Perserteppich Fars 187 x 108 cm Schurwolle handgeknüpft

799$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 187 x 108 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu

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Inventarnummer: 87F63E2A

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus hochwertiger Schurwolle. Die Wolle prägt den Charakter des Teppichs durch ihre natürliche, angenehme Haptik und gehört zu den traditionellen Materialien der persischen Teppichherstellung. Der Flor aus Schurwolle verbindet eine griffige Oberfläche mit einer robusten Beschaffenheit. Dadurch eignet sich das Material grundsätzlich für einen Teppich, der im Wohnbereich nicht nur dekorative Aufgaben übernimmt, sondern auch als belastbarer Bodenbelag eingesetzt werden kann.

Die Herstellung durch Handknüpfung macht jeden Gabbeh zu einem individuell gefertigten Stück. Beim Knüpfen entsteht das Muster Schritt für Schritt aus einzelnen Knoten. Kleine Unterschiede in der Ausführung sind dabei Teil des handwerklichen Charakters und unterscheiden einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell hergestellten Produkt. Beim Gabbeh Shuli wird diese traditionelle Technik mit fantasievollen Designs verbunden. Die Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine differenzierte und sorgfältige Ausarbeitung.

Die Verwendung hochwertiger Schurwolle wird bei Gabbeh Shuli mit angenehmer Haptik, Strapazierfähigkeit und einer unkomplizierten Pflege verbunden. Der Teppich ist als neu beschrieben. Seine Materialwahl und die handwerkliche Herstellung stehen für eine Verbindung aus praktischer Nutzbarkeit und ausdrucksvoller Gestaltung. Dabei bleibt der Gabbeh seiner klaren, unmittelbar lesbaren Formensprache verpflichtet, ohne auf die individuelle Wirkung handgeknüpfter Muster zu verzichten.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars in Persien, unweit der historischen Stadt Shiraz. Fars gehört zu den bekannten persischen Teppichregionen und ist eng mit einer nomadisch geprägten Web- und Knüpftradition verbunden. Gabbeh-Teppiche werden häufig mit dem Alltag, der Umgebung und den Erfahrungen der Menschen in Verbindung gebracht, die sie herstellen. Ihre Gestaltung entsteht nicht allein aus einem festgelegten Dekorationsschema, sondern lässt Raum für persönliche Vorstellungen und eine unmittelbare Bildsprache.

Die nomadische Kultur von Fars bildet einen wichtigen Hintergrund für das Verständnis des Gabbeh. Teppiche dieser Art stehen für eine textile Tradition, in der handwerkliche Fähigkeiten über Generationen weitergegeben wurden. Das Knüpfen ist dabei nicht nur eine technische Tätigkeit. Es verbindet Materialkenntnis, Erfahrung und die Fähigkeit, ein Motiv aus dem Gedächtnis oder aus der eigenen Vorstellung in eine textile Fläche zu übertragen. Die Muster können von der Landschaft, vom täglichen Leben und von persönlichen Erlebnissen angeregt sein.

Im Unterschied zu stark formalisierten Teppichentwürfen wirkt der Gabbeh oft reduziert und direkt. Diese Klarheit bedeutet jedoch keine fehlende Gestaltung. Gerade die bewusste Vereinfachung schafft eine deutliche Beziehung zwischen Fläche, Farbe und Motiv. Beim Gabbeh Shuli wird diese Tradition mit ausgefallenen und fantasievollen Designs verbunden. So bleibt die Herkunft aus Fars erkennbar, während die einzelne Ausführung ihre eigene gestalterische Aussage erhält.

Fars ist zugleich eine Region mit unterschiedlichen Teppichtraditionen. Neben Gabbeh Fars werden auch Shiraz-Teppiche mit komplexeren geometrischen Mustern genannt. Beide Bezeichnungen verweisen auf eine gewachsene regionale Vielfalt, in der handgeknüpfte Teppiche mit natürlichen Materialien und charakteristischen Farbkombinationen hergestellt werden. Gabbeh Shuli steht innerhalb dieses Umfelds für eine eigenständige Richtung mit schlichter Grundidee und freierer, fantasievoller Musterbildung.

Die persische Teppichkunst umfasst darüber hinaus weitere Zentren und Stilrichtungen. Kashan ist beispielsweise für feine Seidenteppiche bekannt. Diese Einordnung macht deutlich, dass Persien keine einheitliche Teppichform hervorgebracht hat, sondern eine Vielzahl regionaler Techniken und Gestaltungstraditionen. Der Gabbeh aus Fars wird vor allem durch seine handwerkliche Nähe zur nomadischen Kultur, seine natürliche Materialwahl und seine ausdrucksstarke Einfachheit geprägt.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Gabbeh-Designs sind traditionell für schlichte, aber ausdrucksstarke Formen bekannt. Ihre Wirkung entsteht häufig durch klar erkennbare Flächen, reduzierte Motive und eine Gestaltung, die nicht von einer übermäßigen ornamentalen Dichte abhängig ist. Dadurch kann das Muster unmittelbar wahrgenommen werden und dem Teppich eine eigenständige, textile Präsenz geben.

