

















Perserteppich Bidjar ca. 342 x 245 cm Schurwolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 2840$994$Aktueller Preis ist: 994$
Handgeknüpfter Bidjar Perserteppich | Knotendichte: 250000-300000 Knoten/qm | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: ca. 342 x 245 cm | Muster: Bidjar-Medaillon | Zustand: Top Zustand
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1001200003471
Beschreibung
Bidjar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bidjar Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht zu 100% aus Schurwolle, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Die Kombination aus einem wollenen Flor und einer Baumwollkette gehört zu den klar benannten Merkmalen dieses Teppichs. Die Knotendichte liegt bei 250000-300000 Knoten pro Quadratmeter. Damit ist die handwerkliche Ausführung durch eine eng gesetzte Folge einzelner Knoten gekennzeichnet.
Schurwolle wird für den Flor handgeknüpfter Teppiche verwendet, weil sie eine angenehme Haptik mit einer belastbaren Faser verbindet. Ein Flor aus reiner Schurwolle kann sich weich anfühlen und zugleich den täglichen Gebrauch unterstützen. Wolle besitzt außerdem natürliche Eigenschaften, die in Innenräumen geschätzt werden: Sie kann zur Schalldämpfung beitragen und Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben. Diese allgemeinen Materialeigenschaften erklären, weshalb Schurwolle seit langer Zeit zu den klassischen Teppichfasern zählt.
Baumwolle eignet sich als Kettenmaterial, weil sie stabil und zugleich fein verspinnbar ist. Die Kette bildet das Grundgerüst, an dem die Knoten befestigt werden. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Fläche nicht durch ein industrielles Druck- oder Webverfahren, sondern Schritt für Schritt am Knüpfstuhl. Jede Reihe erfordert Aufmerksamkeit, eine gleichmäßige Spannung und Geduld. Erst durch das Zusammenspiel von Kette, Flor und Knoten erhält der Teppich seine textile Struktur.
Die angegebene Knotendichte beschreibt die Anzahl der Knoten auf einem Quadratmeter. Sie ist ein technisches Merkmal der Herstellung und sagt etwas über die Feinheit der geknüpften Struktur aus. Ein Bidjar mit dichter Knotenfolge kann Musterkonturen präzise wiedergeben und eine kompakte Oberfläche entwickeln. Die konkrete Materialzusammensetzung dieses Stücks bleibt dabei eindeutig: 100% Schurwolle im Flor und 100% Baumwolle in der Kette.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Bidjar in Persien. Bidjar, auch Bijar genannt, ist als persischer Teppichursprung mit einer eigenständigen Knüpftradition verbunden. Der Name bezeichnet sowohl den Herkunftsort als auch eine Teppichgruppe, deren Erscheinungsbild von einer konzentrierten, strukturierten Knüpfweise geprägt ist. In der europäischen Teppichkunde stehen Bidjar-Teppiche für eine traditionsreiche Form persischer Handarbeit, bei der Gebrauchstauglichkeit und eine sorgfältige Musterbildung zusammengehören.
Persische Teppiche entstehen traditionell in einem Arbeitsprozess, der viele einzelne Entscheidungen miteinander verbindet. Zunächst wird das Grundgerüst aus Kettfäden eingerichtet. Anschließend werden die farbigen Florfäden Knoten für Knoten eingebracht und durch Schussfäden gesichert. Die Knüpfenden orientieren sich dabei an einem Entwurf oder an überlieferten Musterordnungen. Nach dem Knüpfen wird die Oberfläche bearbeitet, damit Flor, Konturen und Gesamtbild klar hervortreten. Diese Arbeit verlangt Erfahrung, Ausdauer und ein gutes Verständnis für Proportionen.
Bidjar ist besonders mit robusten und dicht gearbeiteten Teppichen verbunden. Die Tradition entwickelte Muster, die auf einer kompakten Grundstruktur deutlich lesbar bleiben. Das erklärt den Ruf der Bidjar-Teppiche als widerstandsfähige persische Teppiche, ohne die einzelnen Stücke auf eine einzige Gestaltung festzulegen. Je nach Werkstatt, Zeit und Muster können Farben, Bordüren und Binnenzeichnungen unterschiedlich ausfallen. Gemeinsam ist der Gruppe die Verbindung aus sorgfältiger Handarbeit, dichter Struktur und einer klaren persischen Formensprache.
