
Perserteppich Fars 237 x 115 cm Wolle handgewebt
562$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Wolle | Größe: 237 x 115 cm | Muster: abstrakt | Zustand: neu ohne Etikett
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim aus Fars ist handgewebt und besteht aus Wolle. Beim Kelim entsteht die textile Fläche nicht durch geknüpfte Florreihen, sondern durch das Weben der Schussfäden in die Kette. Dadurch unterscheidet sich die Herstellung grundsätzlich von der eines handgeknüpften Teppichs. Das Gewebe bleibt flach, und die sichtbare Zeichnung wird unmittelbar aus der Anordnung und dem Wechsel der farbigen Fäden gebildet.
Wolle ist ein traditionelles Material für gewebte Teppiche. Die Naturfaser lässt sich verspinnen, färben und in unterschiedlichen Webstrukturen verarbeiten. Bei einem Kelim prägt sie sowohl die Haptik als auch die optische Wirkung der Fläche. Die im Stück verwendete Wolle macht den Materialcharakter klar erkennbar und verbindet die textile Oberfläche mit der traditionellen Teppichherstellung.
Die Bezeichnung Djajim steht für eine flach gewebte Teppichart. Bei solchen Geweben wird die Musterung nicht nachträglich aufgetragen, sondern während des Webvorgangs aufgebaut. Das erfordert eine kontrollierte Führung von Kette und Schuss. Je nach Arbeitsweise können Farbflächen, Linien und geometrische Übergänge direkt aus dem Weben hervorgehen. Die Handarbeit macht jedes einzelne Gewebe zu einem eigenständigen Stück.
Der Kelim ist beidseitig verwendbar. Diese Eigenschaft gehört zu den praktischen Merkmalen flach gewebter Teppiche, bei denen beide Seiten durch die Webstruktur geprägt sind. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet. Im Haushalt lässt sich die flache Oberfläche in unterschiedlichen Wohnsituationen einsetzen, ohne dass ein hoher Flor den Charakter des Bodens bestimmt.
Herkunft und Tradition
Fars ist eine historische Region im Süden Irans und gilt als ein bedeutendes Gebiet der persischen Textil- und Teppichkultur. Die Landschaft umfasst unterschiedliche Siedlungsräume und Nomadentraditionen. In der regionalen Webkunst wurden über lange Zeit Teppiche, Kelims und weitere Gebrauchstextilien hergestellt. Dabei entstanden je nach Umgebung, handwerklicher Überlieferung und lokaler Farbtradition unterschiedliche Formen der Gestaltung.
Flachgewebe haben in den persischen und iranischen Regionen eine lange praktische Tradition. Sie konnten als Bodenbelag, Decke, Tasche oder textiles Ausstattungselement verwendet werden. Ihre Herstellung benötigt keinen separaten Floraufbau. Stattdessen entsteht ein kompaktes Gewebe, das sich rollen, lagern und vielseitig verwenden lässt. Diese Verbindung von Funktion und Muster ist ein wesentlicher Teil der Geschichte des Kelims.
Die Webtradition von Fars steht außerdem im Zusammenhang mit den dort lebenden sesshaften, ländlichen und nomadisch geprägten Gemeinschaften. In solchen Kulturen wurden textile Arbeiten häufig im häuslichen oder gemeinschaftlichen Rahmen ausgeführt. Kenntnisse über Spinnen, Färben, Weben und das Zusammenfügen von Farbflächen wurden weitergegeben. Die regionale Vielfalt erklärt, weshalb Fars nicht mit nur einer einzigen Zeichensprache oder einem einzigen Teppichformat verbunden ist.
Ein Kelim aus Fars wird daher nicht allein über dekorative Eigenschaften verstanden. Seine Einordnung umfasst auch die Art der Herstellung: Das Stück ist ein flach gewebtes Textil und kein Teppich mit geknüpftem Flor. Die Bezeichnung Fars verweist auf die im Titel genannte Region, während Djajim die textile Gattung bezeichnet. Zusammen beschreiben beide Begriffe Herkunftsbezug und Webart, ohne eine bestimmte einzelne Musterfamilie vorauszusetzen.
Persische Teppiche und Flachgewebe werden häufig nach Regionen, Orten, Stämmen oder Herstellungsweisen benannt. Solche Namen können auf eine geografische Herkunft, eine überlieferte Technik oder einen regional verbreiteten Gestaltungsansatz hinweisen. Für Fars ist die Verbindung verschiedener kultureller und handwerklicher Einflüsse charakteristisch. Deshalb erscheinen dort sowohl klar gegliederte geometrische Flächen als auch freiere, abstrakte Kompositionen.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims ist abstrakt und modern. Die Gestaltung folgt damit keiner im Ausgangstext genannten floralen, figürlichen oder klassisch ornamentalen Musterfamilie. Abstrakte Teppichmuster arbeiten häufig mit Farbflächen, Linien, vereinfachten Formen und bewusst gesetzten Brüchen. Die Wirkung entsteht durch das Verhältnis dieser Elemente zueinander und nicht durch die möglichst genaue Darstellung eines Gegenstands.
