





Perserteppich Fars 176 x 106 cm Schurwolle handgeknüpft
746$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 176 x 106 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: E6A09282
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus hochwertiger Schurwolle. Die Wolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche den beschriebenen Glanz sowie einen angenehmen Komfort. Naturmaterialien gehören zur traditionellen Herstellung von Gabbeh-Teppichen und geben jedem handgefertigten Stück einen eigenen Charakter. Beim Knüpfen entsteht kein vollständig identisches Serienbild, sondern eine Oberfläche, in der die Arbeit des Knüpfers sichtbar bleibt.
Gabbeh-Teppiche werden aus einzelnen Knoten aufgebaut, die in Reihen auf dem Grundgewebe liegen. Die Gestaltung wächst während der Arbeit und wird nicht erst nachträglich auf eine fertige Oberfläche aufgebracht. Dadurch stehen Material und Muster in unmittelbarem Zusammenhang. Die Beschaffenheit der Wolle beeinflusst, wie Farben erscheinen, wie Licht auf der Oberfläche liegt und wie sich der Flor anfühlt. Schurwolle wird wegen ihrer natürlichen Elastizität und ihrer Widerstandsfähigkeit seit Langem für handgefertigte Teppiche verwendet.
Die im Ausgangstext genannte Knotendichte reicht bei Gabbeh Shuli von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine höhere Knotenzahl kann eine differenziertere Ausarbeitung kleiner Formen ermöglichen, während die Wirkung eines Gabbeh zugleich stark von der Wollqualität, der Florstruktur und dem Entwurf abhängt. Die Knotendichte ist daher ein technischer Wert innerhalb einer größeren handwerklichen Betrachtung. Maßgeblich für diesen Teppich sind die angegebene Schurwolle und die handgeknüpfte Herstellung.
Der Teppich ist als neu beschrieben. Seine robusten Materialien werden als widerstandsfähig gegenüber Verschmutzung und Abnutzung charakterisiert. Für die Pflege wird regelmäßiges Saugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Bei einer Verschmutzung soll die Stelle zunächst mit einem feuchten Tuch abgetupft und anschließend mit mildem Seifenwasser behandelt werden. Zusätzlich wird eine professionelle Reinigung in größeren zeitlichen Abständen empfohlen.
Die Handarbeit macht jeden Gabbeh zu einem eigenständigen Stück. Selbst wenn ein Entwurf einer bestimmten Stilrichtung folgt, können Knotenfolge, Farbverteilung und kleine Übergänge von Teppich zu Teppich variieren. Diese Unterschiede sind Teil der Herstellung und keine nachträglich hinzugefügten Effekte. Die Kombination aus Schurwolle und handgeknüpfter Ausführung verbindet eine natürliche Oberfläche mit einer traditionell gewachsenen Technik.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars liegt in der Nähe der historischen Stadt Shiraz und zählt zu den wichtigen Landschaften der persischen Teppichtradition. Die Region ist mit unterschiedlichen Formen nomadischer und ländlicher Web- und Knüpfkunst verbunden. Gabbeh-Teppiche stehen innerhalb dieser Tradition für eine Gestaltung, bei der die handwerkliche Arbeit und die persönliche Ausdrucksweise der Knüpfer eine zentrale Rolle spielen.
Fars ist eine historisch bedeutende Region im Süden Persiens. Ihre Landschaften reichen von trockenen Ebenen bis zu Gebieten mit Gebirgszügen und Weideflächen. Solche unterschiedlichen Lebensräume prägten die textile Kultur der dort ansässigen und durch die Region ziehenden Gemeinschaften. Wolle war als natürlich verfügbares Material eng mit dem Alltag verbunden. Aus ihr entstanden Gebrauchsgegenstände, Decken, Taschen und Teppiche, deren Formen und Farben zugleich praktische und gestalterische Aufgaben erfüllten.
Der Name Gabbeh bezeichnet eine Teppichart, die traditionell mit einer unmittelbaren, nicht streng akademischen Bildsprache verbunden wird. Im Mittelpunkt steht nicht die möglichst genaue Wiederholung eines festgelegten Musters, sondern die Verbindung von Wolle, Farbe und spontan wirkender Form. Dadurch können Teppiche aus derselben weiteren Tradition deutlich voneinander abweichen. Diese Abweichung ist kein Widerspruch zur Herkunft, sondern gehört zur handgefertigten Arbeitsweise und zur individuellen Handschrift.
Bei ländlichen und nomadischen Teppichen wurde Gestaltung nicht ausschließlich nach den Regeln städtischer Musterbücher entwickelt. Motive konnten aus der Umgebung, aus Erinnerungen, aus Tieren, Pflanzen oder geometrischen Zeichen hervorgehen. Die Ausführung war an das vorhandene Material und an die Erfahrung der jeweiligen Knüpfer gebunden. Gabbeh wird deshalb häufig mit einer reduzierten, direkten Formensprache verbunden, in der die Herkunft aus einer lebendigen Handwerkstradition erkennbar bleibt.
Gabbeh Shuli wird in der vorliegenden Beschreibung als Variante mit lebendigen Farben und fantasievollen, ausgefallenen Mustern vorgestellt. Die Knüpfer lassen ihrer Kreativität freien Raum, wodurch eine weniger streng gebundene Komposition entstehen kann. Solche Teppiche werden nicht allein über eine einheitliche Ornamentik definiert. Ihre Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Farbe, vereinfachter Form und der sichtbaren Individualität der Ausführung.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs verlangt ein dauerhaftes Zusammenspiel von Materialkenntnis und rhythmischer Arbeit. Der Knüpfer setzt Knoten, führt die Reihe weiter und beurteilt dabei fortlaufend die Wirkung von Farbe und Form. Ein Entwurf kann als Orientierung dienen, doch die tatsächliche Oberfläche entsteht Schritt für Schritt. Bei Gabbeh-Teppichen wird diese Entwicklung besonders deutlich, weil die Muster nicht zwingend durch eine dichte, formal festgelegte Ornamentik bestimmt werden.
Auch außerhalb von Fars ist das Interesse an Gabbeh-Teppichen gewachsen. Verwandte Bezeichnungen wie Gabbeh Fars oder Gabbeh Lori verweisen auf nahe stehende Teppicharten und auf regionale beziehungsweise stilistische Zusammenhänge. Sie werden häufig mit einer weniger strukturierten Musterauffassung und einer vielseitigen Farbgestaltung verbunden. Dabei bleibt jeder einzelne Teppich ein eigenes Stück, weil die Auswahl der Farben und die Ausarbeitung der Formen von der jeweiligen Handarbeit geprägt werden.
Andere persische Teppichregionen wie Kerman und Tabriz sind ebenfalls für traditionelle Herstellungstechniken bekannt. Ihre Erzeugnisse werden oft mit feinen Einzelheiten und komplexeren Mustern in Verbindung gebracht. Das macht sie zu einem interessanten Vergleich innerhalb der persischen Teppichgeschichte, bedeutet jedoch nicht, dass dieser Gabbeh Shuli aus einer dieser Regionen stammt. Dieser Teppich ist der Region Fars zugeordnet. Die Nennung anderer Orte beschreibt ausschließlich verwandte Traditionen und den weiteren kulturellen Zusammenhang.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Eine solche Gestaltung arbeitet mit Formen, die nicht zwingend in einem dicht gefüllten, streng symmetrischen Rapport angeordnet sind. Stattdessen können einzelne Motive, Farbflächen und vereinfachte Figuren miteinander in Beziehung treten. Die freie Anordnung lässt die Oberfläche offen wirken und gibt den einzelnen Gestaltungselementen Raum.
Zu den häufig verwendeten Farben bei Gabbeh Shuli zählen Rot, Beige, Grau und Braun. In der Teppichtradition können diese Töne miteinander verschmelzen und eine warme, einladende Gesamtwirkung bilden. Die Farbangabe beschreibt die typische Palette dieser Teppichart und nicht automatisch jede einzelne Stelle dieses Exemplars. Entscheidend für den Stil ist das Verhältnis von farbigen Flächen und Motiven sowie die Art, wie die Wolle das Licht aufnimmt und reflektiert.
Fantasievolle Gabbeh-Muster können an vereinfachte Pflanzenformen, Tiere, Menschen oder geometrische Zeichen erinnern, ohne eine streng festgelegte Vorlage zu kopieren. Die Motive erhalten ihre Wirkung durch Reduktion und durch die persönliche Interpretation des Knüpfers. Gerade diese Freiheit unterscheidet Gabbeh-Entwürfe von Teppichstilen, die von einem eng vorgegebenen Medaillon, einer klaren Bordüre oder einem regelmäßig wiederkehrenden Ornament beherrscht werden.
Ein Medaillon ordnet ein klassisches Teppichfeld häufig um ein zentrales Zeichen. Eine Bordüre kann die Fläche rahmen und den Übergang zwischen Innenfeld und Rand deutlich markieren. Bei einer freieren Gabbeh-Komposition müssen solche Ordnungsprinzipien nicht im Vordergrund stehen. Farbflächen können selbst eine gliedernde Funktion übernehmen, während einzelne Motive mit Abstand zueinander stehen. So entsteht ein Muster, das eher über Rhythmus und Kontrast als über eine lückenlose Ornamentfolge gelesen wird.
Beim Gabbeh Shuli verbinden sich die farbliche Lebendigkeit und die handwerkliche Unmittelbarkeit der Fars-Tradition. Die Gestaltung kann deshalb zugleich dekorativ und eigenständig erscheinen. Sie lässt sich als Akzent in einem Raum einsetzen oder als zentrales Gestaltungselement lesen. Welche Wirkung im Raum entsteht, hängt von der vorhandenen Einrichtung, dem Licht und dem persönlichen Blick auf die Muster ab; der Teppich selbst wird dabei als Stück mit einem individuellen Design angeboten.
Die Oberfläche eines handgeknüpften Gabbeh ist nicht mit einem industriell gedruckten Muster gleichzusetzen. Jede Form wird im Verlauf der Knüpfarbeit aufgebaut, und kleine Unterschiede gehören zur handwerklichen Entstehung. Das Muster erhält dadurch eine eigene Rhythmik. Bei Gabbeh Shuli ist diese Rhythmik mit einer breiten Farbvorstellung und einer bewusst weniger formalen Bildsprache verbunden.
Farben erfüllen in einem Teppich mehrere Aufgaben. Sie können Flächen voneinander trennen, Motive hervorheben oder eine Verbindung zwischen unterschiedlichen Formen herstellen. Bei Gabbeh werden kräftige und erdige Töne häufig nicht nur als Kontur, sondern auch als eigenständige Fläche eingesetzt. Die Wirkung verändert sich je nach Licht und Umgebung, während die handgeknüpfte Wolloberfläche den Farben eine textile Tiefe gibt.
<n
Besonderheiten
Als besondere Merkmale dieses Teppichs nennt die Beschreibung die Herkunft aus Fars, die handgeknüpfte Ausführung, die hochwertige Schurwolle, den Glanz der Oberfläche und die ausgefallenen, fantasievollen Designs. Der Teppich wird als neu angeboten. Seine robusten Materialien werden außerdem mit einer guten Eignung für Bereiche verbunden, in denen ein Teppich regelmäßig genutzt wird. Eine fachgerechte Pflege unterstützt die Haltbarkeit der Wolloberfläche.
Für den Alltag wird empfohlen, den Teppich regelmäßig ohne Bürstenaufsatz zu saugen und ihn gelegentlich im Freien auszuklopfen. Flecken sollten nicht lange einwirken: Sie werden mit einem feuchten Tuch abgetupft und mit mildem Seifenwasser behandelt. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen ergänzt diese Pflege. So bleibt die Behandlung auf die Eigenschaften eines handgeknüpften Wollteppichs abgestimmt.
Die Verbindung von Schurwolle, Glanz und einer freien Musterauffassung ist für die Beschreibung dieses Gabbeh Shuli kennzeichnend. Die Herstellung als Einzelstück macht den Teppich nicht zu einem beliebig reproduzierbaren Dekorationsartikel. Seine Gestaltung entsteht aus der Verbindung von regionaler Tradition, natürlichem Material und der individuellen Arbeit des Knüpfers.
FAQ
Wie pflege ich meinen Gabbeh Shuli richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz hält die Oberfläche sauber. Zusätzlich kann der Teppich gelegentlich im Freien ausgeklopft werden. Bei Flecken sollte die Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Für die weitere Behandlung eignet sich mildes Seifenwasser. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen wird ebenfalls empfohlen, damit die Schurwolle sachgerecht behandelt wird.
Woran erkenne ich einen echten Gabbeh-Teppich?
Typische Hinweise sind handgeknüpfte Knoten und die Verwendung natürlicher Materialien wie Schurwolle. Auch die Rückseite sollte gleichmäßig und sauber verarbeitet sein. Gabbeh-Teppiche zeigen häufig variierende Muster und Farben, weil die Gestaltung die Individualität der Knüpfer widerspiegelt. Die Herkunftsbezeichnung Fars und die handwerkliche Ausführung ordnen diesen Teppich in die persische Gabbeh-Tradition ein.
Welche Größe sollte ich für meinen Gabbeh Shuli wählen?
Die passende Größe richtet sich nach dem Raum und nach der geplanten Verwendung. In größeren Räumen kann ein Teppich als zentrales Gestaltungselement dienen, während kleinere Formate Akzentflächen oder einen Möbelbereich betonen. Vor dem Kauf sollte die verfügbare Fläche genau ausgemessen werden. So lässt sich beurteilen, wie der Teppich zu Möbeln, Laufwegen und dem gewünschten Bild im Raum passt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













