





Perserteppich Fars 193 x 121 cm Wolle handgeknüpft
905$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 193 x 121 cm | Muster: Freie, fantasievolle Designs | Zustand: Neu und hochwertig verarbeitet
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 78334C24
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh-Shuli-Perserteppich aus der Region Fars ist handgeknüpft und aus hochwertiger Schurwolle gefertigt. Schurwolle wird aus dem natürlichen Vlies gesunder Schafe gewonnen und ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Material der persischen Teppichherstellung. Ihre Fasern verbinden einen weichen Griff mit einer widerstandsfähigen Struktur. Dadurch eignet sich Wolle für einen Teppich, der im Alltag genutzt und zugleich als textile Gestaltung wahrgenommen wird.
Die Wolle besitzt natürliche isolierende Eigenschaften und kann zu einem ausgeglichenen Raumgefühl beitragen. Zugleich lässt sie sich zu einem festen Flor verarbeiten, in dem die charakteristische Oberfläche eines Gabbeh zur Geltung kommt. Die handgeknüpfte Herstellung bedeutet, dass die Knoten einzeln in die vorbereitete Struktur des Teppichs eingebracht werden. Anschließend wird der Flor geordnet und die Oberfläche sorgfältig ausgearbeitet. So entsteht kein industriell identisches Serienprodukt, sondern ein handwerklich gefertigtes Einzelstück.
Die angegebene Knotendichte liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten und steht in Verbindung mit der Ausarbeitung der Muster. Bei diesem Teppich verbindet sich die handwerkliche Fertigung mit einer hochwertigen Verarbeitung. Der Zustand wird als neu und hochwertig verarbeitet angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars gehört zu den traditionsreichen Landschaften der persischen Teppichkultur und liegt in der Umgebung der berühmten Stadt Shiraz. Die Region ist historisch von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, ländlichen Siedlungen und nomadisch geprägten Lebensweisen beeinflusst. Diese Vielfalt zeigt sich auch in der Bandbreite der dort entstehenden Teppiche. Neben klaren handwerklichen Grundprinzipien lässt die regionale Tradition Raum für persönliche Ausdrucksformen.
Gabbeh-Teppiche werden mit der handwerklichen Teppichkultur des südlichen Persiens verbunden. Der Begriff steht im Teppichhandel für robuste, handgeknüpfte Teppiche mit einer unmittelbar wirkenden Gestaltung. Im Unterschied zu streng aufgebauten Hofteppichen entsteht ihre Wirkung häufig aus einer reduzierten Komposition, einer markanten Farbfläche und einem Muster, das nicht jede Fläche gleichmäßig ausfüllt. Das bedeutet nicht, dass ein Gabbeh ohne Gestaltung auskommt. Seine Gestaltung folgt vielmehr einer anderen Logik, in der Einfachheit, Rhythmus und die sichtbare Arbeit der Knüpfer eine wichtige Rolle spielen.
Die Fars-Region ist zudem für eine Teppichtradition bekannt, in der überlieferte Formen mit individuellen Entscheidungen verbunden werden. Das Wissen über das Spinnen der Wolle, das Färben, das Setzen der Knoten und das Fertigstellen des Gewebes wird innerhalb der handwerklichen Kultur weitergegeben. Gleichzeitig kann die Person, die einen Teppich knüpft, innerhalb des vertrauten Rahmens eigene Vorstellungen einbringen. Gerade diese Verbindung von Tradition und persönlicher Gestaltung ist für Gabbeh-Shuli-Teppiche prägend.
Die Nähe zu Shiraz verweist auf einen wichtigen kulturellen Raum, ohne den Teppich mit einem Shiraz-Teppich gleichzusetzen. Gabbeh-Fars-Teppiche gehören ebenfalls zur regionalen Teppichwelt und weisen ähnliche handgeknüpfte Eigenschaften auf. Shiraz-Teppiche können dagegen komplexere Muster und eine höhere Knotendichte zeigen. Nain und Isfahan sind weitere bekannte Namen der persischen Teppichkunst, stehen jedoch für eigene gestalterische und handwerkliche Traditionen. Der vorliegende Teppich ist als Gabbeh Shuli aus Fars bezeichnet.
Persische Teppiche werden nicht allein durch ihre Herkunft, sondern auch durch ihre Herstellung und ihre Mustertradition bestimmt. Bei einem handgeknüpften Stück entsteht das Erscheinungsbild Schritt für Schritt. Die Knoten, die Farbfolge und die Ausarbeitung des Flors verbinden sich zu einer Oberfläche, in der die Arbeitsweise erkennbar bleibt. Ein Gabbeh aus Fars bewahrt damit den Bezug zu einer regionalen Kultur und zeigt zugleich eine freie, weniger formale Art der Musterentwicklung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als frei und fantasievoll beschrieben. Die Bezeichnung Gabbeh Shuli steht hier für eine Gestaltung, die nicht auf ein streng vorgegebenes, überall gleiches Rapportmuster reduziert ist. Freie Designs können mit vereinfachten Formen, wechselnden Flächen und einer bewussten Unregelmäßigkeit arbeiten. Entscheidend ist die eigenständige Wirkung der Komposition: Das Auge nimmt nicht nur einzelne Ornamente wahr, sondern auch das Verhältnis von Farbe, Fläche und handgeknüpfter Struktur.
Die Farbgebung umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Rot kann in einer solchen Komposition als bestimmender Farbakzent auftreten, während Beige, Grau und Braun ruhigere Gegengewichte bilden. Diese Farben gehören zu einer warmen, erdverbundenen Palette, ohne dass der Teppich auf eine einzige Farbrichtung festgelegt wird. Je nach Anordnung können die Töne klare Kontraste bilden oder ineinander übergehen. Die Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel der genannten Farben und nicht aus einer überladenen Vielzahl an Farbtönen.
Fantasievolle Muster sind ein charakteristisches Merkmal der beschriebenen Ausführung. Sie können den Eindruck erwecken, als seien Formen aus der Erinnerung, aus der Umgebung oder aus der Vorstellung der Knüpfer entwickelt worden. Dabei muss ein Motiv nicht naturgetreu wiedergegeben werden. Eine Figur, eine Pflanze oder eine geometrische Anmutung kann vereinfacht, verschoben oder in eine eigene Zeichenform verwandelt werden. Diese gestalterische Freiheit macht den Unterschied zwischen einem frei entwickelten Gabbeh-Muster und einer streng kopierten Vorlage verständlich.
In der persischen Teppichkunst werden Muster über Generationen hinweg weitergegeben, aber nicht jede Weitergabe führt zu einer identischen Wiederholung. Tradition kann auch bedeuten, eine vertraute Technik und eine regionale Bildsprache zu übernehmen und innerhalb dieses Rahmens neue Entscheidungen zu treffen. Bei Gabbeh-Shuli-Teppichen zeigt sich diese Verbindung besonders deutlich: Die handwerkliche Grundlage bleibt erkennbar, während die konkrete Anordnung der freien, fantasievollen Designs eine eigene Ausprägung erhält.
Die Oberfläche spielt für die Wahrnehmung des Musters ebenfalls eine Rolle. Bei einem handgeknüpften Wollteppich treffen Farbflächen und Florstruktur unmittelbar aufeinander. Die Wolle trägt nicht nur die Farbe, sondern verleiht den Flächen eine textile Tiefe. Dadurch wird das Muster nicht wie eine flache Zeichnung wahrgenommen, sondern als Teil eines gewebten und geknüpften Materials. Die Farbfolge, die Knoten und die handwerkliche Ausarbeitung bilden eine Einheit.
Gabbeh-Teppiche werden häufig mit einer rustikalen und unkomplizierten Gestaltung verbunden. Bei diesem Stück wird diese Einordnung durch die freien Designs, die warme Farbpalette und die Herkunft aus Fars unterstützt. Rustikal bedeutet dabei nicht unfertig, sondern verweist auf eine direkte, handwerkliche Formensprache. Das Muster darf sichtbar aus einzelnen Entscheidungen aufgebaut sein und muss nicht die gleichmäßige Strenge eines klassisch ornamentalen Teppichs anstreben.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus der Bezeichnung Gabbeh Shuli, der Herkunft aus Fars und den frei gestalteten Mustern. Hinzu kommen die Farben Rot, Beige, Grau und Braun sowie die Verwendung hochwertiger Schurwolle. Die handgeknüpfte Herstellung und die angegebene Knotendichte gehören ebenfalls zu den beschriebenen Eigenschaften. Der Teppich wird als neu und hochwertig verarbeitet geführt.
Durch seine natürlichen Materialien und die spezielle Knotentechnik ist der Teppich für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Für die Pflege wird regelmäßiges Absaugen empfohlen, damit Staub und Schmutz nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre kann dazu beitragen, Farben und Struktur zu erhalten.
FAQ
Wie reinige ich einen Gabbeh-Shuli-Teppich am besten?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, um Staub und Schmutz zu entfernen. Bei einem frischen Fleck wird die betroffene Stelle vorsichtig mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt. Starkes Reiben ist dabei nicht erforderlich. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre kann sinnvoll sein, um die Farben und die Struktur des handgeknüpften Wollteppichs zu erhalten. Bei empfindlichen oder größeren Flecken ist eine fachgerechte Behandlung die passende Wahl.
Kann ich den Teppich in einem Raum mit Fußbodenheizung verwenden?
Ja. Gabbeh-Shuli-Teppiche sind aufgrund ihrer natürlichen Materialien und der speziellen Knotentechnik für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die Schurwolle bietet eine angenehme Wärme und bleibt zugleich atmungsaktiv. Wichtig ist eine fachgerechte Verlegung, damit der Teppich flach liegt und die Wärme gleichmäßig in den Raum gelangen kann. Die Eignung bezieht sich auf die Verwendung in einem Raum mit Fußbodenheizung.
Wie unterscheiden sich Gabbeh-Shuli-Teppiche von anderen persischen Teppichen?
Gabbeh-Shuli-Teppiche unterscheiden sich vor allem durch ihre einfacheren, freigeistigen Muster und die Verwendung von Schurwolle. Andere persische Teppiche arbeiten häufig mit komplexeren Designs und höheren Knotendichten. Gabbeh-Shuli-Ausführungen wirken dagegen rustikaler und unmittelbarer. Ihre Gestaltung vermittelt eine Verbindung aus handwerklicher Tradition und freier Musterentwicklung. Der vorliegende Teppich gehört durch seine Bezeichnung, seine Musterbeschreibung und seine Herkunft aus Fars zu dieser Gabbeh-Shuli-Tradition.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













