









Perserteppich 397 x 296 cm Wolle handgeknüpft
7462$
Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% feine Schurwolle | Größe: 397 x 296 cm | Muster: Floral mit Medaillon | Zustand: Sehr gut, unbenutzt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 410050B8
Beschreibung
Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% feiner Schurwolle. Wolle wird seit Jahrhunderten für handgeknüpfte Teppiche verwendet, weil sie widerstandsfähig, formstabil und angenehm im Griff ist. Feine Schurwolle verbindet eine weiche Oberfläche mit einer belastbaren Faserstruktur. Dadurch eignet sie sich sowohl für repräsentative Wohnbereiche als auch für Räume, in denen ein Teppich regelmäßig genutzt wird.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Anschließend wird die Knüpfreihe verdichtet und der Flor wird gleichmäßig geschnitten. Eine hohe Knotenzahl ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Linien, Blüten und Konturen. Sie gehört außerdem zu den Merkmalen, an denen sich die sorgfältige Ausführung eines handgeknüpften Teppichs erkennen lässt.
Wollfasern können Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben. Ihre natürliche Struktur wirkt temperaturausgleichend und macht die Oberfläche zugleich angenehm. Schmutz bleibt bei einem gepflegten Wollteppich häufig länger an der Oberfläche, statt sofort tief in die Faser einzudringen. Für die Reinigung sind deshalb eine schonende Behandlung und ein behutsames Absaugen geeigneter als aggressive Verfahren.
Der Teppich ist etwa 10 mm dick und wiegt etwa 3 kg pro Quadratmeter. Er ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die handgeknüpfte Verarbeitung, der Wollflor und die dichte Knotenstruktur verbinden eine textile, griffige Oberfläche mit der für Orientteppiche typischen festen Konstruktion.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und gehört damit zur Tradition der persischen Teppichknüpferei. Persien, heute Iran, zählt zu den historischen Zentren der Herstellung handgeknüpfter Teppiche. Über viele Generationen entwickelten sich dort regionale Werkstätten, eigene Zeichensprachen und unterschiedliche Auffassungen von Farbe, Aufbau und Ornament. Ein Perserteppich ist daher nicht nur ein Bodenbelag, sondern auch ein Zeugnis einer lange gewachsenen Handwerkstradition.
Die persische Teppichkunst beruht auf dem Zusammenspiel von Entwurf, Materialkenntnis und geduldiger Handarbeit. Ein Muster wird zunächst geplant und anschließend Knotenreihe für Knotenreihe in die Kette übertragen. Traditionelle Entwürfe können von Zeichnern vorbereitet werden, während die Ausführung durch die Knüpfer die genaue Dichte, die Konturen und den Charakter der Oberfläche bestimmt. Dieses Verfahren erlaubt eine große Vielfalt an floralen, geometrischen und figürlichen Kompositionen.
Zu den bekannten persischen Teppichzentren zählen Isfahan, Täbriz und Nain. Jede Region hat eigene stilistische Schwerpunkte entwickelt. Isfahan ist für fein gegliederte Kompositionen und florale Ornamentik bekannt, Täbriz für klar aufgebaute Entwürfe und eine große Formenvielfalt, während Nain häufig mit hellen Farbstellungen und sorgfältig gezeichneten Mustern verbunden wird. Diese Beispiele zeigen die Breite der persischen Tradition, ohne eine bestimmte Werkstatt oder Region für diesen Teppich zu benennen.
Persische Muster greifen häufig Motive aus der Natur, der Architektur und der überlieferten Ornamentik auf. Blüten, Ranken und symmetrisch angelegte Formen werden so miteinander verbunden, dass ein geordneter Gesamteindruck entsteht. Die Weitergabe solcher Muster erfolgt über Zeichnungen, Vorbilder und handwerkliche Erfahrung. Gleichzeitig bleibt jeder handgeknüpfte Teppich ein einzelnes Stück, weil kleine Unterschiede in Knoten, Farbauftrag und Ausführung nicht mechanisch wiederholt werden.
Die lange Tradition erklärt auch, weshalb persische Teppiche in vielen Wohnkulturen als Sammlerstücke und als langlebige Einrichtungsgegenstände geschätzt werden. Ihr kultureller Wert entsteht aus der Verbindung von Nutzbarkeit und überliefertem Handwerk. Bei diesem Teppich wird die Herkunft als Persien angegeben; eine genauere Stadt- oder Provinzzuordnung ist nicht genannt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist floral mit Medaillon. Ein Medaillon bildet gewöhnlich den optischen Mittelpunkt einer Komposition. Es kann rund, oval, polygonal oder aus mehreren ineinandergreifenden Formen aufgebaut sein. Bei floralen Entwürfen wird es häufig von Blüten, Blättern und Ranken begleitet. So entsteht eine klare Mitte, während die übrige Fläche den Blick in die Umgebung des zentralen Motivs weiterführt.
Florale persische Muster beruhen oft auf einer stilisierten Darstellung der Natur. Die Motive sind nicht als naturgetreue Abbildungen gedacht, sondern werden rhythmisch geordnet, gespiegelt oder wiederholt. Blüten können über Ranken miteinander verbunden sein, Blätter füllen Zwischenräume, und kleinere Ornamente schaffen Übergänge zwischen Hauptmotiv und Feld. Die wiederkehrenden Formen geben dem Entwurf Ruhe, ohne seine handwerkliche Detailfülle zu verlieren.
Ein Medaillonmuster lässt sich traditionell in mehrere Zonen gliedern: ein zentrales Feld, eine umlaufende Bordüre und Nebenbordüren. Die Bordüre rahmt die Komposition und schafft einen Übergang zwischen dem Teppich und seiner Umgebung. Bei floralen Ausführungen können dort ebenfalls Ranken, Blüten oder kleinere Blattmotive erscheinen. Entscheidend ist das Verhältnis von Mittelpunkt, Freiflächen und ornamentaler Bewegung.
Die symbolische Bedeutung persischer Ornamente wird je nach Motiv und Überlieferung unterschiedlich gedeutet. Blumen können für Natur und Erneuerung stehen, während die geordnete Wiederholung von Ranken die Verbindung und den fortlaufenden Kreislauf des Lebens andeuten kann. Solche Deutungen gehören zur allgemeinen Bildsprache persischer Teppiche. Für die einzelnen Motive dieses Teppichs ist keine besondere Symbolerklärung überliefert.
Die feine Wolle und die hohe Knotendichte unterstützen die Darstellung eines detaillierten floralen Entwurfs. Feine Konturen können präzise ausgearbeitet werden, während die Florhöhe dem Muster eine fühlbare Oberfläche gibt. Die handgeknüpfte Struktur macht das Design nicht zu einem flachen Druckbild, sondern zu einer aus vielen einzelnen Knoten aufgebauten textilen Komposition.
Ein floral gestalteter Teppich mit Medaillon kann sich in unterschiedliche Raumkonzepte einfügen. Das zentrale Motiv ordnet eine Sitzgruppe oder einen offenen Wohnbereich, während die Bordüren eine visuelle Begrenzung schaffen. Der Teppich bleibt dabei ein eigenständiges Musterstück und muss nicht mit jedem Einrichtungsgegenstand dieselbe Farbe aufnehmen. Seine Wirkung entsteht aus dem Verhältnis von zentraler Ordnung und umlaufender Ornamentik.
Besonderheiten
Der Teppich ist 50 Jahre alt und wird als sehr gut sowie unbenutzt beschrieben. Diese Angaben verbinden ein höheres Alter mit einem nicht genutzten Zustand. Er wurde als handgeknüpfter Perserteppich aus feiner Schurwolle gefertigt und weist eine Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter auf. Das florale Medaillonmuster ist ein weiteres klar benanntes Merkmal dieses Einzelstücks.
Mit seiner Eignung für Fußbodenheizung kann der Teppich auch in entsprechend ausgestatteten Räumen verwendet werden. Eine fachgerechte Verlegung und regelmäßige, schonende Pflege tragen dazu bei, die textile Struktur zu erhalten. Der Teppich ist ein Unikat: Seine konkrete Kombination aus Material, handwerklicher Ausführung, Alter, Zustand und Muster ist nicht beliebig identisch reproduzierbar.
Für die Pflege genügt im Alltag ein regelmäßiges Absaugen auf niedrigster Stufe, damit Staub und lose Partikel entfernt werden. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle möglichst schnell vorsichtig mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Eine professionelle Reinigung wird alle paar Jahre empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Gelegentliches Drehen kann zu einer gleichmäßigen Abnutzung beitragen.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen auf niedrigster Stufe entfernt Staub und Schmutzpartikel, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch vorsichtig behandelt werden. Für eine gründliche Pflege empfiehlt sich alle paar Jahre eine professionelle Reinigung, die auf handgeknüpfte Wollteppiche abgestimmt ist. Direkte Sonne sollte vermieden werden, und durch gelegentliches Drehen lässt sich eine gleichmäßige Nutzung unterstützen.
Woran erkenne ich einen echten Perserteppich?
Typische Hinweise sind eine handgeknüpfte Konstruktion, eine differenzierte Knotendichte, ein eigenständiger Entwurf und hochwertige Materialien wie Wolle oder Seide. Auf der Rückseite kann das Muster häufig erkennbar sein. Diese sichtbare Struktur entsteht durch die einzelnen Knoten und unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell hergestellten Stück. Herkunft, Material, Verarbeitung und Muster sollten gemeinsam betrachtet werden.
Wie kann ich die Lebensdauer des Teppichs verlängern?
Eine schonende, regelmäßige Reinigung schützt die Fasern vor angesammeltem Staub. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Das gelegentliche Drehen des Teppichs kann eine gleichmäßigere Abnutzung fördern. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine spezialisierte professionelle Teppichreinigung sinnvoll, da handgeknüpfte Wollteppiche eine behutsame Behandlung benötigen.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















