Perserteppich Fars 200 x 94 cm Wolle handgeknüpft

746$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 200 x 94 cm | Muster: Freie, fantasievolle Designs | Zustand: Neu und hochwertig

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Inventarnummer: 6405ECBE

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh-Shuli-Teppich ist handgeknüpft und aus reiner Schurwolle gefertigt. Die verwendete Wolle wird im Quelltext als glänzend beschrieben. Dadurch erhält die Oberfläche eine charakteristische Lichtwirkung, die je nach Blickrichtung und Lichteinfall unterschiedlich erscheinen kann. Schurwolle gehört seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Materialien der persischen Teppichknüpfkunst. Sie lässt sich von Hand verarbeiten und verbindet eine angenehm weiche Haptik mit einer für Teppiche geeigneten Strapazierfähigkeit.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten innerhalb einer Fläche und steht in Zusammenhang mit der Ausarbeitung eines Teppichs. Bei einem handgeknüpften Stück entsteht das Muster Knoten für Knoten. Die Knüpfer können dadurch Linien, Flächen und Farbwechsel unmittelbar in die Arbeit einbringen. Der Teppich ist als neu und hochwertig beschrieben.

Die Materialangabe bezieht sich auf die Schurwolle. Sie prägt den Griff, die Oberfläche und den praktischen Charakter des Teppichs. Der Quelltext hebt außerdem hervor, dass Schurwolle schmutzabweisende Eigenschaften besitzt und nur wenig Pflege benötigt. Für die regelmäßige Pflege wird ein gelegentliches Ausklopfen empfohlen. Zusätzlich ist eine professionelle Reinigung alle paar Jahre vorgesehen. Diese Pflegehinweise unterstützen den Erhalt von Frische und Erscheinungsbild, ohne die handwerkliche Beschaffenheit des Teppichs zu verändern.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh-Shuli-Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens, besonders aus dem Umfeld der Stadt Shiraz. Fars zählt zu den traditionsreichen Teppichregionen des Landes. Die Landschaft und die nomadischen Lebensweisen dieser Gegend haben die dortige Web- und Knüpfkunst über lange Zeit geprägt. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Herstellung eines Gebrauchsgegenstands, sondern auch die Weitergabe von Fertigkeiten innerhalb einer gewachsenen Handwerkstradition.

Die Gabbeh-Shuli-Knüpfkunst wird mit nomadischen Stämmen in Verbindung gebracht, deren kreative Einflüsse in die Gestaltung einfließen. Nomadische Teppiche entstehen traditionell in einem Umfeld, in dem Muster aus Erinnerung, Beobachtung und persönlicher Vorstellungskraft entwickelt werden. Dadurch können Formen freier wirken als bei streng vorgezeichneten Hof- oder Werkstattmustern. Die einzelne Arbeit trägt so die Handschrift ihrer Gestaltung und bleibt trotz gemeinsamer regionaler Merkmale eigenständig.

Fars ist auch im Zusammenhang mit anderen nomadisch geprägten Teppichen bekannt. Gabbeh-Fars-Teppiche gelten als verwandte Variante. Sie werden als oft einfacher gestaltet, zugleich aber als farbenfroh und ausdrucksstark beschrieben. Diese Nähe erklärt, weshalb Gabbeh-Teppiche häufig über klare Flächen, reduzierte Bildideen oder unmittelbar wirkende Formen wahrgenommen werden. Der Name Gabbeh-Shuli bezeichnet dabei die hier angebotene Stilbezeichnung und verbindet die Gabbeh-Tradition mit der freien, fantasievollen Gestaltung dieses Typs.

Die persische Teppichkultur umfasst zahlreiche regionale Ausprägungen. Tabriz-Teppiche aus Nordpersien sind für detaillierte Muster bekannt und werden häufig als Sammlerstücke betrachtet. Qashqai-Teppiche wiederum stehen für nomadische Herkunft, geometrische Muster und kräftige Farben. Diese Beispiele zeigen die Bandbreite persischer Knüpftraditionen, ohne die Herkunft des vorliegenden Stücks zu verändern: Dieser Gabbeh-Shuli gehört zur Region Fars und damit zum südlichen persischen Kulturraum.

Über Jahrhunderte wurden Kenntnisse zur Wollverarbeitung, Farbgestaltung und Knotentechnik weitergegeben. Bei nomadischen Traditionen geschah dies in engem Bezug zum Alltag und zur jeweiligen Gemeinschaft. Die Gestaltung konnte dadurch persönlicher und weniger formal ausfallen. Der hier beschriebene Teppich steht in dieser Tradition der freien knüpferischen Ausdrucksweise. Seine Herkunft aus Fars und die Verbindung zu Shiraz ordnen ihn eindeutig in den persischen Regionalzusammenhang ein.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh-Shuli wird als frei und fantasievoll beschrieben. Es folgt damit keiner als klassisch bezeichneten, streng festgelegten Ornamentordnung, sondern lässt Raum für individuelle Bildideen. Die Gestaltung spiegelt die Vorstellungskraft der Knüpfer wider. Genau diese persönliche Freiheit gehört zu den prägenden Merkmalen, die im Quelltext mit Gabbeh-Shuli-Teppichen verbunden werden.

