






Perserteppich Fars 206 x 145 cm Wolle handgewebt
905$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: 100% Wolle | Größe: 206 x 145 cm | Muster: Traditionelle geometrische Designs | Zustand: Sehr gut | Verwendung: Teppich oder Wandbehang
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim aus Fars im Iran ist handgewebt und besteht aus 100% Wolle. Beim Kelim entsteht die Fläche durch das Verweben der Schussfäden mit der Kette; anders als bei einem geknüpften Teppich wird kein Flor aus einzelnen Knoten aufgebaut. Dadurch gehört der Kelim zu den flach gewebten Teppichen. Die handgewebte Ausführung macht die Konstruktion unmittelbar lesbar: Das Muster und die textile Struktur sind Teil derselben Webarbeit.
Ein wesentliches Merkmal dieses Stücks ist die identische Gestaltung auf Vorder- und Rückseite. Beide Seiten zeigen dieselben Muster, sodass der Kelim nicht nur als Bodenbelag betrachtet werden kann. Die vollständig aus Wolle bestehende Ausführung verbindet die traditionelle Faser mit einer flach gewebten Technik. Wolle wird bei Kelims seit Langem eingesetzt, weil sie sich verspinnen, färben und in eine kompakte Webfläche einarbeiten lässt.
Die Webtechnik erklärt auch die klare Wirkung geometrischer Kelimmuster. Farbflächen, Linien und Konturen werden während des Webens aufgebaut und nicht nachträglich auf eine fertige Fläche aufgebracht. Die Vorder- und Rückseite bleiben bei diesem Kelim in ihrer Musterung identisch. Er kann deshalb als Teppich genutzt oder als Wandbehang eingesetzt werden.
Herkunft und Tradition
Der Kelim stammt aus Fars im Iran. Fars ist eine historisch bedeutende Region im Süden des Landes und steht in der Teppichtradition sowohl für sesshafte als auch für nomadisch geprägte Webkultur. In dieser Landschaft wurden textile Arbeiten über Generationen hinweg als Gebrauchsgegenstände, Ausstattungsstücke und Träger überlieferter Zeichen gefertigt. Die regionale Bezeichnung beschreibt hier die Herkunft des Kelims und nicht lediglich ein Muster.
Die Webtradition von Fars ist eng mit der Vielfalt der dort lebenden Gemeinschaften und mit unterschiedlichen Lebensformen verbunden. Flachgewebe konnten vergleichsweise vielseitig verwendet werden: als Bodenauflage, textile Abdeckung oder dekoratives Element im Wohnumfeld. Ihre Herstellung erforderte eine genaue Abstimmung von Kette, Schuss und Farbfolge. Das Ergebnis war ein Textil, das funktional und zugleich mit regional vertrauten Formen gestaltet war.
Ein Kelim unterscheidet sich in seiner Herstellung grundsätzlich von einem handgeknüpften Perserteppich. Beim Knüpfen wird jeder Knoten einzeln in die Grundstruktur eingebracht; beim Weben werden die Fäden in fortlaufenden Arbeitsgängen miteinander verbunden. Diese Unterscheidung ist für die Einordnung der Technik wichtig. Der vorliegende Kelim ist als handgewebtes Stück aus Fars dem iranischen Flachgewebe zuzuordnen.
Fars gehört zu den Regionen, in denen textile Traditionen nicht nur durch eine einzige, unveränderliche Form geprägt wurden. Je nach Ort, Gemeinschaft und Verwendungszweck konnten sich Farben, Ornamente und die Anordnung der Felder unterscheiden. Geometrische Gestaltung bot dabei eine Möglichkeit, Motive in klaren Einheiten zu ordnen und über längere Zeit weiterzugeben. Wiederkehrende Formen konnten auf Webarbeiten erscheinen, ohne dass jedes Stück vollkommen gleich ausfallen musste.
Die iranische Teppichkultur umfasst zahlreiche regionale Traditionen. Fars bildet darin einen eigenen geografischen Bezug. Ein aus dieser Region stammender Kelim ist daher nicht allein über seine flache Webtechnik zu verstehen, sondern auch über den Zusammenhang von Landschaft, Handarbeit und überliefertem Mustergebrauch. Bei diesem Stück werden Herkunft, Material und Verarbeitung durch die Angaben Fars, Iran, 100% Wolle und handgewebt klar benannt.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims besteht aus traditionellen geometrischen Designs. Geometrische Ornamentik arbeitet mit Linien, Winkeln, Rauten, Zacken, gestuften Konturen und abgegrenzten Flächen. Solche Grundformen lassen sich besonders gut in einer Webtechnik umsetzen, weil die Zeichnung aus geordneten Farb- und Fadenfolgen entsteht. Die Gestaltung bleibt dadurch strukturiert und klar erkennbar.
