





Perserteppich Bakhtiar 287 x 207 cm Wolle handgeknüpft
1291$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige, weiche Wolle | Größe: 287 x 207 cm | Muster: Gartenmuster Kheshti mit Pflanzen- und Tiermotiven | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft. Für den Flor wurde hochwertige, weiche Wolle verwendet. Die Wolle verbindet eine angenehme Haptik mit einer kräftigen Beschaffenheit und ist bei diesem Teppich Teil der traditionellen handwerklichen Ausführung. Die Verarbeitung von Wolle prägt den Griff, die Oberfläche und den Charakter eines handgeknüpften Perserteppichs. Anders als bei industriell gefertigten Bodenbelägen entsteht das Muster Knoten für Knoten in einer einzelnen handwerklichen Arbeit.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht die klare Ausarbeitung eines gegliederten Gartenmusters und unterstützt die Detailwirkung der Pflanzen- und Tiermotive. Sie gehört zu den konkret ausgewiesenen Eigenschaften dieses Stücks. Die Kombination aus handgeknüpfter Ausführung und weicher, zugleich kräftiger Wolle macht den Teppich widerstandsfähig und belastbar.
Der Teppich ist sehr gut erhalten. Seine Materialien und seine handwerkliche Fertigung sind damit in einem Zustand, der die Nutzung im Wohnbereich ebenso wie in stärker frequentierten Räumen unterstützt. Die Wolle ist pflegeleicht beschrieben und für einen Teppich dieser Art praktisch. Die Angaben zur Verarbeitung beziehen sich auf dieses Einzelstück; jeder handgeknüpfte Teppich bleibt durch seine manuelle Fertigung ein eigenes Exemplar.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Bakhtiar, aus dem westlichen Umfeld von Isfahan im Iran. Die Bakhtiar-Nomaden und ihre Herkunftsregion stehen für eine eigenständige Tradition persischer Teppichknüpferei. In dieser Landschaft entwickelte sich eine Gebrauchskunst, die textile Gestaltung mit dem Wissen um robuste Materialien und alltagstaugliche Verarbeitung verbindet. Bakhtiar-Teppiche werden in der Welt der Perserteppiche als regionale Arbeiten mit einem klar erkennbaren Bezug zu ihrer Herkunft betrachtet.
Isfahan gehört zu den bedeutenden Zentren der persischen Kultur und des Kunsthandwerks. Die Nähe zu Isfahan verweist bei Bakhtiar-Teppichen auf einen kulturellen Raum, in dem unterschiedliche Formen der Musterbildung und handwerklichen Überlieferung zusammentreffen. Die Region westlich von Isfahan ist zugleich mit nomadischen Lebensformen verbunden. Bewegliche Gemeinschaften benötigten Textilien, die funktional und dauerhaft waren, entwickelten aber ebenso eine eigene Bildsprache aus Feldern, Pflanzen, Tieren und geometrischen Ordnungen.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs verlangt Erfahrung, Ausdauer und ein gutes Verständnis für die geplante Zeichnung. Die Knüpferin oder der Knüpfer setzt die farbigen Knoten nach einer vorgegebenen Gestaltung und verdichtet dadurch nach und nach die Fläche. Anschließend wird die Oberfläche bearbeitet, damit das Muster lesbar bleibt und der Flor einen gleichmäßigen Charakter erhält. Bei regionalen Teppichen wird dieses Wissen über Generationen weitergegeben, ohne dass jedes Stück vollkommen identisch ausfällt.
Bakhtiar steht daher nicht nur für einen Ortsbezug, sondern auch für eine Verbindung von regionaler Tradition, handwerklicher Arbeit und praktischer Nutzbarkeit. Neben Bakhtiar werden im Umfeld persischer Teppiche häufig Isfahan- und Tabriz-Teppiche genannt. Isfahan ist für feine Muster und hohe Knotendichten bekannt, während Tabriz mit eleganten Entwürfen und lebendigen Farben verbunden wird. Beide sind wie Bakhtiar Beispiele für handgeknüpfte Teppiche aus dem iranischen Kulturraum, unterscheiden sich jedoch in ihrer regionalen Gestaltungssprache.
Auch Nain und Kashan zählen zu den bekannten Namen hochwertiger persischer Teppiche. Ihre Arbeiten werden für sorgfältige Handwerkskunst und ausgewählte Materialien geschätzt. Diese Vergleiche dienen der Einordnung verschiedener Traditionen; der vorliegende Teppich bleibt ein Bakhtiar aus der Region westlich von Isfahan. Seine Herkunft wird durch das Bakhtiar-Musterverständnis und die handwerkliche Ausführung bestimmt, nicht durch die Namen anderer Teppichzentren.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist ein Gartenmuster, das als Kheshti bezeichnet wird. Kheshti bedeutet in der Teppichgestaltung eine Gliederung in einzelne Felder. Diese Felder können wie Abschnitte eines stilisierten Gartens gelesen werden. Im vorliegenden Design erscheinen Motive aus der Pflanzen- und Tierwelt. Dadurch entsteht keine einzelne, zentral gesetzte Bildszene, sondern eine geordnete Folge von Musterfeldern, in denen sich Naturmotive wiederholen und miteinander verbinden.
Gartenmuster gehören zu den anschaulichen Bildideen der persischen Textilkunst. Der Garten ist in der persischen Kultur ein wichtiges Motiv und steht häufig für eine geordnete, geschützte und fruchtbare Landschaft. In einem Kheshti-Entwurf wird diese Vorstellung in eine textile Struktur übertragen. Die Aufteilung der Fläche schafft Rhythmus und Orientierung, während die einzelnen Felder Raum für Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Tiere geben. Solche Motive sind keine naturgetreue Darstellung, sondern eine überlieferte ornamentale Sprache.
Die Pflanzen- und Tiermotive verleihen dem Entwurf eine abwechslungsreiche Binnenzeichnung. Blätter können als Ranken aufgebaut sein, Blüten als wiederkehrende Ornamente erscheinen und Tiere in vereinfachten Formen in die Felder integriert werden. Die genaue Wirkung entsteht durch die Wiederholung, die Abstände und die Verbindung der einzelnen Motive. Beim handgeknüpften Teppich wird jede dieser Formen aus farbigen Knoten aufgebaut. Die Knotendichte unterstützt dabei die Ausarbeitung kleinerer Details und klarer Konturen.
Für Bakhtiar-Gartenmuster sind warme Rottöne, erdige Brauntöne und sanfte Cremetöne typische Farbrichtungen. Diese Farben werden harmonisch miteinander verbunden und geben dem Entwurf eine warme, natürliche Anmutung. Rot kann in Feldern oder als Akzent auftreten, Braun stellt einen erdigen Bezug her, und Creme schafft helle Bereiche zwischen den ornamentalen Formen. Die Farbwirkung ist dabei immer an die konkrete Ausführung des einzelnen Teppichs gebunden; ein handgeknüpftes Unikat entsteht nicht als vollkommen wiederholbare Serienware.
Das Kheshti-Muster lässt sich in unterschiedlichen Wohnsituationen einsetzen, weil seine geordnete Feldstruktur sowohl dekorativ als auch klar lesbar ist. Ein Gartenmotiv kann als Mittelpunkt eines Wohnbereichs wahrgenommen werden, ebenso als verbindendes Element zwischen Möbeln und weiteren Textilien. Entscheidend ist die Wechselwirkung zwischen der gegliederten Zeichnung, den Naturmotiven und den warmen Farbrichtungen. Der Teppich bringt dabei keine abstrakte Musterfläche, sondern eine traditionsbezogene Darstellung von Garten, Pflanzen und Tieren in den Raum.
Besonderheiten
Zu den Besonderheiten dieses Stücks gehören die handgeknüpfte Fertigung, die hochwertige weiche Wolle und die Knotendichte von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Kheshti-Gartenmuster verbindet Pflanzen- und Tiermotive in einer klar gegliederten Fläche. Der Teppich ist sehr gut erhalten und wird als widerstandsfähig und belastbar beschrieben. Dadurch eignet er sich für den Wohnbereich ebenso wie für Räume, in denen ein Teppich regelmäßig genutzt wird.
Die Verbindung aus regionalem Bakhtiar-Bezug, handwerklicher Arbeit und naturbezogenem Muster macht die Identität dieses Perserteppichs aus. Seine Pflege wird als unkompliziert beschrieben. Regelmäßiges Saugen ohne Bürstenaufsatz erhält die Oberfläche; bei einzelnen Flecken kann ein feuchtes Tuch mit milder Seife verwendet werden. Für eine gründlichere Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung vorgesehen.
FAQ
Wie wird ein Bakhtiar Teppich gereinigt und gepflegt?
Für die regelmäßige Pflege sollte der Teppich ohne Bürstenaufsatz abgesaugt werden. Das entfernt losen Staub, ohne die weiche Wolloberfläche unnötig zu beanspruchen. Bei Flecken kann ein feuchtes Tuch mit milder Seife eingesetzt werden. Die Behandlung sollte vorsichtig erfolgen und sich auf die betroffene Stelle beschränken. Für eine tiefere Reinigung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. So wird die handgeknüpfte Oberfläche fachgerecht behandelt und die Langlebigkeit des Teppichs unterstützt.
Woran erkennt man einen echten Bakhtiar Teppich?
Ein echter Bakhtiar Teppich ist handgeknüpft und zeigt unregelmäßige Knoten, die auf die manuelle Herstellung hinweisen. Zusätzlich können die Knotendichte und die verwendeten Materialien betrachtet werden. Bei diesem Teppich sind eine Knotendichte von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter sowie hochwertige, weiche Wolle angegeben. Auch der Bezug zu Bakhtiar und zur Region westlich von Isfahan im Iran gehört zu seiner Einordnung. Die genannten Merkmale sollten gemeinsam und nicht isoliert betrachtet werden.
Welche Größe passt zu einem Raum?
Die passende Größe hängt von den Abmessungen des Raumes und von der Möblierung ab. Wichtig ist, den Teppich so zu positionieren, dass die Möbel als zusammengehörige Gruppe wirken und teilweise auf dem Teppich stehen können. In kleineren Räumen können kleinere rechteckige oder runde Teppiche sinnvoll sein, während größere Räume eine großzügigere Fläche aufnehmen. Die Entscheidung sollte deshalb anhand des Grundrisses, der Laufwege und der vorhandenen Möbel getroffen werden. Dieser Bakhtiar Teppich ist rechteckig und kann entsprechend in die Raumplanung einbezogen werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