Die Farben des Teppichs sind Rot, Beige, Grau und Braun. Rot setzt einen warmen und deutlich wahrnehmbaren Akzent. Beige, Grau und Braun ergänzen diese Grundwirkung mit zurückhaltenderen Naturtönen. Zusammen bilden die Farben eine Palette, die sowohl Kontraste als auch ruhige Übergänge ermöglichen kann. Die Beschreibung nennt diese Töne als häufige Farben der Gabbeh-Shuli-Tradition; bei diesem Stück sind sie ausdrücklich angegeben.

Freie Muster können bei Gabbeh-Teppichen sehr unterschiedlich erscheinen. Ihre Wirkung entsteht nicht allein durch einzelne Symbole, sondern durch das Verhältnis von Farbflächen, Linien und den dazwischen liegenden Freiräumen. Ein Motiv muss dabei nicht streng symmetrisch aufgebaut sein. Die Gestaltung darf einen unmittelbaren, persönlich entwickelten Charakter behalten. Das macht jedes einzelne handgeknüpfte Stück zu einer eigenständigen Arbeit und erklärt die Bezeichnung als individuelles Kunstwerk.

Die Gestaltung lässt sich zugleich in die größere persische Musterwelt einordnen. Gabbeh-Fars-Teppiche werden als verwandte, häufig einfacher aufgebaute und dennoch farbenfrohe Variante genannt. Qashqai-Teppiche zeigen im Vergleich dazu stärker geometrisch geprägte Muster und kräftige Farben. Tabriz steht wiederum für detailreiche Entwürfe. Der Gabbeh-Shuli unterscheidet sich von diesen Beispielen durch die ausdrücklich freie und fantasievolle Designsprache, bleibt aber Teil der vielfältigen persischen Teppichtradition.

Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Muster nicht als aufgedruckte Oberfläche, sondern durch die Anordnung der Knoten und die Auswahl der Wolle. Jede Veränderung von Farbe, Richtung oder Fläche wird Schritt für Schritt umgesetzt. Deshalb können frei entwickelte Motive eine persönliche Handschrift zeigen. Beim vorliegenden Teppich verbinden sich die angegebenen Farben mit dem freien Design zu einer Gestaltung, die als lebhaft und fantasievoll charakterisiert wird.

Besonderheiten

Die Besonderheit dieses Gabbeh-Shuli-Teppichs liegt in der Verbindung aus handgeknüpfter Ausführung, glänzender Schurwolle und freien, fantasievollen Mustern. Die Wolle wird als weich und strapazierfähig beschrieben. Zusammen mit der angegebenen Knotendichte ergibt sich ein Teppich, dessen Muster mit großer handwerklicher Detailarbeit ausgeführt ist. Der Zustand ist neu und hochwertig.

Auch die Farbzusammenstellung gehört zu den ausdrücklich genannten Merkmalen. Rot, Beige, Grau und Braun geben dem Design seine warme und zugleich vielseitige Wirkung. Die Schurwolle wird zudem als schmutzabweisend und pflegeleicht beschrieben. Für die Pflege reichen gelegentliches Ausklopfen und eine professionelle Reinigung im Abstand von einigen Jahren aus. Der Teppich verbindet damit traditionelle Herkunft, individuelle Gestaltung und einen alltagstauglichen Materialcharakter.

FAQ

Was macht einen Gabbeh-Shuli-Teppich besonders?

Besonders sind die freien und fantasievollen Muster sowie die Verwendung reiner Schurwolle. Die Gestaltung spiegelt die individuelle Vorstellungskraft der Knüpfer wider und macht jedes Stück zu einer eigenständigen Arbeit. Die Wolle wird als weich, strapazierfähig und glänzend beschrieben. Hinzu kommen die Farben Rot, Beige, Grau und Braun sowie die handgeknüpfte Ausführung aus der Region Fars.

Wie pflege ich den Gabbeh-Shuli-Teppich richtig?

Der Teppich sollte gelegentlich ausgeklopft werden. Für eine gründliche Pflege empfiehlt der Quelltext eine professionelle Reinigung alle paar Jahre. Schurwolle wird dabei als schmutzabweisend und pflegeleicht beschrieben. Die regelmäßige, schonende Pflege hilft, die Frische und das Erscheinungsbild des Teppichs zu bewahren.

Woher stammen Gabbeh-Shuli-Teppiche?

Gabbeh-Shuli-Teppiche stammen aus der Region Fars im Süden Persiens, besonders aus der Nähe von Shiraz. Sie stehen in Verbindung mit nomadischen Stämmen und jahrhundertealten Traditionen der persischen Knüpfkunst. Ihre freien Muster greifen die kreative Freiheit der Knüpfer auf und unterscheiden diese Stilrichtung innerhalb der vielfältigen Teppichkultur von Fars.

Zusätzliche Informationen
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