Perserteppich Fars 138 x 107 cm Wolle handgeknüpft

976$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 138 x 107 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 8A5265E4

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus glanzvoller Schurwolle. Die Wolle prägt sowohl die Oberfläche als auch den haptischen Charakter des Teppichs. Ihre natürliche Ausstrahlung wird durch den beschriebenen Glanz sichtbar hervorgehoben. Als Material des Flors verbindet sie eine angenehme Wirkung unter den Füßen mit einer robusten Beschaffenheit. Der Teppich ist neu.

Die Knotendichte liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für eine sorgfältige, von Hand ausgeführte Knüpfarbeit und für eine differenzierte Ausarbeitung der Teppichoberfläche. Bei einem Gabbeh Shuli unterstützt die handwerkliche Herstellung die Gestaltung der fantasievollen Muster. Jeder Knoten entsteht als Teil eines größeren Gefüges, in dem Material, Farbe und Zeichnung zusammenwirken.

Handgeknüpfte Teppiche werden nicht wie maschinell gefertigte Ware in einem vollständig gleichförmigen Ablauf hergestellt. Die Arbeit der Knüpfer bildet die Grundlage für die individuelle Zeichnung eines Gabbeh Shuli. Die Schurwolle sorgt dabei für eine weiche Oberfläche und zugleich für die Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit, die diesem Teppich zugeschrieben werden. Material und Herstellung stehen somit in engem Zusammenhang mit seiner Nutzung im Wohnbereich.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens, in der Nähe der Stadt Shiraz. Fars gehört zu den traditionsreichen Landschaften der persischen Teppichherstellung. Die Region ist mit einer eigenständigen Kultur des Knüpfens verbunden, in der handwerkliches Wissen über lange Zeit weitergegeben wurde. Dabei entstanden Teppiche, deren Gestaltung nicht allein von strengen, wiederholten Vorlagen bestimmt wird, sondern auch Raum für persönliche Bildideen lässt.

Gabbeh-Teppiche werden häufig mit der Nomaden- und Stammeskultur des südlichen Persiens in Verbindung gebracht. Ihre Geschichte steht für eine Gebrauchsform des Teppichs, bei der Material, handwerkliche Verfügbarkeit und eine klare Bildsprache zusammengehören. Der Name Gabbeh wird im Teppichhandel mit stärkerem Flor und einer vergleichsweise unmittelbaren, ungekünstelten Gestaltung verbunden. Diese Tradition unterscheidet sich von den höfisch geprägten Teppichen mit dicht ausgearbeiteten Medaillons und streng symmetrischen Ornamentfeldern.

Gabbeh Shuli bildet innerhalb dieser Gattung eine besonders bildhafte Ausprägung. Während schlichte Gabbeh häufig durch große, ruhige Farbflächen oder sehr reduzierte Formen bestimmt werden, arbeiten Shuli-Muster mit fantasievolleren und abwechslungsreicheren Motiven. Diese Gestaltung lässt die schöpferische Beteiligung der Knüpfer erkennen. Das Muster wird dadurch nicht zu einer bloßen Wiederholung, sondern zu einer eigenständigen Interpretation der Gabbeh-Tradition.

Die Nähe zu Shiraz ist für die regionale Einordnung wichtig, ohne den Teppich zu einem Shiraz-Teppich zu machen. Fars bezeichnet hier die Herkunftsregion des Gabbeh Shuli. Innerhalb dieser Region haben sich unterschiedliche lokale Ausdrucksformen entwickelt. Die Teppichherstellung verbindet regionale Erfahrung mit der Fähigkeit, überlieferte Techniken in einer freieren Zeichnung einzusetzen. So steht der Gabbeh Shuli zugleich für die Geschichte von Fars und für eine Gestaltung, die sich von strengeren persischen Stadttypen absetzt.

Auch andere persische Teppichzentren zeigen, wie unterschiedlich sich die Knüpftradition entwickeln kann. Nain ist für feine Details und den Einsatz von Seide bekannt, während Tabriz häufig mit komplexen Mustern und einer hohen Knotendichte verbunden wird. Diese Beispiele dienen der Einordnung verschiedener persischer Stilrichtungen. Der Gabbeh Shuli aus Fars folgt dagegen einer eigenen Tradition, in der eine klarere, fantasievolle und weniger formale Bildsprache im Mittelpunkt steht. Kerman wird ebenfalls als Vergleich genannt, wobei Kerman-Teppiche oft komplexer und detaillierter gestaltet sind als Gabbeh-Arbeiten.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Damit gehört der Gabbeh Shuli nicht zu den einfarbigen oder ausschließlich schlicht gemusterten Varianten. Seine Gestaltung lebt von Motiven, die ungewöhnlicher, verspielter und abwechslungsreicher angelegt sind. Die Zeichnung kann dadurch als Ausdruck der Vorstellungskraft der Knüpfer verstanden werden. Sie folgt der Gabbeh-Tradition, ohne sich auf eine einzige streng festgelegte Ornamentform zu beschränken.

Gabbeh-Motive sind im Allgemeinen durch eine unmittelbare Bildwirkung geprägt. Anstelle einer vollständig überladenen Ornamentik können einzelne Formen, Figuren oder abstrahierte Zeichen deutlich hervortreten. Bei Shuli-Teppichen wird diese reduzierte Grundlage durch eine fantasievolle Gestaltung erweitert. Die Muster wirken dadurch lebendig, ohne dass aus dieser allgemeinen Stilbeschreibung ein bestimmtes Einzelmotiv für diesen Teppich abgeleitet werden muss. Fest steht, dass der vorliegende Teppich mit ausgefallenen, fantasievollen Designs beschrieben wird.

Für Gabbeh Shuli werden Rot, Beige, Grau und Braun als typische Farben genannt. Diese Farbwelt verbindet warme und zurückhaltende Töne. Rot kann in der Gabbeh-Tradition als kräftiger Akzent erscheinen, während Beige, Grau und Braun eine erdverbundene Grundlage bilden. Das Zusammenspiel solcher Farben unterstützt die Lesbarkeit fantasievoller Motive. Die genannten Farbtöne beschreiben die typische Palette des Gabbeh Shuli und nicht eine zusätzliche, über die Produktangaben hinausgehende Behauptung über jede einzelne Farbfläche dieses Teppichs.

Die freie Wirkung der Muster ist eng mit der Herstellung von Hand verbunden. Eine Knüpferin oder ein Knüpfer setzt die Zeichnung Schritt für Schritt in Wolle um. Dadurch erhält die Gestaltung eine persönliche, nicht rein schematische Qualität. In der persischen Teppichkunst können solche Abweichungen Teil der handwerklichen Sprache sein. Beim Gabbeh Shuli treffen sie auf eine Gattung, die ohnehin für schlichte Grundlagen und fantasievolle Variationen bekannt ist.

Als Einrichtungstyp kann ein Gabbeh Shuli mit modernen, traditionellen oder rustikalen Wohnstilen verbunden werden. Diese Einordnung beschreibt die gestalterische Anpassungsfähigkeit der Farb- und Motivwelt. Sie ersetzt keine Aussage über einen konkreten Raum und macht keine Behauptung über die Einrichtung, für die der Teppich gekauft wird. Seine regionale Herkunft, die Schurwolle und die ungewöhnliche Musteridee bleiben die bestimmenden Merkmale der Beschreibung.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus Gabbeh-Shuli-Tradition, glänzender Schurwolle und fantasievoller Musterung. Anders als ein schlichtes, einfarbiges Gabbeh steht der Shuli-Typ für eine lebendigere Gestaltung. Das neue Stück verbindet diese gestalterische Eigenart mit handgeknüpfter Verarbeitung. Seine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter ergänzt die Beschreibung der sorgfältigen Ausführung.

Die Herkunft aus Fars verankert den Teppich in einer Region mit langer Knüpftradition. Zugleich bleibt seine Gestaltung eigenständig: Sie übernimmt nicht einfach die komplexe Ornamentik von Nain, Tabriz oder Kerman, sondern folgt dem Gabbeh-Shuli-Charakter. So entsteht ein persischer Teppich, bei dem regionale Herkunft, Material und Muster als zusammengehörige, klar benennbare Eigenschaften auftreten.

FAQ

Wie pflege ich meinen Gabbeh Shuli Teppich?

Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Dadurch lässt sich loser Staub aus dem Flor entfernen, ohne die Oberfläche mit einer rotierenden Bürste zu bearbeiten. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Eine zeitnahe Behandlung hilft dabei, dauerhafte Schäden am Teppich zu vermeiden. Bei der Pflege sollte die Oberfläche behutsam behandelt werden, damit die Schurwolle und die handgeknüpfte Struktur möglichst geschont werden.

Kann ich den Gabbeh Shuli Teppich in einem Raum mit Fußbodenheizung verwenden?

Ja, Gabbeh Shuli Teppiche sind für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Als Grund dafür wird die Schurwolle genannt: Sie speichert Wärme und bleibt zugleich atmungsaktiv. Dadurch kann der Teppich in einem beheizten Raum eingesetzt werden, ohne dass seine Materialeigenschaften dem Einsatz auf einer Fußbodenheizung grundsätzlich entgegenstehen. Die Eignung bezieht sich auf Gabbeh Shuli Teppiche aus Schurwolle und ergänzt die Angaben zu Material und Verwendung.

Woher weiß ich, ob mein Gabbeh Shuli Teppich echt ist?

Echte Gabbeh Shuli Teppiche zeichnen sich durch Handarbeit und die Verwendung hochwertiger Materialien aus. Bei der Prüfung können Unregelmäßigkeiten in den Mustern beachtet werden, da sie auf die handgeknüpfte Herstellung hinweisen. Auch die Knotendichte ist ein relevantes Merkmal. Bei diesem Teppich liegt sie zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Zusammen mit der handgeknüpften Verarbeitung und der verwendeten Schurwolle ergibt sich daraus die charakteristische Grundlage für die Einordnung als Gabbeh Shuli.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen