








Perserteppich 237 x 164 cm Schurwolle handgeknüpft
1505$
Handgeknüpfter Perserteppich aus Persien | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide | Größe: 237 x 164 cm | Muster: Traditionell orientalisch/persisch | Zustand: Neu, perfekt
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Beschreibung
Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Perserteppich besteht im Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Schurwolle bildet den überwiegenden Anteil des Materials und prägt damit die Oberfläche und den Charakter des Teppichs. Sie sorgt für eine weiche Haptik und bringt zugleich die für Wollflor typische Robustheit mit. Die Seide ergänzt den Wollanteil und setzt einen feinen Glanz in der Oberfläche. Dadurch kann das Licht je nach Blickwinkel unterschiedlich auf dem Flor wirken.
Die Herstellung erfolgt vollständig in Handknüpftechnik. Dabei wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Diese Arbeitsweise erfordert Zeit, Erfahrung und eine gleichmäßige Ausführung über die gesamte Fläche. Die Knotendichte liegt bei ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleinen Musterdetails, ohne dass die Oberfläche ihren textilen Charakter verliert.
Wolle und Seide erfüllen in diesem Materialmix unterschiedliche Aufgaben. Wolle verleiht dem Flor eine angenehme Fülle und eine widerstandsfähige Struktur, während Seide für feinere Lichtreflexe und eine glattere Anmutung sorgt. Die handgeknüpfte Verarbeitung verbindet diese Eigenschaften in einer Oberfläche, die traditionelles Teppichhandwerk sichtbar macht. Der Teppich ist mit einer Dicke von ca. 8 mm angegeben.
Der Zustand ist als neu und perfekt angegeben. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Er wird als haustierfreundlich und mottenresistent beschrieben. Diese Angaben ergänzen die Material- und Verarbeitungseigenschaften um praktische Aspekte für den Einsatz im Wohnbereich.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als in Persien handgeknüpft bezeichnet. Persische Teppiche gehören zu einer traditionsreichen Form der orientalischen Knüpfkunst, deren Entwicklung eng mit regionalen Werkstätten, überlieferten Zeichnungen und handwerklichem Wissen verbunden ist. Das Knüpfen ist dort nicht nur eine Methode zur Herstellung eines Bodenbelags, sondern eine textile Kulturtechnik, bei der Material, Bindung, Farbe und Muster in einem gemeinsamen Arbeitsprozess entstehen.
In der persischen Teppichtradition werden Entwürfe häufig auf einem Knüpfplan vorbereitet oder aus bereits bekannten Mustersystemen abgeleitet. Die Knüpferinnen und Knüpfer setzen die einzelnen Knoten Reihe für Reihe und richten die Farbfolge an der Vorlage aus. Nach jeder Arbeitsfolge wird das Gewebe verdichtet und der Flor weiter aufgebaut. Die genaue Ausführung hängt dabei von der Knotendichte, dem verwendeten Garn und der Erfahrung der ausführenden Person ab.
Handgeknüpfte Teppiche unterscheiden sich grundsätzlich von maschinell gefertigten Erzeugnissen durch ihren Herstellungsprozess. Jeder Knoten entsteht einzeln, und kleine Unterschiede in der Handarbeit gehören zur Beschaffenheit dieser Technik. Gleichzeitig ermöglicht die manuelle Arbeit eine präzise Anpassung von Konturen und Farbflächen. Bei einer hohen Knotendichte können auch feine Übergänge und kleinteilige Ornamente in das Gewebe übertragen werden.
Die Geschichte orientalischer Teppiche ist von einer großen Vielfalt regionaler Traditionen geprägt. In persischen Werkstätten wurden florale, geometrische und zentral angelegte Kompositionen über lange Zeiträume entwickelt und weitergegeben. Manche Entwürfe sind streng gegliedert, andere arbeiten mit freieren Wiederholungen. Gemeinsam ist ihnen die Bedeutung des rapportierten Aufbaus: Einzelne Formen werden so angeordnet, dass ein zusammenhängendes Gesamtbild entsteht.
Farben und Formen wurden in der orientalischen Teppichkunst über Generationen hinweg in bestimmten Zusammenhängen verwendet. Pflanzenmotive, geometrische Linien, Medaillons und Bordüren können dabei sowohl dekorative als auch symbolische Funktionen übernehmen. Die konkrete Bedeutung ist nicht bei jedem Teppich gleich und hängt von Region, Werkstatt, Zeit und Mustertradition ab. Bei diesem Teppich ist als Stil traditionell orientalisch/persisch angegeben; eine bestimmte Provinz oder ein einzelnes historisches Muster ist nicht benannt.
Die Verbindung aus Wolle und Seide steht ebenfalls in einer langen Tradition. Wollgarne werden wegen ihrer belastbaren und angenehm griffigen Eigenschaften eingesetzt. Seide wird verwendet, wenn feinere Details oder eine lichtreflektierende Oberfläche gewünscht sind. In einem gemischten Flor können beide Materialien sichtbar unterschiedliche Akzente bilden. Die handwerkliche Aufgabe besteht darin, sie so in die Knüpfarbeit einzubinden, dass Zeichnung und Oberfläche als zusammenhängende Komposition erscheinen.
Design und Muster
Der Stil dieses Teppichs ist als traditionell orientalisch/persisch angegeben. Diese Bezeichnung beschreibt die gestalterische Einordnung, ohne ein einzelnes Provinzmuster zu behaupten. Orientalische Teppiche arbeiten häufig mit einer klaren Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre. Das Innenfeld trägt die Hauptzeichnung, während Randzonen das Motiv fassen und den Übergang zum äußeren Abschluss bilden können. Wie diese Bereiche konkret ausgeführt sind, unterscheidet sich von Entwurf zu Entwurf.
In der orientalischen Musterwelt kommen florale Formen, geometrische Figuren und rhythmische Wiederholungen häufig vor. Florale Elemente können stilisierte Blätter, Blüten oder Ranken darstellen. Geometrische Formen beruhen auf Linien, Winkeln, Rosetten oder symmetrischen Achsen. Wiederholungsmuster ordnen einzelne Zeichen in einem regelmäßigen Rhythmus an. Solche Gestaltungsmittel geben einer Teppichfläche Struktur, ohne dass daraus automatisch ein bestimmtes regionales Muster abgeleitet werden darf.
Ein traditioneller Entwurf kann zentral aufgebaut sein oder über die gesamte Fläche fortlaufend wirken. Bei einer zentralen Komposition steht oft ein Medaillon oder ein anderer Schwerpunkt im Mittelpunkt. Bei einer alloverartigen Anordnung verteilen sich die Motive über das Innenfeld und werden wiederholt. Bordüren können diese Wirkung verstärken, indem sie die Blickführung entlang des Randes organisieren. Für den vorliegenden Teppich ist lediglich die traditionelle orientalisch-persische Stilrichtung genannt, nicht die konkrete Anordnung einzelner Motive.
Die Wirkung eines Teppichmusters entsteht nicht allein durch die Zeichnung. Auch die Knotendichte beeinflusst, wie scharf eine Kontur erscheint und wie fein kleine Farbflächen nebeneinanderliegen können. Die Seide kann dabei Lichtpunkte und feine Reflexe hervorheben, während die Schurwolle für eine weichere, ruhigere Oberflächenwirkung sorgt. So tragen Material und Verarbeitung gemeinsam dazu bei, wie ein traditioneller Entwurf wahrgenommen wird.
Orientalische Farbkonzepte werden häufig in abgestimmten Grund- und Akzentfarben aufgebaut. Eine Grundfläche schafft Ruhe und Zusammenhang, während kontrastierende Töne Blüten, Linien oder geometrische Elemente sichtbar machen. Helligkeit, Sättigung und die Anordnung der Farbbereiche beeinflussen die Lesbarkeit des Musters. Da für diesen Teppich keine einzelnen Farben genannt sind, werden hier keine bestimmten Farbtöne oder Farbkombinationen behauptet.
Traditionelle Muster können zugleich dekorativ und erzählerisch gelesen werden. Wiederkehrende Formen erinnern an Pflanzen, Gärten, Sterne, Wasserläufe oder abstrakte Ordnungen. In der Teppichkunst wurden solche Zeichen über lange Zeit tradiert und regional unterschiedlich interpretiert. Ihre Bedeutung ist deshalb nicht pauschal festzulegen. Sicher ist bei diesem Stück die stilistische Einordnung als traditionell orientalisch/persisch sowie die handwerkliche Ausführung als handgeknüpfter Teppich.
Durch seine traditionelle Gestaltung lässt sich der Teppich in klassische und moderne Raumkonzepte einordnen. Ein orientalischer Teppich kann auf Holz oder Fliesen eine textile Fläche schaffen und Möbelbereiche optisch zusammenfassen. Die konkrete Raumwirkung hängt von der vorhandenen Einrichtung, dem Licht und der Platzierung ab. Diese allgemeine Einsetzbarkeit ist eine Folge der gestalterischen Tradition, nicht die Behauptung einer bestimmten Einrichtungssituation.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit ist die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Die hohe Dichte unterstützt eine detaillierte Zeichnung und erlaubt eine präzise Ausarbeitung feiner Musterbereiche. Zugleich ist sie ein sichtbarer Hinweis auf den arbeitsintensiven Aufbau eines handgeknüpften Teppichs. Die einzelne Knüpfarbeit wird dadurch als wesentlicher Teil des Produkts erkennbar.
Der Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide verbindet eine weiche, robuste Wolloberfläche mit den Glanzeffekten der Seide. Der Teppich ist neu und im Zustand perfekt. Mit ca. 8 mm Dicke wird er als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Zusätzlich ist er als haustierfreundlich und mottenresistent angegeben.
Für die laufende Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Staub und lose Verschmutzungen lassen sich dadurch schonend entfernen. Bei Flecken sollte zunächst mit einem feuchten Tuch vorsichtig getupft werden, statt die Stelle stark zu reiben. Für eine gründliche Reinigung ist eine fachmännische Teppichreinigung vorgesehen, damit Farben und Materialien sachgerecht behandelt werden.
FAQ
Wie reinige ich den Perserteppich richtig?
Verwenden Sie einen Staubsauger ohne Bürstenaufsatz und entfernen Sie Staub sowie lose Verschmutzungen mit geringer Belastung für den Flor. Bei einem Fleck tupfen Sie die Stelle vorsichtig mit einem feuchten Tuch ab. Starkes Reiben kann die Oberfläche unnötig beanspruchen. Für eine intensivere Reinigung sollte ein Fachmann hinzugezogen werden. Eine professionelle Behandlung berücksichtigt den Flor aus Schurwolle und Seide und schützt die Farbwirkung sowie die textile Struktur.
Wo kann ich den Teppich platzieren?
Der Teppich kann in verschiedenen Wohnbereichen eingesetzt werden, etwa im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur. Auf Holz- oder Fliesenböden kann er eine textile Fläche bilden und dem Raum Struktur geben. Da er als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben wird, ist auch dieser Einsatzbereich ausdrücklich vorgesehen. Die passende Platzierung richtet sich nach der vorhandenen Raumaufteilung, der Einrichtung und der gewünschten Wirkung des traditionell orientalisch-persischen Musters.
Ist ein handgeknüpfter Teppich besser als ein maschinell gefertigter Teppich?
Handgeknüpfte Teppiche entstehen Knoten für Knoten und unterscheiden sich dadurch grundsätzlich von maschinell hergestellten Teppichen. Die Technik erlaubt eine detaillierte Ausarbeitung und macht jedes Stück zu einem eigenständigen handwerklichen Erzeugnis. Eine hohe Knotendichte kann zusätzlich feine Konturen unterstützen. Ob ein Teppich besser geeignet ist, hängt jedoch von den persönlichen Anforderungen an Material, Nutzung, Pflege und Gestaltung ab. Bei diesem Stück kommen die Handknüpftechnik, der Woll-Seide-Flor und die angegebene Knotendichte zusammen.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















