




Perserteppich Fars 193 x 85 cm Wolle handgeknüpft
763$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 193 x 85 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu und unbenutzt
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh-Shuli-Perserteppich aus der Region Fars ist handgeknüpft. Seine Herstellung beruht damit auf einer Arbeitstechnik, bei der die einzelnen Knoten von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet werden. Im Unterschied zu einem maschinell gefertigten Teppich entsteht die Fläche Schritt für Schritt aus der sorgfältigen Verbindung von Knoten, Flor und Gewebe. Die vorliegende Ausführung wird als handgeknüpfter Perserteppich angeboten und verbindet die traditionelle Knüpftechnik mit einem eigenständigen Musterbild.
Als Material wird hochwertige Schurwolle verwendet. Schurwolle wird aus dem natürlichen Wollvlies gewonnen und ist für Teppiche ein traditioneller Werkstoff. Sie kann sich weich anfühlen und zugleich eine belastbare Oberfläche bilden. Bei einem handgeknüpften Gabbeh unterstützt die Wolle außerdem den charakteristischen, textilen Ausdruck des Flors. Die Materialangabe bezieht sich auf den Flor; Angaben zu einem Kettmaterial liegen für dieses Stück nicht vor.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt, wie viele Knoten auf einer bestimmten Fläche liegen, und dient zur Einordnung der handwerklichen Ausführung. Eine höhere Knotenzahl kann bei Teppichen grundsätzlich eine feinere Ausarbeitung ermöglichen, während die Wirkung immer auch von Garn, Knüpfweise, Flor und Muster abhängt. Bei diesem Einzelstück verbindet sich die genannte Knotendichte mit der Handarbeit und der Verwendung von Schurwolle.
Jeder handgeknüpfte Teppich entsteht nicht völlig identisch mit einem anderen Exemplar. Kleine Eigenheiten der handwerklichen Arbeit gehören zu dieser Fertigungsweise. Der Teppich ist neu und unbenutzt. Damit wird sein Zustand klar von einem bereits genutzten oder restaurierten Teppich unterschieden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars in Persien, einem bedeutenden Gebiet der iranischen Teppichherstellung. Fars liegt im Süden Irans und ist eng mit einer vielfältigen nomadischen, ländlichen und städtischen Web- und Knüpftradition verbunden. In der weiteren Umgebung befindet sich Shiraz, eine historische Stadt, die als wichtiger Bezugspunkt der Region gilt. Die Teppiche aus Fars werden deshalb nicht durch ein einziges, starres Erscheinungsbild bestimmt, sondern durch unterschiedliche lokale Arbeitsweisen und Gestaltungstraditionen.
Gabbeh-Teppiche gehören zu den bekannten Teppicharten, die mit Fars verbunden werden. Der Name steht im Teppichhandel häufig für robuste, ausdrucksstarke Knüpfarbeiten mit einer vergleichsweise klaren Bildsprache. Traditionell wurden solche Teppiche im Umfeld nomadischer Gemeinschaften gefertigt und für den praktischen Gebrauch im Alltag genutzt. Ihre Gestaltung konnte aus der unmittelbaren Umgebung, aus Erinnerungen, Tieren, Pflanzen oder einfachen geometrischen Vorstellungen schöpfen. Dadurch entwickelte sich eine Formensprache, die nicht auf eine einzige Vorlage angewiesen ist.
Die Knüpftradition von Fars zeigt, wie eng Funktion und Gestaltung in orientalischen Teppichen miteinander verbunden sein können. Ein Teppich musste als textile Gebrauchsfläche geeignet sein, konnte aber zugleich persönliche Vorstellungen und regionale Gewohnheiten sichtbar machen. Wolle spielte dabei eine zentrale Rolle, weil sie als natürlicher Rohstoff verfügbar war und sich für strapazierfähige Teppiche eignet. Die handwerkliche Herstellung wurde über Generationen weitergegeben, wobei Muster, Farben und Proportionen je nach Herkunft und ausführender Person unterschiedlich ausfallen konnten.
Die Nähe zu Shiraz verweist auf die Verbindung zwischen regionalen Knüpftraditionen und größeren Handelswegen. Fars war nicht nur ein Gebiet lokaler Produktion, sondern auch Teil der kulturellen und wirtschaftlichen Landschaft Persiens. Teppiche aus dem Süden Irans stehen daher neben anderen persischen Traditionen, ohne mit ihnen gleichgesetzt werden zu müssen. Bakhshayesh- und Tabriz-Teppiche aus dem Nordwesten Irans gehören beispielsweise zu anderen regionalen Entwicklungen und sind häufig durch floral orientierte, aufwendigere Entwürfe geprägt. Der hier beschriebene Teppich bleibt in seiner Herkunft der Region Fars zugeordnet.
Die Bezeichnung Gabbeh macht zugleich deutlich, dass die Geschichte eines Teppichs nicht allein über seine Herkunftsregion erzählt wird. Sie beschreibt eine Teppichtradition, in der handwerkliche Ausführung, natürliche Materialien und eine eigenständige Bildidee zusammenkommen. Die Produktbezeichnung Shuli ergänzt die Benennung dieses konkreten Gabbeh. Aus Fars stammen sowohl eher zurückhaltende als auch farbintensive und stärker gegliederte Teppiche. Gemeinsamer Bezugspunkt ist die regionale Knüpfkultur, nicht die Forderung nach einem einzigen verbindlichen Dekor.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Damit steht nicht ein streng wiederholtes Standardmotiv im Vordergrund, sondern eine eigenständige Gestaltungsidee. Die Produktbeschreibung nennt keine einzelne Figur oder ein festes Medaillon, sondern hebt die fantasievollen Designs hervor. Das Musterbild darf deshalb als individueller Bestandteil dieses Gabbeh-Shuli verstanden werden, ohne ihm ein nicht genanntes Motiv zuzuschreiben.
