Perserteppich Bakhtiar 300 x 192 cm Wolle handgeknüpft

1324$

Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor aus hochwertiger, widerstandsfähiger Wolle | Größe: 300 x 192 cm | Muster: Gartenmuster „Kheshti“ mit Pflanzen- und Tiermotiven | Zustand: Sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 45963568 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 45963568

Beschreibung

Bakhtiar Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Bakhtiar-Perserteppich ist handgeknüpft und aus hochwertiger Wolle gefertigt. Die Wolle wird als kräftig, weich und widerstandsfähig beschrieben. Damit verbindet der Teppich eine belastbare Beschaffenheit mit einer angenehmen Oberfläche. Als Naturmaterial trägt Wolle dazu bei, dass handgefertigte Teppiche ihren eigenen Charakter erhalten. In der traditionellen Knüpfarbeit entsteht jedes Stück mit einer individuellen Handschrift, weil die Ausführung von Hand erfolgt.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte steht für eine sorgfältige und detailreiche Ausführung der Knüpfarbeit. Sie unterstützt zugleich die Widerstandsfähigkeit, für die Bakhtiar-Teppiche bekannt sind. Die kräftige Wollqualität und die handgeknüpfte Verarbeitung bilden dabei die wesentlichen materiellen Merkmale dieses Stücks. Der Teppich ist als sehr gut erhalten angegeben.

Wolle ist seit Langem ein zentrales Material der orientalischen Teppichherstellung. Sie lässt sich von Hand verarbeiten und eignet sich für Teppiche, die im Alltag belastbar bleiben sollen. Bei diesem Bakhtiar verbindet sich das Material mit einer dichten Knüpfung und einem ausgearbeiteten Gartenmuster. Die Verarbeitung wird dadurch nicht von einer industriellen Gleichförmigkeit bestimmt, sondern von der überlieferten handwerklichen Arbeitsweise.

Herkunft und Tradition

Der Bakhtiar-Perserteppich steht in der Tradition des Nomadenvolkes der Bakhtiar. Die Bakhtiar leben im westlichen Iran, nahe der Stadt Isfahan und den Zagros-Bergen. Diese regionale Verbindung prägt die Bezeichnung Bakhtiar und ordnet den Teppich in die persische Knüpfkunst des iranischen Westens ein. Der Ursprung dieses Teppichs wird mit der Region Isfahan im Iran und mit dem Nomadenvolk der Bakhtiar angegeben.

Bei nomadisch geprägten Teppichtraditionen sind textile Arbeiten eng mit dem täglichen Leben, der Umgebung und der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse verbunden. Das Knüpfen ist dabei nicht nur eine technische Tätigkeit, sondern auch eine Form, Muster, Farben und überlieferte Vorstellungen zu bewahren. Die Herkunft aus dem Umfeld der Bakhtiar erklärt, weshalb Naturbilder und eine robuste Ausführung in dieser Teppichtradition eine wichtige Rolle spielen. Das Ergebnis verbindet die praktische Seite eines widerstandsfähigen Wollteppichs mit einer eigenständigen regionalen Bildsprache.

Isfahan ist eines der bekannten Zentren der persischen Kultur und Teppichkunst. In der weiteren Region treffen unterschiedliche Formen der Knüpftradition aufeinander. Bakhtiar-Teppiche unterscheiden sich dabei durch ihre Verbindung zur Bakhtiar-Bevölkerung und durch Motive, die an Gärten, Pflanzen und Tiere erinnern. Die Zagros-Berge bilden den geografischen Raum, in dem sich die Lebenswelt der Bakhtiar entwickelt hat. Landschaft, Tierwelt und Pflanzenwelt werden in der Gestaltung nicht als naturgetreue Abbildung verstanden, sondern in textile Ornamente und klar gegliederte Flächen übertragen.

