Perserteppich Fars 195 x 127 cm Wolle handgeknüpft

1143$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 195 x 127 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu

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Inventarnummer: 5B2C5E06

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus reiner Schurwolle. Die Wolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche ihren beschriebenen Glanz. Schurwolle wird für Teppiche verwendet, weil sie eine angenehme Haptik mit einer belastbaren Faser verbindet. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern Knoten für Knoten in der Knüpfarbeit. Dadurch wird die Gestaltung unmittelbar mit der Herstellung verbunden.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Muster differenziert auszuarbeiten und Übergänge innerhalb einer Zeichnung klarer zu fassen. Gleichzeitig bleibt die Wolle das prägende Material des Teppichs. Der Flor aus Schurwolle steht für eine griffige, textile Oberfläche, während die handwerkliche Verarbeitung den Charakter eines einzelnen, nicht serienmäßig identischen Stücks bestimmt.

Gabbeh-Teppiche werden traditionell mit einer vergleichsweise ausdrucksstarken, unmittelbar lesbaren Gestaltung verbunden. Beim Gabbeh Shuli verbindet sich diese Teppichtradition mit fantasievollen Motiven. Die Knüpftechnik bildet die Grundlage für die Haltbarkeit und für die sichtbare Struktur der Oberfläche; die Wolle trägt dabei sowohl zur Wirkung des Glanzes als auch zur angenehmen Berührung bei.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars gehört zu den bekannten Landschaften der persischen Teppichkultur und liegt in der Nähe der historischen Stadt Shiraz. Die Region ist mit nomadischen Stämmen verbunden, deren textile Arbeiten aus dem Alltag, aus der Umgebung und aus eigenen Vorstellungen heraus entstehen. Bei Gabbeh Shuli zeigt sich diese Verbindung nicht in einer starren Vorlage, sondern in einer freieren, fantasievollen Bildsprache.

Gabbeh ist eine Teppichform, die eng mit der Web- und Knüpftradition im Süden Persiens verbunden ist. In der allgemeinen Wahrnehmung stehen Gabbeh-Teppiche häufig für reduzierte Flächen, klare Formen und eine unmittelbare Wirkung. Der Name Gabbeh wird dabei mit handwerklich gefertigten Teppichen aus der persischen Nomaden- und Stammeskultur verbunden. Die Gestaltung kann von schlichten, fast einfarbigen Flächen bis zu deutlich gegliederten Motiven reichen. Gabbeh Shuli bezeichnet innerhalb dieses Spektrums die Variante mit ausgefallenen und fantasievollen Mustern.

Die nomadische Teppichtradition von Fars ist nicht nur eine Geschichte von Formen und Farben. Teppiche sind dort Teil einer textilen Kultur, in der Materialkenntnis, handwerkliche Übung und die Weitergabe von Gestaltungsideen zusammengehören. Wolle steht als verfügbares und vielseitig einsetzbares Fasermaterial im Mittelpunkt. Das Knüpfen erfordert Aufmerksamkeit über die gesamte Fläche, weil jeder Abschnitt der Zeichnung aus einer Folge einzelner Knoten entsteht. Auf diese Weise wird das textile Handwerk zum Träger einer regionalen Bildsprache.

Shiraz wird als historische Stadt in der Nähe der Herkunftsregion dieses Teppichs genannt. Die Stadt ist in der Geschichte Persiens ein wichtiger kultureller Bezugspunkt. Fars und Shiraz werden deshalb häufig gemeinsam betrachtet, wenn die Teppiche und textilen Arbeiten des südlichen Persiens eingeordnet werden. Der vorliegende Gabbeh Shuli ist als Perserteppich aus der Region Fars beschrieben und steht damit in dieser regionalen Tradition, ohne dass daraus eine Herkunft aus der Stadt Shiraz selbst abzuleiten ist.

Die Geschichte persischer Teppiche umfasst viele unterschiedliche örtliche und nomadische Stile. Ein Gabbeh Shuli ist dabei nicht mit jedem anderen persischen Teppich gleichzusetzen. Seine Eigenart liegt in der Verbindung von handgeknüpfter Schurwolle und einer fantasievollen Musterauffassung. Die regionale Herkunft gibt den kulturellen Rahmen vor, während die konkrete Gestaltung dem einzelnen Teppich seine eigene Erscheinung gibt. So können Teppiche aus derselben Tradition unterschiedliche Bildideen und Farbstimmungen zeigen.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Damit unterscheidet sich der Gabbeh Shuli von Gabbeh-Varianten, die vor allem durch einfarbige oder sehr schlicht gehaltene Flächen geprägt sind. Die Gestaltung steht nicht für ein einzelnes, im Voraus festgelegtes Motiv, sondern für eine freie und ideenreiche Musterwelt. Der Teppich erhält dadurch eine eigenständige dekorative Sprache, die unmittelbar über seine Formen und die Anordnung der Motive wirkt.

