





Perserteppich Fars 200 x 106 cm Wolle handgeknüpft
799$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 200 x 106 cm | Muster: Fantasievoll und individuell | Zustand: Neuwertig
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 209A2691
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh-Shuli-Perserteppich wird von Hand geknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Schafwolle. Wolle ist ein natürliches Material, das für seine Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit bekannt ist. Dadurch eignet sich ein Wollteppich grundsätzlich für eine Nutzung, bei der eine robuste textile Oberfläche gefragt ist. Die natürliche Beschaffenheit der Wolle gehört zu den prägenden Eigenschaften dieses Teppichtyps.
Die handwerkliche Herstellung macht jeden Gabbeh-Shuli zu einem eigenständigen Stück. Beim Knüpfen entsteht die Oberfläche Knoten für Knoten, sodass die Gestaltung nicht wie ein industriell wiederholtes Muster wirkt. Die für diesen Teppich angegebene Knotendichte liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für die feine Ausarbeitung der Oberfläche und unterstützt die individuelle Wirkung der Muster.
Bei der Herstellung von Gabbeh-Teppichen verbinden sich natürliche Materialien mit einer handwerklichen Arbeitsweise. Schafwolle wird wegen ihrer belastbaren Faser und ihrer angenehmen textilen Wirkung verwendet. Die vorliegende Ausführung wird als neuwertig beschrieben. Zur Ausstattung gehören keine im Ausgangstext genannten Angaben über eine Baumwollkette oder weitere Materialien; deshalb steht hier ausschließlich der Wollflor im Mittelpunkt.
Gabbeh-Shuli-Teppiche werden außerdem mit natürlichen Farben und Materialien verbunden. Diese Verbindung prägt ihre sachliche, handwerkliche Anmutung. Die Pflege gilt als unkompliziert: Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Auslüften an der frischen Luft werden empfohlen. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh-Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Irans. Fars liegt nahe Shiraz und gehört zu den bekannten Landschaften der iranischen Teppichherstellung. Die Region ist mit einer langen nomadischen und handwerklichen Tradition verbunden. Teppiche aus diesem Umfeld entstehen nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als textile Ausdrucksformen, in denen die Erfahrung der Knüpfer und die Eigenart ihrer Gestaltung sichtbar werden.
Gabbeh-Teppiche werden traditionell von nomadischen Stämmen gefertigt. Ihre Herstellung bewahrt Kenntnisse, die innerhalb von Familien und Gemeinschaften über Generationen weitergegeben werden. Das betrifft den Umgang mit Wolle ebenso wie das Aufbauen der Knüpfarbeit und die Entscheidung über Farben und Motive. Die handgeknüpfte Ausführung steht damit in einer direkten Verbindung zu einer lebendigen regionalen Handwerkstradition.
Die Teppichkultur von Fars ist von unterschiedlichen Lebensformen und Landschaften geprägt. Nomadische Gruppen bewegten sich mit ihren Herden durch die Region und entwickelten textile Arbeiten, die sich in den Alltag einfügen konnten. Aus dieser Nähe zum täglichen Leben erklärt sich die direkte, oft weniger formale Bildsprache vieler Gabbeh-Teppiche. Im Vordergrund steht nicht zwingend ein streng vorgegebenes Hof- oder Manufakturmuster, sondern die Verbindung von praktischer Herstellung und persönlicher Gestaltung.
Ein Gabbeh-Shuli wird deshalb nicht allein über seine Herkunftsregion bestimmt. Ebenso wichtig ist die Art, wie die Knüpfer mit der Fläche umgehen. Freie Ideen, vereinfachte Formen und ungewöhnliche Zusammenstellungen können nebeneinander bestehen. Die regionale Tradition bietet den Rahmen, lässt aber Raum für individuelle Entscheidungen. Das unterscheidet diese Teppiche von Stilrichtungen, deren Erscheinungsbild durch ein festes, über lange Zeit standardisiertes Rapportmuster geprägt ist.
Fars steht außerdem in Beziehung zu mehreren bekannten Teppichformen. Traditionelle Gabbeh-Teppiche aus der Region zeigen häufig geometrische Muster und symbolische Darstellungen. Lori-Teppiche werden mit kräftigen Farben und ethnischen Designs verbunden. Bakhtiari-Teppiche sind für Detailgenauigkeit und komplexe Muster bekannt. Diese Bezüge zeigen die Vielfalt der regionalen Textilkultur, ohne die verschiedenen Stilrichtungen gleichzusetzen.
Auch die Manufakturen in Isfahan und Tabriz gehören zu den bekannten Herstellern von Perserteppichen. Dort entstehen häufig handgeknüpfte Teppiche mit aufwendigen Mustern und hohen Knotendichten. Ihre Arbeitsweise und Formensprache unterscheiden sich jedoch von der freien Gestaltung des Gabbeh-Shuli. Der vorliegende Teppich bleibt in seiner Einordnung ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh-Shuli wird als fantasievoll und individuell beschrieben. Seine Gestaltung ist nicht an ein einziges traditionelles Dekor gebunden. Statt einer streng festgelegten Ordnung können frei erfundene Motive, ungewöhnliche Formen und persönliche Bildideen die Fläche bestimmen. Dadurch erhält jeder Teppich eine eigene visuelle Sprache. Die Muster wirken nicht wie eine bloße Wiederholung eines vorgegebenen Entwurfs, sondern wie eine eigenständige textile Komposition.