Die Geschichte eines Bakhtiar-Teppichs liegt deshalb in mehreren Ebenen: in der Herkunft aus dem Iran, in der Handarbeit, im Einsatz von Wolle und in der Fortführung einer nomadisch geprägten Gestaltung. Traditionelle Teppiche dieser Art können durch ihre Muster kulturelle Vorstellungen weitertragen, ohne dass jedes einzelne Motiv eine festgelegte Geschichte erzählen muss. Die Gartenmotive verweisen auf die Natur und die Umgebung der Bakhtiar-Nomaden. Zugleich zeigt die dichte handwerkliche Ausführung, wie regionale Teppiche für eine dauerhafte Nutzung hergestellt werden.

Im Zusammenhang mit der persischen Teppichkunst werden auch andere regionale Traditionen genannt. Kerman-Teppiche sind für feine florale Muster bekannt, während Isfahan-Teppiche häufig Medaillons und komplexe Kompositionen zeigen. Qom ist für Seidenteppiche mit großer Farbvielfalt und hoher Detailgenauigkeit bekannt. Diese Beispiele gehören zu unterschiedlichen Ausprägungen persischer Teppichkunst. Der Bakhtiar bleibt dabei durch seine Herkunft, seine Wollausführung und sein Gartenmuster klar eigenständig.

Design und Muster

Das zentrale Gestaltungsthema dieses Teppichs ist das Gartenmuster, das auch als „Kheshti“ bezeichnet wird. Kheshti bedeutet in der Teppichgestaltung eine Gliederung in einzelne Felder, die an Gartenparzellen erinnern. In diesen Feldern können Pflanzen- und Tiermotive erscheinen. Das Muster bringt dadurch eine erkennbare Ordnung in die Gesamtfläche und verbindet die einzelnen Bildbereiche zu einer zusammenhängenden Komposition.

Die Pflanzenmotive geben dem Muster seinen natürlichen Bezug. Blätter, Blüten und stilisierte Ranken können in einer solchen Bildsprache als textile Zeichen angelegt sein. Entscheidend ist nicht die botanische Genauigkeit, sondern die rhythmische Anordnung der Formen. Tiermotive ergänzen diesen Naturbezug und erweitern das Gartenbild um Elemente aus der belebten Umgebung. Auf diese Weise entsteht ein Muster, das Natur nicht als leere Fläche, sondern als vielfältige Welt aus Pflanzen und Tieren auffasst.

Die warme Farbpalette dieses Bakhtiar wird von Rot, Braun und Creme geprägt. Rot setzt einen kräftigen Akzent und verleiht der Komposition visuelle Präsenz. Braun nimmt den natürlichen Charakter der Garten- und Landschaftsmotive auf. Creme schafft helle Bereiche und lässt die einzelnen Ornamente klar hervortreten. Zusammen ergeben diese Töne eine harmonische, einladende Wirkung, ohne dass die Gestaltung auf eine einzelne Farbe reduziert wird.

Das Kheshti-Muster ist zugleich dekorativ und erzählerisch angelegt. Die Felder können wie voneinander abgegrenzte Ausschnitte eines Gartens gelesen werden, in denen jeweils eigene Pflanzen- und Tiermotive erscheinen. Die wiederkehrende Gliederung sorgt für Rhythmus, während die Motive innerhalb der Felder für Abwechslung sorgen. Dadurch erhält der Teppich eine strukturierte Oberfläche, deren Gestaltung aus vielen kleineren Bildelementen besteht.

In der Bakhtiar-Tradition stehen solche Naturmotive in Verbindung mit der Umgebung und der Lebenswelt der Bakhtiar-Nomaden. Der Garten ist dabei ein Symbol für geordnete Natur und für die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt. Die Übertragung dieser Vorstellungen in Wolle macht aus der Fläche ein textiles Muster. Das Design ist somit regional lesbar, ohne auf eine naturalistische Darstellung angewiesen zu sein. Es bleibt der Logik der Knüpfarbeit verpflichtet: Formen werden vereinfacht, wiederholt und in eine feste Ordnung gebracht.

Im Unterschied zu floralen Kompositionen mit einem einzelnen zentralen Medaillon beruht das Gartenmuster auf der Aufteilung in mehrere Felder. Das verleiht ihm eine andere visuelle Struktur. Die einzelnen Bereiche können gemeinsam betrachtet werden, ohne dass ein einziges Zentrum die gesamte Aufmerksamkeit bestimmt. Für diesen Teppich sind Pflanzen- und Tiermotive sowie die Bezeichnung „Kheshti“ als Mustermerkmale angegeben. Die Farbgebung mit Rot, Braun und Creme ergänzt diese charakteristische Gestaltung.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören seine Herkunft aus dem Umfeld der Bakhtiar im iranischen Isfahan-Gebiet, die handgeknüpfte Ausführung und die Verwendung hochwertiger, widerstandsfähiger Wolle. Die Knotendichte von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine dichte Verarbeitung. Hinzu kommt das Gartenmuster „Kheshti“ mit Pflanzen- und Tiermotiven. Der Teppich ist als sehr gut erhalten angegeben.

Die Kombination aus belastbarer Wollqualität, dichter Knüpfung und regionaltypischer Gestaltung macht die Identität dieses Bakhtiar-Perserteppichs aus. Die warmen Töne Rot, Braun und Creme unterstreichen den Naturbezug des Musters. Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen mit einer sanften Bürste empfohlen. Flecken sollten unmittelbar mit einem feuchten Tuch behandelt werden; eine professionelle Teppichreinigung kann dazu beitragen, Farben und Struktur zu erhalten.

FAQ

Wie pflege ich einen Bakhtiar-Perserteppich?

Für die laufende Pflege eignet sich regelmäßiges Staubsaugen mit einer sanften Bürste. So lässt sich lose Verschmutzung entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten. Entsteht ein Fleck, sollte er möglichst sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Dadurch wird verhindert, dass die Verschmutzung tiefer in die Fasern eindringt. Bei stärkerem Reinigungsbedarf ist eine professionelle Teppichreinigung eine geeignete Möglichkeit. Sie unterstützt den Erhalt der Farben und der Struktur der handgeknüpften Wolle. Aggressive Reinigungsmittel oder eine unsachgemäße Behandlung sollten vermieden werden, damit das Material und die Gestaltung geschont werden.

Wo kann ich hochwertige Bakhtiar-Perserteppiche finden?

Hochwertige Bakhtiar-Perserteppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und in Online-Shops erhältlich, die sich auf orientalische Teppiche konzentrieren. Bei der Auswahl helfen genaue Angaben zu Herkunft, Handarbeit, Material und Muster. Käufer können außerdem nach Zertifikaten für die Handarbeit und die verwendeten Materialien fragen. Solche Nachweise unterstützen die Einschätzung der Authentizität. Bei einem Bakhtiar ist insbesondere die Verbindung zur Bakhtiar-Tradition, die Wollausführung und das charakteristische Gartenmuster von Bedeutung. Eine sorgfältige Produktbeschreibung sollte diese Merkmale nachvollziehbar benennen.

Was macht einen Bakhtiar-Perserteppich einzigartig?

Seine Eigenständigkeit entsteht aus dem Zusammenspiel von traditioneller Knüpfkunst, hochwertiger Wolle und dem Gartenmuster „Kheshti“. Die Pflanzen- und Tiermotive beziehen sich auf die Natur und die Umgebung der Bakhtiar-Nomaden. Zugleich trägt die Handarbeit die individuelle Handschrift der Herstellung. Die Herkunft aus der Region Isfahan im Iran verbindet das Muster mit der persischen Teppichtradition. So vermittelt ein Bakhtiar-Perserteppich kulturelle und regionale Bezüge, ohne dass zwei handgefertigte Stücke vollkommen gleich ausfallen müssen.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen