



Perserteppich Fars 165 x 107 cm Wolle handgeknüpft
799$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 165 x 107 cm | Muster: Frei erfundene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu/Exzellente Verarbeitung
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh – Shuli ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle. Die Knotendichte liegt bei 90.000 – 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Damit sind die beiden wesentlichen Merkmale seiner Ausführung klar benannt: natürliche Wolle als Flor und eine dichte handwerkliche Knüpfung. Jeder Knoten wird einzeln in das textile Grundgerüst eingebracht. Auf diese Weise entsteht die für handgeknüpfte Teppiche typische individuelle Struktur, die sich von einer maschinengefertigten Oberfläche unterscheidet.
Wolle ist ein traditionelles Material der iranischen Teppichherstellung. Sie verbindet eine angenehme Haptik mit einer robusten Oberfläche. Im Gabbeh – Shuli wird sie mit einer handgeknüpften Verarbeitung verbunden, die dem Teppich seine textile Festigkeit und sein charakteristisches Relief gibt. Die angegebene Knotendichte beschreibt die Anzahl der Knoten pro Quadratmeter und macht die Ausführung des Teppichs nachvollziehbar, ohne seine Gestaltung auf ein industrielles Standardmaß zu reduzieren.
Der Zustand dieses Einzelstücks ist mit Neu/Exzellente Verarbeitung angegeben. Diese Bezeichnung verweist auf die sorgfältige Ausführung und den neuen Zustand des Teppichs. Die Kombination aus hochwertiger Wolle, dichter Knüpfung und handwerklicher Herstellung steht bei Gabbeh – Shuli für eine Gebrauchsqualität, bei der Material und Fertigung gleichermaßen sichtbar bleiben.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh – Shuli stammt aus der Region Fars im Süden des Iran. Fars gehört zu den wichtigen Landschaften der iranischen Teppichkultur und ist besonders mit nomadischen und ländlichen Knüpftraditionen verbunden. Die Region liegt im südlichen Teil des Landes; in der Beschreibung wird insbesondere die Nähe zu Shiraz genannt. Diese geografische Einordnung verbindet den Teppichtyp mit einem Umfeld, in dem handwerkliches Arbeiten, überlieferte Techniken und eine eigenständige Bildsprache seit langer Zeit zusammengehören.
Gabbeh-Teppiche werden traditionell mit einer klaren, unmittelbaren Formensprache verbunden. Ihre Wirkung entsteht nicht allein durch eine möglichst komplizierte Zeichnung, sondern durch das Zusammenspiel von Wolle, Farbe, Fläche und handwerklicher Struktur. Die Herstellung verlangt Geduld und Erfahrung, weil das Muster während des Knüpfens aus einzelnen Entscheidungen entsteht. Beim Gabbeh – Shuli erhält die persönliche Vorstellungskraft der Knüpfer dabei einen besonderen Stellenwert.
Die Teppichherstellung in Fars steht für eine Verbindung von Alltag und Kunsthandwerk. Teppiche wurden und werden als textile Gebrauchsgegenstände gefertigt, zugleich tragen sie die Handschrift der Menschen, die sie knüpfen. Die Handarbeit bewahrt nicht nur eine technische Methode, sondern auch eine Form des kulturellen Ausdrucks. Jeder Gabbeh – Shuli wird dadurch zu einem eigenständigen Stück innerhalb einer größeren iranischen Tradition, ohne dass seine Gestaltung vollständig einem festen Schema folgen muss.
In Fars finden sich neben Gabbeh – Shuli auch klassische Gabbeh-Teppiche. Diese werden häufig mit geometrischen Mustern und weniger intensiven Farben in Verbindung gebracht. Der Gabbeh – Shuli setzt demgegenüber stärker auf frei erfundene und fantasievolle Designs. Beide Formen gehören zur iranischen Teppichwelt und zeigen, wie unterschiedlich eine gemeinsame handwerkliche Grundlage ausgearbeitet werden kann.
Die Vielfalt iranischer Teppiche lässt sich auch an anderen Regionen ablesen. Kerman, eine weitere bekannte Teppichstadt, ist für Kerman-Teppiche mit komplexen Mustern und feinen Knüpftechniken bekannt. Der Vergleich macht deutlich, dass iranische Teppiche nicht einer einzigen Gestaltung oder Herstellungsweise folgen. Fars und Kerman stehen für unterschiedliche regionale Prägungen, während der Gabbeh – Shuli seine Eigenständigkeit vor allem durch die freie Musteridee und die handgeknüpfte Wolle erhält.
Design und Muster
Das Kennzeichen des Gabbeh – Shuli sind frei erfundene, fantasievolle Designs. Die Muster müssen keiner bestimmten Bedeutung oder festgelegten Bildordnung folgen. Dadurch entsteht Raum für eine individuelle Gestaltung, in der der Entwurf nicht an ein streng überliefertes Ornament gebunden ist. Die Knüpfer können ihre Vorstellungskraft direkt in die Komposition einfließen lassen. Das Ergebnis ist eine Bildsprache, die als eigenständig und einmalig beschrieben wird.
Bei solchen Entwürfen kann die Fläche stärker durch einzelne Motive, Farbfelder oder freie Formen gegliedert werden als durch ein durchgehendes klassisches Ornament. Entscheidend ist nicht die Wiederholung eines festgelegten Musters, sondern die schöpferische Freiheit innerhalb der handgeknüpften Fläche. Gerade diese Offenheit gehört zum Charakter von Gabbeh – Shuli. Die Muster wirken nicht wie eine technische Vervielfältigung, sondern wie eine textile Ausarbeitung persönlicher Ideen.
Gabbeh – Shuli-Teppiche sind in der Regel mit warmen Farbtönen verbunden. Genannt werden Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farben können in unterschiedlichen Verhältnissen miteinander auftreten und die Wirkung eines frei gestalteten Motivs bestimmen. Rot kann einer Fläche eine stärkere Präsenz geben, während Beige, Grau und Braun ruhigere Übergänge und eine erdverbundene Anmutung ermöglichen. Die Farbwelt bleibt dabei mit der traditionellen Vorstellung eines aus Wolle und natürlichen Fasern gearbeiteten Teppichs verbunden.
Die Musterfreiheit bedeutet nicht, dass der Teppich ohne Ordnung ist. Auch ein fantasievolles Design benötigt eine Verteilung von Formen und Farben, damit die textile Fläche als zusammenhängende Komposition lesbar bleibt. In der handwerklichen Umsetzung werden diese Entscheidungen Knoten für Knoten umgesetzt. Kleine Unterschiede in der Ausführung sind daher Teil der individuellen Struktur. Sie unterscheiden ein handgeknüpftes Einzelstück von einem reproduzierten Muster, das auf jeder Fläche identisch erscheint.
Im Vergleich dazu werden klassische Gabbeh-Teppiche oft durch geometrische Muster und weniger intensive Farben beschrieben. Kerman-Teppiche wiederum sind für komplexe Muster bekannt. Der Gabbeh – Shuli steht zwischen diesen Bezugspunkten für eine freiere, fantasieorientierte Gestaltung. Seine dekorative Aussage entsteht aus der Verbindung von warmen Farbtönen, einer eigenständigen Musteridee und der sichtbaren Arbeit des Knüpfens.
Als Wohntextil kann ein solcher Teppich unterschiedliche Bereiche ergänzen. Die Beschreibung nennt den Einsatz als zentralen Blickfang im Wohnzimmer ebenso wie als Akzent im Schlafzimmer. Diese Verwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus der vielseitigen Gestaltung der Gabbeh – Shuli-Teppiche. Das Muster kann einen Raum charakterisieren, ohne dass die Teppichform auf eine einzige Einrichtungssituation festgelegt ist.
Besonderheiten
Der Gabbeh – Shuli verbindet eine Herkunft aus Fars mit frei erfundenen Mustern und einer Ausführung aus hochwertiger Wolle. Seine Knotendichte von 90.000 – 180.000 Knoten pro Quadratmeter, die handgeknüpfte Verarbeitung und der angegebene neue Zustand gehören zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks. Die Materialien werden als robust und widerstandsfähig gegen Abnutzung beschrieben, weshalb Gabbeh – Shuli-Teppiche auch für stärker frequentierte Bereiche geeignet sind.
Die natürlichen Fasern verleihen dem Teppich eine angenehme Haptik und tragen zu einem warmen, komfortablen Wohnklima bei. Gleichzeitig wird die Pflegeleichtigkeit als Vorteil des Typs genannt. Regelmäßiges Saugen und das Abwischen mit einem feuchten Tuch gehören zur beschriebenen Grundpflege. Bei tieferen Verschmutzungen kann eine professionelle Teppichreinigung in Betracht gezogen werden. Die Eignung für Fußbodenheizungen wird ebenfalls mit den natürlichen Materialien und der dichten Knüpfung begründet.
Als handgeknüpftes Einzelstück steht der Gabbeh – Shuli außerdem für die Verbindung von Gebrauch und iranischer Handwerkstradition. Seine individuelle Struktur, die freie Musteridee und die Wolle machen ihn als Teppichart klar erkennbar.
FAQ
Sind Gabbeh – Shuli Teppiche für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja. Gabbeh – Shuli Teppiche werden aufgrund ihrer natürlichen Materialien und der dichten Knüpfung als für Fußbodenheizungen geeignet beschrieben. Die Materialien ermöglichen eine gute Wärmeleitung und unterstützen ein angenehmes Raumklima. Wichtig ist dabei eine fachgerechte Verlegung, damit die Wärme gleichmäßig an den Raum abgegeben werden kann und der Teppich flach auf dem Boden liegt.
Wie reinige ich einen Gabbeh – Shuli Teppich richtig?
Zur regelmäßigen Pflege wird empfohlen, den Teppich zu saugen. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Diese einfache Pflege passt zu den robusten und widerstandsfähigen Materialien des Gabbeh – Shuli. Wenn tiefere Verschmutzungen vorhanden sind, ist eine professionelle Teppichreinigung eine geeignete Möglichkeit. Aggressive Reinigungsmittel und eine durchnässte Behandlung sollten vermieden werden, damit Wolle und Knüpfung geschont bleiben.
Woran erkenne ich einen authentischen Gabbeh – Shuli?
Achten Sie auf die Knotentechnik und auf die Verwendung natürlicher Materialien. Authentische Gabbeh – Shuli Teppiche sind handgeknüpft und besitzen eine individuelle Struktur. Diese Struktur unterscheidet sie von maschinengefertigten Teppichen. Auch die frei erfundenen, fantasievollen Designs gehören zur charakteristischen Gestaltung des Typs. Eine Betrachtung der Rückseite und der einzelnen Knoten kann helfen, die handwerkliche Ausführung von einer gleichförmigen maschinellen Herstellung zu unterscheiden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











