Kelimmuster können zugleich ordnend und offen wirken. Wiederholungen geben der Fläche einen Rhythmus, während kleine Abweichungen die Handarbeit erkennen lassen können. Die Geometrie wird nicht zwangsläufig als starre mathematische Zeichnung ausgeführt; sie entsteht aus dem praktischen Wechsel von Schussfolgen und der erforderlichen Anpassung an die Webspannung. Dadurch verbinden Kelims eine klare Gesamtstruktur mit der unmittelbaren Handschrift des Webvorgangs. Bei diesem Stück steht dabei die beidseitig identische Musteranlage im Vordergrund.
Die Herkunft aus Fars liefert den kulturellen Rahmen für die Einordnung des Designs. Sie erlaubt, die Arbeit mit der südiranischen Tradition flach gewebter Textilien zu verbinden. Sie erlaubt jedoch nicht, ein bestimmtes Motiv zu benennen, das in der Beschreibung nicht aufgeführt ist. Deshalb bleibt die konkrete Musterangabe bei der sachlichen Feststellung, dass das Design beidseitig identisch ist. So werden regionale Hintergrundinformationen und die Eigenschaften dieses Einzelstücks klar voneinander getrennt.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit ist die handgewebte Ausführung als Kelim ohne Flor. Die Oberfläche ist dadurch flach und nicht von einer aufstehenden Florstruktur geprägt. Ebenso ausdrücklich angegeben ist die beidseitig identische Gestaltung. Beide Seiten zeigen damit dieselbe Musterwirkung. Diese Kombination aus flacher Webtechnik und gleicher Gestaltung auf beiden Seiten bestimmt die textile Eigenart des Stücks.
Der Zustand ist mit „sehr gut“ angegeben. Diese Zustandsbewertung gehört zu den konkreten Produktinformationen. Weitere Aussagen zu Restaurierungen, Gebrauchsspuren, Kanten, Enden oder dem genauen Alter sind nicht Bestandteil der Beschreibung. Sie werden daher nicht ergänzt. Festgehalten werden können die handgewebte Technik, die florlose Ausführung, die identische Gestaltung beider Seiten und der sehr gute Zustand.
Als Ursprung ist Fars, Iran genannt. Damit ist das Stück als Perserteppich aus einer iranischen Region einzuordnen. Die Herkunftsangabe wird nicht mit einem nicht genannten Dorf, Stamm oder Atelier erweitert. Der Kelim verbindet somit eine klar benannte Herkunft mit einer ebenso klar benannten Webtechnik und einer beidseitig gleichen Musteranlage.
FAQ
Was ist ein Kelim?
Ein Kelim ist ein flach gewebtes Textil ohne geknüpften Flor. Die Fläche entsteht durch das Eintragen von Schussfäden in eine gespannte Kette. Dadurch bleibt die Oberfläche flach, während das Muster direkt aus der Webstruktur gebildet wird. Dieses Stück ist als handgewebter Kelim ohne Flor beschrieben. Die Technik ist daher nicht mit der Herstellung eines handgeknüpften Teppichs gleichzusetzen.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Der Ursprung ist Fars im Iran. Fars liegt im Süden des Landes und besitzt eine lange Tradition unterschiedlicher textiler Arbeiten, zu denen auch flach gewebte Kelims gehören. Die regionale Einordnung beschreibt die Herkunft dieses Stücks. Sie nennt jedoch kein bestimmtes Dorf, keine einzelne Volksgruppe und keine konkrete Werkstatt. Maßgeblich ist daher die Angabe Fars, Iran.
Kann der Kelim von beiden Seiten verwendet werden?
Das Muster ist laut Beschreibung auf beiden Seiten identisch. Beide Seiten besitzen damit dieselbe angegebene Musterwirkung. Diese Eigenschaft hängt mit der flach gewebten, florlosen Ausführung zusammen und unterscheidet den Kelim von einem Teppich, bei dem die Rückseite vor allem die technische Knotenkonstruktion zeigt. Der Zustand des Stücks ist als sehr gut angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft |














