







Perserteppich Fars 200 x 135 cm Wolle handgeknüpft
994$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 200 x 135 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu oder sehr gut erhalten
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh – Shuli Perserteppich wird in Handarbeit geknüpft und besteht im Flor aus glänzender Schurwolle. Die Wolle ist ein charakteristisches Material für Gabbeh-Teppiche aus Fars. Sie verbindet eine weiche Haptik mit einer robusten Beschaffenheit und eignet sich damit für einen Teppich, der im Wohnbereich sowohl als Gestaltungselement als auch als strapazierfähiger Bodenbelag eingesetzt werden kann. Der natürliche Glanz der Schurwolle unterstützt die lebendige Wirkung der Farben und lässt die Oberfläche je nach Lichteinfall unterschiedlich erscheinen.
Handgeknüpfte Teppiche entstehen Knoten für Knoten auf einem vorbereiteten Grund. Die Arbeit verlangt Ausdauer, eine sichere Hand und ein gutes Verständnis für die Wirkung von Farbe und Muster. Bei einem Gabbeh – Shuli zeigt sich diese handwerkliche Herstellung nicht nur in der dichten, strukturierten Oberfläche, sondern auch in der individuellen Ausführung des Designs. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für eine sorgfältige Ausarbeitung und ermöglicht eine differenzierte Darstellung der fantasievollen Gestaltung.
Gabbeh-Knüpfer arbeiten traditionell mit Materialien, die im Alltag belastbar und zugleich angenehm sind. Die Schurwolle ist deshalb nicht nur wegen ihrer Optik relevant, sondern auch wegen ihrer praktischen Eigenschaften. Sie gibt dem Teppich eine griffige Oberfläche und unterstützt seine Widerstandsfähigkeit. Da dieses Exemplar von Hand geknüpft ist, bleibt seine Ausführung ein eigenständiges Einzelstück. Kleine Unterschiede in der Linienführung oder in der Verteilung der Farben gehören zur handwerklichen Herstellung und unterscheiden sie von maschinell gefertigten Teppichen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars gehört zu den traditionsreichen Teppichknüpfregionen Irans und ist eng mit der Geschichte persischer Nomaden- und Stammeskulturen verbunden. Die dort entstandenen Teppiche stehen für eine eigenständige Verbindung von handwerklicher Erfahrung, verfügbaren Naturmaterialien und einer bildhaften Formensprache. Gabbeh – Shuli wird auch als Gabbeh – Fars bezeichnet und verweist damit auf diese regionale Tradition.
Gabbeh-Teppiche unterscheiden sich in ihrer Wirkung von streng komponierten, repräsentativen Teppichen mit einem festgelegten zentralen Medaillon. Ihre Gestaltung ist stärker von einer unmittelbaren, persönlichen Arbeitsweise geprägt. Die Knüpferinnen und Knüpfer greifen auf überlieferte Vorstellungen zurück, setzen diese jedoch mit eigener Handschrift um. So entstehen Muster, die nicht den Eindruck einer vollkommen gleichförmigen Wiederholung vermitteln, sondern den individuellen Charakter der jeweiligen Arbeit sichtbar machen.
Die Teppichkultur von Fars ist durch die Lebensweise nomadischer Stämme geprägt. Teppiche waren dort Gebrauchsgegenstände, Schutz und Ausdruck kultureller Zugehörigkeit zugleich. Aus dieser Verbindung entwickelte sich eine Gestaltung, die funktionale Anforderungen mit klaren, einprägsamen und oft fantasievollen Motiven verbindet. Ein Gabbeh ist daher nicht nur ein dekorativer Gegenstand. Er steht auch für eine regionale Form des Web- und Knüpfhandwerks, in der überlieferte Muster und persönliche Gestaltung nebeneinander bestehen.
Die Bezeichnung Gabbeh – Shuli beschreibt innerhalb dieser Tradition eine Variante mit besonders ausgefallenen, fantasievollen Designs. Der Name Gabbeh – Fars stellt den Bezug zur Herkunftsregion her, ohne jedes einzelne Stück auf ein identisches Muster festzulegen. Gerade die Freiheit in der Gestaltung gehört zu den prägenden Merkmalen dieses Typs. Farben, Flächen und Motive können in unterschiedlichen Beziehungen zueinander stehen und dadurch jedem handgeknüpften Teppich eine eigene Erscheinung geben.
Fars ist außerdem ein wichtiger Bezugspunkt für weitere persische Teppicharten. Shiraz-Teppiche werden häufig mit geometrischen Designs und kräftigen Farben verbunden. Bakhtiari-Teppiche stehen für eine nomadische Tradition, in der auch florale Motive vorkommen. Kerman-Teppiche sind für kunstvolle und komplexe Muster bekannt. Diese Beispiele zeigen die stilistische Vielfalt Irans. Der Gabbeh – Shuli aus Fars folgt einer anderen gestalterischen Logik: Seine Wirkung beruht auf individuellen, fantasievollen und nicht streng standardisierten Mustern.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Damit steht nicht ein streng vorgegebenes Dekor im Mittelpunkt, sondern die persönliche Ausarbeitung der Knüpfer. Die Gestaltung kann den Blick durch ungewöhnliche Zusammenstellungen, charaktervolle Formen und eine freie Verteilung der Elemente führen. Der Teppich wirkt dadurch nicht wie ein austauschbares Serienprodukt, sondern wie eine eigenständige textile Komposition.
Die Farbgebung umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Rot bringt eine kräftige, warme Nuance in die Komposition, während Beige für einen ruhigen und ausgleichenden Anteil sorgt. Grau ergänzt die Palette um einen zurückhaltenden Ton; Braun stellt eine erdverbundene Verbindung zwischen den übrigen Farben her. Gemeinsam bilden diese Farben eine warme, vielseitig einsetzbare Grundlage. Ihre Wirkung hängt dabei immer vom konkreten Zusammenspiel der Flächen und Muster ab.
Fantasievolle Gabbeh-Muster müssen nicht wie ein klassisches Ornament aufgebaut sein. Sie können mit vereinfachten Formen, offenen Flächen und bewusst unregelmäßigen Beziehungen arbeiten. Diese Art der Gestaltung lässt Raum für die eigene Handschrift und macht die Wahrnehmung des Teppichs unmittelbar. Anders als bei einem streng symmetrischen Entwurf entsteht die Spannung aus dem Wechsel zwischen Ruhe und Bewegung, zwischen größeren Farbflächen und kleineren grafischen Akzenten.
Die Mustertradition von Fars ist eng mit der visuellen Welt der nomadischen Stämme verbunden. Motive werden nicht ausschließlich als naturgetreue Abbildungen verstanden, sondern können Erinnerungen, Gegenstände des Alltags oder überlieferte Zeichen in vereinfachter Form aufnehmen. Bei Gabbeh-Teppichen entsteht daraus eine Bildsprache, die unmittelbar und erzählerisch wirken kann. Die Muster tragen die Spuren einer Kultur, in der textile Arbeiten sowohl nützlich als auch Ausdruck persönlicher und gemeinschaftlicher Erfahrung sind.
Im Unterschied zu minimalistischen Teppichen, deren Wirkung auf einer möglichst reduzierten Formensprache beruht, zeigt der Gabbeh – Shuli eine bewusst individuellere Gestaltung. Seine ausgefallenen Designs können in rustikalen ebenso wie in modernen Räumen einen eigenen farblichen und grafischen Akzent setzen. Dabei bleibt die regionale Herkunft in der handwerklichen und gestalterischen Haltung erkennbar. Der Teppich verbindet somit eine traditionelle Fars-Tradition mit einer Erscheinung, die nicht auf ein historisches Schema beschränkt ist.