Persische Teppiche werden weltweit für ihre handwerkliche Qualität und ihre ornamentale Vielfalt geschätzt. Zu den bekannten Herkunftsorten gehören unter anderem Nain, Sarough, Täbriz, Isfahan, Kashan, Bidjar und Ghom. Jeder dieser Orte hat eigene Traditionen und wiedererkennbare Musterfamilien. Bidjar steht innerhalb dieser Vielfalt für eine markante, in sich geschlossene Teppichtradition. Der Herkunftsname ist deshalb mehr als eine geografische Bezeichnung: Er verweist auf überlieferte Kenntnisse des Knüpfens, auf regionale Gestaltungsregeln und auf eine bestimmte Auffassung von langlebiger Textilarbeit.
Die Bezeichnung Perserteppich bezieht sich auf die Herkunft aus Persien beziehungsweise dem heutigen Iran. Ein handgeknüpfter Teppich wird dabei nicht nur nach seinem Material, sondern auch nach seiner Herstellung und seinem regionalen Kontext beurteilt. Bei diesem Stück verbinden sich die Herkunft Bidjar, die handgeknüpfte Ausführung und die traditionelle Ornamentik eines Medaillonmusters. Die Herkunft bleibt dabei klar von einzelnen Mustermotiven anderer Regionen zu unterscheiden: Entscheidend ist, dass dieses Stück als Bidjar aus Persien angegeben ist.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Bidjar-Medaillon bezeichnet. Ein Medaillon ist in der persischen Teppichkunst ein zentral angeordnetes Ornament, das als optischer Mittelpunkt der Gesamtkomposition wirkt. Es kann rund, oval, polygonal oder aus verschachtelten Formen aufgebaut sein. Um das Zentrum herum werden häufig Felder, Nebenornamente und eine Bordüre geordnet. Die genaue Zeichnung des vorliegenden Medaillons ist nicht weiter beschrieben; fest steht die Zuordnung zum Bidjar-Muster.
Die Medaillonkomposition strukturiert ein Teppichfeld durch ein Zentrum und darum angelegte Flächen. Dadurch entsteht ein geordnetes Verhältnis zwischen Mitte, Umgebung und Rand. In der persischen Ornamentik ist diese Ordnung ein wichtiges Gestaltungsmittel. Sie ermöglicht, florale Linien, geometrische Elemente und wiederkehrende Details in eine zusammenhängende Fläche einzubinden. Beim Bidjar-Medaillon kommt die dichte handgeknüpfte Struktur hinzu, die eine präzise und klar gegliederte Wirkung der Musterzeichnung unterstützen kann.
Persische Muster verbinden häufig pflanzliche und geometrische Formen. Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Zweige können mit symmetrischen Linien, gezackten Konturen oder klaren Feldern zusammentreffen. Ein Medaillon bildet dabei nicht zwingend eine naturalistische Darstellung ab. Vielmehr werden Formen rhythmisiert, wiederholt und so angeordnet, dass sie als Ornament lesbar bleiben. Die Mustertradition beruht auf überlieferten Entwürfen, die von Knüpferinnen und Knüpfern in unterschiedlichen Werkstätten eigenständig umgesetzt werden.
Bei einem Bidjar-Medaillon ist die Herkunftsbezeichnung Bestandteil der Musterbenennung. Sie macht deutlich, dass das zentrale Motiv im Zusammenhang mit der Bidjar-Teppichtradition steht. Das bedeutet nicht, dass jedes Medaillon identisch gestaltet ist. Persische Knüpfmuster lassen Raum für Abweichungen in der Linienführung, in der Gewichtung der Bordüren und in der Ausarbeitung kleiner Ornamente. Gerade die handwerkliche Umsetzung macht jedes einzelne Stück zu einer eigenständigen Arbeit.
Die Bordüre erfüllt in einem Medaillonteppich eine ordnende Funktion. Sie rahmt das Innenfeld und schafft einen Übergang zwischen dem zentralen Muster und dem äußeren Abschluss. In traditionellen persischen Entwürfen können mehrere Bordüren nebeneinander liegen, wobei schmalere Zwischenstreifen eine Hauptbordüre begleiten. Über die Farbgebung dieses Teppichs und über die genaue Anzahl oder Ausformung seiner Bordüren macht die Beschreibung keine Angaben. Deshalb bleibt die sachliche Aussage auf das belegte Bidjar-Medaillon beschränkt.
Die dichte Knotung steht in einem technischen Zusammenhang mit der Musterwirkung. Je enger die Knoten gesetzt werden, desto differenzierter können Linien und kleine Ornamente ausgearbeitet werden. Gleichzeitig hängt die Wirkung eines Teppichs nicht allein von der Knotenzahl ab, sondern auch von Wolle, Farbgebung, Florhöhe, Spannung und Erfahrung der ausführenden Person. Bei diesem Stück sind die handgeknüpfte Herstellung, der Wollflor, die Baumwollkette, die angegebene hohe Knotendichte und das Bidjar-Medaillon als gemeinsame Merkmale dokumentiert.
Besonderheiten
Zu den Besonderheiten dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Bidjar in Persien, die handgeknüpfte Ausführung und die Kombination aus 100% Schurwolle im Flor mit 100% Baumwolle in der Kette. Hinzu kommt die Knotendichte von 250000-300000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster ist ausdrücklich als Bidjar-Medaillon benannt. Der Zustand wird als Top Zustand angegeben.
Die Bezeichnung ORIGINAL gehört ebenfalls zur Produktbeschreibung. Sie wird hier als vorhandene Kennzeichnung des angebotenen Teppichs wiedergegeben, ohne zusätzliche Aussagen zu Alter, Signatur, Färbung oder Provenienz abzuleiten. Zu diesen Punkten enthält die Beschreibung keine weiteren Angaben. Auch eine zeitliche Einordnung wird nicht vorgenommen. So bleiben die belegten Eigenschaften klar von Informationen getrennt, die bei diesem Einzelstück nicht genannt sind.
Ein handgeknüpfter Teppich ist grundsätzlich ein Unikat des Herstellungsprozesses. Kleine Unterschiede in Knoten, Linien und Ornamenten entstehen durch die manuelle Arbeit. Bei diesem Stück wird diese individuelle Fertigung durch die Bidjar-Zuordnung, das Medaillonmuster und die dichte Knotenstruktur beschrieben. Die Materialangaben ergänzen das Bild um eine klare textile Grundlage.
FAQ
Woher stammt der Teppich?
Der Teppich stammt aus Bidjar in Persien. Bidjar, auch Bijar genannt, ist als Herkunftsort mit einer eigenen persischen Knüpftradition verbunden. Die Bezeichnung macht ihn zu einem Bidjar Perserteppich. Sie ist von der Musterangabe zu unterscheiden: Das Muster wird als Bidjar-Medaillon bezeichnet, und auch die Herkunft ist ausdrücklich Bidjar Persien. Weitere Angaben zu einer Werkstatt, einem Knüpfer, einem Herstellungsjahr oder einer Signatur liegen nicht vor.
Aus welchen Materialien besteht der Teppich?
Der Flor besteht zu 100% aus Schurwolle. Die Kette besteht zu 100% aus Baumwolle. Schurwolle bildet die sichtbare Florfaser und ist für handgeknüpfte Teppiche wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer belastbaren natürlichen Struktur verbreitet. Baumwolle dient als stabiles, fein verspinnbares Grundmaterial für die Kette. Die Beschreibung nennt keine weiteren Fasern oder Materialanteile.
Wie ist der Zustand des Teppichs?
Der Zustand wird als Top Zustand angegeben. Diese Zustandsangabe gehört zu den Produktmerkmalen des Teppichs. Weitere konkrete Hinweise zu Gebrauchsspuren, Reparaturen, Fransen, Kanten oder Restaurierungen enthält die Beschreibung nicht. Deshalb werden keine zusätzlichen Zustandsdetails ergänzt. Festgehalten werden können die genannte Zustandsbewertung, die handgeknüpfte Herstellung, die Bidjar-Herkunft und das als Bidjar-Medaillon bezeichnete Muster.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








