




Perserteppich Bakhtiar 203 x 140 cm Wolle handgeknüpft
1077$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Wolle | Größe: 203 x 140 cm | Muster: Gartenmuster Kheshti mit Pflanzen- und Tiermotiven | Farben: Rot, Braun, Creme
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 74CB5BF7
Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft und aus Wolle gefertigt. Die verwendete Wolle wird als hochwertig, kräftig, weich und strapazierfähig beschrieben. Dadurch erhält der Teppich eine textile Oberfläche, bei der die Eigenschaften des Materials unmittelbar mit der handwerklichen Verarbeitung verbunden sind. Die Wolle bildet den sichtbaren Flor und verleiht ihm eine angenehme, zugleich belastbare Struktur.
Die Knotendichte liegt bei 150.000 – 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Knotendichte steht für eine aufwendige handwerkliche Arbeit und ermöglicht die Darstellung differenzierter Muster. Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Motiv aus zahlreichen einzelnen Knoten aufgebaut. So entsteht eine textile Oberfläche, deren Gestaltung nicht auf einem aufgedruckten Bild, sondern auf einer sorgfältig ausgeführten Knüpfarbeit beruht.
Wolle wird bei Bakhtiar-Teppichen wegen ihrer kräftigen und strapazierfähigen Beschaffenheit verwendet. Zugleich wird die Wolle dieses Teppichs als weich bezeichnet. Die Verbindung aus Widerstandsfähigkeit und angenehmer Haptik gehört zu den genannten Eigenschaften dieses Stücks. Sie macht die Materialwahl sowohl für die Nutzung als auch für die Wirkung des Teppichs relevant.
Die handgeknüpfte Herstellung ist ein wesentlicher Bestandteil der Einordnung als Bakhtiar-Teppich. Die einzelnen Knoten werden in einem wiederholten Arbeitsprozess zu Flor und Muster verbunden. Die Knotendichte zeigt dabei den Umfang der handwerklichen Ausarbeitung. Material, Technik und Muster stehen in einem direkten Zusammenhang: Die Wolle trägt die Farben, die Knoten formen die Motive und die sorgfältige Verarbeitung ergibt die strapazierfähige Teppichoberfläche.
Die Angaben zu Material und Herstellung beziehen sich auf dieses einzelne Stück. Als Material ist hochwertige, strapazierfähige Wolle genannt; eine weitere Materialangabe, etwa zur Kette, liegt nicht vor. Der Teppich ist als handgeknüpfter Perserteppich aus Bakhtiar beschrieben. Über diese Eigenschaften hinaus wird kein zusätzlicher Aufbau des Stücks angegeben.
Herkunft und Tradition
Bakhtiar-Teppiche stammen aus der Tradition des nomadischen Volkes der Bakhtiar westlich von Isfahan. Als regionaler Landschaftsbezug wird das Zagros-Gebirge genannt. Die Herkunft dieses Teppichtyps ist damit eng mit dem westlichen iranischen Bergland und mit einer nomadischen Gemeinschaft verbunden. Teppiche entstehen dort nicht unabhängig von der Lebensweise ihrer Weber, sondern innerhalb einer Kultur, in der textile Arbeit, Wolle und überlieferte Muster zusammengehören.
Die Bakhtiar gehören zu den bekannten nomadischen Teppichproduzenten Irans. Nomadische Knüpftraditionen entwickelten sich unter Bedingungen, in denen verfügbare Materialien, praktische Nutzbarkeit und überlieferte Gestaltung eine wichtige Rolle spielten. Wolle war für die Herstellung besonders geeignet, weil sie zu widerstandsfähigen Textilien verarbeitet werden kann. Ihre kräftige Struktur unterstützt die robuste Ausrichtung, die Bakhtiar-Teppichen zugeschrieben wird.
Die Bezeichnung Bakhtiar verweist deshalb nicht nur auf ein Muster, sondern auf eine regionale und kulturelle Herkunft. Ein Bakhtiar-Teppich gehört zur persischen Teppichtradition, unterscheidet sich aber von den Erzeugnissen anderer iranischer Zentren durch die Verbindung mit dem nomadischen Volk der Bakhtiar. Die handwerkliche Weitergabe von Erfahrung betrifft dabei die Auswahl und Verarbeitung der Wolle ebenso wie den Aufbau der Muster und die Behandlung der Farben.
Westlich von Isfahan treffen mehrere bedeutende Teppichtraditionen aufeinander. Isfahan-Teppiche selbst sind für feine Muster und hochwertige Materialien bekannt. Qom-Teppiche werden mit aufwendigen Entwürfen und der Verwendung von Seide verbunden. Diese Beispiele verdeutlichen die Vielfalt der iranischen Teppichherstellung. Sie sind jedoch nicht die Herkunft dieses Stücks: Der vorliegende Teppich ist als Bakhtiar-Teppich aus der Tradition der Bakhtiar westlich von Isfahan beschrieben.
Das Zagros-Gebirge bildet einen wichtigen landschaftlichen Hintergrund für die Bakhtiar-Tradition. Die natürliche Umgebung mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt findet in der Musterwelt der Teppiche eine textile Entsprechung. Dabei wird die Landschaft nicht einfach als naturgetreues Bild wiedergegeben. Pflanzen, Tiere und Gartenformen werden in eine geordnete ornamentale Sprache übertragen. So bleibt die Verbindung zur Umgebung erkennbar, während das Muster zugleich den Anforderungen einer Teppichfläche folgt.
Nomadische Teppiche sind häufig durch die Verbindung von Funktion und Gestaltung geprägt. Ein Teppich muss als Textil belastbar sein und kann zugleich Erinnerungen, Beobachtungen und kulturelle Zeichen bewahren. Die handwerkliche Herstellung erlaubt es, traditionelle Muster weiterzugeben und innerhalb dieser Tradition zu variieren. Jeder geknüpfte Teppich entsteht dadurch als eigenständige textile Arbeit, auch wenn seine Grundideen auf überlieferten Formen beruhen.
Die angegebene Knotendichte verweist auf eine sorgfältig ausgearbeitete Oberfläche. Sie ist ein technisches Merkmal, das mit der regionalen Handwerkstradition verbunden ist, aber nicht allein über die Herkunft entscheidet. Herkunft und Qualität werden bei einem Bakhtiar-Teppich durch mehrere Aspekte geprägt: durch die Verbindung mit den Bakhtiar, durch die Herstellung aus Wolle, durch die Handknüpfung und durch die regionale Musterwelt. Bei diesem Stück kommen diese genannten Merkmale zusammen.
Die iranische Teppichkultur umfasst viele regionale Ausprägungen. Florale Kompositionen, geometrische Feldaufteilungen, Tierdarstellungen und unterschiedliche Materialtraditionen können je nach Herkunft verschiedene Formen annehmen. Bakhtiar-Teppiche stehen innerhalb dieser Vielfalt für eine Tradition, die mit westlichem Iran, dem Zagros-Gebirge und dem nomadischen Volk der Bakhtiar verbunden ist. Diese Einordnung bleibt von den benachbarten Traditionen Isfahan und Qom klar getrennt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist ein Gartenmuster, auch Kheshti genannt. Der Begriff bezeichnet eine Komposition, die in einzelne Felder gegliedert ist. Diese Felder erinnern an abgegrenzte Gartenbeete und geben den darin angeordneten Motiven einen festen Rahmen. Das Design verbindet somit eine regelmäßige Struktur mit Darstellungen aus der Pflanzen- und Tierwelt.
In einem Kheshti-Muster werden die einzelnen Felder zu einer zusammenhängenden Gesamtfläche verbunden. Wiederholungen sorgen für Rhythmus, während Variationen verhindern, dass die Gestaltung monoton wirkt. Die Aufteilung kann dem Auge eine klare Orientierung geben und die vielen kleinen Motive in eine erkennbare Ordnung bringen. Die Feldstruktur ist damit nicht bloß ein Hintergrund, sondern ein grundlegendes Element der Musteridee.
Die Pflanzenmotive können als stilisierte Blätter, Blüten, Zweige oder andere Formen der Vegetation erscheinen. In der persischen Teppichkunst werden solche Motive meist nicht als botanische Abbildung verstanden. Sie werden vereinfacht, rhythmisiert und in ornamentale Zeichen verwandelt. Ihre Aufgabe besteht darin, die Felder zu füllen, Übergänge zu gestalten und die Verbindung zur Natur sichtbar zu halten.
Die Tiermotive ergänzen diese pflanzliche Bildwelt. Sie setzen innerhalb der Gartenfelder eigene Akzente und bringen eine weitere Formensprache in die Komposition. Je nach Anordnung können Pflanzen und Tiere gemeinsam in einem Feld erscheinen oder auf verschiedene Bereiche verteilt sein. Entscheidend ist ihre Einbindung in die Kheshti-Struktur: Die Motive stehen nicht isoliert, sondern sind Teil eines geordneten Teppichmusters.
Die Farben Rot, Braun und Creme bestimmen die angegebene Farbgestaltung. Rot kann als kräftige Grund- oder Akzentfarbe wirken. Braun bringt einen erdigen Ton in die Komposition ein, während Creme helle Flächen und Kontraste schafft. Zusammen ergeben die genannten Farben eine warme, naturbezogene Farbgruppe. Ihr Zusammenspiel hilft dabei, die einzelnen Felder, Motive und Zwischenräume voneinander abzuheben.
Gartenmuster gehören zu den Gestaltungen, in denen die Vorstellung eines geordneten Naturraums in Textilien übertragen wird. Der Garten ist dabei nicht nur ein einzelnes Bildmotiv. Er steht für eine strukturierte Verbindung von Pflanzen, Tieren und abgegrenzten Bereichen. Im Kheshti-Design wird diese Idee durch die wiederkehrende Feldform besonders deutlich. Die Naturdarstellungen erhalten dadurch einen architektonisch gegliederten Rahmen.
Die Pflanzen- und Tierwelt verweist auf die reiche Flora und Fauna der Region. In der Bakhtiar-Tradition werden solche Bezüge in eine dekorative Bildsprache überführt. Formen können vereinfacht und wiederholt werden, damit sie sich in die Knotentechnik und die begrenzten Felder einfügen. Die Handknüpfung verleiht diesen Motiven eine textile Wirkung, weil jedes Detail aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut wird.
Die Gestaltung ist weder ausschließlich floral noch rein geometrisch. Ihre Besonderheit liegt in der Verbindung der geometrischen Feldaufteilung mit organischen Pflanzen- und Tiermotiven. Das Muster wirkt dadurch zugleich geordnet und bildhaft. Die Farben Rot, Braun und Creme unterstützen diese Verbindung, indem sie kräftige, erdige und helle Bereiche miteinander in Beziehung setzen.
Ein Kheshti-Gartenmuster lässt sich deshalb auf mehreren Ebenen lesen. Die Felder geben der Fläche Struktur, die Pflanzenmotive stellen die Verbindung zur Vegetation her und die Tiermotive erweitern das Naturthema. Die Farbgebung schafft Zusammenhalt zwischen den einzelnen Bereichen. Bei diesem Bakhtiar-Teppich verbinden sich diese Gestaltungselemente mit der regionalen Tradition westlich von Isfahan.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die Einordnung als Bakhtiar-Perserteppich, die handgeknüpfte Herstellung und die Verwendung hochwertiger, strapazierfähiger Wolle. Hinzu kommt die angegebene Knotendichte von 150.000 – 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Kheshti-Gartenmuster mit Pflanzen- und Tiermotiven gibt dem Teppich eine klar erkennbare regionale Gestaltung.
Die Farbgebung in Rot, Braun und Creme unterstützt die Aufteilung und die Naturmotive des Designs. Die Kombination aus belastbarer Wolle und handwerklicher Herstellung verbindet eine praktische textile Eigenschaft mit einer ornamentalen Bildsprache. Herkunft, Material, Technik und Muster ergänzen sich dadurch zu den wesentlichen Kennzeichen dieses Bakhtiar-Teppichs.
Der Teppich ist als einzelnes handgeknüpftes Stück beschrieben. Seine Größe ist in den Produktangaben festgehalten und kann bei der Planung seiner Verwendung berücksichtigt werden. Bakhtiar-Teppiche werden wegen ihrer Widerstandsfähigkeit auch für stärker frequentierte Räume als geeignet beschrieben. Ein konkreter Erhaltungszustand dieses Stücks ist nicht angegeben.
FAQ
Was sind die Hauptmerkmale eines Bakhtiar-Teppichs?
Die Hauptmerkmale dieses Bakhtiar-Teppichs sind die handgeknüpfte Herstellung, die Verwendung hochwertiger, strapazierfähiger Wolle und die Knotendichte von 150.000 – 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster ist ein Gartenmuster, das als Kheshti bezeichnet wird. Es enthält Pflanzen- und Tiermotive. Die genannten Farben sind Rot, Braun und Creme. Außerdem gehört der Teppich zur Tradition des nomadischen Volkes der Bakhtiar westlich von Isfahan im Zagros-Gebirge.
Woher stammt der Bakhtiar-Teppich?
Der Bakhtiar-Teppich stammt aus der Tradition des nomadischen Volkes der Bakhtiar, das westlich der Stadt Isfahan im Zagros-Gebirge lebt. Damit ist seine Herkunft dem westlichen Iran zugeordnet. Die regionale Tradition verbindet die handwerkliche Verarbeitung von Wolle mit der Handknüpfung und mit überlieferten Mustern. Das Kheshti-Gartenmuster mit Pflanzen- und Tiermotiven steht zudem in Beziehung zur Pflanzen- und Tierwelt der Region.
Wie pflege ich meinen Bakhtiar-Teppich richtig?
Der Bakhtiar-Teppich sollte regelmäßig abgesaugt und bei Bedarf professionell gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht verblassen. Eine Teppichunterlage kann die Abnutzung des Teppichs verringern und seine Nutzung unterstützen. Die strapazierfähige Wolle ist für eine belastbare Verwendung geeignet, ersetzt aber keine sachgerechte Pflege. Bei einer professionellen Reinigung sollte die handgeknüpfte Ausführung berücksichtigt werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








