






Perserteppich Fars 205 x 150 cm handgewebt
Ursprünglicher Preis war: 1243$834$Aktueller Preis ist: 834$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: handgewebt | Größe: 205 x 150 cm | Muster: beidseitig identisch | Zustand: sehr gut
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim aus Fars ist handgewebt. Seine Herstellung unterscheidet sich damit grundsätzlich von der eines geknüpften Teppichs: Das Muster entsteht direkt in der gewebten Fläche und nicht durch einzelne geknüpfte Florfäden. Die Bezeichnung Kelim steht für diese flach gewebte Teppichart und beschreibt die textile Konstruktion des Stücks. Als Material ist bei diesem Exemplar handgewebt angegeben; ein gesondertes Flor- oder Kettenmaterial ist nicht ausgewiesen.
Die handgewebte Ausführung macht den Kelim zu einem Teppich, dessen Gestaltung unmittelbar mit dem Webvorgang verbunden ist. Kettfäden bilden dabei die Grundlage, während Schussfäden die sichtbare Fläche aufbauen. Je nach Webweise können Muster durch Farbwechsel, eingelegte Schüsse oder klar abgegrenzte Webpartien entstehen. Bei diesem Kelim ist das Muster doppelt ausgeführt und auf beiden Seiten identisch. Dadurch bleibt die Gestaltung unabhängig von der jeweiligen Seite lesbar.
Die Quelle beschreibt den Zustand als sehr gut. Zusammen mit der handgewebten Konstruktion ergibt sich ein Stück, das sowohl als Teppich als auch als textiler Wandschmuck eingesetzt werden kann. Diese beiden Verwendungsmöglichkeiten sind ausdrücklich vorgesehen. Der Kelim ist damit nicht auf eine einzige Präsentationsform festgelegt, sondern lässt seine textile Struktur auch an einer Wand sichtbar werden.
Herkunft und Tradition
Der Kelim stammt aus Fars im Iran. Fars gehört zu den Regionen, die mit der persischen Teppichtradition verbunden sind. Persische Teppiche werden in unterschiedlichen Gegenden Irans hergestellt, und jede Region entwickelt innerhalb der gemeinsamen Tradition eigene Formen der Gestaltung, Weberei und Musterordnung. Zu den bekannten Zentren persischer Teppichkunst zählen unter anderem Isfahan, Täbriz und Kashan. Fars steht dabei für einen regionalen Hintergrund innerhalb dieser vielfältigen iranischen Kultur des Textilhandwerks.
Persische Teppiche sind nicht auf eine einzige Technik beschränkt. Neben handgeknüpften Teppichen gibt es handgewebte Kelims, deren Aufbau ohne hohen Flor auskommt. Beim Kelim entsteht die Fläche während des Webens. Das macht die Technik klar von der Knüpfarbeit unterscheidbar und erklärt zugleich, weshalb der Webvorgang selbst für die Wirkung des Musters so wichtig ist. Farbflächen, Linien und geometrische Formen werden in die Struktur integriert, statt nachträglich auf eine fertige Fläche aufgebracht zu werden.
Fars ist außerdem mit nomadischen und sesshaften Webtraditionen verbunden. In der Geschichte persischer Textilien wurden Teppiche und Gewebe nicht nur für repräsentative Räume hergestellt, sondern auch für den alltäglichen Gebrauch. Ein Kelim konnte als Bodenbelag, Abdeckung oder Wandbehang dienen. Diese Verbindung von Funktion und Gestaltung ist für die Teppichkultur grundsätzlich charakteristisch. Auch heute werden Kelims wegen ihrer flachen, textilen Erscheinung in unterschiedlichen Wohnbereichen und als dekorative Wandtextilien verwendet.
Die persische Teppichtradition umfasst eine große Bandbreite an Materialien, Farben und Techniken. Bei geknüpften Teppichen kommen häufig Wolle, Seide oder Mischungen zum Einsatz; bei Kelims steht dagegen die gewebte Konstruktion im Mittelpunkt. Natürliche Farbstoffe haben in der Geschichte persischer Textilien eine wichtige Rolle gespielt, weil sie eine vielfältige Farbgestaltung ermöglichten. Welche konkreten Fasern oder Färbemittel bei diesem Kelim verwendet wurden, ist nicht angegeben und wird daher nicht näher bestimmt.
Die Herkunft aus Fars ordnet den Kelim in einen iranischen Kulturraum ein, ohne ihn mit einem anderen bekannten Teppichzentrum gleichzusetzen. Die Namen Isfahan, Täbriz oder Kashan bezeichnen jeweils eigene regionale Traditionen und sind nicht als Herkunft dieses Stücks zu verstehen. Dieses Exemplar wird als Kelim aus Fars beschrieben. Seine Identität liegt damit in der Verbindung von iranischer Herkunft, handgewebter Technik und der für ihn angegebenen beidseitig identischen Gestaltung.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims ist beidseitig identisch. Die Gestaltung bleibt somit auf Vorder- und Rückseite gleich erkennbar. Die Quelle beschreibt außerdem ein doppeltes Muster. Diese Angaben beziehen sich auf die konkrete Gestaltung des Stücks und unterscheiden es von Kelims, deren Rückseite durch eine andere Webansicht, Farbwechsel oder eine abweichende Musterwirkung geprägt ist.
