






Perserteppich Bakhtiar 306 x 210 cm Wolle handgeknüpft
1383$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor weiche Wolle | Größe: 306 x 210 cm | Muster: Gartenmuster (Kheshti) mit Pflanzen- und Tiermotiven | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: A017D463
Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger, weicher Wolle. Im ausführlichen Produkttext wird die Wolle als 100% reine Schurwolle beschrieben. Dadurch besitzt der Flor eine angenehme, weiche Haptik und zugleich eine natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung. Die Verbindung von weichem Griff und robuster Beschaffenheit gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Teppichs.
Die Knotendichte liegt bei 150.000 – 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten in einer bestimmten Fläche und macht sichtbar, wie eng die Knüpfarbeit ausgeführt ist. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die Grundstruktur eingebracht. Anschließend wird der Flor verdichtet und bearbeitet, damit ein zusammenhängendes Teppichbild entsteht. Die genannte Knotendichte steht dabei für die handwerkliche Ausarbeitung dieses Stücks.
Handgeknüpfte Teppiche entstehen nicht in einem vollständig automatisierten Vorgang. Das Muster wird Schritt für Schritt in die textile Struktur übertragen. Bei einem Kheshti-Gartenmuster ist besondere Aufmerksamkeit nötig, weil einzelne Felder, Pflanzenformen und Tiermotive innerhalb einer geordneten Gesamtkomposition aufeinander abgestimmt werden. Die handwerkliche Ausführung verbindet deshalb eine feste Struktur mit einer detailreichen Zeichnung.
Die Quelle beschreibt den Teppich als widerstandsfähig und langlebig. Zugleich wird sein Zustand als sehr gut angegeben. Die Materialangabe bezieht sich auf hochwertige, weiche Schurwolle; Angaben zu einer Kette oder zu weiteren Fasern liegen nicht vor. Der Teppich wird als einzelnes handgeknüpftes Stück angeboten und verbindet damit die genannten Eigenschaften von Wolle, Knüpfarbeit und Gebrauchstauglichkeit.
Herkunft und Tradition
Bakhtiar-Teppiche stehen in Verbindung mit dem Bakhtiar-Gebiet westlich von Isfahan im Iran. Die Bakhtiar werden im Produkttext als Nomadenvolk beschrieben, das westlich der Stadt Isfahan im Bereich des Zagros-Gebirges lebt. Diese geografische Lage prägt die Bezeichnung Bakhtiar und ordnet die Teppichtradition in die westiranische Bergregion ein. Der vorliegende Teppich wird als Perserteppich Bakhtiar bezeichnet und seiner Herkunft nach mit dem Raum westlich von Isfahan, nahe dem Zagros-Gebirge, verbunden.
Das Zagros-Gebirge erstreckt sich durch den westlichen Iran und bildet seit langer Zeit einen wichtigen Kulturraum mit unterschiedlichen Lebens- und Handwerkstraditionen. In einer solchen Landschaft wurden textile Arbeiten traditionell nicht nur als Schmuck, sondern auch als praktische Gebrauchsgegenstände gefertigt. Teppiche konnten den Alltag begleiten, Räume ausstatten und zugleich über ihre Muster Kenntnisse, Vorstellungen und die Wahrnehmung der umgebenden Natur ausdrücken. Die Bakhtiar-Tradition wird deshalb häufig mit einer klaren, kräftigen und funktionalen Teppichsprache verbunden.
Die Weitergabe von Knüpftechniken von Generation zu Generation ist ein wichtiger Bestandteil der beschriebenen Zagros-Tradition. Dabei werden Wissen über den Aufbau eines Teppichs, den Umgang mit Wolle, die Anordnung von Farben und die Umsetzung von Motiven weitergegeben. Handwerkliche Erfahrung zeigt sich nicht nur in der Zahl der Knoten, sondern auch in der Fähigkeit, ein umfangreiches Musterfeld regelmäßig und dauerhaft auszuführen. Die regionale Tradition bildet somit den kulturellen Hintergrund für die handgeknüpfte Ausarbeitung.
Westlich von Isfahan treffen verschiedene iranische Teppichkulturen aufeinander. Isfahan ist für feine Details und reiche Farben bekannt, während andere iranische Zentren eigene Zeichnungen und technische Schwerpunkte entwickelt haben. Bakhtiar-Teppiche werden dabei als eigenständige Gruppe mit einer ausgeprägten Verbindung zu Gartenmustern, Pflanzen- und Tiermotiven verstanden. Die Nähe zum Zagros-Gebirge ist für die Einordnung dieses Teppichs wesentlich; sie ersetzt nicht die Bezeichnung Bakhtiar, sondern erklärt ihren regionalen und kulturellen Zusammenhang.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist hier auf die iranische Herkunft. Sie ist von Ortsnamen zu unterscheiden, die lediglich als Musterbezeichnungen verwendet werden. Ein Gartenmuster wie Kheshti beschreibt die Gestaltung und nicht eine andere Provenienz. Bei diesem Stück gehören daher die Bezeichnung Bakhtiar, die Lage westlich von Isfahan und die Nähe zum Zagros-Gebirge zusammen. Die regionale Herkunft und die überlieferte Handarbeit bilden den Hintergrund für das konkrete Einzelstück.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Gartenmuster, auf Persisch Kheshti, angegeben. Kheshti bedeutet in der Teppichgestaltung eine Gliederung in einzelne Felder, die zusammen einen symbolischen Garten bilden. Diese Felder können durch Linien oder Bordüren voneinander getrennt sein. Das Ergebnis ist eine strukturierte Komposition, in der die einzelnen Bereiche lesbar bleiben und dennoch als zusammenhängendes Ganzes wirken.
Die Gartenidee nimmt Bezug auf die Pflanzen- und Tierwelt der Region. Der vorliegende Teppich wird ausdrücklich mit Pflanzen- und Tiermotiven beschrieben. Florale Formen können in einem Kheshti-Muster die Vorstellung von Beeten, Zweigen, Blüten oder Bäumen aufnehmen. Tierdarstellungen ergänzen dieses Bild und verweisen auf die lebendige Natur. Beide Motivgruppen werden in der Gesamtgestaltung miteinander verbunden, ohne dass das Muster seine klare Feldaufteilung verliert.
Bakhtiar-Gartenmuster verbinden häufig florale und geometrische Elemente. Geometrische Begrenzungen geben den Feldern Ordnung, während Pflanzen- und Tierformen für Bewegung und Abwechslung sorgen. Diese Kombination ist ein charakteristischer Teil der Kheshti-Idee: Der Teppich zeigt keinen ungeordneten Ausschnitt der Natur, sondern eine übersetzte, rhythmisch gegliederte Darstellung. Wiederkehrende Formen können dabei einen visuellen Zusammenhang über die gesamte Fläche herstellen.
Zur beschriebenen Farbwelt gehören vor allem warme Rottöne, sanfte Braunnuancen und cremige Töne. Diese Farben bilden eine natürliche, erdverbundene Palette. Rot kann in der Teppichtradition als kräftiger Grund- oder Akzentton auftreten, Braun verbindet die Gestaltung mit der Landschaft, und cremige Nuancen schaffen helle Kontraste. Im Zusammenspiel mit den geordneten Feldern entsteht eine Farbwirkung, die zugleich ruhig gegliedert und abwechslungsreich bleibt.
Die Mustertradition der Bakhtiar-Teppiche lässt unterschiedliche Ausprägungen zu. Ein Gartenmuster kann durch die Größe der Felder, die Auswahl der Pflanzenformen und die Art der Tiermotive einen jeweils eigenen Charakter erhalten. Gerade bei handgeknüpften Teppichen wird das Muster nicht als vollkommen identische Wiederholung verstanden, sondern als manuell ausgeführte Komposition. Die Kheshti-Bezeichnung beschreibt hier die konkrete Gestaltungsidee, während die Bakhtiar-Bezeichnung die regionale Teppichtradition angibt.
Die klare Gliederung macht ein solches Muster in unterschiedlichen Einrichtungszusammenhängen lesbar. Die Pflanzen- und Tiermotive verleihen der Fläche einen erzählerischen Bezug zur Natur, während die geometrische Ordnung für Struktur sorgt. Die genannten warmen Rot-, Braun- und Cremetöne lassen sich als zusammenhängende Farbgruppe betrachten. Aussagen über weitere Farben oder einzelne Details des konkreten Musterverlaufs werden nicht ergänzt, da sie für dieses Stück nicht angegeben sind.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die handgeknüpfte Ausführung, die hochwertige weiche Schurwolle und die angegebene Knotendichte von 150.000 – 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Teppich wird als widerstandsfähig und langlebig beschrieben. Sein Zustand ist sehr gut. Diese Angaben verbinden die technische Ausführung mit dem aktuellen Erhaltungszustand, ohne zusätzliche Aussagen über ein Herstellungsjahr oder eine Signatur zu machen.
Auch die regionale Einordnung ist prägend: Der Bakhtiar-Perserteppich stammt aus dem Umfeld westlich von Isfahan, nahe dem Zagros-Gebirge. Sein Kheshti-Gartenmuster zeigt Pflanzen- und Tiermotive. Damit treffen regionale Handarbeit, Schurwolle und eine klar gegliederte Naturdarstellung in einem Teppich zusammen. Jeder handgeknüpfte Teppich ist in seiner konkreten Ausführung ein Einzelstück; die hier genannten Eigenschaften beschreiben dieses Angebot.
FAQ
Wie pflege ich einen Bakhtiar-Perserteppich?
Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe empfohlen. So lässt sich loser Staub entfernen, ohne den Wollflor unnötig stark zu beanspruchen. Eine gelegentliche professionelle Reinigung unterstützt die langfristige Erhaltung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Bei Flecken oder einer stärkeren Verschmutzung ist eine fachgerechte Reinigung sinnvoll, weil dabei Material und Knüpfung berücksichtigt werden können.
Für welche Räume eignet sich ein Bakhtiar-Perserteppich?
Bakhtiar-Perserteppiche sind vielseitig einsetzbar. Als geeignete Räume werden Wohn- und Esszimmer, Flure sowie Büros genannt. Das Gartenmuster mit Pflanzen- und Tiermotiven bringt eine klar strukturierte, naturbezogene Gestaltung in den Raum. Die warme Farbpalette aus Rot-, Braun- und Cremetönen kann dabei eine einladende Atmosphäre unterstützen. Entscheidend ist, den Teppich so zu platzieren, dass sein Flor geschont wird und die geordnete Musterfläche gut zur Geltung kommt.
Kann ein Bakhtiar-Perserteppich im Freien verwendet werden?
Für einen dauerhaften Einsatz im Freien ist ein Bakhtiar-Perserteppich nicht geeignet, auch wenn er als robust und widerstandsfähig beschrieben wird. Witterung, Feuchtigkeit und wechselnde Temperaturen können Wolle und Knüpfung belasten. Empfohlen wird die Verwendung in geschützten Innenräumen. Dadurch bleibt der Teppich vor den Einflüssen geschützt, die bei einer dauerhaften Nutzung im Außenbereich zu Schäden führen können.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














