Perserteppich Bakhtiar 307 x 222 cm Wolle handgeknüpft

1431$

Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige, weiche Wolle | Größe: 307 x 222 cm | Muster: Gartenmuster Kheshti mit Pflanzen- und Tiermotiven, Rot, Braun und Creme | Zustand: Sehr gut erhalten

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 25B9E050 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 25B9E050

Beschreibung

Bakhtiar Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus hochwertiger, weicher Wolle. Die Wolle verleiht der Oberfläche eine angenehme Haptik und steht zugleich für die belastbare Ausführung, die Bakhtiar Teppiche kennzeichnet. Das Material verbindet damit Komfort und Widerstandsfähigkeit. Die weiche Beschaffenheit des Flors tritt gemeinsam mit der robusten Bauweise auf, sodass die handwerkliche Verarbeitung ebenso sichtbar bleibt wie die dekorative Gestaltung.

Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Beim Handknüpfen wird das Muster Knoten für Knoten aufgebaut. Die Dichte unterstützt dabei eine klare Ausarbeitung der Gartenfelder und ihrer Pflanzen- und Tiermotive. Einzelne Formen können voneinander abgegrenzt und innerhalb der Komposition geordnet werden. Das Muster ist dadurch nicht lediglich auf die Oberfläche aufgebracht, sondern in die textile Struktur eingearbeitet.

Bakhtiar Teppiche werden für ihre robuste Bauweise und ihre Verwendung hochwertiger, weicher Wolle geschätzt. Bei diesem Stück treffen diese Materialeigenschaften auf eine handgeknüpfte Ausführung und eine hohe Knotendichte. Der Teppich ist sehr gut erhalten. Dadurch sind seine Wolloberfläche, seine handwerkliche Struktur und die gegliederte Musteranlage in einem gepflegten Zustand erhalten.

Die Verarbeitung handgeknüpfter Teppiche erfordert eine schrittweise Umsetzung des Entwurfs. Jede Reihe ergänzt die vorherige, bis Felder, Konturen und Farbbereiche eine zusammenhängende Fläche bilden. Bei einem Kheshti-Muster ist diese Arbeitsweise besonders wichtig, weil die einzelnen Felder in ihrer Größe, Begrenzung und Motivordnung aufeinander abgestimmt werden. Die handwerkliche Entstehung erklärt den strukturellen Charakter der Oberfläche und die unmittelbare Verbindung zwischen Knoten und Design.

Herkunft und Tradition

Bakhtiar Teppiche stammen aus dem Gebiet westlich von Isfahan im Iran. Die Herkunftsregion dieses Teppichs liegt im Zagros-Gebirge und ist mit dem Bakhtiar-Volk verbunden. Die Bakhtiar-Nomaden leben westlich der Stadt Isfahan. Ihre traditionelle Lebensweise hat die Entwicklung der Teppiche geprägt und ihnen eine Verbindung von praktischem Gebrauch, widerstandsfähiger Verarbeitung und eigenständiger Musterwelt gegeben.

Das Zagros-Gebirge ist eine weitläufige Berglandschaft im westlichen Iran. Die natürlichen Bedingungen dieser Region bilden den Hintergrund für die Materialien und die handwerklichen Techniken der dort entstandenen Textilien. In einer nomadisch geprägten Kultur wurden textile Arbeiten in den Alltag eingebunden. Teppiche mussten nützlich sein, zugleich aber auch eine klar erkennbare Gestaltung besitzen. Die Bakhtiar-Tradition verbindet diese Anforderungen mit überliefertem Handwerk.

Die Lebensweise der Bakhtiar-Nomaden wird häufig mit der strapazierfähigen Bauweise ihrer Teppiche in Beziehung gesetzt. Robuste Textilien waren für wechselnde Lebensbedingungen und den praktischen Gebrauch wichtig. Daraus entwickelte sich kein rein zweckmäßiges Produkt, sondern eine eigenständige Teppichkunst, in der kräftige Farben, geometrisch geordnete Felder sowie Pflanzen- und Tiermotive zusammenkommen. Der handgeknüpfte Herstellungsprozess bewahrt diese Verbindung von Alltag und Gestaltung.

Wolle spielt in dieser Tradition eine zentrale Rolle. Die Materialien für Bakhtiar Teppiche stammen überwiegend aus der Region rund um die Zagros-Berge. Die Wolle wird aus lokalen Schafrassen gewonnen, die für ihre Qualität und Robustheit bekannt sind. Dadurch passt das regionale Material zur belastbaren Ausführung der Teppiche. Die weiche Wolle kann eine angenehme Oberfläche bilden, während die Verarbeitung für die Widerstandsfähigkeit des Textils entscheidend bleibt.