Bei einem Kelim werden Muster nicht durch einen aufliegenden Flor erzeugt. Die Zeichnung liegt in der gewebten Fläche selbst. Farbwechsel, Konturen und wiederkehrende Formen werden während des Webvorgangs aufgebaut. Das erklärt die flächige Wirkung traditioneller Kelims und ihre oft präzise, rhythmische Gliederung. Die geometrische Formensprache kann dabei sowohl einzelne Ornamente als auch größere Felder miteinander verbinden.
Die identischen Muster auf Vorder- und Rückseite sind bei diesem Stück ein ausdrücklich genanntes Gestaltungsmerkmal. Das Motiv ist somit von beiden Seiten gleich lesbar. Diese Eigenschaft erweitert die mögliche Präsentation: Der Kelim kann auf dem Boden liegen oder vertikal an einer Wand erscheinen, ohne dass die Rückseite ein anderes Bild zeigt. Für einen Wandbehang ist diese beidseitige Musterwirkung besonders relevant.
Traditionelle geometrische Designs sind in der iranischen Webkunst nicht bloß dekorative Flächen. Ihre wiederholten Formen geben dem Textil Ordnung und Rhythmus. Ein Rand kann die Komposition fassen, während innenliegende Bereiche durch Linien, Felder oder einzelne Zeichen gegliedert werden. Welche konkrete Anordnung ein Stück besitzt, hängt von der jeweiligen Webarbeit ab; bei diesem Kelim ist als Musterbeschreibung die allgemeine Einordnung in traditionelle geometrische Designs überliefert.
Die Gestaltung lässt sich in unterschiedliche Wohnkonzepte einordnen, ohne dass ihre Herkunft aus Fars verloren geht. Als Teppich wirkt ein Kelim über seine flache textile Struktur und die geordnete Ornamentik. Als Wandbehang tritt die Musterfläche in den Vordergrund. Weil Vorder- und Rückseite identisch gestaltet sind, bleibt die Komposition bei beiden Verwendungsarten von beiden Seiten nachvollziehbar.
Besonderheiten
Eine besondere Eigenschaft dieses Kelims ist die identische Musterung auf Vorder- und Rückseite. Damit unterscheidet er sich von Textilien, deren Rückseite lediglich die technische Unterseite der Gestaltung zeigt. Seine beidseitige Musterwirkung macht ihn für zwei genannte Verwendungen geeignet: als Teppich oder als Wandbehang. Die Entscheidung kann sich daher an der Raumgestaltung und an der gewünschten Präsentation orientieren.
Der Kelim befindet sich in sehr gutem Zustand. Zusammen mit der handgewebten Ausführung und dem Material aus 100% Wolle ergibt sich ein klar beschriebenes textiles Profil. Die Herkunft aus Fars im Iran und die traditionellen geometrischen Designs ordnen das Stück zugleich regional und gestalterisch ein.
Als Wandbehang kann der Kelim die Musterfläche senkrecht sichtbar machen; als Teppich bleibt seine flach gewebte Struktur unmittelbar Teil der Nutzung. In beiden Fällen bleibt die Vorder- und Rückseite mit identischen Mustern gestaltet. Weitere Angaben, etwa zu Knotendichte, Alter oder einer Signatur, liegen für dieses Stück nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Was ist ein Kelim?
Ein Kelim ist ein flach gewebtes Textil. Die Fläche entsteht durch das Verweben von Kette und Schuss, nicht durch das Einsetzen einzelner Flor-Knoten. Dadurch unterscheidet sich die Technik von der eines handgeknüpften Teppichs. Dieser Kelim aus Fars im Iran ist handgewebt und besteht aus 100% Wolle. Seine traditionelle geometrische Gestaltung ist in die Webfläche eingearbeitet.
Kann dieser Kelim als Wandbehang verwendet werden?
Ja. Der Kelim ist laut Beschreibung ideal als Teppich oder Wandbehang geeignet. Seine identischen Muster auf Vorder- und Rückseite unterstützen die vertikale Präsentation, weil beide Seiten dieselbe Gestaltung zeigen. Er kann daher als textile Wanddekoration eingesetzt werden, ohne dass eine abweichende Rückseite das Erscheinungsbild bestimmt.
Wie unterscheidet sich die Vorderseite von der Rückseite?
Bei diesem Kelim sind Vorder- und Rückseite mit identischen Mustern gestaltet. Beide Seiten zeigen daher dieselben traditionellen geometrischen Designs. Diese Eigenschaft ist ein besonderes Merkmal des Stücks und erlaubt eine flexible Nutzung. Eine zusätzliche, nur für die Vorderseite bestimmte Musterbeschreibung liegt nicht vor.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














