







Perserteppich Fars 144 x 100 cm Wolle handgeknüpft
657$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 50.000 – 150.000 Knoten/m² | Material: Flor handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle | Größe: 144 x 100 cm | Muster: Abstrakte Designs mit großen Farbflächen | Zustand: Neu
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 60301B03
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh ist handgeknüpft und besitzt einen weichen Flor. Als Material wird handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle genannt; die ausführliche Beschreibung bezeichnet den Teppich außerdem als aus 100% Schurwolle gefertigt. Wolle prägt bei einem Gabbeh sowohl das haptische Empfinden als auch den Charakter der Oberfläche. Der weiche Flor macht die Struktur unmittelbar wahrnehmbar und gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Teppichs.
Die Knüpfung erfolgt von Hand. Bei handgeknüpften Perserteppichen entsteht das Muster Knoten für Knoten, indem die Florfäden mit der Grundkonstruktion verbunden und anschließend verdichtet werden. Die Knotendichte dieses Gabbeh liegt bei 50.000 – 150.000 Knoten pro Quadratmeter. Dadurch wird die handwerkliche Konstruktion des Stücks in der Produktbeschreibung ebenso benannt wie der weiche Flor und die verwendete Wolle.
Schafwolle ist als Schurwolle für traditionelle Teppiche seit Langem gebräuchlich. In einem Gabbeh steht sie nicht für eine glatte, streng formale Oberfläche, sondern für eine deutlich fühlbare, textile Struktur. Die Beschreibung hebt außerdem die weiche Textur, die Langlebigkeit, die isolierenden Eigenschaften und die Pflegeleichtigkeit der Wolle hervor. Diese Materialmerkmale erklären, weshalb Gabbeh-Teppiche traditionell sowohl als Gebrauchsgegenstände als auch als dekorative Textilien eingesetzt werden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Umfeld der Ghashghai-Nomaden in der Region Fars. Fars liegt im Iran und zählt zu den Regionen, die mit der Tradition der Gabbeh-Herstellung verbunden werden. Die Herkunft ist damit nicht nur eine geografische Bezeichnung, sondern verweist auf eine nomadische Web- und Knüpftradition, in der Teppiche für den täglichen Gebrauch gefertigt wurden. Gabbeh-Teppiche stehen in dieser Tradition für eine eigenständige, unmittelbar lesbare Form der Gestaltung.
Perserteppiche sind mit einer langen Geschichte handwerklicher Herstellung verbunden. In den iranischen Regionen wurden Kenntnisse über Wolle, Färbung, Knüpfung und Muster über Generationen weitergegeben. Beim Gabbeh tritt diese Tradition in einer vergleichsweise reduzierten Form hervor. Die Gestaltung arbeitet nicht zwingend mit einer Vielzahl kleiner Ornamente, sondern kann große Flächen, klare Formen und eine überschaubare Komposition verwenden. Das macht den Teppichtyp innerhalb der persischen Teppichkunst leicht erkennbar.
Der Name Gabbeh wird im Persischen mit „unordentlich“ wiedergegeben. Gemeint ist dabei keine fehlerhafte Arbeit, sondern die grobe Struktur und die rustikale Verarbeitung, die mit diesem Teppichtyp verbunden sind. Die Bezeichnung verweist auf eine Gestaltung, die weniger streng und repräsentativ als viele höfische oder städtische Teppichmuster angelegt ist. Ihre Wirkung entsteht durch die Verbindung von handwerklicher Unmittelbarkeit, kräftiger Farbwirkung und vereinfachten Formen.
Die Ghashghai-Nomaden der Fars-Region gehören zu den Bevölkerungsgruppen, deren Teppichtradition mit Gabbeh besonders häufig in Verbindung gebracht wird. Nomadische Teppiche wurden traditionell aus den Materialien hergestellt, die im jeweiligen Lebensumfeld verfügbar waren. Wolle war dabei ein naheliegender Werkstoff, weil sie versponnen, gefärbt und von Hand verarbeitet werden konnte. Ein Gabbeh konnte als praktischer Bodenbelag, als wärmendes Textil und zugleich als Ausdruck der eigenen Gestaltungstradition dienen.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs verlangt ein fortlaufendes Zusammenspiel von Material und Arbeitsablauf. Die Wolle wird vorbereitet und versponnen, die Knüpfer setzen die Knoten nach der vorgesehenen Komposition, und die Oberfläche wird im Verlauf der Arbeit geordnet. Bei nomadisch geprägten Gabbeh-Teppichen ist die Handarbeit nicht von einer abstrakten industriellen Gleichförmigkeit geprägt. Vielmehr verbindet sie überlieferte Kenntnisse mit einer Gestaltung, die aus großen Formen und klaren Farbentscheidungen aufgebaut ist.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh wird als abstraktes Design mit großen Farbflächen beschrieben. Damit steht nicht eine detaillierte Wiedergabe einzelner Gegenstände im Mittelpunkt, sondern die Wirkung von Fläche, Farbe und vereinfachter Form. Große Farbflächen geben der Komposition eine klare Gliederung. Die Abstraktion lässt Raum für eine ruhige, moderne Lesart, ohne den Bezug zur traditionellen Gabbeh-Gestaltung aufzugeben.
Gabbeh-Muster sind häufig von einfachen geometrischen Formen und klaren Linien geprägt. Diese Vereinfachung ist ein kennzeichnendes Gestaltungsmittel des Teppichtyps. Formen können als abgegrenzte Felder erscheinen, sich in einer regelmäßigen Ordnung wiederholen oder als einzelne Elemente innerhalb einer größeren Fläche auftreten. Bei diesem Teppich steht die Produktbeschreibung ausdrücklich für abstrakte Designs und große Farbflächen; weitere konkrete Motive werden nicht genannt.
Die ausführliche Beschreibung ordnet Gabbeh außerdem erdigen Farben und einer harmonischen Anordnung geometrischer Formen zu. Erdige Farbtöne stehen in enger Verbindung mit der Landschaft und der handwerklichen Tradition der Fars-Region. Sie können eine Gestaltung ruhig und geschlossen wirken lassen, während deutlich voneinander abgegrenzte Farbflächen der Oberfläche Struktur geben. Die Wirkung beruht dabei auf dem Zusammenspiel von Farbe und Fläche, nicht auf einer Vielzahl kleiner Ornamentdetails.
Traditionell werden Gabbeh-Muster von der Umgebung und dem Alltag der nomadischen Kulturen beeinflusst, mit denen dieser Teppichtyp verbunden ist. Die Formen sind oft nicht als exakte Kopien einer Vorlage zu verstehen. Sie werden in der handwerklichen Praxis vereinfacht, verändert und in eine neue Komposition gesetzt. Symmetrische und geometrische Formen können dabei Eindrücke aus dem nomadischen Leben und der natürlichen Umgebung aufnehmen. So bleibt das Muster verständlich und offen, ohne seine kulturelle Einordnung zu verlieren.
Die Beschreibung nennt natürliche Farbstoffe aus Pflanzen, Wurzeln und Mineralien als traditionelle Grundlage für die Farbgebung von Gabbeh-Teppichen. Solche Farbstoffe verbinden die Palette mit natürlichen Ausgangsmaterialien und können zur Tiefe der Farben beitragen. Die Farben werden nicht isoliert vom Muster betrachtet, sondern bilden gemeinsam mit den geometrischen Elementen und den großen Flächen die visuelle Ordnung des Teppichs. Der weiche Flor unterstützt zusätzlich die textile Wahrnehmung der Farbflächen.
Die reduzierte Gestaltung erklärt, weshalb Gabbeh-Teppiche sowohl in traditionell eingerichteten Räumen als auch in modernen Raumkonzepten vorkommen. Ein abstraktes Muster mit großen Farbflächen konkurriert nicht notwendig mit anderen Einrichtungselementen. Zugleich bleibt die Herkunft über die Materialwahl, die handgeknüpfte Ausführung und die Gabbeh-Tradition sichtbar. Diese Verbindung von überlieferter Technik und klarer Formensprache ist ein zentraler Bestandteil des Teppichtyps.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und wird mit weichem Flor beschrieben. Seine handgeknüpfte Ausführung, die handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle sowie die abstrakten Designs mit großen Farbflächen gehören zu den ausdrücklich genannten Merkmalen. Die Produktbeschreibung nennt ihn für Wohn- und Esszimmer, Schlafzimmer sowie als Akzentstück in Fluren geeignet. Auch in kleinen Räumen kann seine platzsparende Größe eingesetzt werden.
Die ausführliche Beschreibung nennt außerdem einen hohen Schurwollanteil, hypoallergene Eigenschaften und eine Eignung für Allergiker. Sie beschreibt den Teppich aufgrund seiner Wolle und seines Aufbaus auch als für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Zur Pflege werden regelmäßiges Saugen und bei Bedarf eine professionelle Reinigung empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung soll vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen.
Wie pflege ich meinen Gabbeh-Teppich optimal?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem weichen Flor zu entfernen und die Oberfläche sauber zu halten. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zum Ausbleichen der Farben führen kann. Diese einfache Pflege verbindet die alltägliche Reinigung mit dem Schutz der Farbwirkung.
Kann der Gabbeh-Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja. Die Produktbeschreibung bezeichnet diesen Gabbeh aufgrund seiner Wolle und seines spezifischen Aufbaus als für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Er soll dabei eine angenehme Wärme vermitteln, ohne die Heizleistung zu beeinträchtigen. Der Teppich kann somit auch in einem Raum eingesetzt werden, in dem eine Fußbodenheizung vorhanden ist.
Woher kommen die Muster und Farben des Gabbeh?
Die Muster und Farben sind traditionell von der Region inspiriert, in der Gabbeh-Teppiche gefertigt werden. Bei diesem Teppichtyp wird besonders die Verbindung zur Fars-Region und zu den Ghashghai-Nomaden genannt. Natürliche Farbstoffe aus Pflanzen, Wurzeln und Mineralien können zur Farbgebung beitragen. Symmetrische und geometrische Formen greifen Eindrücke aus dem Leben und der Umgebung der nomadischen Kulturen auf.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















