





Perserteppich Fars 149 x 82 cm Wolle handgeknüpft
781$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000-180.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 149 x 82 cm | Muster: Frei erfundene Designs | Zustand: Neu
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 24D54C73
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus hochwertiger Wolle. Die Wolle bildet den Flor und gibt dem Teppich seine angenehm griffige Oberfläche. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Struktur eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so ein textiles Gefüge, dessen Oberfläche nicht durch ein maschinelles Verfahren, sondern durch die Arbeit der Knüpfer geprägt ist.
Die Knotendichte dieses Gabbeh Shuli liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche dichte Ausführung ermöglicht eine feinere Darstellung innerhalb der frei erfundenen Designs und verleiht dem Flor eine kompakte Textur. Die verwendete Wolle verbindet eine belastbare Faser mit einer natürlichen, textilen Haptik. Für die Herstellung eines Gabbeh ist sie besonders passend, weil sie sowohl klare Farbflächen als auch bewusst vereinfachte Formen tragen kann.
Der Teppich ist neu. Seine Ausführung verbindet die traditionelle persische Knüpftechnik mit einer Gestaltung, die nicht auf ein fest vorgegebenes, symmetrisches Muster angewiesen ist. Dadurch stehen Handarbeit, Material und individuelle Musterbildung nebeneinander, ohne dass die Oberfläche wie ein industriell wiederholtes Dekor wirkt.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Irans. Fars gehört zu den bedeutenden Landschaften der persischen Teppichkultur. Die Region ist besonders mit nomadischen und ländlichen Knüpftraditionen verbunden, in denen Teppiche nicht nur als dekorative Gegenstände, sondern auch als Gebrauchs- und Einrichtungsstücke entstanden. In der Umgebung von Shiraz treffen unterschiedliche kulturelle Einflüsse aufeinander; diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Bandbreite der dort gefertigten Teppiche wider.
Gabbeh-Teppiche werden mit der persischen Knüpftradition in Verbindung gebracht, unterscheiden sich in ihrer Gestaltung jedoch von vielen stark ornamentierten Stadtteppichen. Ihre Bildsprache ist häufig reduziert, die Formen sind vereinfacht und die Farbflächen können einen großen Teil der Wirkung übernehmen. Bei einem Gabbeh Shuli erhält die freie Gestaltung besonderes Gewicht. Die Knüpfer arbeiten mit Fantasie und lassen Muster entstehen, ohne an ein festes Schema gebunden zu sein.
Die Fars-Region ist auch für weitere Teppichtraditionen bekannt. Neben Gabbeh werden dort Luri-Teppiche gefertigt. Luri-Teppiche können komplexere geometrische Muster zeigen und werden ebenfalls mit hochwertiger Wolle verbunden. Gabbeh und Luri stehen damit für unterschiedliche Ausdrucksformen innerhalb einer regional geprägten Knüpfkultur: Während die eine Richtung häufig durch kräftige Farben und eine einfachere Formensprache auffällt, kann die andere stärker mit geometrischer Gliederung arbeiten.
Die persische Teppichkunst umfasst darüber hinaus Zentren wie Kerman und Tabriz. Diese Herkunftsgebiete haben eigene Traditionen, Musterordnungen und technische Besonderheiten entwickelt. Ihre Erwähnung beschreibt die Vielfalt persischer Teppiche, bedeutet jedoch nicht, dass dieser Gabbeh Shuli aus Kerman oder Tabriz stammt. Dieses Stück ist der Region Fars im Iran zugeordnet. Seine Herkunft verbindet es mit einer Kultur, in der handgeknüpfte Teppiche über lange Zeit als Ausdruck von handwerklichem Können und regionaler Identität gefertigt wurden.
Bei der Herstellung in Fars spielt die Weitergabe von Wissen eine wichtige Rolle. Kenntnisse über Wolle, Knoten, Farbwirkung und die Einteilung einer Fläche werden innerhalb der Knüpftradition weiterentwickelt. Zugleich lässt die Gabbeh-Gestaltung Raum für persönliche Entscheidungen. Nicht jede Linie muss einer überlieferten Vorlage folgen; gerade die Abweichung von einem streng festgelegten Entwurf gehört zur charakteristischen Idee dieser Teppichgruppe.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als frei erfundenes Design beschrieben. Damit ist eine Gestaltung gemeint, die nicht aus einer festgelegten Vorlage oder einer verbindlichen Musterordnung übernommen wird. Die Knüpfer können ihre Fantasie in Formen, Flächen und Farbverteilungen einbringen. So entsteht eine Bildsprache, die eher von individuellen Einfällen als von einer streng wiederholten Ornamentfolge bestimmt wird.
Gabbeh-Muster sind häufig reduziert und abstrakt. An die Stelle einer eng gefüllten Bordüre oder eines vollständig ausgearbeiteten Zentralmedaillons können einfache Figuren, voneinander abgegrenzte Flächen oder bewusst offene Partien treten. Diese Zurückhaltung ist nicht mit einer fehlenden Gestaltung zu verwechseln. Wenige Formen können eine klare Ordnung schaffen, während kleine Unregelmäßigkeiten die handwerkliche Entstehung sichtbar halten.
Die im Teppich verwendeten Farben sind Rot, Beige, Grau und Braun. Rot kann als warmer, kräftiger Akzent auftreten, während Beige und Braun eine erdverbundene Grundlage bilden. Grau setzt dazu einen zurückgenommenen Kontrast. Wie diese Farben genau verteilt sind, gehört zur individuellen Gestaltung des Stücks. Zusammen bilden sie eine Palette, die sowohl deutliche Farbunterschiede als auch ruhige Übergänge ermöglicht.
Im Vergleich zu traditionellen persischen Teppichen mit komplexen symmetrischen Mustern wirkt ein Gabbeh meist einfacher aufgebaut. Diese Vereinfachung ist ein wesentlicher Bestandteil der Gestaltung. Sie lenkt den Blick auf die Beziehung zwischen Farbe, Fläche und einzelnen Motiven. Ein frei erfundenes Muster kann dadurch eine unmittelbare, nicht streng repräsentative Wirkung entfalten, ohne auf die handwerkliche Präzision der Knüpftechnik zu verzichten.
Der Name Shuli bezeichnet hier die Gabbeh-Ausführung des Teppichs. Das Muster wird nicht als klassisches Herati-, Medaillon- oder durchgehend florales Dekor beschrieben, sondern als frei erfundenes Design. Deshalb sollte die Wirkung nicht anhand eines einzigen traditionellen Zeichens beurteilt werden. Entscheidend ist die Verbindung aus reduzierter Gabbeh-Formensprache, persönlicher Musterbildung und der Farbgruppe aus Rot, Beige, Grau und Braun.
Gabbeh-Teppiche werden häufig mit modernen Wohnstilen in Verbindung gebracht, weil ihre vereinfachten Muster neben zeitgemäßen Einrichtungen bestehen können. Diese Einordnung betrifft die Gestaltungstradition des Typs. Die konkrete Wirkung dieses Stücks entsteht aus seinem eigenen Muster und seiner eigenen Farbverteilung. Gerade weil das Design frei erfunden ist, lässt es sich nicht auf ein standardisiertes Dekor reduzieren.
Besonderheiten
Die Besonderheit dieses Teppichs liegt in der Verbindung von Fars-Herkunft, handgeknüpfter Ausführung und einem frei erfundenen Gabbeh-Shuli-Design. Hochwertige Wolle, die dichte Knotung und die Farben Rot, Beige, Grau und Braun bestimmen seine beschriebenen Material- und Gestaltungsmerkmale. Der Teppich ist neu und verbindet eine traditionelle persische Technik mit einer individuellen, nicht streng vorgegebenen Musteridee.
Die freie Gestaltung macht jeden Gabbeh Shuli zu einem eigenständigen Stück innerhalb seiner Teppichgruppe. Abstrakte oder vereinfachte Formen können dabei eine andere Wirkung entfalten als vollständig symmetrische Muster. Die Wolle trägt zur angenehmen Haptik bei, während die handwerkliche Herstellung die textile Oberfläche prägt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Gabbeh Shuli?
Regelmäßiges Saugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf sollte der Teppich professionell gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, damit die Farben Rot, Beige, Grau und Braun nicht ausbleichen. Eine sachgerechte, schonende Pflege unterstützt die Nutzbarkeit und erhält die textile Oberfläche der Wolle.
Woher stammt der Gabbeh Shuli?
Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Irans. Die Gegend, insbesondere das Umfeld von Shiraz, ist mit persischen Knüpftraditionen und verschiedenen regionalen Teppicharten verbunden. Dieser Teppich ist als Fars-Perserteppich eingeordnet und wurde handgeknüpft.
Was macht den Gabbeh Shuli einzigartig?
Seine Eigenständigkeit beruht auf dem frei erfundenen, häufig abstrakt angelegten Design. Die Muster entstehen ohne festgelegte Vorgaben und geben den Knüpfern Raum für Fantasie. Zusammen mit der handgeknüpften Ausführung, der hochwertigen Wolle und der Farbpalette aus Rot, Beige, Grau und Braun entsteht ein individuelles Gabbeh-Shuli-Stück.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