Bei Gabbeh-Mustern finden sich in der regionalen Tradition häufig einfache geometrische Formen, kräftige Farbwirkungen und eine bewusst klare Anordnung. Rechtecke, Rauten, stilisierte Tiere, Pflanzenformen oder abstrahierte Lebensmotive können in Gabbeh-Kompositionen vorkommen. Diese Beispiele beschreiben die Gattung und nicht zwangsläufig jedes einzelne Stück. Für den vorliegenden Teppich ist festgehalten, dass er mit ausgefallenen, fantasievollen Designs gestaltet ist.
Die Gestaltung eines Gabbeh kann aus einem unmittelbaren, persönlichen Umgang mit Formen entstehen. Ein Motiv muss nicht naturgetreu wiedergegeben werden, um erkennbar oder wirkungsvoll zu sein. Vereinfachung, Wiederholung und bewusste Abweichung gehören zu den Möglichkeiten dieser Tradition. Dadurch kann ein Muster zugleich klar und offen wirken. Die Handarbeit lässt Raum für die Interpretation der knüpfenden Person und unterstützt den Unikat-Charakter eines einzelnen Teppichs.
Mit Fars wird außerdem eine Farbwelt verbunden, in der kräftige und erdige Töne nebeneinander auftreten können. In der Beschreibung persischer Teppiche aus dieser Region werden tiefes Rot, sanftes Beige, elegantes Grau und warmes Braun als häufig verwendete Farben genannt. Diese Farbbeispiele gehören zum regionalen und gestalterischen Kontext. Die vorliegende Produktbeschreibung stellt vor allem die ausgefallenen und fantasievollen Designs heraus und legt keine vollständige Farbliste dieses Einzelstücks fest. Entscheidend ist daher die individuelle Musterwirkung, nicht die Zuordnung zu einer erfundenen Farbkombination.
Gabbeh-Entwürfe unterscheiden sich von vielen stark ornamentierten Stadteppichen durch ihre direkte und oft reduzierte Formensprache. Ein Muster kann großzügige Flächen nutzen oder einzelne Zeichen deutlich voneinander absetzen. Auch ein ungewöhnlicher Entwurf bleibt dabei in der Tradition des handgeknüpften Fars-Teppichs verankert. Der vorliegende Teppich verbindet diese regionale Gestaltungstradition mit einer als fantasievoll beschriebenen Ausführung und wird dadurch als eigenständiges Einzelstück wahrgenommen.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung von Herkunft, Technik und Gestaltung: Er stammt aus der Region Fars, ist handgeknüpft und wird als Gabbeh-Shuli mit ausgefallenen, fantasievollen Designs beschrieben. Die Verwendung von Schurwolle und die angegebene Knotendichte ergänzen diese Einordnung. Zusammen ergeben diese Angaben ein klares Bild der handwerklichen und gestalterischen Eigenschaften, ohne dem Stück ein nicht genanntes Motiv oder eine andere Provenienz zuzuschreiben.
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Das macht seinen Zustand eindeutig und unterscheidet ihn von einem gebrauchten Gabbeh mit Nutzungsspuren. Handgeknüpfte Perserteppiche können in unterschiedlichen Einrichtungszusammenhängen eingesetzt werden. Ihre textile Oberfläche kann im Raum außerdem zur Schalldämpfung beitragen und eine warme Atmosphäre unterstützen. Diese funktionalen Eigenschaften gehören allgemein zur Verwendung handgeknüpfter Teppiche; die konkrete Beschreibung dieses Stücks bleibt bei den genannten Merkmalen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann den Flor beanspruchen und einen Fleck weiter verteilen. Für tiefere oder hartnäckige Verschmutzungen ist eine professionelle Teppichreinigung empfehlenswert. Bei einem handgeknüpften Teppich aus Schurwolle sollte die Reinigung auf Material und Knüpfart abgestimmt sein. Eine schonende Behandlung erhält die textile Oberfläche und unterstützt die lange Nutzbarkeit des Teppichs.
Was macht einen Perserteppich so besonders?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung von Handarbeit, natürlichen Materialien und einer eigenständigen Gestaltung. Bei diesem Teppich kommen die Herkunft aus Fars, die handgeknüpfte Verarbeitung, der Flor aus Schurwolle und die ausgefallenen, fantasievollen Designs zusammen. Perserteppiche werden traditionell durch kulturelle Vorstellungen, die Natur und die Kreativität der knüpfenden Personen geprägt. Weil jeder Teppich von Hand entsteht, ist jedes Stück als eigenes textiles Werk zu betrachten. Die Knotendichte gibt zusätzlich einen technischen Hinweis auf die Ausführung, ersetzt aber nicht die Betrachtung von Material, Muster und Verarbeitung.
Kann ich meinen Perserteppich in einem modernen Raum verwenden?
Ja. Ein handgeknüpfter Perserteppich aus Fars kann auch in einer modernen Einrichtung eingesetzt werden. Seine fantasievolle Musterung kann einen bewussten Kontrast zu klaren Möbeln und reduzierten Flächen bilden, während die handwerkliche Oberfläche traditionelle Elemente in den Raum bringt. Ebenso lässt sich ein Gabbeh mit einer klassischeren Einrichtung verbinden. Entscheidend sind die vorhandenen Farben, die gewünschte Wirkung und die Platzierung. Die klare, eigenständige Bildsprache vieler Gabbeh-Teppiche ermöglicht unterschiedliche Kombinationen, ohne dass der Teppich seine regionale und handwerkliche Identität verliert.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