Die Fantasie der Knüpfer spielt bei Gabbeh-Mustern eine wichtige Rolle. Anstelle einer vollkommen identischen Wiederholung festgelegter Vorlagen können Eindrücke aus der Umgebung, Erlebnisse und persönliche Vorstellungen in die Gestaltung einfließen. Diese Verbindung aus überlieferter Technik und individueller Interpretation erklärt, weshalb Gabbeh-Teppiche trotz ihrer oft einfachen Grundformen sehr unterschiedlich erscheinen. Beim Gabbeh Shuli wird diese freie Gestaltung ausdrücklich durch die ausgefallenen Designs hervorgehoben.

Zu den typischen Farbbereichen, die mit Gabbeh Shuli verbunden werden, gehören Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farben werden harmonisch miteinander kombiniert und erzeugen eine warme, ruhige Grundlage für die fantasievollen Muster. Der Farbeinsatz unterstützt dabei die Lesbarkeit des Designs: Flächen und Motive können klar voneinander abgesetzt werden, ohne dass die Gesamtwirkung ihre Ausgewogenheit verliert.

Die Mustertradition des Gabbeh lässt sich als Gegenpol zu streng symmetrischen und sehr detailreichen Teppichkompositionen verstehen. Vereinfachte Formen, deutliche Kontraste und eine konzentrierte Bildidee gehören zu den gestalterischen Möglichkeiten dieses Typs. Das bedeutet nicht, dass jeder Gabbeh gleich gestaltet ist. Vielmehr bleibt die Methode offen genug, um persönliche Motive und ungewöhnliche Kombinationen aufzunehmen. Genau diese Verbindung von Einfachheit und Erfindungsreichtum bildet den gestalterischen Kern des Gabbeh Shuli.

Im Vergleich dazu werden Shiraz-Teppiche aus derselben Region für komplexe geometrische Muster genannt. Der Gabbeh Shuli setzt einen anderen Akzent: Seine Wirkung beruht auf fantasievollen Designs, der ausgewogenen Verbindung von Rot, Beige, Grau und Braun sowie der handgeknüpften Ausführung. So lässt sich das Muster sowohl in einem traditionellen Umfeld als auch in einer modernen Einrichtung einordnen, ohne dass seine Herkunft aus der persischen Knüpftradition verloren geht.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung von Gabbeh-Tradition und der Bezeichnung Shuli. Er stammt aus Fars, ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Schurwolle. Die als ausgefallen und fantasievoll beschriebenen Designs geben ihm eine individuelle gestalterische Richtung. Gleichzeitig bleibt die für Gabbeh bekannte Verbindung aus schlichter Grundidee und ausdrucksstarker Wirkung erhalten.

Die Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter weist auf eine differenzierte Ausarbeitung hin. Zusammen mit der Schurwolle und der Handarbeit bildet sie die technische Grundlage der beschriebenen Ausführung. Der Teppich wird als neu angeboten. Seine Farbbereiche Rot, Beige, Grau und Braun können mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbunden werden, während die Muster einen eigenständigen Akzent setzen.

Gabbeh-Teppiche werden häufig als strapazierfähig und pflegeleicht beschrieben. Für die tägliche Pflege genügt regelmäßiges Staubsaugen; gelegentliches Ausklopfen hilft dabei, losen Schmutz zu entfernen. Bei größeren Flecken sollte eine professionelle Teppichreinigung in Betracht gezogen werden. Diese Pflegehinweise ergänzen die robuste Materialwahl, ersetzen aber keine fachgerechte Beurteilung bei besonderen Verschmutzungen.

FAQ

Was ist ein Gabbeh Shuli Teppich?

Ein Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars in Persien. Er gehört zur Gabbeh-Tradition, die für schlichte, ausdrucksstarke und häufig fantasievoll gestaltete Muster bekannt ist. Dieses Modell wird aus hochwertiger Schurwolle gefertigt und verbindet die natürliche Haptik des Materials mit einer individuellen Musterwelt. Die Ausführung wird durch ausgefallene Designs, Farbkombinationen aus Rot, Beige, Grau und Braun sowie eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter charakterisiert.

Wie pflege ich meinen Gabbeh Shuli Teppich?

Zur regelmäßigen Pflege gehört das Staubsaugen, damit Staub und loser Schmutz nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Ein gelegentliches Ausklopfen kann ebenfalls dabei helfen, lose Partikel zu entfernen. Bei größeren Flecken sollte eine professionelle Teppichreinigung in Betracht gezogen werden. Auf diese Weise lässt sich die Schurwolle schonend behandeln. Die konkrete Vorgehensweise sollte sich immer nach der Art der Verschmutzung und der fachlichen Empfehlung für handgeknüpfte Wollteppiche richten.

Woher stammen Gabbeh Teppiche?

Gabbeh-Teppiche stammen hauptsächlich aus der Region Fars in Persien. Diese Region ist für traditionelle Knüpftechniken, natürliche Materialien und eine eng mit der nomadischen Kultur verbundene Teppichherstellung bekannt. Die Muster können von der Umgebung, von Erlebnissen und von der Fantasie der Knüpfer angeregt sein. Neben Gabbeh Fars werden Shiraz-Teppiche mit komplexen geometrischen Mustern genannt. Der Gabbeh Shuli gehört damit zu einer regionalen Tradition, in der Handarbeit und individuelle Gestaltung miteinander verbunden sind.

Zusätzliche Informationen
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