Auch die Farbgebung steht in einem Zusammenhang mit der regionalen Herstellung. Farben werden traditionell aus Pflanzen und Mineralien gewonnen. Solche natürlichen Ausgangsstoffe gehören zur überlieferten Färbepraxis und können den Teppichen ihre charakteristischen warmen Farbtöne geben. Bei diesem Stück sind Rot, Braun und Creme als Farben genannt. Diese Palette fügt sich in die naturbezogene Gestaltung der Bakhtiar Teppiche ein.

Die Region um Isfahan ist Teil einer vielfältigen iranischen Teppichlandschaft. Isfahan Teppiche sind für prächtige und detaillierte Muster bekannt. Kerman Teppiche werden häufig mit floralen Designs und lebhaften Farben verbunden. Auch Kashan und Tabriz verfügen über bekannte Manufakturen, die handgeknüpfte Teppiche herstellen. Diese regionalen Traditionen stehen nebeneinander und machen die Vielfalt persischer Teppichkunst sichtbar. Sie verändern jedoch nicht die Herkunft dieses Stücks, das ein Bakhtiar Perserteppich aus dem Gebiet westlich von Isfahan im Zagros-Gebirge ist.

Die Bezeichnung Bakhtiar verweist somit auf eine bestimmte kulturelle und geografische Tradition. Sie beschreibt nicht nur eine Farbwahl oder ein einzelnes Muster, sondern das Zusammenspiel von Herkunft, nomadischem Handwerk, regionaler Wolle und überlieferten Gestaltungsideen. Die Teppiche aus diesem Umfeld werden wegen ihrer robusten Ausführung und ihrer naturbezogenen Musterwelt eingeordnet. Bei diesem Exemplar wird diese Einordnung durch das Kheshti-Gartenmuster, die genannten Farben und die Herkunft aus dem Zagros-Gebirge ergänzt.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist ein Gartenmuster, das als Kheshti bezeichnet wird. Kheshti gliedert die Fläche in einzelne Felder. Diese Felder geben der Komposition einen geordneten Aufbau und schaffen Bereiche, in denen die Motive angeordnet werden. Der Blick nimmt dadurch nicht nur eine durchgehende Fläche wahr, sondern eine Folge zusammengehöriger Abschnitte. Die Feldstruktur ist ein wesentliches Merkmal der Kheshti-Gestaltung.

Die Felder dieses Teppichs zeigen Pflanzen- und Tiermotive. Pflanzliche Formen können in dieser Bildsprache als Blätter, Blüten, Ranken oder stilisierte Gewächse erscheinen. Tierdarstellungen ergänzen die Naturmotive um Figuren aus der belebten Welt. Die Motive werden nicht naturalistisch wie eine fotografische Abbildung behandelt, sondern in eine textile Ordnung übertragen. Ihre Formen müssen sich in die Begrenzung der jeweiligen Felder einfügen.

Ein Gartenmuster steht in der persischen Teppichkunst für eine geordnete Vorstellung von Natur. Gärten werden als gestaltete Räume verstanden, in denen Pflanzen, Wege, Wasser und abgegrenzte Bereiche miteinander verbunden sind. Das Kheshti-Muster überträgt diese Idee in eine Folge von Feldern. Jedes Feld kann einen eigenen Ausschnitt der Gartenwelt aufnehmen, während die Wiederholung der Einteilung die gesamte Fläche zusammenhält.

Die Farbgebung dieses Bakhtiar Teppichs umfasst Rot, Braun und Creme. Rot bringt einen warmen, kräftigen Akzent in die Komposition. Braun nimmt den erdigen Charakter der Naturmotive auf und verbindet die Gestaltung mit einer natürlichen Farbwelt. Creme schafft helle Partien und unterstützt die Lesbarkeit der Felder. Zusammengenommen ergeben die drei Farben eine warme Palette, in der sich die Pflanzen- und Tiermotive deutlich von den umgebenden Flächen abheben können.

Die Wirkung des Kheshti-Musters entsteht aus dem Verhältnis von Regelmäßigkeit und Abwechslung. Die Felder sorgen für eine klare Ordnung, während die unterschiedlichen Pflanzen- und Tiermotive jedem Abschnitt eigene Inhalte geben. Dadurch bleibt die Komposition übersichtlich, ohne eintönig zu wirken. Diese Verbindung von geometrischer Gliederung und naturbezogener Darstellung ist für Gartenmuster charakteristisch.

Bei handgeknüpften Bakhtiar Teppichen werden Konturen und Farbbereiche aus einzelnen Knoten aufgebaut. Eine hohe Knotendichte kann die Ausarbeitung kleinerer Formen unterstützen und die Abgrenzung der Felder präziser machen. Das Muster dieses Stücks verbindet die klare Kheshti-Struktur mit Pflanzen- und Tiermotiven. Aus größerer Entfernung erscheint die Gartenanlage als zusammenhängende Gesamtordnung; bei näherer Betrachtung werden die einzelnen Bildfelder und ihre Motive erkennbar.