Jedes handgeknüpfte Stück ist ein Unikat. Das bedeutet bei diesem Design nicht, dass die Farben beliebig wären, sondern dass ihre Anordnung, die Linienführung und die Ausarbeitung der Muster individuell ausgeführt sind. Die Kombination aus Rot, Beige, Grau und Braun bleibt die gemeinsame farbliche Grundlage dieses Teppichs. Seine konkrete Wirkung entsteht aus der jeweiligen Verteilung dieser Töne und aus der persönlichen Interpretation des Gabbeh – Shuli-Musters.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Fars, die handgeknüpfte Herstellung und der Flor aus glänzender Schurwolle. Hinzu kommt die beschriebene Knotendichte zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster ist ausgefallen und fantasievoll gestaltet, während Rot, Beige, Grau und Braun die Farbpalette bestimmen. Der Teppich wird als neu oder sehr gut erhalten angegeben.
Die Bezeichnung Gabbeh – Shuli beziehungsweise Gabbeh – Fars ordnet das Stück einer klar erkennbaren Tradition aus Fars zu. Gleichzeitig bleibt die Gestaltung individuell. Diese Verbindung aus regionalem Bezug, handwerklicher Fertigung und eigener Musterhandschrift macht den Teppich als Einzelstück nachvollziehbar. Er kann in unterschiedlichen Wohnstilen eingesetzt werden, ohne dass seine Herkunft oder seine textile Eigenart verloren geht.
Ein handgeknüpfter Gabbeh ist außerdem ein langlebiger Gebrauchsgegenstand. Seine Schurwolle ist strapazierfähig, und die handwerkliche Herstellung gibt der Oberfläche eine eigenständige Struktur. Der angegebene Zustand als neu oder sehr gut erhalten ergänzt diese Eigenschaften. Wie bei jedem Teppich aus Naturmaterial bleibt die konkrete Wirkung von der Nutzung und der regelmäßigen Pflege abhängig.
FAQ
Was kennzeichnet einen Gabbeh – Shuli aus Fars?
Ein Gabbeh – Shuli aus Fars ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der südlichen Region Fars. Typisch sind eine individuelle, fantasievolle Gestaltung und eine Farbgebung, die hier Rot, Beige, Grau und Braun umfasst. Der Flor aus glänzender Schurwolle verbindet eine angenehme Haptik mit Strapazierfähigkeit. Die Muster tragen die persönliche Handschrift der Knüpfer und stehen in der Tradition nomadischer Stammeskulturen. Dadurch ist jedes Stück ein eigenständiges Unikat.
Wie pflege ich einen Gabbeh-Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege sollte der Teppich vorsichtig abgesaugt werden, damit Staub und lose Verschmutzungen entfernt werden. Bei einem Fleck empfiehlt sich eine zeitnahe Behandlung mit einem feuchten Tuch, ohne die Stelle unnötig zu reiben oder durchnässen. Da Schurwolle ein Naturmaterial ist und die handgeknüpfte Oberfläche erhalten bleiben soll, ist bei stärkerer Verschmutzung eine professionelle Reinigung sinnvoll. Eine fachgerechte Behandlung trägt dazu bei, Material, Farben und Struktur des Teppichs zu bewahren.
Woher stammen persische Teppiche?
Persische Teppiche kommen aus verschiedenen Regionen Irans, die jeweils eigene Traditionen und Muster entwickelt haben. Fars im Süden Persiens ist besonders mit Gabbeh-Teppichen und der nomadisch geprägten Knüpfkultur verbunden. Shiraz ist für geometrische Designs und kräftige Farben bekannt, Bakhtiari für nomadische Teppiche mit häufig floralen Motiven und Kerman für kunstvolle, komplexe Muster. Der hier beschriebene Teppich stammt aus Fars und gehört zur Tradition Gabbeh – Shuli.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