Bei einem handgewebten Kelim wird das Design während des Webens entwickelt. Farbwechsel können klar voneinander getrennt sein oder sich durch kleine textile Übergänge verbinden. Gerade bei flach gewebten Arbeiten wird die Zeichnung von der Struktur des Gewebes mitgetragen. Die Richtung der Fäden, die Begrenzung einzelner Flächen und die Wiederholung von Formen bestimmen, wie das Muster aus der Nähe und aus größerer Entfernung erscheint.
Die moderne Ausrichtung steht für eine reduzierte Lesart der traditionellen Webtechnik. Das bedeutet nicht, dass die handwerkliche Grundlage entfällt. Vielmehr kann eine überlieferte Technik für eine zeitgemäße Bildsprache eingesetzt werden. Ein abstraktes Muster lässt Raum für eine offene Betrachtung, weil es nicht auf eine festgelegte Szene oder ein einzelnes Symbol festgelegt ist.
In der persischen Teppichkunst finden sich zahlreiche unterschiedliche Mustertraditionen. Dazu zählen geometrische Kompositionen, stilisierte Pflanzenformen, Medaillons, Bordüren und rapportartige Anordnungen. Ein Kelim mit abstraktem Muster steht neben diesen Traditionen, ohne ihnen eindeutig zugeordnet werden zu müssen. Die flache Webstruktur unterstützt dabei eine klare, grafische Wirkung und macht die Konstruktion des Textils sichtbar.
Die rechteckige Form entspricht der verbreiteten Grundform von Teppichen und Kelims. Sie ordnet die Musterfläche in eine Längs- und eine Querrichtung und macht den Teppich für verschiedene Räume nutzbar. Bei abstrakten Entwürfen kann die rechteckige Begrenzung als ruhiger Rahmen für die innere Komposition wirken. So entsteht ein Zusammenspiel aus klarer Außenform und freier Gestaltung im Inneren.
Der Kelim gehört zum 21. Jahrhundert und ist als neu ohne Etikett beschrieben. Seine moderne Musterangabe und die zeitgenössische Einordnung gehören damit zusammen. Der Begriff neu beschreibt den angegebenen Zustand; er ersetzt keine Aussage über eine besondere historische Provenienz. Der Teppich steht vielmehr für die Verbindung einer regional benannten Webtradition mit einer aktuellen, abstrakten Gestaltung.
Besonderheiten
Der Teppich ist handgewebt, aus Wolle gefertigt und beidseitig verwendbar. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben beschreiben die praktischen und materiellen Merkmale des Stücks. Die rechteckige Form und das abstrakte Muster ergänzen die sachliche Einordnung des Kelims.
Als neu ohne Etikett wird der Zustand ausdrücklich genannt. Der Kelim ist für alle Zimmer vorgesehen und kann dadurch in unterschiedliche Wohnbereiche integriert werden. Zusätzlich wird er als allergikerfreundlich und umweltfreundlich beschrieben. Diese Eigenschaften gehören zur Produktbeschreibung und werden hier nicht mit einer weitergehenden medizinischen oder technischen Zertifizierung gleichgesetzt.
FAQ
Wie wird ein Kelim aus Fars hergestellt?
Ein Kelim wird handgewebt. Die textile Fläche entsteht, indem Schussfäden in die Kette eingetragen und zu einem flachen Gewebe verdichtet werden. Anders als bei einem handgeknüpften Teppich bildet sich dabei kein geknüpfter Flor. Das Muster wird während des Webens aus den verwendeten Fäden und ihren Farbwechseln aufgebaut. Bei einem Djajim aus Fars verbinden sich diese traditionelle flache Webart und die regionale Bezeichnung.
Ist der Kelim beidseitig verwendbar?
Ja. Der Kelim ist beidseitig verwendbar. Bei einem flach gewebten Teppich wird die Oberfläche durch die Webstruktur geprägt, sodass beide Seiten genutzt werden können. Vor dem Auslegen sollte der Untergrund sauber und eben sein. Da der Teppich für Fußbodenheizung geeignet ist, kann er auch in entsprechend ausgestatteten Räumen verwendet werden.
Welches Muster hat der Teppich?
Der Teppich hat ein abstraktes, modernes Muster. Es ist keiner bestimmten floralen oder figürlichen Musterfamilie zugeordnet. Abstrakte Webmuster können mit Linien, vereinfachten Formen und gegeneinandergesetzten Flächen arbeiten. Bei diesem Kelim wird die Gestaltung direkt in der Webstruktur sichtbar. Die rechteckige Form gibt der Komposition einen klaren Rahmen, während die abstrakte Zeichnung eine zeitgemäße Wirkung vermittelt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Material |








