Perserteppich Bakhtiar 310 x 227 cm Wolle handgeknüpft

1516$

Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 310 x 227 cm | Muster: Gartenmuster Kheshti mit Pflanzen- und Tiermotiven in Rot Braun und Creme | Zustand: Sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: E55401D1 Kategorien: , ,

Inventarnummer: E55401D1

Beschreibung

Bakhtiar Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle. Die kräftige, zugleich weiche Wolle prägt die Haptik des Teppichs und gehört zu den Merkmalen, die mit Bakhtiar-Teppichen verbunden werden. Sie verleiht der Oberfläche eine angenehme Griffigkeit, ohne dass der Teppich dadurch seinen robusten Charakter verliert.

Die Wolle ist widerstandsfähig und eignet sich deshalb für einen Teppich, der im Wohnbereich regelmäßig genutzt werden kann. Ihre strapazierfähige Beschaffenheit trägt dazu bei, dass die Oberfläche gegenüber alltäglicher Beanspruchung unempfindlich bleibt. Gleichzeitig bewahrt das Material die für einen Wollteppich typische natürliche Haptik.

Die Ausführung von Hand macht jeden Teppich zu einem Einzelstück. Beim Knüpfen entsteht das Muster nicht durch eine industrielle Vervielfältigung, sondern durch die fortlaufende Arbeit am Webstuhl. Dadurch erhält die Zeichnung ihren handwerklichen Charakter. Die angegebene Knotendichte unterstützt die feine Ausarbeitung der Motive und die klare Gliederung des Gartenmusters.

Die Verbindung aus handgeknüpfter Verarbeitung und widerstandsfähiger Wolle ist für Bakhtiar-Teppiche charakteristisch. Sie verbindet eine ausgeprägte Gebrauchstauglichkeit mit einer detailreichen Gestaltung. Der sehr gute Zustand ergänzt diese Eigenschaften und beschreibt den gepflegten Erhalt dieses einzelnen Teppichs.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus der Region westlich von Isfahan, in der Nähe des Zagros-Gebirges. Diese Landschaft ist eng mit der Geschichte der Bakhtiar verbunden. Das Zagros-Gebirge erstreckt sich durch den westlichen Teil des Iran und bildet den kulturellen Raum, in dem nomadische und sesshafte Lebensweisen über lange Zeit miteinander verbunden waren.

Bakhtiar-Teppiche stehen in der Tradition des Bakhtiar-Volkes, dessen Lebenswelt von nomadischen Wegen, saisonalen Aufenthaltsorten und einer engen Beziehung zur Landschaft geprägt wurde. Das Teppichknüpfen wurde über Generationen weitergegeben und ist Teil eines handwerklichen Erbes, das die regionale Identität sichtbar macht. Dabei geht es nicht nur um die Herstellung eines Gebrauchsgegenstands, sondern auch um die Weitergabe von Formen, Farben und Bildideen.

Die Nähe zu Isfahan ist für die Einordnung dieses Teppichs wichtig. Isfahan gehört zu den bekannten Zentren persischer Kunst und Teppichkultur, während die westlich gelegenen Gebiete stärker mit den regionalen Traditionen der Bakhtiar verbunden sind. In diesem Umfeld treffen unterschiedliche Einflüsse aufeinander: die präzise Gestaltung persischer Teppiche und die bildhafte, von der Natur geprägte Formensprache der ländlichen und nomadischen Regionen.

Die Geschichte der Bakhtiar-Teppiche ist deshalb eng mit dem Alltag der Menschen in den Bergregionen verbunden. Motive konnten Erinnerungen an Gärten, Felder, Tiere und Pflanzen aufnehmen. Die Muster wurden nicht ausschließlich als dekorative Elemente verstanden, sondern konnten auch Vorstellungen von einem geordneten, fruchtbaren und geschützten Lebensraum ausdrücken. Diese Verbindung von Handwerk, Umgebung und Überlieferung erklärt die besondere Stellung des Gartenmusters in der Bakhtiar-Tradition.

Persische Teppiche aus verschiedenen Regionen unterscheiden sich durch ihre Zeichnung, ihre Farbwirkung und ihre handwerkliche Ausführung. Bakhtiar-Teppiche werden dabei als eigenständige regionale Gruppe wahrgenommen. Isfahan-Teppiche sind ebenfalls mit der näheren kulturellen Umgebung verbunden, während Gabbeh-Teppiche aus ländlichen Gebieten des Iran häufig eine einfachere, geometrische Formensprache zeigen. Auch Nain und Tabriz gehören zu den bekannten persischen Teppichtraditionen, stehen jedoch für andere regionale Stilrichtungen.

Der vorliegende Teppich führt diese Herkunft in seiner Bezeichnung und seinem Gartenmotiv zusammen. Er steht für eine persische Knüpftradition aus dem Raum westlich von Isfahan und nahe dem Zagros-Gebirge. Seine Herkunft wird nicht durch eine moderne Stilkopie definiert, sondern durch die Verbindung von Bakhtiar-Tradition, Handarbeit und regionaler Musterwelt.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist ein Gartenmuster, das als Kheshti bezeichnet wird. Kheshti bedeutet im Zusammenhang mit Teppichen eine Gliederung in einzelne Felder. Diese Felder können wie verschiedene Gartenbereiche gelesen werden und geben der Gesamtzeichnung eine klare Ordnung. Statt einer frei über die Fläche laufenden Komposition entsteht ein rhythmisch gegliedertes Bild.

In den Feldern erscheinen Pflanzen- und Tiermotive. Die floralen Elemente verweisen auf die Natur und auf die Vorstellung eines kultivierten Gartens. Tierdarstellungen ergänzen diese Bildwelt und geben dem Muster eine erzählerische Ebene. Zusammen erzeugen die Motive eine abwechslungsreiche Oberfläche, in der sich wiederkehrende Formen und einzelne Details miteinander verbinden.

Die Farbgebung konzentriert sich auf Rot, Braun und Creme. Rot bildet eine warme, kräftige Grundlage und kann den Feldern sowie den pflanzlichen Motiven Gewicht verleihen. Braun führt einen erdverbundenen Ton hinzu, der gut mit dem Naturthema des Kheshti-Musters harmoniert. Creme setzt helle Flächen und schafft innerhalb der Zeichnung eine erkennbare Differenzierung.

Die Wirkung des Musters entsteht aus dem Zusammenspiel von Feldaufteilung, Motiven und Farben. Das Auge kann der geometrischen Ordnung folgen und zugleich die organischen Formen von Pflanzen und Tieren entdecken. Gerade diese Verbindung ist kennzeichnend für Gartenmuster: Die Struktur sorgt für Übersicht, während die Naturmotive für Vielfalt innerhalb der einzelnen Bereiche sorgen.

Gartenmuster besitzen in der persischen Teppichkunst eine lange Bildtradition. Der Garten kann dabei als geordneter Gegenentwurf zur offenen Landschaft verstanden werden. Wege, Beete, Wasserläufe und Bepflanzung werden in stilisierter Form zu einer Fläche zusammengeführt. Beim Kheshti-Muster wird diese Idee in einzelne Felder übertragen. Die Darstellung bleibt dabei textile Ornamentik und ist nicht als naturgetreue Landkarte zu verstehen.

Bei Bakhtiar-Teppichen wird die Natur häufig in einer markanten und gut lesbaren Formensprache aufgegriffen. Die Muster können an die Landschaft des Zagros und an die Lebenswelt der dort ansässigen Menschen erinnern. Der vorliegende Teppich zeigt diese Verbindung durch seine Pflanzen- und Tiermotive sowie durch die warmen Farben Rot, Braun und Creme. Die Gestaltung bleibt eigenständig und macht den handgeknüpften Charakter sichtbar.

Die hohe Knotendichte unterstützt die Ausarbeitung der Zeichnung, ohne den regionalen Charakter des Musters zu verändern. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören bei einem handgeknüpften Einzelstück zur handwerklichen Entstehung. Sie machen die Motive nicht beliebig, sondern geben der Oberfläche die für handgefertigte Teppiche typische lebendige Struktur.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Einzelstücks ist die Verbindung aus hochwertiger Wolle, handgeknüpfter Ausführung und dem Kheshti-Gartenmuster. Die Materialien und die Verarbeitung sind auf einen widerstandsfähigen Gebrauch ausgerichtet. Zugleich bringt die Gliederung in Gartenfelder eine klar erkennbare Ordnung in die Fläche.

Die Farbpalette aus Rot, Braun und Creme verbindet warme und helle Töne. Gemeinsam mit den Pflanzen- und Tiermotiven entsteht eine Gestaltung, die ihre Bildwirkung aus der Naturthematik und der geometrischen Feldaufteilung bezieht. Der Teppich ist in sehr gutem Zustand erhalten.

Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen, damit Staub und Schmutz nicht dauerhaft in der Wolloberfläche verbleiben. Bei stärkeren Verschmutzungen oder hartnäckigen Flecken sollte eine professionelle Teppichreinigung gewählt werden. Eine fachgerechte Behandlung schützt die Farben und die Struktur des handgeknüpften Teppichs.

Die robuste Wolle macht den Teppich zu einer praktischen Wahl für unterschiedliche Wohnbereiche. Er kann als prägendes Element in einem Raum oder als Ergänzung zu einer Einrichtung mit natürlichen, warmen Farbtönen eingesetzt werden. Seine regionale Herkunft und das Gartenmuster bleiben dabei die bestimmenden Merkmale.

FAQ

Wie pflege ich einen Bakhtiar Perserteppich?

Regelmäßiges Staubsaugen entfernt Staub und Schmutz aus der Wolloberfläche und unterstützt einen gepflegten Zustand. Bei hartnäckigen Flecken oder stärkerer Verschmutzung ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Fachgerechte Reinigung hilft, die Farben und die Struktur des handgeknüpften Teppichs zu schonen. Die widerstandsfähige Wolle ist für den regelmäßigen Gebrauch geeignet, sollte aber nicht mit ungeeigneten Reinigungsmitteln behandelt werden.

Woher stammt dieser Bakhtiar Perserteppich?

Dieser Bakhtiar Perserteppich stammt aus dem Gebiet westlich von Isfahan, nahe dem Zagros-Gebirge im Iran. Die Herkunft steht in Verbindung mit der Tradition des Bakhtiar-Volkes und seiner über Generationen gepflegten Knüpfkunst. Die regionale Einordnung erklärt die Verbindung aus handwerklicher Ausführung, Naturmotiven und dem charakteristischen Gartenmuster Kheshti.

Was bedeutet das Kheshti Gartenmuster?

Kheshti bezeichnet ein Gartenmuster, bei dem die Teppichfläche in einzelne Felder gegliedert ist. In diesen Feldern erscheinen häufig Pflanzen- und Tiermotive. Die Feldstruktur bringt Ordnung in die Komposition, während die Naturdarstellungen für Abwechslung sorgen. Bei diesem Teppich wird die Musteridee durch Rot, Braun und Creme sowie durch die handgeknüpfte Ausführung geprägt.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen