




Perserteppich Fars 142 x 106 cm Wolle handgeknüpft
870$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 142 x 106 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh-Shuli-Perserteppich wird aus glänzender Schurwolle gefertigt und ist handgeknüpft. Die Schurwolle prägt den Charakter des Teppichs durch ihre weiche, zugleich robuste Beschaffenheit. Als natürliches Material wird Wolle seit vielen Generationen für persische Teppiche verwendet. Sie lässt sich gut verspinnen, färben und in einer belastbaren Knüpfarbeit verarbeiten. Bei diesem Stück wird die Oberfläche durch den Wollflor bestimmt; eine andere Florfaser ist nicht angegeben.
Die Handknüpfung macht jeden einzelnen Teppich zu einem eigenständigen Werk. Beim Knüpfen werden die Knoten Reihe für Reihe von Hand gesetzt und anschließend verdichtet. Dieser Vorgang erfordert Erfahrung, regelmäßige Arbeitsschritte und eine sorgfältige Ausrichtung des Musters. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten und steht bei dieser Ausführung mit der Detailgenauigkeit der fantasievollen Gestaltung in Verbindung.
Glänzende Schurwolle besitzt eine eigene Lichtwirkung, durch die sich die Oberfläche je nach Betrachtungswinkel unterschiedlich zeigen kann. Gleichzeitig nimmt Wolle Farbtöne gut auf und unterstützt eine klare, lebendige Farbwirkung. Die im Gabbeh-Shuli-Kontext genannten warmen Farben Rot, Beige, Grau und Braun können harmonisch miteinander verbunden werden. Bei diesem Einzelstück steht vor allem die Verbindung aus glänzender Schurwolle, Handarbeit und einer vergleichsweise differenzierten Knüpfstruktur im Mittelpunkt.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh-Shuli gehört zur persischen Teppichtradition der Region Fars im Süden Persiens. Fars liegt im südlichen Teil des heutigen Iran und wird im Zusammenhang mit diesen Teppichen häufig mit der historischen Stadt Shiraz genannt. Die Region ist für eine eigenständige nomadische und dörfliche Web- und Knüpfkultur bekannt. Teppiche aus Fars verbinden die praktische Erfahrung lokaler Handwerker mit einer Gestaltung, die nicht ausschließlich an streng festgelegte höfische Muster gebunden ist.
Gabbeh-Teppiche haben ihren Ursprung in dieser südwestiranischen Kultur. Traditionell wurden sie für den täglichen Gebrauch geknüpft und mussten deshalb eine widerstandsfähige Ausführung mit einer klar lesbaren Oberfläche verbinden. Der Name Gabbeh wird mit Teppichen verbunden, die oft eine einfache, unmittelbare Formensprache besitzen. Innerhalb dieser Tradition gibt es jedoch unterschiedliche Ausprägungen. Gabbeh-Shuli steht hier für eine Variante, bei der die Muster fantasievoll und ungewöhnlich angelegt sind.
Die Herstellung ist eng mit dem Wissen der Knüpfer verbunden. Kenntnisse über Wolle, Farbauswahl, Knoten und den Aufbau eines Teppichs werden innerhalb der Handwerkstradition weitergegeben. Gleichzeitig bleibt Raum für persönliche Entscheidungen. Gerade bei Gabbeh-Shuli können die Knüpfer eigene Vorstellungen in die Gestaltung einbringen. Das Ergebnis ist deshalb nicht nur die Wiederholung eines festen Schemas, sondern eine Verbindung von überliefertem Können und individueller Formidee.
Die Landschaft und das kulturelle Umfeld von Fars wirken als allgemeiner Hintergrund dieser Teppichtradition. Farben und Zeichen können von der Umgebung, vom Alltag und von Erinnerungen der Menschen inspiriert sein. Die Muster müssen dabei nicht naturalistisch sein. Abstrahierte Figuren, geometrische Flächen und frei erfundene Formen gehören zu den Möglichkeiten dieser Gestaltung. So entsteht eine Teppichsprache, die sich von der streng geordneten Ornamentik vieler klassischer Stadtteppiche unterscheidet.
Aus Fars stammen neben Gabbeh-Shuli auch Gabbeh-Fars und Gabbeh-Kashkuli. Diese Bezeichnungen verweisen auf verwandte regionale Ausprägungen, die ebenfalls für kreative Designs und die Verwendung natürlicher Materialien bekannt sind. Die Unterschiede können in der Ausarbeitung, der Musterauffassung und der jeweiligen handwerklichen Tradition liegen. Kerman ist ein weiterer bekannter Herstellungsort persischer Teppiche. Kerman-Teppiche werden häufig feiner und detailreicher gestaltet, während Gabbeh-Varianten aus Fars eine freiere und direktere Bildsprache bewahren.
Die Einordnung als Perserteppich verweist damit nicht nur auf einen Herstellungsort, sondern auch auf einen gewachsenen kulturellen Zusammenhang. Fars besitzt in der Geschichte der iranischen Teppichkunst eine eigene Stellung. Handgeknüpfte Teppiche aus dieser Region zeigen, wie stark sich Gebrauch, Material, regionale Erfahrung und schöpferische Gestaltung miteinander verbinden lassen.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh-Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Damit steht nicht ein streng standardisiertes Dekor im Vordergrund, sondern eine Gestaltung mit eigenständigen Formen und einer persönlichen Auffassung. Gabbeh-Shuli-Teppiche unterscheiden sich gerade durch diese fantasievollen Muster von klassischeren Gabbeh-Ausführungen. Die Knüpfer entwerfen die Designs selbst und lassen ihre persönlichen Vorstellungen in die Arbeit einfließen.
In der Gabbeh-Tradition können Muster aus einfachen geometrischen Formen, stilisierten Figuren, Feldern und frei entwickelten Zeichen aufgebaut sein. Solche Formen werden nicht zwingend als naturgetreue Abbildungen ausgeführt. Vielmehr werden Eindrücke aus dem Alltag und der Umgebung in vereinfachte oder symbolische Gestalten übertragen. Die Wirkung entsteht aus dem Verhältnis von Fläche, Kontur und Farbe. Bei einem Shuli-Teppich darf die Komposition dabei besonders ungewöhnlich und individuell erscheinen.
Die Farbwelt der beschriebenen Gabbeh-Shuli-Tradition bewegt sich häufig in warmen Tönen. Rot, Beige, Grau und Braun werden als mögliche Farben genannt und können miteinander harmonieren. Rot kann einer Fläche oder einem Zeichen Gewicht verleihen, während Beige und Braun eine erdverbundene Grundlage schaffen. Grau kann Kontraste abmildern oder einzelne Formen voneinander trennen. Diese allgemeine Farbpalette erklärt, weshalb Gabbeh-Shuli-Teppiche sowohl lebendig als auch ausgewogen wirken können, ohne dass jedes Stück dieselbe Farbanordnung besitzen muss.
Die Fantasie der Muster ist nicht als zufällige Nachlässigkeit zu verstehen. Auch eine freie Komposition benötigt beim Knüpfen ein Bewusstsein für Proportionen, Wiederholung und Farbbeziehungen. Handwerker entscheiden, wie ein Zeichen vergrößert, vereinfacht oder in eine Fläche eingebunden wird. Dadurch entsteht eine Gestaltung, die handwerklich geordnet bleibt und dennoch nicht wie ein industriell reproduziertes Muster wirkt. Die hohe angegebene Knotendichte bietet dabei die Grundlage für eine differenzierte Ausarbeitung der Formen.
Gabbeh-Muster stehen häufig in einem bewussten Gegensatz zu überladenen Ornamenten. Große, gut erkennbare Formen und eine klare Gliederung lassen die Idee eines Designs unmittelbar hervortreten. Bei Gabbeh-Shuli wird diese Klarheit um eine spielerische und erfinderische Seite ergänzt. Das Muster kann dadurch traditionell verankert sein und zugleich eine moderne, persönliche Lesart erhalten. Die Bezeichnung Shuli kennzeichnet in diesem Zusammenhang die kreative Ausrichtung der Gestaltung.
Jeder handgeknüpfte Gabbeh-Shuli ist ein Unikat. Das bedeutet hier, dass die Kombination aus Muster, Farbverteilung und handwerklicher Ausführung nicht als identische Serienkopie vorliegt. Die persönliche Arbeit des Knüpfers bleibt in der Gestaltung erkennbar. Der Teppich erzählt dabei keine dokumentierte Einzelgeschichte, doch seine Formensprache spiegelt die Verbindung von regionaler Tradition und individueller Kreativität wider.
Besonderheiten
Zu den Besonderheiten dieses Stücks gehören die Gabbeh-Shuli-Ausführung, die ausgefallenen und fantasievollen Designs sowie die glänzende Schurwolle. Der Teppich ist neu und handgeknüpft. Seine Knotendichte wird mit 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Diese Angaben beschreiben die handwerkliche Ausführung und die formale Gestaltung des konkreten Teppichs.
Die Verbindung aus Fars-Herkunft, persönlichem Musterentwurf und natürlicher Schurwolle ordnet den Teppich in eine regionale persische Handwerkstradition ein. Seine Besonderheit liegt nicht in einer behaupteten Signatur oder einem bestimmten historischen Alter; beides ist nicht angegeben. Im Vordergrund stehen vielmehr die fantasievolle Musteridee, die handwerkliche Fertigung und der neue Zustand.
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Eine professionelle Reinigung wird empfohlen, damit Farben und Struktur des Teppichs erhalten bleiben. Diese Pflegehinweise sind besonders auf den Umgang mit der Wolloberfläche und der handgeknüpften Struktur ausgerichtet.
FAQ
Was macht den Gabbeh-Shuli-Perserteppich besonders?
Besonders sind die ausgefallenen, fantasievollen Muster und die Verwendung glänzender Schurwolle. Die Designs werden von den Knüpfern selbst entworfen und spiegeln dadurch ihre Kreativität und persönlichen Vorstellungen wider. Als handgeknüpftes Unikat verbindet der Teppich die regionale Tradition von Fars mit einer individuellen Formensprache.
Wie pflege ich einen Gabbeh-Shuli-Teppich am besten?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, um Staub aus der Wolloberfläche zu entfernen. Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgewischt. Für die gründliche Pflege wird eine professionelle Reinigung empfohlen. Sie trägt dazu bei, die Farben und die Struktur des handgeknüpften Teppichs zu erhalten.
Wo kann ich Gabbeh-Shuli-Teppiche kaufen?
Gabbeh-Shuli-Teppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und online erhältlich. Beim Kauf empfiehlt es sich, auf anerkannte Händler zu achten. So lassen sich Qualität und Authentizität des angebotenen Teppichs besser einordnen. Der hier beschriebene Teppich ist ein neuer, handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












