



Perserteppich Fars 155 x 107 cm Wolle handgeknüpft
799$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 155 x 107 cm | Muster: Frei erfundene Designs | Zustand: Neu, Kunstwerk mit individuellem Charakter
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 79322A32
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Wolle. Die Ausführung verbindet ein traditionelles Herstellungsverfahren mit einer eigenständigen Gestaltung. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Struktur des Teppichs eingearbeitet. Dadurch entsteht kein vollständig gleichförmiges Muster wie bei industriell gefertigten Bodenbelägen, sondern ein textiles Werk mit eigener Handschrift.
Die angegebene Knotendichte liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Feinheit der geknüpften Struktur und macht sichtbar, wie dicht die einzelnen Knoten im Teppich angeordnet sind. Bei handgeknüpften Teppichen hängt die Wirkung der Oberfläche nicht allein von der Knotenzahl ab. Ebenso prägen die verwendete Wolle, die Ausarbeitung des Flors und die Gestaltung des Musters das Erscheinungsbild.
Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk wegen ihrer textilen Eigenschaften häufig eingesetzt. Sie lässt sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten und nimmt Farbtöne klar auf. Zugleich besitzt sie eine natürliche, textile Oberfläche, die bei einem handgeknüpften Teppich unmittelbar wahrnehmbar bleibt. Bei diesem Stück ist Wolle als Material des Flors angegeben; weitere Materialien werden für dieses Stück nicht ausgewiesen.
Der Teppich ist als neu beschrieben. Er wird außerdem als Kunstwerk mit individuellem Charakter bezeichnet. Diese Einordnung passt zur freien Gestaltung der Muster: Die handwerkliche Technik bildet die Grundlage, während die konkrete Komposition dieses Einzelstücks seine eigene Erscheinung erhält.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden des Iran. Fars gehört zu den bekannten Teppichregionen des Landes und ist eng mit einer vielfältigen textilen Kultur verbunden. In dieser Region treffen sesshafte Traditionen und nomadisch geprägte Formen des Teppichknüpfens aufeinander. Teppiche aus Fars werden mit lebendigen Farben, unterschiedlichen Motiven und einer starken Verbindung zum Alltag ihrer Weberinnen und Weber in Verbindung gebracht.
Die Geschichte der Teppiche aus Fars ist nicht auf einen einzigen Stil beschränkt. Je nach Ort, Gruppe und überlieferter Arbeitsweise können sich Aufbau, Farbwahl und Zeichnung deutlich unterscheiden. Manche Entwürfe nehmen Anregungen aus der Natur auf, andere beziehen sich auf das tägliche Leben oder auf überlieferte Vorstellungen. Diese Offenheit erklärt, weshalb innerhalb einer Herkunftsregion sowohl streng geometrische Kompositionen als auch freiere, unmittelbar erfundene Gestaltungen vorkommen.
Das Knüpfen war und ist in vielen iranischen Regionen mehr als eine reine Herstellungstechnik. Es verbindet die Auswahl und Vorbereitung des Materials mit einem über Generationen weitergegebenen Wissen über Knoten, Flor, Farbe und Aufbau. Ein Teppich entsteht dabei Schritt für Schritt an einem Knüpfstuhl. Die Arbeit verlangt Aufmerksamkeit, weil jede Reihe in die bereits angelegte Struktur eingefügt und anschließend auf die gewünschte Gleichmäßigkeit abgestimmt wird.
Fars ist zudem mit Teppicharten verbunden, die unterschiedliche Ausdrucksformen zeigen. Gabbeh-Teppiche werden mit schlichten und fantasievollen Designs in Verbindung gebracht. Ihre Gestaltung kann aus einfachen Formen, großzügigen Flächen und erdigen Farbstimmungen bestehen. Solche Arbeiten tragen häufig die Handschrift nomadischer Stämme, deren Weber eigene Ideen in die Komposition einfließen lassen. Der Name Gabbeh bezeichnet damit nicht automatisch ein einheitliches Muster, sondern steht für eine Gruppe von Teppichen mit charakteristischer, oft reduzierter Bildsprache.
Auch Shiraz-Teppiche gehören zum textilen Umfeld von Fars und werden für geometrische Muster sowie kräftige Farben geschätzt. Bakhtiari-Teppiche aus der gleichnamigen Region sind für detaillierte Designs und eine hohe Knotendichte bekannt. Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Teppichtraditionen im iranischen Süden ausgeprägt sind. Sie bilden den regionalen Hintergrund, in dem auch ein Teppich mit freiem, individuellem Entwurf verstanden werden kann.
Die Herkunft aus Fars macht diesen Teppich zu einem persischen Orientteppich. Dabei verweist die Herkunft nicht auf eine einzige verbindliche Vorlage. Vielmehr steht sie für einen kulturellen Raum, in dem verschiedene Techniken, Musterideen und Farbauffassungen nebeneinander bestehen. Der regionale Bezug und die individuelle Gestaltung ergänzen sich deshalb, ohne dass das konkrete Stück einem anderen Teppichtyp zugerechnet werden muss.
Design und Muster
Als Muster sind frei erfundene Designs angegeben. Der Teppich folgt damit keiner im Quelltext genannten festen Vorlage, keinem ausdrücklich benannten Medaillon und keinem einzelnen floralen oder geometrischen Musterkanon. Die freie Gestaltung ist ein wesentlicher Teil seines individuellen Charakters. Sie lässt Raum für eine Komposition, in der Formen, Farben und Flächen eigenständig aufeinander abgestimmt sind.
Die Farbgebung umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Rot kann in der persischen Teppichkunst als kräftiger Farbakzent eingesetzt werden, während Beige und Braun eine erdverbundene Grundlage bilden können. Grau ergänzt eine solche Palette um einen zurückhaltenden, neutralen Ton. Für dieses Stück sind diese vier Farben genannt; ihre konkrete Verteilung im Muster wird nicht weiter festgelegt.
Fars-Teppiche sind für eine vielseitige Formensprache bekannt. Natur, Mythologie und Alltag gehören zu den Themen, aus denen traditionelle Teppichentwürfe Anregungen beziehen können. Aus solchen Quellen entstehen Blüten, Tiere, stilisierte Pflanzen, Linien, Rauten oder andere Zeichen. Ein freies Design muss jedoch nicht auf eines dieser Motive beschränkt sein. Es kann traditionelle Anklänge aufnehmen oder bewusst eine eigene, offene Ordnung entwickeln.
Gabbeh-Teppiche aus dem Umfeld von Fars sind besonders für schlichte und fantasievolle Gestaltungen bekannt. Ihre Wirkung entsteht häufig durch klare Flächen, vereinfachte Figuren und eine direkte, nicht überladene Zeichnung. Die Verbindung aus Reduktion und Vorstellungskraft unterscheidet diese Bildsprache von streng ausgearbeiteten Hof- oder Stadtteppichmustern. Bei einem frei erfundenen Entwurf steht daher nicht die Wiederholung eines bekannten Kartons im Vordergrund, sondern die eigenständige Anordnung der Elemente.
Geometrische Muster bilden eine weitere wichtige Möglichkeit in der persischen Teppichkunst. Rauten, gestufte Linien, Bordüren und symmetrische Felder können einem Teppich eine erkennbare Ordnung geben. Florale Muster arbeiten dagegen mit stilisierten Pflanzen, Blüten und Ranken. Medaillonartige Entwürfe konzentrieren die Aufmerksamkeit häufig auf ein zentrales Feld. Diese Musterfamilien gehören zum allgemeinen Formenreichtum persischer Teppiche und erklären, in welchem gestalterischen Umfeld freie Designs gelesen werden können. Sie sind nicht als zusätzliche Beschreibung dieses konkreten Teppichs gemeint.
Die Farben Rot, Beige, Grau und Braun lassen unterschiedliche Kontraste zu. Ein kräftiges Rot kann gegen Beige oder Grau deutlich hervortreten. Braun kann Übergänge zwischen warmen und neutralen Bereichen herstellen. Durch die Kombination entsteht eine Palette, die sowohl markante Akzente als auch ruhigere Partien zulässt. Welche Wirkung im Raum entsteht, hängt dabei von der jeweiligen Lichtführung und der umgebenden Einrichtung ab; die Gestaltung des Teppichs bleibt durch ihr freies Muster eigenständig.
Ein solcher Entwurf erzählt keine festgelegte Geschichte, die sich aus einem bekannten Motivtitel ableiten ließe. Sein Charakter entsteht vielmehr aus der Verbindung von Handarbeit, Farbwahl und individueller Komposition. Genau darin liegt die Besonderheit eines frei erfundenen Designs: Es ordnet sich nicht vollständig einer überlieferten Schablone unter, sondern macht die konkrete Ausführung zu einem eigenständigen textilen Bild.
Besonderheiten
Die Besonderheiten dieses Teppichs liegen in seiner handgeknüpften Ausführung, dem Wollflor und dem freien Muster. Er ist neu und wird als Kunstwerk mit individuellem Charakter beschrieben. Die Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter verweist auf eine differenzierte, dicht aufgebaute Knüpfstruktur. Damit verbindet das Stück ein traditionelles Herstellungsverfahren mit einer Gestaltung, die nicht als wiederholtes Standardmotiv angegeben ist.
Auch die Farbzusammenstellung aus Rot, Beige, Grau und Braun gehört zu seiner beschriebenen Erscheinung. Der Bezug zur Region Fars verankert den Teppich in einer bedeutenden iranischen Teppichlandschaft, während der eigenständige Entwurf seine konkrete Identität bestimmt. So stehen regionale Handwerkstradition und individuelle Gestaltung nebeneinander: Die Herkunft erklärt den kulturellen Rahmen, die freie Komposition kennzeichnet dieses einzelne Werk.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Für die Pflege eines Perserteppichs wird regelmäßiges Staubsaugen mit einer sanften Bürste empfohlen. Eine schonende Bürste hilft dabei, Staub und lose Partikel aufzunehmen, ohne die textile Oberfläche unnötig zu beanspruchen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst nicht verblassen. Das gilt besonders für farbintensive Bereiche, in denen Veränderungen durch starkes Licht sichtbar werden können. Bei Flecken ist schnelles Handeln sinnvoll. Der Fleck sollte vorsichtig mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Dabei sollte nicht kräftig gerieben werden, weil Reiben die Oberfläche und die Verteilung der Farbe belasten kann. Die Reinigung mit dem feuchten Tuch erfolgt behutsam und möglichst auf die betroffene Stelle begrenzt.
Woher stammen die besten Perserteppiche?
Perserteppiche stammen aus verschiedenen Regionen des Iran, die jeweils eigene Muster und Knüpftechniken entwickelt haben. Zu den genannten Herkunftsgebieten zählen Fars, Isfahan, Kerman und Tabriz. Fars, die Herkunftsregion dieses Teppichs, ist für eine vielseitige Teppichtradition bekannt, in der sowohl kräftige Farben als auch unterschiedliche Musterformen vorkommen. Isfahan, Kerman und Tabriz stehen ebenfalls für eigene regionale Ausprägungen. Deshalb lässt sich die Qualität eines Perserteppichs nicht sinnvoll allein über einen einzigen Herkunftsort bestimmen. Entscheidend ist, welche regionale Gestaltung, welche Technik und welche Materialausführung dem jeweiligen Stück zugrunde liegen. Dieser Teppich verbindet die Herkunft aus Fars mit handgeknüpfter Wollausführung und einem frei erfundenen Design.
Was sind die Vorteile eines handgeknüpften Perserteppichs?
Handgeknüpfte Perserteppiche zeichnen sich durch ihre handwerkliche Herstellung und ihre langlebige textile Ausführung aus. Jeder Knoten wird im Herstellungsprozess einzeln gesetzt, wodurch ein eigenständiges Stück entsteht. Neben dem ästhetischen Wert kann ein handgeknüpfter Perserteppich auch als Investition betrachtet werden; solche Teppiche können im Laufe der Zeit an Wert gewinnen. Darüber hinaus sind sie durch ihre Muster und Farben individuell und können eine Geschichte über ihre Gestaltung und die Traditionen ihrer Herstellung vermitteln. Bei diesem Teppich kommen die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor, die Herkunft aus Fars und die frei erfundenen Designs zusammen. Seine Einzigartigkeit liegt damit nicht in einem serienmäßig wiederholten Motiv, sondern in der Verbindung von Technik, Farbe und individueller Komposition.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











