Perserteppich Fars 194 x 100 cm Schurwolle handgeknüpft

710$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 194 x 100 cm | Muster: Freie, fantasievolle Designs | Zustand: Neu

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Inventarnummer: 7D59C94C

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli aus der Region Fars ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus hochwertiger Schurwolle. Die Wolle bildet den Flor und verleiht dem Teppich seine beschriebene weiche und zugleich glanzvolle Wirkung. Schurwolle wird bei Gabbeh-Teppichen traditionell wegen ihrer natürlichen Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen Haptik eingesetzt. Ihre Faserstruktur kann Farben klar aufnehmen und unterstützt eine lebendige, nicht vollkommen gleichförmige Oberfläche.

Die Knüpfarbeit entsteht Knoten für Knoten von Hand. Dadurch wird das Muster nicht wie bei einem industriell gefertigten Bodenbelag mechanisch wiederholt, sondern aus vielen einzelnen Arbeitsschritten aufgebaut. Bei diesem Teppich wird eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Diese Dichte steht im Zusammenhang mit der detailreichen Ausführung, die für den Gabbeh Shuli beschrieben wird.

Die Kombination aus handgeknüpfter Verarbeitung und Schurwolle gehört zur überlieferten Herstellungsweise der Gabbeh-Teppiche. Dabei bleibt die Wolle nicht nur ein praktisches Material, sondern prägt auch den Charakter des Teppichs. Die Oberfläche wirkt durch den natürlichen Glanz der Schurwolle anders als ein synthetischer Flor. Der Teppich wird als neu beschrieben.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars gehört zu den bedeutenden Landschaften der persischen Teppichkultur und ist eng mit nomadischen Lebensweisen verbunden. Viele Gabbeh-Muster stehen in diesem Zusammenhang mit einer textilen Tradition, in der Teppiche nicht ausschließlich nach einem festgelegten Werkstattentwurf entstanden. Die Arbeit wurde vielmehr durch Erfahrung, Erinnerung und die unmittelbare Umgebung der Knüpfer geprägt.

Gabbeh-Teppiche sind für ihre vergleichsweise ursprüngliche Bildsprache bekannt. In der nomadischen Teppichkunst konnten Motive aus dem Alltag, aus der Landschaft und aus dem familiären Umfeld in vereinfachter Form erscheinen. Ein Entwurf musste dabei nicht in jedem Detail einer vorherigen Vorlage entsprechen. Die Freiheit der Gestaltung erklärt, warum Gabbeh-Muster oft individuell und spontan wirken. Beim Gabbeh Shuli verbindet sich diese Tradition mit einer besonders detailreichen und farblich vielfältigen Ausführung.

Die Region Fars ist kulturell von unterschiedlichen nomadischen Gruppen und sesshaften Gemeinschaften geprägt. Zu den bekannten Teppichproduzenten der Region zählen auch die Qashqai. Ihre Teppiche werden häufig mit geometrischen Formen und kräftigen Farben verbunden. Gabbeh-Arbeiten aus Fars stehen daneben für eine reduzierte, zugleich ausdrucksstarke Gestaltung. Die Herkunft bezeichnet hier die Region Fars und die persische Tradition, nicht ein einheitliches Muster, das bei jedem Teppich gleich aussehen muss.

Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs verlangt Geduld und ein gutes Verständnis für den Aufbau von Kette, Flor und Muster. Die Knüpfer setzen die einzelnen Knoten in Reihen und entwickeln daraus die Fläche. Bei frei gestalteten Gabbeh-Entwürfen kann die persönliche Entscheidung der Knüpfer stärker sichtbar bleiben als bei streng symmetrischen Werkstattmustern. Dadurch wird jeder Teppich zu einem eigenständigen textilen Objekt. Diese individuelle Ausprägung ist ein wesentlicher Teil der Tradition, die mit Gabbeh Shuli aus Fars verbunden wird.

Die persische Teppichkunst aus Fars umfasst unterschiedliche Qualitäten, Formate und Gestaltungsweisen. Gabbeh Fars wird ebenfalls mit kreativen Mustern und hochwertiger Wolle verbunden, ist jedoch meist einfacher gehalten. Der Gabbeh Shuli hebt sich innerhalb dieser Gruppe durch die beschriebene Detailfreude und Farbvielfalt ab. Gemeinsam ist diesen Teppichen die Verbindung von handwerklicher Arbeit, Wolle und einer Bildsprache, die nicht allein auf formale Perfektion ausgerichtet ist.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als frei und fantasievoll beschrieben. Die Gestaltung folgt damit nicht dem Eindruck eines streng standardisierten Rapportmusters. Freie Gabbeh-Entwürfe können vereinfachte Formen, abstrahierte Figuren und unterschiedlich große Flächen miteinander verbinden. Entscheidend ist die individuelle Wirkung der Komposition, bei der die Motive nicht zwingend naturalistisch oder streng geometrisch ausgearbeitet sein müssen.

Der Gabbeh Shuli wird im Ausgangstext mit einzigartigen und häufig abstrakten Mustern verbunden. Abstraktion bedeutet bei dieser Teppichart nicht das Fehlen einer Bedeutung, sondern eine bewusste Reduktion. Gegenstände, Tiere, Menschen oder Landschaftseindrücke können auf wenige Linien, Flächen oder Zeichen verkürzt werden. Diese vereinfachte Formensprache lässt Raum für unterschiedliche Lesarten, bleibt aber in der Tradition der nomadischen Bildwelt verankert.

Die genannten Farben Rot, Beige, Grau und Braun gehören zu den häufigsten Farbtönen dieser Teppichart. Sie können einzeln, in Verbindung miteinander oder als Kontrast innerhalb einer freien Komposition auftreten. Rot kann eine kräftige Akzentfarbe bilden, während Beige, Grau und Braun eine ruhigere Verbindung zur natürlichen Umgebung herstellen. Die Farbpalette wird im Ausgangstext auch symbolisch mit der Natur und der Landschaft der Knüpfer in Verbindung gebracht.

Bei einem Gabbeh Shuli werden Farbe und Muster nicht unabhängig voneinander wahrgenommen. Ein klar abgegrenztes Feld kann durch einen farblichen Gegensatz betont werden, während verwandte Naturtöne die Komposition zusammenhalten. Die detailreiche Ausführung erlaubt dabei eine differenzierte Verteilung von Formen und Farbbereichen. Dennoch bleibt der Entwurf frei und fantasievoll, statt sich einer vollständig gleichmäßigen Ordnung unterzuordnen.

Gabbeh-Muster unterscheiden sich damit von vielen klassischen persischen Teppichentwürfen, die häufig auf eine zentrale Medaillonkomposition, regelmäßige Bordüren oder wiederkehrende Ornamente setzen. Beim Gabbeh kann die Fläche unmittelbarer und offener wirken. Die Motive erscheinen oft größer, klarer und stärker vereinfacht. Beim Shuli-Typ wird diese ursprüngliche Bildsprache mit einer höheren Detailvielfalt verbunden. Das Ergebnis ist eine Gestaltung, die sowohl traditionelle Bezüge aus Fars als auch eine eigenständige, fantasievolle Komposition erkennen lässt.

Die Mustertradition der Qashqai bildet einen weiteren regionalen Bezugspunkt. Qashqai-Teppiche werden häufig durch geometrische Motive und kräftige Farben charakterisiert, während Gabbeh Shuli stärker von freien und abstrakten Entwürfen geprägt ist. Beide Richtungen gehören zur vielfältigen Teppichkultur von Fars. Der hier beschriebene Teppich steht deshalb nicht für ein beliebiges modernes Dekormuster, sondern für eine regionale Gestaltungstradition, in der Handarbeit und persönliche Formgebung eine wichtige Rolle spielen.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die freie, fantasievolle Musterung, die Schurwolle und die handgeknüpfte Ausführung. Hinzu kommt die angegebene Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter, die im Ausgangstext mit einer detailreichen Gestaltung verbunden wird. Der Teppich stammt aus Fars und wird als Gabbeh Shuli bezeichnet. Sein Zustand ist neu.

Die warme Farbwelt mit Rot, Beige, Grau und Braun entspricht der beschriebenen Farbpalette der Gabbeh-Shuli-Teppiche. Zusammen mit der individuellen Musterung entsteht ein Stück, das sich laut Beschreibung in moderne ebenso wie in traditionelle Wohnstile einfügt. Als geeignete Räume werden Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure genannt. Die robuste Beschaffenheit wird außerdem als passend für stärker frequentierte Bereiche und Haushalte mit Kindern beschrieben.

FAQ

Was zeichnet einen Gabbeh Shuli aus?

Ein Gabbeh Shuli aus Fars verbindet handgeknüpfte Verarbeitung mit hochwertiger Schurwolle und einer freien, fantasievollen Musterung. Die Entwürfe können abstrakt wirken und unterscheiden sich von streng standardisierten Dekoren. Seine Besonderheit liegt außerdem in der Verbindung zur nomadisch geprägten Teppichtradition der Region Fars. Bei diesem Teppich wird die Knotendichte mit 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die Schurwolle, die detailreiche Ausführung und die Farbpalette aus Rot, Beige, Grau und Braun prägen seinen beschriebenen Charakter.

Wie wird ein Gabbeh Shuli gepflegt?

Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Staubsaugen, damit Staub und lose Verschmutzungen aus dem Flor entfernt werden. Zusätzlich kann der Teppich gelegentlich ausgeklopft werden. Bei einem Fleck sollte ein feuchtes Tuch verwendet werden, ohne die betroffene Stelle unnötig zu durchnässen oder stark zu reiben. Für eine gründliche Reinigung ist professionelle Teppichreinigung zu erwägen. Sie kann dazu beitragen, Farben und Struktur der Schurwolle zu erhalten. Bei Unsicherheit über ein Reinigungsmittel sollte dieses zunächst an einer unauffälligen Stelle geprüft werden.

Für welche Räume eignet sich der Teppich?

Der Gabbeh Shuli wird als passend für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure beschrieben. Seine freie Musterung kann dort einen eigenständigen gestalterischen Akzent setzen, während Rot, Beige, Grau und Braun eine warme Farbwirkung ermöglichen. Wegen seiner robusten Beschaffenheit eignet er sich laut Beschreibung auch für stärker frequentierte Bereiche. Deshalb wird er ebenfalls für Haushalte mit Kindern genannt. Welche konkrete Platzierung sinnvoll ist, hängt von der Raumaufteilung und der gewünschten Wirkung des individuellen Musters ab.

Zusätzliche Informationen
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