Bakhtiar Teppiche sind für lebhafte Gartenmuster und warme Naturfarben bekannt. Ihre Gestaltung kann eine unmittelbare, gut lesbare Bildsprache mit einer robusten handwerklichen Ausführung verbinden. Dieses Stück folgt dieser Tradition mit Rot, Braun und Creme sowie einem Kheshti-Muster. Die Musterbenennung verweist dabei auf das Design und nicht auf eine andere Herkunftsregion. Der Teppich bleibt in seiner Einordnung ein Bakhtiar Perserteppich aus dem Zagros-Gebirge.

Besonderheiten

Die besonderen Merkmale dieses Stücks liegen in der Verbindung von handgeknüpfter Herstellung, hochwertiger weicher Wolle und robuster Bauweise. Die Knotendichte beträgt 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Gartenmuster Kheshti gliedert die Fläche in Felder mit Pflanzen- und Tiermotiven. Rot, Braun und Creme bestimmen die angegebene Farbgebung.

Der Teppich ist sehr gut erhalten. Seine Herkunft westlich von Isfahan im Zagros-Gebirge und die Verbindung mit dem Bakhtiar-Volk gehören ebenfalls zu den Merkmalen dieses Einzelstücks. Die traditionelle Gewinnung von Farben aus Pflanzen und Mineralien gehört zum Hintergrund der Bakhtiar Teppichherstellung. Bei diesem Teppich sind die warmen Farben Rot, Braun und Creme angegeben.

Die Kombination aus regionaler Tradition, Naturdarstellung und strapazierfähiger Verarbeitung gibt dem Teppich seinen klaren Bakhtiar-Charakter. Das Kheshti-Muster verbindet eine geordnete Feldaufteilung mit Pflanzen- und Tiermotiven. Die weiche Wolle und die handgeknüpfte Ausführung ergänzen diese Gestaltung um die für Bakhtiar Teppiche typische Verbindung von Komfort und Belastbarkeit.

FAQ

Wie pflege ich diesen Bakhtiar Perserteppich richtig?

Für die regelmäßige Grundpflege empfiehlt sich Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Dadurch lassen sich Staub und lose Verschmutzungen entfernen, ohne den Wollflor durch eine rotierende Bürste unnötig zu beanspruchen. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Starkes Reiben ist zu vermeiden, damit die Oberfläche und die Farben geschont werden. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre ist ebenfalls ratsam. Sie sollte von einem Fachbetrieb übernommen werden, der mit handgeknüpften Orientteppichen und Wollflor vertraut ist. Die regelmäßige, schonende Pflege unterstützt den guten Erhaltungszustand des Teppichs.

Woher stammen die Materialien für Bakhtiar Teppiche?

Die Materialien für Bakhtiar Teppiche stammen überwiegend aus der Region rund um die Zagros-Berge. Die Wolle wird aus lokalen Schafrassen gewonnen, die für ihre hohe Qualität und Robustheit bekannt sind. Diese Wolle bildet die Grundlage für den weichen Flor und passt zugleich zur belastbaren Bauweise der Teppiche. Die Farben werden traditionell aus Pflanzen und Mineralien gewonnen. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen der natürlichen Umgebung, den verfügbaren Rohstoffen und der überlieferten handwerklichen Herstellung. Bei diesem Stück sind Rot, Braun und Creme als Farben genannt. Die regionale Materialbasis ist ein wichtiger Teil der Bakhtiar Tradition, ohne dass sie die individuelle Gestaltung jedes einzelnen Teppichs festlegt.

Was macht Bakhtiar Teppiche einzigartig?

Bakhtiar Teppiche zeichnen sich durch die Verbindung einer eigenständigen Musterwelt mit einer robusten handwerklichen Ausführung aus. Typisch sind Gartenmuster, die auch Kheshti genannt werden. Sie ordnen Pflanzen- und Tiermotive in einzelnen Feldern an und übertragen damit eine geordnete Naturvorstellung in die textile Fläche. Warme Naturfarben ergänzen diese Gestaltung. Hinzu kommen die handgeknüpfte Herstellung, hochwertige weiche Wolle und eine hohe Knotendichte. Bei diesem Exemplar treffen das Kheshti-Muster in Rot, Braun und Creme, die sehr gute Erhaltung und die Herkunft westlich von Isfahan im Zagros-Gebirge zusammen. Seine Besonderheit entsteht somit aus dem Zusammenspiel von Design, Material, Verarbeitung und Bakhtiar Tradition.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen