Perserteppich Balutsch 202 x 127 cm Wolle handgeknüpft

817$

Handgeknüpfter Balutsch Perserteppich | Knotendichte: 120.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 202 x 127 cm | Muster: Rot und Brauntöne | Zustand: Sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 647A80DC Kategorien: , ,

Inventarnummer: 647A80DC

Beschreibung

Balutsch Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Balutsch Perserteppich besteht aus natürlicher Wolle. Bei der Herstellung von Balutsch Teppichen wird Wolle als wesentliches Material für den Flor eingesetzt. Die natürliche Faser vermittelt ein angenehmes Gefühl unter den Füßen und ist zugleich auf eine strapazierfähige Nutzung ausgerichtet. Im beschriebenen Herstellungsprozess kommen ausschließlich natürliche Wollen zum Einsatz, die aus eigener Produktion stammen. Damit steht das Material in engem Zusammenhang mit der handwerklichen Fertigung und der regionalen Teppichtradition.

Der Teppich ist handgeknüpft. Beim Handknüpfen entsteht das Muster Knoten für Knoten, bevor die Oberfläche anschließend weiterbearbeitet und geordnet wird. Diese Arbeitsweise ermöglicht es, unterschiedliche Formen, Linien und Farbbereiche gezielt in die Fläche einzubringen. Die angegebene Knotendichte liegt zwischen 120.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie wird als Hinweis auf die Detailgenauigkeit und die sorgfältige Ausführung eines Teppichs verstanden.

Die Wolloberfläche verbindet die traditionelle Handarbeit mit einer Nutzung, die für einen aktiven Haushalt geeignet ist. Der Teppich wird als robust und pflegeleicht beschrieben. Seine Verarbeitung ist darauf ausgerichtet, dass er seine Farbenpracht und Form auch nach Jahren bewahren kann. Die natürliche Wolle bildet damit nicht nur die Grundlage für die Haptik, sondern auch für die praktische Alltagstauglichkeit des Stücks.

Herkunft und Tradition

Balutsch Teppiche stehen in der Tradition der Balutschen und werden dem Dreiländereck zwischen Afghanistan, Iran und Pakistan zugeordnet. Diese Herkunftsregion prägt den Namen, die handwerkliche Einordnung und den kulturellen Zusammenhang der Teppiche. Balutsch ist dabei nicht lediglich eine Farbbezeichnung oder ein einzelnes Muster, sondern verweist auf eine eigenständige Teppichtradition, die in mehreren angrenzenden Ländern verankert ist.

Die Teppichkunst der Balutschen ist eng mit handwerklicher Arbeit verbunden. Die Herstellung erfolgt nicht als anonyme industrielle Massenproduktion, sondern durch das Knüpfen von Hand. Knoten, Farben und Muster werden dabei in einem längeren Arbeitsprozess miteinander verbunden. Die Handarbeit erklärt, weshalb jedes einzelne Stück seinen eigenen Charakter erhält. Auch wenn bestimmte Gestaltungsmerkmale wiederkehren, entsteht kein Teppich vollständig identisch mit einem anderen.

Das Dreiländereck ist historisch und kulturell von unterschiedlichen Einflüssen geprägt. Wandernde Gruppen, regionale Werkstätten und überlieferte Formen haben zur Vielfalt der dortigen Teppiche beigetragen. Bei Balutsch Teppichen zeigt sich diese Verbindung von Alltag und Gestaltung besonders deutlich: Das textile Handwerk erfüllt einen praktischen Zweck und bewahrt gleichzeitig Kenntnisse, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Teppiche sind deshalb sowohl Gebrauchsgegenstände als auch Ausdruck einer gewachsenen Kultur.

Die Einordnung in die persische Teppichkunst beschreibt hier den traditionellen Zusammenhang, in dem Balutsch Teppiche häufig betrachtet werden. Die konkrete Herkunft dieses Stücks wird mit Afghanistan, Iran und Pakistan angegeben. Diese drei Länder bilden den regionalen Rahmen seiner Zuordnung. Dadurch lässt sich der Teppich nicht ausschließlich einer einzelnen Stadt oder Werkstatt zuschreiben. Seine Bezeichnung verweist vielmehr auf eine grenzübergreifende Tradition, deren handwerkliche Sprache in der Region entwickelt wurde.

Innerhalb dieser vielfältigen Teppichlandschaft bestehen zahlreiche regionale Ausprägungen nebeneinander. Gabbeh Teppiche gehören ebenfalls zu den bekannten Teppicharten der Region und werden häufig durch einfache geometrische Muster charakterisiert. Teppiche der Kurden und der Nomaden sind für eigenständige Designs und Farben bekannt, die oft von der Natur inspiriert sind. Nain und Tabriz stehen wiederum für andere Linien der persischen Teppichkunst. Der Balutsch Teppich bildet in diesem Umfeld eine eigene, klar erkennbare Tradition.

Design und Muster

Die Farbgestaltung dieses Teppichs wird von Rot und Brauntönen bestimmt. Warme Rotnuancen und erdige Braunbereiche prägen den Gesamteindruck und geben der Fläche eine zusammenhängende, traditionelle Wirkung. Die Farben stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern werden im handgeknüpften Muster miteinander verbunden. Dadurch entsteht ein Design, das zugleich farblich geschlossen und durch seine einzelnen Formen gegliedert ist.

Balutsch Teppiche sind für kunstvolle Muster und eigenständige Designs bekannt. Die handgeknüpfte Ausführung erlaubt es, Motive in vielen kleinen Arbeitsschritten aufzubauen. Linien können rhythmisch wiederholt, Flächen gegeneinander abgegrenzt und geometrische Elemente in ein Gesamtbild eingebunden werden. Die Knotendichte unterstützt dabei die Detailgenauigkeit: Je dichter die Knoten gesetzt sind, desto präziser können feine Muster und Übergänge dargestellt werden. Bei diesem Teppichtyp wird die Knotendichte deshalb nicht nur als technische Zahl, sondern auch als Verbindung von Handarbeit und Gestaltung verstanden.

In der regionalen Teppichkunst spielen geometrische Formen, stilisierte Naturbezüge und wiederkehrende Ornamentstrukturen eine wichtige Rolle. Balutsch Designs werden häufig aus einem begrenzten Formenschatz entwickelt, der durch Anordnung, Wiederholung und Farbwechsel variiert werden kann. Ein Motiv erhält seine Wirkung nicht nur durch seine einzelne Kontur, sondern durch das Verhältnis zu den benachbarten Formen. So kann ein Muster zugleich geordnet, rhythmisch und handwerklich individuell erscheinen.

Die warmen Rot- und Brauntöne passen zu dieser regionalen Formensprache. Rot kann in traditionell geprägten Teppichdesigns als kräftiger Grund- oder Akzentton auftreten, während Braun eine erdverbundene Ergänzung bildet. Zusammen schaffen beide Farbbereiche einen ausbalancierten Kontrast, ohne dass die Gestaltung auf eine einzelne Farbe reduziert wird. Die Farbkombination eignet sich dadurch für Innenräume, in denen ein traditionelles Muster sichtbar bleiben soll.

Auch die funktionale Seite des Designs gehört zur Geschichte dieses Teppichtyps. Balutsch Teppiche werden als robuste Teppiche beschrieben, die den Anforderungen eines aktiven Haushalts standhalten können. Das Muster ist damit nicht von der Nutzung getrennt, sondern Teil eines Textils, das im Alltag bestehen soll. Die Verbindung von ornamentaler Gestaltung, natürlicher Wolle und handwerklicher Dichte macht den regionalen Charakter des Teppichs nachvollziehbar, ohne ihn auf ein einziges Dekorationsschema festzulegen.

Besonderheiten

Der Teppich wird als sehr gut erhalten beschrieben. Zu seinen genannten Eigenschaften gehören die natürliche Wolle, die handgeknüpfte Herstellung und eine Knotendichte von 120.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Außerdem wird er als schmutzabweisend, robust und pflegeleicht eingeordnet. Die warmen Rot- und Brauntöne unterstützen seine traditionelle Gestaltung und machen ihn laut Beschreibung besonders geeignet für Flure und Küchenbereiche. Seine Alltagstauglichkeit verbindet sich damit mit der kulturellen Herkunft der Balutsch Teppichkunst.

Die Herkunftsangabe umfasst Afghanistan, Iran und Pakistan. Der Teppich wird als Teil einer regionalen Tradition verstanden, die praktische Nutzung und überlieferte Handarbeit miteinander verbindet. Wie bei jedem handgeknüpften Einzelstück entsteht durch die manuelle Ausführung eine eigene Verbindung von Muster, Farbe und Oberfläche.

FAQ

Wie pflege ich meinen Balutsch Perserteppich am besten?

Eine regelmäßige Reinigung unterstützt die Langlebigkeit des Balutsch Perserteppichs. Bei stärkerem Reinigungsbedarf empfiehlt sich die Beratung oder Beauftragung eines Fachmanns für Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie zum Verblassen der Farben beitragen kann. Die natürliche Wolle und die beschriebene pflegeleichte Beschaffenheit erleichtern die Nutzung im Alltag, ersetzen jedoch keine schonende Behandlung. Eine fachgerechte Reinigung ist besonders sinnvoll, wenn Verschmutzungen nicht mit einer einfachen, materialgerechten Pflege entfernt werden können.

Welche Größen gibt es bei Balutsch Perserteppichen?

Balutsch Perserteppiche werden in verschiedenen Größen angeboten. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu großen Raumteppichen. Dadurch können sie an unterschiedliche Wohnbereiche und Einrichtungsstile angepasst werden. Der vorliegende Teppich ist für Flure und Küchenbereiche vorgesehen. Die Auswahl einer passenden Größe hängt davon ab, ob ein länglicher Laufbereich, eine klar abgegrenzte Fläche oder ein größerer Wohnbereich gestaltet werden soll.

Welche Bedeutung hat die Knotendichte bei einem Balutsch Perserteppich?

Die Knotendichte beschreibt, wie viele Knoten auf einer bestimmten Fläche des Teppichs verarbeitet sind. Bei Balutsch Perserteppichen liegt sie zwischen 120.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine höhere Dichte kann feinere Muster und präzisere Details ermöglichen. Zugleich wird die Knotendichte als Hinweis auf die Qualität und Strapazierfähigkeit eines Teppichs betrachtet. Sie ist jedoch gemeinsam mit Material, Verarbeitung und Zustand zu beurteilen. Bei diesem Stück ergänzt sie die handgeknüpfte Ausführung und die regionale Gestaltung.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen