






Perserteppich Fars 216 x 128 cm Wolle handgewebt
852$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Flor Wolle | Größe: 216 x 128 cm | Muster: Beidseitig identisch | Zustand: Gut erhalten | Herkunft: Fars, Iran
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 5F178EF0
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim aus Fars ist handgewebt und aus reiner Wolle gefertigt. Die Wolle verleiht dem Gewebe eine natürliche, griffige Haptik und verbindet angenehme Materialeigenschaften mit einer widerstandsfähigen Oberfläche. Als handgewebtes Stück unterscheidet sich der Kelim in seiner Herstellung grundsätzlich von einem geknüpften Teppich. Das Muster entsteht durch das Einbringen der Wollfäden in das Gewebe und nicht durch einzelne Flor Knoten. Dadurch bleibt die textile Struktur des Kelims unmittelbar erkennbar.
Die Fertigung in Handarbeit gehört zur traditionellen Herstellung von Kelims. Jeder Arbeitsschritt verlangt Aufmerksamkeit, weil Farbe, Fadenspannung und Musterfolge während des Webens aufeinander abgestimmt werden. Die verwendete Wolle bildet dabei den wesentlichen Werkstoff des Teppichs. Sie ist zugleich Bestandteil der sichtbaren Fläche und Träger der farbigen Gestaltung. Die sorgfältige Verarbeitung zeigt sich in der geschlossenen Gewebefläche und in der klaren Ausführung des beidseitig identischen Musters.
Der Kelim wird in der Beschreibung als gut erhalten bezeichnet. Seine handgewebte Struktur macht ihn für unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet. Er kann als Teppich im Wohnbereich verwendet oder als textiler Wandschmuck eingesetzt werden. Die reine Wolle und die traditionelle Webtechnik bestimmen dabei den Charakter dieses Einzelstücks.
Herkunft und Tradition
Der Kelim stammt aus Fars im Iran. Fars gehört zu den bedeutenden Kulturlandschaften Südwestirans und ist seit langer Zeit mit nomadischen, ländlichen und städtischen Handwerkstraditionen verbunden. In dieser Region haben sich unterschiedliche Formen der Textilherstellung entwickelt. Neben geknüpften Teppichen spielen flach gewebte Arbeiten eine wichtige Rolle. Ein Kelim entsteht auf dem Webstuhl durch das Schussfadenverfahren und besitzt deshalb keine aufgeschnittene Florfläche wie ein klassischer Knüpfteppich.
Das Weben von Kelims ist mit der Lebensweise vieler Gemeinschaften im iranischen Raum verbunden. Gewebte Teppiche konnten als Bodenbelag, Decke, Trenntextil oder Wandbehang dienen. Ihre vergleichsweise flache Konstruktion erleichterte das Zusammenlegen und den Transport. In nomadischen und ländlichen Zusammenhängen waren solche Textilien daher nicht nur dekorativ, sondern auch praktisch. Die Motive wurden über lange Zeit weitergegeben, zugleich aber von Weberinnen und Webern individuell interpretiert.
Fars ist für eine große Vielfalt an regionalen Ausdrucksformen bekannt. Landschaft, Stammesgeschichte und lokale Vorlieben beeinflussten die Auswahl von Farben und Formen. Geometrische Kompositionen konnten aus Rauten, Linien, Haken, Stufen und stilisierten Pflanzenmotiven bestehen. Ihre Wirkung entstand weniger durch naturalistische Darstellung als durch die rhythmische Ordnung einfacher Flächen. Diese Tradition erklärt, warum ein Kelim zugleich klar gegliedert und lebendig erscheinen kann.
Die iranische Kelimkunst verbindet funktionale Webtechnik mit überliefertem Musterwissen. Beim Weben wird das Motiv Abschnitt für Abschnitt aufgebaut. Farbwechsel werden direkt in die Struktur eingearbeitet, wodurch die Vorderseite und Rückseite eng miteinander verbunden bleiben. Die Webtechnik ist damit nicht nur Herstellungsverfahren, sondern auch ein wesentlicher Teil der Gestaltung. Bei diesem Stück kommt hinzu, dass das Muster auf Vorder- und Rückseite identisch ausgeführt ist.
Traditionelle Kelims werden häufig als textile Zeugnisse regionaler Handwerkskultur betrachtet. Sie bewahren Kenntnisse über Material, Webrhythmus und Farbordnung. Gleichzeitig ist jeder handgewebte Teppich ein eigenständiges Stück, weil kleine Unterschiede in Fadenspannung und Ausführung zur handwerklichen Herstellung gehören. Der Ursprung in Fars ordnet diesen Kelim in die iranische Tradition flach gewebter Wolltextilien ein.
Design und Muster
Das zentrale Gestaltungsmerkmal dieses Kelims ist das doppelte beziehungsweise beidseitig identische Muster. Vorder- und Rückseite zeigen dieselbe Gestaltung. Der Teppich kann dadurch gewendet werden, ohne dass sich die dargestellte Musterordnung verändert. Diese Eigenschaft ist für einen Kelim besonders anschaulich, weil die Webstruktur auf beiden Seiten sichtbar bleibt und das Textil von verschiedenen Blickrichtungen betrachtet werden kann.
Die Musterwelt verbindet typische geometrische Formen mit lebhaften Farbkombinationen. Geometrische Motive geben der Fläche eine klare Ordnung. Linien, Winkel, Rauten und wiederkehrende Felder können den Blick durch die Komposition führen, während Farbwechsel einzelne Bereiche voneinander absetzen. In der traditionellen Kelimgestaltung wird eine Fläche häufig nicht durch perspektivische Tiefe, sondern durch Wiederholung, Symmetrie und den Wechsel von Formen strukturiert.
Die Beschreibung nennt ein Farbspektrum von sanften Erd- und Naturtönen bis zu kräftigen, lebendigen Akzenten. Erdige Farben können eine ruhige Grundlage schaffen, während intensivere Töne die geometrischen Motive hervorheben. Das Verhältnis der Farben zueinander ist dabei ebenso wichtig wie die Form selbst. Ein Kelim erhält seine visuelle Spannung durch das Zusammenspiel von klaren Konturen und unterschiedlich gewichteten Farbflächen.
Viele Muster der iranischen Flachweberei beruhen auf stilisierten Zeichen anstelle einer naturgetreuen Abbildung. Ein Motiv kann als wiederholte Form, als Rahmung oder als rhythmische Folge erscheinen. Dadurch bleibt seine Bedeutung offen für verschiedene Deutungen. Im Vordergrund steht die geordnete textile Komposition. Bei diesem Kelim wird diese Komposition durch die identische Ausführung auf beiden Seiten zusätzlich betont.
Die beidseitige Gestaltung erweitert auch die Möglichkeiten der Präsentation. Als Bodenbekleidung kann der Kelim gewendet werden, ohne dass die Musterseite festgelegt ist. Als Wandschmuck bleibt die textile Struktur von Vorder- und Rückseite ein Teil seiner Erscheinung. Die geometrische Zeichnung und die Kombination aus Naturtönen und kräftigen Akzenten erlauben eine Einordnung in unterschiedliche Einrichtungskonzepte, ohne dass der Charakter des Fars-Kelims verloren geht.
Die Mustertradition von Fars zeigt, wie stark regionale Textilien durch wiederkehrende Formen und Farben geprägt werden können. Ein Kelim erzählt seine Herkunft nicht durch ein einzelnes Merkmal, sondern durch das Zusammenspiel von Webtechnik, Material, Komposition und Farbsprache. Bei diesem Stück treten diese Aspekte in einer flach gewebten, beidseitig identischen Gestaltung zusammen.
Besonderheiten
Eine besondere Eigenschaft dieses Kelims ist die identische Musterung auf Vorder- und Rückseite. Er lässt sich wenden und kann dadurch flexibel im Raum eingesetzt werden. Die Beschreibung hebt außerdem seine Nutzung als traditioneller Wandschmuck hervor. Damit ist er nicht auf die Verwendung als Bodenbelag beschränkt, sondern kann auch vertikal präsentiert werden.
Die handgewebte Ausführung aus Wolle, der Ursprung in Fars und die gut erhaltene Beschaffenheit bestimmen den Charakter dieses Einzelstücks. Seine Gestaltung verbindet geometrische Formen mit unterschiedlichen Farbbereichen. Durch die reversible Darstellung bleibt die Webarbeit von beiden Seiten nachvollziehbar. Die Kombination aus praktischer Nutzung und textiler Präsentation gehört zu den kennzeichnenden Merkmalen dieses Kelims.
FAQ
Wie pflege ich den Kelim am besten?
Für die regelmäßige Pflege genügt vorsichtiges Staubsaugen, damit Staub und lose Verschmutzungen entfernt werden. Die Reinigung sollte ohne aggressive Behandlung erfolgen, da die Wollfaser und die gewebte Struktur geschont werden sollen. Wenn eine intensivere Reinigung erforderlich ist, empfiehlt sich die Übergabe an einen Fachbetrieb für Teppichreinigung. Dort kann die Behandlung auf Wolle, Farben und Webstruktur abgestimmt werden. Eine sachkundige Reinigung trägt dazu bei, das Erscheinungsbild und die textile Beschaffenheit des Kelims zu bewahren. Bei der Aufbewahrung sollte das Stück trocken und vor unnötiger Feuchtigkeit geschützt liegen oder hängen.
Ist der Kelim für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja. Die verwendete Wolle und die handgewebte Konstruktion machen den Kelim für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die flache Webstruktur lässt die Wärme durch, sodass der Teppich den Wärmeaustausch des Bodens nicht grundsätzlich verhindert. Für den täglichen Gebrauch sollte der Kelim eben liegen und nicht gefaltet auf der beheizten Fläche liegen. Eine sachgerechte Platzierung unterstützt die gleichmäßige Nutzung und schützt zugleich die gewebte Oberfläche. Wie bei jedem Wolltextil sollte die Raumfeuchtigkeit im üblichen Wohnbereich liegen.
Kann der Kelim im Außenbereich verwendet werden?
Eine Verwendung in einem überdachten Außenbereich ist möglich, bevorzugt wird jedoch der Einsatz in Innenräumen. Wolle und die gewebte Struktur sollten vor anhaltender Feuchtigkeit geschützt werden. Auch direkte Sonneneinstrahlung kann Farben und textile Oberfläche beeinträchtigen. In einem geschützten, trockenen Bereich kann der Kelim als Wandbehang oder als textile Ergänzung eingesetzt werden. Für eine möglichst lange Erhaltung seiner Farben und Struktur ist ein Innenraum ohne dauerhafte Nässe und ohne intensive, direkte Sonne die geeignetere Umgebung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