Bei Gabbeh-Mustern spielen klare Konturen, vereinfachte Formen und eine gut erfassbare Gliederung traditionell eine wichtige Rolle. In der Shuli-Ausprägung kann diese Klarheit mit überraschenden Motiven und einer fantasievollen Komposition verbunden werden. Das bedeutet nicht, dass ein jedes Stück demselben Schema folgt. Gerade die handwerkliche Herstellung lässt Raum für individuelle Auffassungen. Die Muster werden in der Knüpfarbeit aufgebaut und erhalten dadurch eine textile Tiefe, die sich von einer aufgedruckten Zeichnung unterscheidet.

Die im Zusammenhang mit Gabbeh Shuli häufig genannten Farben sind Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farbfamilien können in der Teppichtradition miteinander kombiniert werden und eine warme Gesamtwirkung erzeugen. Sie beschreiben die typische Farbwelt dieser Teppichart und nicht eine zusätzliche Einzelangabe zur vollständigen Farbverteilung dieses Teppichs. Entscheidend für seine Gestaltung ist die Verbindung der fantasievollen Muster mit dem Glanz der Schurwolle und der handgeknüpften Oberfläche.

Ein Muster kann bei einem Teppich aus Fars sowohl gegenständliche Anklänge als auch geometrisch vereinfachte Elemente aufnehmen. Die nomadische und stammesbezogene Gestaltung arbeitet traditionell nicht ausschließlich mit streng symmetrischen Entwürfen. Wiederholungen, freie Abstände und unterschiedlich gewichtete Formen können nebeneinanderstehen. Bei Gabbeh Shuli wird diese gestalterische Freiheit durch den beschriebenen Charakter der ausgefallenen Designs besonders deutlich. Der Teppich ist daher als eigenständige Musterarbeit und nicht als schlichte, gleichförmige Fläche einzuordnen.

Zum Vergleich werden Gabbeh Fars Teppiche ebenfalls mit der Region Fars verbunden, weisen jedoch häufig wiederholende geometrische Muster und eine andere Farbauswahl auf. Kashan ist für persische Teppiche mit häufig aufwendigeren floralen Motiven bekannt. Nain wird mit feiner Knotung und eleganten Musterauffassungen in Verbindung gebracht. Diese Beispiele zeigen die Bandbreite persischer Teppichtraditionen; sie ändern nichts an der Einordnung dieses Stücks als Gabbeh Shuli aus der Region Fars.

Besonderheiten

Der Teppich ist neu und wird als Gabbeh Shuli aus der Region Fars in Persien geführt. Zu seinen ausdrücklich genannten Merkmalen gehören die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus reiner Schurwolle, der beschriebene Glanz und die ausgefallenen, fantasievollen Designs. Die Verbindung dieser Merkmale macht seine Einordnung innerhalb der Gabbeh-Tradition eindeutig.

Die Oberfläche aus Schurwolle wird als angenehm in der Haptik beschrieben. Gabbeh Shuli Teppiche gelten zudem als pflegeleicht und sollen ihren Glanz und ihre Schönheit auch über Jahre bewahren. Für die regelmäßige Pflege eignet sich vorsichtiges Absaugen. Frische Verschmutzungen sollten mit einem feuchten Tuch behandelt werden; bei starker Verschmutzung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen.

FAQ

Woran erkennt man die Qualität eines Gabbeh Shuli Teppichs?

Bei einem Gabbeh Shuli sind zunächst die Knotendichte, das Material und die Ausarbeitung des Musters wichtige Merkmale. Dieser Teppich besitzt einen Flor aus reiner Schurwolle und eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine höhere Knotendichte kann eine differenziertere Ausarbeitung ermöglichen, sie ist jedoch zusammen mit der Gleichmäßigkeit der Knüpfung und der Klarheit der Muster zu betrachten. Auch die Haptik der Schurwolle und der beschriebene Glanz gehören zur Beurteilung. Bei den Farben kommt es darauf an, dass sie lebendig wirken und in der Gesamtgestaltung harmonieren.

Kann ein Gabbeh Shuli in verschiedenen Räumen verwendet werden?

Ja. Gabbeh Shuli Teppiche lassen sich in unterschiedlichen Wohnbereichen einsetzen, zum Beispiel im Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder im Flur. Ihre ausgefallenen und fantasievollen Designs machen sie zu einem sichtbaren Gestaltungselement. Welche Wirkung entsteht, hängt von der Einrichtung und vom vorhandenen Raum ab. Die handgeknüpfte Schurwolle verbindet die textile Oberfläche mit einer belastbaren Beschaffenheit. Der Teppich kann deshalb sowohl als Bodenbelag als auch als prägendes Musterstück innerhalb eines Raumes betrachtet werden.

Wie wird ein Gabbeh Shuli richtig gepflegt?

Für die laufende Pflege sollte der Teppich regelmäßig abgesaugt werden. Verschmutzungen lassen sich am besten möglichst umgehend mit einem feuchten Tuch behandeln. Dabei sollte die Reinigung zurückhaltend erfolgen, damit die Oberfläche aus Schurwolle geschont wird. Wenn der Teppich stark verschmutzt ist oder die Farbechtheit besonders berücksichtigt werden soll, empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Die sachgerechte Pflege unterstützt den Erhalt der beschriebenen Oberfläche, des Glanzes und der Farben über längere Zeit.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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