Die freie Gestaltung ist ein wesentliches Merkmal der Gabbeh-Shuli-Tradition. Knüpfer lassen ihrer Fantasie Raum und entscheiden innerhalb der handwerklichen Arbeit über die Anordnung der Formen. Diese Arbeitsweise kann zu vereinfachten Zeichen, asymmetrischen Flächen oder Motiven führen, die sich nicht eindeutig einer einzelnen traditionellen Figur zuordnen lassen. Gerade die Abweichung von festen Musterschemata gehört zur Charakteristik dieses Stils.
Die Farbwelt wird häufig von Rot, Beige, Grau und Braun geprägt. Diese Farben können miteinander abgestimmt werden und erzeugen eine warme, ruhige Gesamtwirkung. Rot bringt eine markante Farbakzentuierung ein, während Beige und Braun die natürliche Anmutung unterstützen. Grau ergänzt die Palette um einen zurückhaltenden Ton. Die genannten Farben werden bei Gabbeh-Shuli-Teppichen als typisch beschrieben; die konkrete Wirkung entsteht aus ihrem Zusammenspiel mit den jeweils individuell geknüpften Motiven.
Bei der Betrachtung eines solchen Teppichs steht deshalb nicht nur ein einzelnes Zeichen im Mittelpunkt. Ebenso entscheidend sind die Beziehungen zwischen Farbflächen, Konturen und freien Bereichen. Ein fantasievoll entworfener Gabbeh-Shuli kann einfache Formen neben stärker ausgearbeiteten Details zeigen. Die Knotendichte zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt dabei die Ausarbeitung der Muster. Diese Angabe beschreibt die Knüpfstruktur, nicht ein festes Dekor, das bei jedem Teppich gleich erscheinen muss.
Gabbeh-Muster können geometrische Anklänge und symbolische Darstellungen aufnehmen, müssen sich aber nicht auf diese Elemente beschränken. Der Gabbeh-Shuli erweitert diesen Spielraum um frei erfundene und unkonventionelle Muster. Damit verbindet er die regionale Tradition mit einer persönlichen Formensprache. Das Ergebnis ist ein Teppich, dessen Gestaltung eher über Individualität und Fantasie als über die strenge Wiederholung eines historischen Musters definiert wird.
Die Bezeichnung Gabbeh-Shuli verweist somit auf eine bestimmte gestalterische Richtung innerhalb der Fars-Tradition. Sie ist nicht mit den aufwendig geordneten Kompositionen aus Isfahan oder Tabriz gleichzusetzen. Auch Lori- und Bakhtiari-Teppiche besitzen eigene regionale Charakteristika. Der Gabbeh-Shuli bleibt durch seine freie Musteridee, seine warme Farbpalette und seine handwerkliche Herstellung klar als eigene Ausprägung erkennbar.
Besonderheiten
Die besondere Eigenschaft dieses Teppichs liegt in der Verbindung aus handgeknüpfter Herstellung, Schafwolle und frei erfundener Gestaltung. Der Gabbeh-Shuli ist als neuwertig beschrieben und wird mit natürlichen Materialien und Farben verbunden. Seine Muster sind fantasievoll und individuell, sodass die Gestaltung nicht an ein starres traditionelles Dekor gebunden ist. Die Knotendichte liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter.
Als weitere Besonderheit gilt die unkomplizierte Pflege. Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Auslüften an der frischen Luft werden empfohlen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Diese Hinweise beziehen sich auf die im Ausgangstext beschriebene Pflege des Gabbeh-Shuli. Der Teppich wird außerdem als nachhaltige Option für umweltbewusste Käufer eingeordnet, weil natürliche Materialien und Farben verwendet werden.
FAQ
Was ist ein Gabbeh-Shuli-Teppich?
Ein Gabbeh-Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars im Iran. Kennzeichnend sind fantasievolle und individuelle Muster, die nicht an ein festes traditionelles Design gebunden sein müssen. Für die Herstellung wird hochwertige Schafwolle verwendet. Die Teppiche werden von nomadischen Stämmen gefertigt, deren handwerkliche Kenntnisse über Generationen weitergegeben werden.
Wie pflege ich meinen Gabbeh-Shuli-Teppich?
Für die Pflege werden regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Auslüften an der frischen Luft empfohlen. Entsteht ein Fleck, sollte er sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Die Pflegehinweise passen zur beschriebenen unkomplizierten Handhabung des Teppichs. Bei einer Behandlung der Oberfläche sollte darauf geachtet werden, die Stelle nicht unnötig stark zu bearbeiten.
Welche Farben sind typisch für Gabbeh-Shuli-Teppiche?
Typische Farben sind Rot, Beige, Grau und Braun. Zusammen bilden sie eine warme und einladende Farbpalette. Rot kann dabei als kräftiger Akzent erscheinen, während Beige, Grau und Braun eine natürliche und ausgeglichene Wirkung unterstützen. Die konkrete Anordnung der Farben hängt von der individuellen Gestaltung des jeweiligen handgeknüpften Gabbeh-Shuli ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