In der persischen Teppichkunst kommen sowohl florale als auch geometrische Muster vor. Florale Darstellungen können Blüten, Ranken, Blätter und stilisierte Pflanzenformen aufnehmen. Geometrische Entwürfe arbeiten dagegen mit Linien, Rhomben, Medaillons, Winkeln oder wiederkehrenden Feldern. Solche Motive werden häufig nicht naturgetreu, sondern in vereinfachter und rhythmisch geordneter Form dargestellt. Bei einem Kelim entsteht dieser Eindruck unmittelbar aus dem Zusammenspiel von Kette und Schuss.
Die Muster persischer Teppiche sind traditionell eng mit regionalen Gestaltungsweisen verbunden. Ein Entwurf kann zentral aufgebaut sein, sich über ein wiederholtes Rapportmuster entwickeln oder durch einzelne voneinander abgegrenzte Felder gegliedert werden. Bordüren rahmen häufig das Innenfeld, während kleinere Motive den Übergang zwischen den Bereichen gestalten. Bei handgewebten Kelims können klare Kanten und Farbblöcke besonders prägnant wirken, weil das Muster Teil der flachen Gewebefläche ist.
Ein Kelim wird oft wegen seiner grafischen Wirkung wahrgenommen. Anders als ein dichter Flor, der Muster durch die Richtung der Fäden und die Oberfläche modelliert, zeigt ein Flachgewebe seine Gestaltung über Linien, Flächen und Farbwechsel. Diese Eigenschaften machen Kelims zu vielseitigen Textilien. Sie können im Raum als Bodenbelag eingesetzt werden oder als Wandbehang eine textile Musterfläche bilden. Bei diesem Stück sind beide Nutzungsarten ausdrücklich genannt.
Das doppelte, beidseitig identische Muster unterstützt die flexible Verwendung. Wird der Kelim als Teppich ausgelegt, bleibt die Gestaltung unabhängig von der Orientierung verständlich. Wird er als Wandbehang verwendet, kann die textile Fläche vollständig betrachtet werden. Aus den Angaben lässt sich keine zusätzliche Beschreibung einzelner Motive, Farben oder Symbole ableiten. Deshalb steht bei diesem Kelim die nachgewiesene Musterordnung im Vordergrund: doppelt ausgeführt und auf beiden Seiten gleich.
Persische Muster können kulturelle Vorstellungen von Natur, Ordnung und Wiederholung aufnehmen. Florale Formen werden häufig mit Wachstum, Fruchtbarkeit und Wohlstand verbunden, während geometrische Strukturen Harmonie und Regelmäßigkeit ausdrücken können. Diese Deutungen gehören zum allgemeinen Hintergrund persischer Teppichgestaltung. Sie ersetzen keine konkrete Motivbeschreibung. Für dieses Stück ist sicher festgehalten, dass sein Muster beidseitig identisch ist; einzelne florale oder geometrische Motive sind nicht näher benannt.
Besonderheiten
Eine besondere Eigenschaft dieses Kelims ist die beidseitig identische Gestaltung. Das doppelte Muster macht beide Seiten als gleichartige Ansichten nutzbar und unterstreicht die textile Ausrichtung des Stücks. Hinzu kommt die flexible Verwendung: Der Kelim kann als Teppich auf dem Boden oder als Wandbehang eingesetzt werden. Damit lässt sich seine handgewebte Fläche sowohl funktional als auch dekorativ präsentieren.
Der Zustand ist als sehr gut angegeben. Diese Beschreibung gehört zu den konkreten Eigenschaften des angebotenen Stücks. Weitere Angaben zu Alter, Restaurierungen, Gebrauchsspuren oder besonderen Merkmalen liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Was ist ein Kelim?
Ein Kelim ist ein handgewebtes, flach gearbeitetes Teppichtextil. Das Muster entsteht während des Webens durch die Verbindung von Kett- und Schussfäden. Im Unterschied zu einem geknüpften Teppich besitzt ein Kelim keinen durch geknüpfte Fäden gebildeten hohen Flor. Dadurch steht die gewebte Fläche mit ihren Linien, Farbpartien und Musterformen unmittelbar im Mittelpunkt. Kelims können als Bodenbelag oder als Wandbehang verwendet werden. Dieses Exemplar ist handgewebt und zeigt sein Muster auf beiden Seiten identisch.
Woran erkennt man die Besonderheit dieses Kelims?
Die wichtigste Besonderheit ist das doppelte, beidseitig identische Muster. Vorder- und Rückseite zeigen somit dieselbe Gestaltung. Das ist für die Verwendung praktisch, weil die textile Fläche unabhängig von ihrer Ausrichtung betrachtet werden kann. Außerdem ist dieses Stück vielseitig einsetzbar: Es kann als Teppich oder als Wandbehang dienen. Die Herkunft aus Fars im Iran und der als sehr gut beschriebene Zustand ergänzen die konkreten Angaben zu diesem Kelim.
Wie wird ein persischer Kelim traditionell verwendet?
Persische Kelims werden traditionell als textile Gebrauchs- und Gestaltungselemente eingesetzt. Ihre flache Webstruktur eignet sich für den Boden, zugleich kann die Musterfläche an einer Wand sichtbar gemacht werden. In der persischen Teppichkultur verbinden solche Textilien praktische Nutzung mit regionaler Gestaltung. Je nach Herkunft, Webtechnik und Muster können sie unterschiedliche Erscheinungsbilder haben. Dieser Kelim stammt aus Fars, ist handgewebt und ausdrücklich sowohl für die Verwendung als Teppich als auch als Wandbehang beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft |














