






Perserteppich 298 x 196 cm Wolle handgeknüpft
1562$
Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: Hoch | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 298 x 196 cm | Muster: Medaillon | Zustand: Top Zustand – Top Qualität
Ausverkauft
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 83F1C928
Beschreibung
Iran Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft. Für den Flor wird 100% Wolle angegeben, während die Kette aus 100% Baumwolle besteht. Wolle gehört zu den traditionellen Materialien der persischen Teppichherstellung. Sie lässt sich zu Garn verspinnen, färben und in unterschiedlichen Stärken verarbeiten. Baumwolle wird bei vielen handgeknüpften Teppichen für die Kette verwendet, weil sie eine regelmäßige Grundlage für die Knüpfreihen bildet. Die Materialkombination aus Wollflor und Baumwollkette verbindet eine traditionelle Oberfläche mit einem stabilen textilen Grundaufbau.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln um Kettfäden gelegt. Nach einer Reihe von Knoten werden Schussfäden eingetragen und verdichtet, damit die geknüpfte Fläche zusammenhält. Die Knoten bilden den Flor und zugleich die farbige Zeichnung des Teppichs. Anschließend wird die Oberfläche bearbeitet, damit der Flor eine gleichmäßige Höhe erhält. Diese Arbeitsschritte unterscheiden einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell gefertigten Erzeugnis, bei dem das Muster mechanisch hergestellt wird.
Die Knotendichte dieses Teppichs ist als hoch angegeben. Allgemein bezeichnet eine hohe Knotendichte eine eng gearbeitete Knüpfung mit vielen einzelnen Knoten auf einer bestimmten Fläche. Eine dichtere Knüpfung ermöglicht es, Konturen und ornamentale Übergänge präziser auszuführen. Für die handwerkliche Beurteilung sind daneben die Gleichmäßigkeit der Knoten, die Spannung der Kette, die Qualität der Garne und die Ausarbeitung der Oberfläche relevant. Die Knotendichte ist daher ein wichtiges technisches Merkmal, aber nicht das einzige Kriterium einer Teppicharbeit.
Wolle wird seit Jahrhunderten für den Flor orientalischer Teppiche eingesetzt. Ihre Fasern können je nach Spinnung und Verarbeitung eine unterschiedliche Haptik und Oberflächenwirkung entwickeln. Baumwolle besitzt eine gleichmäßige Faserstruktur und eignet sich deshalb als tragendes Material im Grundgewebe. Die konkrete Materialangabe dieses Teppichs umfasst 100% Wolle und 100% Baumwolle. Weitere Materialien, etwa Seide, sind für dieses Stück nicht angegeben.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs erfordert eine Folge wiederholter, präziser Tätigkeiten. Das Grundgerüst wird vorbereitet, die Knoten werden nach der vorgesehenen Zeichnung gesetzt, die Reihen werden mit Schussfäden gesichert und die Oberfläche wird anschließend geglättet. Bei einer hohen Knotendichte nimmt die Ausführung eines Entwurfs entsprechend viel handwerkliche Arbeit in Anspruch. Das Muster entsteht dabei aus der Anordnung der Knoten und nicht durch einen nachträglich aufgedruckten Dekor.
Herkunft und Tradition
Das Herstellungsland dieses Perserteppichs ist Iran. Iran zählt zu den historisch bedeutenden Zentren der Teppichknüpfkunst. Die Herstellung von Teppichen ist dort in unterschiedlichen Regionen über viele Generationen weitergegeben worden. Dabei entwickelten sich verschiedene Formen der Musterplanung, der Farbgestaltung, der Knüpftechnik und der textilen Verarbeitung. Ein Perserteppich steht somit in einer handwerklichen Tradition, in der ein Teppich zugleich Gebrauchsgegenstand, textile Arbeit und gestaltete Fläche ist.
Die iranische Teppichkultur ist nicht auf eine einzige Form beschränkt. In den verschiedenen Knüpfregionen entstanden eigene Vorlieben für florale Ornamente, geometrische Felder, Bordüren und zentrale Kompositionen. Auch die Wahl der Garne, die Feinheit der Knüpfung und die Art der Musterzeichnung können regional unterschiedlich ausfallen. Isfahan, Tabriz und Kashan werden häufig als wichtige Zentren der persischen Teppichtradition genannt. Ihre historischen Teppiche sind mit unterschiedlichen Gestaltungssprachen und technischen Eigenheiten verbunden.
Isfahan wird in der Teppichgeschichte oft mit fein gezeichneten floralen Kompositionen, ausgewogenen Proportionen und einer sorgfältigen Ausarbeitung verbunden. Tabriz ist häufig für klar gegliederte Entwürfe, markante Medaillons und differenzierte Bordüren bekannt. Kashan steht in vielen Darstellungen für klassische persische Teppichmuster, häufig mit zentralen Motiven und einer reichen Ornamentik. Diese Beispiele zeigen die Breite der iranischen Tradition. Sie stellen keine zusätzliche regionale Herkunftsangabe für diesen Teppich dar, denn als Herstellungsland ist Iran genannt.
Die Technik des Handknüpfens setzt ein vorbereitetes Gerüst aus Kettfäden voraus. Die Kettfäden verlaufen in Längsrichtung und bilden die Grundlage für die Knotenreihen. Schussfäden werden quer eingetragen und verdichten die Konstruktion. Der Knüpfer orientiert sich an einer Musterordnung, die Farben, Konturen und die Position der Ornamente vorgibt. Je nach Entwurf können die Knoten sehr eng gesetzt werden. Nach dem Knüpfen wird der Flor geschoren oder geglättet, gewaschen und für die weitere Verwendung vorbereitet. Die einzelnen Arbeitsschritte können je nach Werkstatt und Region variieren.
Perserteppiche wurden traditionell für unterschiedliche Innenräume hergestellt. Sie können Wohnbereiche gliedern, Sitzgruppen zusammenfassen und einem Raum eine textile Oberfläche geben. Neben der praktischen Nutzung spielt die Musterordnung eine wichtige Rolle: Ein zentraler Aufbau schafft Orientierung, während Bordüren den Rand definieren. Die Farbe und Zeichnung eines Teppichs beeinflussen dabei seine Einbindung in die Einrichtung. Dieser Teppich ist blau und wird im Stil als Vintage bezeichnet. Vintage beschreibt die stilistische Einordnung, ohne ein bestimmtes Herstellungsjahr festzulegen.
Zur weiteren Teppichtradition der Region gehören auch Kelims und Gabbehs. Kelims werden handgewebt und besitzen eine flache, nicht geknüpfte Oberfläche. Ihre Muster entstehen durch das Eintragen farbiger Schussfäden. Gabbehs werden häufig mit einer gröberen Wollstruktur, einer einfachen Zeichnung und einer rustikaleren Wirkung verbunden. Beide Teppicharten unterscheiden sich technisch von einem handgeknüpften Perserteppich. Für dieses Stück sind die iranische Herkunft und die Handknüpftechnik die maßgeblichen Angaben.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Medaillon bezeichnet. In der Teppichgestaltung ist ein Medaillon ein hervorgehobenes Motiv in der Mitte der Fläche. Es kann aus einer einzelnen geschlossenen Form oder aus mehreren miteinander verbundenen Elementen bestehen. Rund um das Zentrum werden häufig ein Innenfeld, Nebenmotive und eine oder mehrere Bordüren angeordnet. Die genaue Form des Medaillons dieses Teppichs ist nicht näher beschrieben. Festgehalten ist die Gestaltung mit einem zentralen Medaillon.
Eine Medaillonkomposition gibt einem Teppich eine klare visuelle Ordnung. Das Zentrum bildet den Ausgangspunkt der Betrachtung, während die umgebenden Felder und Randzonen die Fläche fassen. In klassischen persischen Entwürfen kann das Medaillon von Ranken, Blattformen, Rosetten, Palmetten oder geometrischen Elementen begleitet werden. Welche konkreten Begleitmotive ein einzelner Teppich zeigt, hängt von seiner Musterzeichnung ab. Für diesen Teppich werden neben dem Medaillon keine weiteren Motive behauptet.
Die Farbe des Teppichs ist Blau. Blautöne haben in der persischen und orientalischen Textilgestaltung eine lange Geschichte. Sie können hell und zurückhaltend, dunkel und satt oder durch mehrere Nuancen abgestuft erscheinen. Die genaue Farbabstufung dieses Teppichs ist nicht angegeben. In Verbindung mit einem Medaillon kann Blau das zentrale Motiv hervorheben, einen ruhigen Hintergrund schaffen oder den Kontrast zwischen Innenfeld und Bordüre bestimmen. Die tatsächliche Wirkung hängt von der Verteilung der Farben und der Zeichnung der Ornamente ab.
Persische Teppichmuster beruhen häufig auf einem Verhältnis von Symmetrie, Wiederholung und Variation. Eine symmetrische Anlage erleichtert die Orientierung innerhalb der Komposition. Wiederkehrende Ornamente verbinden einzelne Flächen miteinander. Bei handgeknüpften Arbeiten können kleine Abweichungen in der Knotenspannung, der Garnführung oder der Farbanordnung entstehen. Solche Unterschiede gehören allgemein zur Herstellung von Textilien in Handarbeit. Sie sind keine zusätzliche Aussage über den Zustand dieses konkreten Stücks.
Die Bordüre übernimmt bei vielen Medaillonteppichen eine ordnende Funktion. Sie bildet einen Rahmen um das Innenfeld und schafft einen Übergang zum äußeren Rand. Mehrere Bordüren können unterschiedlich breit sein und verschiedene Ornamentreihen aufnehmen. Ein schmaler Nebenrahmen kann die Hauptbordüre begleiten, während ein breiterer Abschluss den Entwurf zusammenfasst. Da die Quelle keine Einzelheiten zur Bordüre nennt, bleibt die Beschreibung dieses Teppichs auf die angegebene Medaillonkomposition und die blaue Farbe beschränkt.
Der Stil ist als Vintage angegeben. Eine Vintage-Einordnung wird im Teppichhandel häufig für Gestaltungen verwendet, die an traditionelle oder ältere Einrichtungssprachen anknüpfen. Sie kann mit klassischen Ornamenten, gedämpften oder kontrastreichen Farbwirkungen und einer bewusst nicht zeitgenössisch-minimalistischen Gesamtwirkung verbunden werden. Der Begriff allein nennt jedoch weder ein Alter noch ein Herstellungsdatum. Bei diesem Teppich beschreibt Vintage daher den angegebenen Stil, nicht eine zusätzliche zeitliche Provenienz.
Die hohe Knotendichte kann allgemein dazu beitragen, feine Linien, kleine Flächen und differenzierte Konturen auszuarbeiten. Das zentrale Medaillon bleibt dabei das wichtigste Gestaltungselement. Farbe, Rahmenzonen und die Anordnung der Ornamente bestimmen, wie sich die Komposition im Raum liest. Die für dieses Stück genannten Designmerkmale sind der blaue Farbton, das Medaillonmuster und die Vintage-Stileinordnung. Weitere stilistische oder regionale Zuschreibungen werden nicht ergänzt.
Besonderheiten
Der Zustand wird als Top Zustand – Top Qualität beschrieben. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eigenschaft bezieht sich auf die Verwendung in Räumen mit einer solchen Heizungsart. Allgemein sollte bei einem Teppich auf Fußbodenheizung darauf geachtet werden, dass die Wärme gleichmäßig abgegeben werden kann und der Teppich plan auf dem Boden liegt. Die konkreten Hinweise des jeweiligen Heizsystems und die passende Pflege bleiben zu beachten.
Zu den besonderen Angaben dieses Stücks gehören außerdem die iranische Herstellung, die Handknüpfung, die hohe Knotendichte, der Wollflor mit Baumwollkette, die blaue Farbe und das Medaillonmuster. Der Stil ist als Vintage bezeichnet. Angaben zu einer bestimmten Stadt oder Provinz im Iran, zu einer Signatur, zu einem Herstellungsjahr oder zu Restaurierungen enthält die Quelle nicht. Diese Merkmale werden deshalb nicht ergänzt.
FAQ
Was sind die Hauptmerkmale eines hochwertigen Perserteppichs?
Zu den allgemein wichtigen Merkmalen gehören die Qualität der verwendeten Materialien, eine sorgfältige Handknüpfung und eine präzise Musterzeichnung. Auch die Gleichmäßigkeit des Grundgewebes, die Verarbeitung der Knoten, die Spannung der Kette und die Ausarbeitung des Flors spielen eine Rolle. Häufig wird außerdem eine hohe Knotendichte als Hinweis auf eine feinere Ausarbeitung betrachtet. Bei diesem Teppich sind 100% Wolle, 100% Baumwolle, eine hohe Knotendichte und Handknüpfung angegeben. Die Beschreibung bezeichnet ihn zusätzlich als Top Qualität.
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges und vorsichtiges Absaugen entfernt Staub und lose Verschmutzungen. Bei Flecken sollte Flüssigkeit möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern belasten und die Verschmutzung tiefer in das Gewebe einarbeiten. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen kann für eine gründliche Pflege sinnvoll sein. Die Reinigung sollte auf handgeknüpfte Wollteppiche mit Baumwollgrundgewebe abgestimmt werden. Bei der Nutzung auf Fußbodenheizung ist zusätzlich auf eine ebene Lage und die Hinweise der Heizungsanlage zu achten.
Woher weiß ich, ob ein Perserteppich authentisch ist?
Hinweise auf einen authentischen Perserteppich können die handgeknüpften Knoten, die Verarbeitung auf der Rückseite, die Qualität der Materialien sowie Angaben zu Herkunft und Konstruktion geben. Auch die Knotendichte wird häufig betrachtet. Für hochwertige Perserteppiche wird oft eine Knotenzahl von über 150.000 pro Quadratmeter genannt. Eine solche Zahl allein beweist jedoch weder die Herkunft noch die Echtheit eines einzelnen Teppichs. Bei diesem Stück sind Iran als Herstellungsland, Handknüpfung, hohe Knotendichte sowie Wolle und Baumwolle angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














