





Perserteppich 210×133 cm Wolle handgeknüpft
7122$
Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: 950.000 Knoten/m² | Material: Flor 95% Schurwolle, 5% Seide, Kette 100% Seide | Größe: 210 x 133 cm | Muster: Medaillon-Muster | Zustand: perfekt, neu mit Etikett
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 6582F387
Beschreibung
Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und trägt die Bezeichnung Kork Beige. Sein Flor besteht aus 95 % Schurwolle und 5 % Seide. Für die Kette wurde 100 % Seide verwendet. Damit sind die Materialien des Teppichs klar voneinander unterschieden: Die Schurwolle bildet den wesentlichen Flor, während Seide sowohl als ergänzendes Material im Flor als auch vollständig in der Kette eingesetzt ist. Die beige Farbgebung gehört zur Bezeichnung Kork Beige.
Die handgeknüpfte Herstellung gehört zu den traditionellen Verfahren der persischen Teppichkunst. Beim Knüpfen wird jeder Knoten einzeln in das vorbereitete Grundgewebe eingebracht. Reihe für Reihe entsteht so eine textile Fläche, in der Flor und Kette miteinander verbunden sind. Anders als bei einem maschinell gefertigten Teppich wird das Muster während der Arbeit aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut. Die angegebene Knotendichte beträgt 950.000 Knoten je Quadratmeter. Sie beschreibt die feine Struktur der Knüpfung und die hohe Anzahl einzelner Arbeitsschritte, die in der Oberfläche zusammenkommen.
Die Verwendung von Schurwolle im Flor ist in der persischen Teppichherstellung traditionell verbreitet. Wolle lässt sich gut verspinnen, färben und knüpfen und besitzt eine griffige, textile Oberfläche. Seide wird in diesem Teppich zusätzlich im Flor verwendet und bildet zugleich das Material der Kette. Eine seidene Kette dient als tragender Bestandteil des Knüpfgewebes; auf ihr werden die Knoten aufgebaut und durch Schussfäden gesichert. So entsteht die Grundlage für das Medaillon-Muster und die geschlossene Teppichfläche.
Der Teppich ist mit einer Dicke von etwa 8 mm beschrieben und wiegt etwa 3 kg pro Quadratmeter. Er ist für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben ergänzen die Beschreibung der Verarbeitung und zeigen, dass neben den verwendeten Fasern auch Aufbau und Einsatzbereich festgehalten sind. Der Zustand ist als perfekt, neu mit Etikett angegeben. Zugleich wird das Stück als 15 Jahre alt und unbenutzt beschrieben. Es handelt sich daher um einen unbenutzten Teppich mit erhaltenem Etikett, nicht um ein Stück mit dokumentierten Gebrauchsspuren.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Perserteppich aus Persien beziehungsweise dem Iran beschrieben. Iran besitzt eine lange und vielfältige Tradition der Teppichherstellung. In vielen Regionen entstanden über Generationen eigene Vorstellungen von Aufbau, Ornament, Farbwirkung und Knüpftechnik. Der Begriff Perserteppich bezeichnet dabei nicht nur ein einzelnes Muster, sondern verweist auf eine große Gruppe handgeknüpfter Teppiche aus der iranischen Kultur des Teppichknüpfens.
Die persische Teppichkunst entwickelte sich in einem Umfeld, in dem textile Handarbeit eine wichtige kulturelle und wirtschaftliche Rolle spielte. Knüpferinnen und Knüpfer übernahmen Muster, Farbrezepte und Arbeitstechniken, passten sie an lokale Gewohnheiten an und gaben sie weiter. Dadurch bildeten sich regionale Handschriften heraus. Unterschiede können in der Anordnung des Feldes, in der Gestaltung der Bordüren, in der Dichte der Knüpfung und in der Behandlung von Blumen, Ranken oder geometrischen Formen sichtbar werden. Der vorliegende Teppich wird jedoch keiner einzelnen iranischen Provinz zugeordnet.
In der Beschreibung werden Kerman und Tabriz als Regionen genannt, in denen persische Teppichkunst kultiviert wird. Diese Namen stehen hier für den kulturellen Hintergrund iranischer Teppichherstellung und nicht für eine konkrete Herkunft dieses Stücks. Beide Zentren sind mit einer reichen Ornamenttradition verbunden. In der allgemeinen persischen Musterwelt finden sich sowohl streng gegliederte Kompositionen als auch fließende florale Zeichnungen. Werkstätten arbeiten dabei mit Entwürfen, die als Vorlage für die symmetrische Anordnung des Dekors dienen können.
Das Handknüpfen verlangt eine geordnete Abfolge vieler einzelner Tätigkeiten. Zunächst wird die Kette gespannt. Danach werden Knoten und Schusslagen fortlaufend miteinander verbunden. Die Florfäden werden anschließend auf eine einheitliche Höhe gebracht, damit das Muster lesbar bleibt und die Oberfläche zusammenhängend wirkt. Je dichter die Knoten gesetzt werden, desto feiner können kleine Formen und Übergänge innerhalb eines Entwurfs ausgearbeitet werden. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs ist deshalb ein technisches Merkmal seiner Herstellung; sie allein benennt jedoch keine bestimmte Werkstatt oder Provinz.
Persische Teppiche werden traditionell nicht nur nach ihrer Herkunft, sondern auch nach Musterfamilien, Farben, Materialaufbau und regionaler Ausführung betrachtet. Ein Medaillon kann in unterschiedlichen Werkstatttraditionen erscheinen und jeweils anders proportioniert, umrahmt oder mit Nebenmotiven kombiniert werden. Deshalb lässt sich aus dem Begriff Medaillon-Muster kein alleiniger Ursprungsort ableiten. Für dieses Stück sind Persien beziehungsweise Iran als Herkunftsangabe, die handgeknüpfte Technik, die Materialzusammensetzung und die beige Farbgebung festgehalten.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird als Medaillon-Muster bezeichnet. Ein Medaillon ist in der persischen Teppichgestaltung ein zentrales Ornament, das den Mittelpunkt des Innenfeldes betont. Es kann rund, oval, polygonal oder aus ineinandergreifenden Formen aufgebaut sein. Seine genaue Ausführung unterscheidet sich je nach Entwurf und Werkstatt. Bei diesem Teppich ist das Medaillon-Muster als Designmerkmal angegeben; eine detaillierte Beschreibung seiner Kontur oder der begleitenden Ornamente liegt nicht vor.
Die Bezeichnung Kork Beige weist auf eine beige Farbgestaltung hin. Beige gehört zu den zurückhaltenden Farbtönen, die in Innenräumen mit unterschiedlichen Materialien und Einrichtungsstilen verbunden werden können. In der persischen Teppichkunst entsteht die Wirkung einer Farbe nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel von Flor, Knotendichte, Licht und benachbarten Ornamenten. Wolle und Seide können dabei auf derselben Fläche unterschiedlich reflektieren. Die Seidenanteile verleihen bestimmten Partien eine andere Lichtwirkung als die wollene Grundstruktur, ohne dass daraus ein zusätzliches Muster abgeleitet werden muss.
Persische Musterentwürfe beruhen häufig auf dem Verhältnis von Innenfeld und Bordüre. Das Innenfeld trägt das zentrale Motiv oder eine Wiederholung von Ornamenten. Die Bordüren fassen die Komposition ein und schaffen einen Übergang zwischen dem Dekor und dem äußeren Rand. Bei Medaillon-Kompositionen wird der Blick gewöhnlich durch die zentrale Form in das Innere des Teppichs geführt. Ob ein bestimmter Teppich zusätzlich Blüten, Ranken, Eckzwickel oder geometrische Nebenformen zeigt, muss jeweils an seinem konkreten Entwurf beurteilt werden. Für dieses Stück ist ausschließlich das Medaillon-Muster als Musterangabe genannt.
Florale und geometrische Formen gehören zu den wiederkehrenden Ausdrucksmitteln der persischen Teppichkunst. Florale Ornamente können Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzen darstellen. Geometrische Formen ordnen Flächen durch Linien, Winkel, Wiederholungen und symmetrische Bezüge. Diese Elemente können Natur, Ordnung oder kulturelle Vorstellungen symbolisieren, ihre Bedeutung ist jedoch vom jeweiligen Muster und vom regionalen Zusammenhang abhängig. Die allgemeine Tradition erklärt, aus welchem Formenvorrat persische Entwürfe schöpfen; sie ersetzt keine Beschreibung von Details, die bei diesem Teppich nicht angegeben sind.
Die Verbindung aus zentralem Medaillon, feiner Knüpfung und beiger Farbgebung ordnet den Teppich einem traditionellen orientalisch-persischen Stil zu. Dieser Stilbegriff beschreibt den kulturellen und gestalterischen Rahmen, nicht eine zusätzliche Provinzangabe. Durch die handgeknüpfte Ausführung wird das Muster aus einzelnen Knoten aufgebaut, sodass die Zeichnung mit der Struktur des Flors verbunden ist. Die Seide in Flor und Kette ergänzt die Schurwolle und gehört damit sowohl zum materiellen Aufbau als auch zur optischen Wirkung der Oberfläche.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Besonderheiten gehören die hohe Knotendichte, die Kombination aus Schurwolle und Seide sowie die seidene Kette. Der Teppich ist handgeknüpft und trägt ein Medaillon-Muster in beiger Gestaltung. Seine Knotendichte wird mit 950.000 Knoten je Quadratmeter angegeben. Dieses Merkmal beschreibt die Feinheit der Verarbeitung und die Vielzahl einzelner Knoten, aus denen das Dekor und die Fläche bestehen.
Der Zustand ist als perfekt, neu mit Etikett ausgewiesen. Außerdem ist das Stück als 15 Jahre alt und unbenutzt beschrieben. Es verbindet damit ein angegebenes Alter mit einem unbenutzten Zustand. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Zu den weiteren dokumentierten Angaben zählen die Dicke von etwa 8 mm und das Gewicht von etwa 3 kg pro Quadratmeter.
Bei der Pflege empfiehlt die Produktbeschreibung regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe. Flecken sollen sofort mit einem feuchten, sauberen Tuch abgetupft werden. Für eine gründliche Reinigung werden professionelle Teppichreinigungen empfohlen, damit Farben aufgefrischt und Fasern geschont werden. Eine solche Pflegebeschreibung ist eine allgemeine Empfehlung zur Behandlung handgeknüpfter Teppiche und keine Aussage über bereits ausgeführte Reinigungen an diesem Stück.
FAQ
Wie pflege ich den Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe gehört zur empfohlenen Pflege. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten, sauberen Tuch abgetupft werden. Reiben oder eine ungeeignete Behandlung kann die Fasern und die Farbwirkung unnötig belasten. Für eine gründliche Auffrischung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Fachleute können die Behandlung auf die Kombination aus Schurwolle, Seide und seidener Kette abstimmen und dabei die Fasern schonen. Da der Teppich als neu, unbenutzt und mit Etikett beschrieben ist, dient diese Pflegeempfehlung vor allem dem Erhalt seines angegebenen Zustands.
Wo kann der Teppich eingesetzt werden?
Der Teppich eignet sich für Wohn- und Schlafzimmer. Ebenso kann er in einem Flur oder als gestalterischer Akzent in einem Esszimmer eingesetzt werden. Die beige Farbgestaltung lässt sich mit vielen Einrichtungsstilen verbinden, darunter moderne und klassische Räume. Das zentrale Medaillon gibt der Fläche eine klar erkennbare Mitte, während der traditionelle orientalisch-persische Stil einen dekorativen Rahmen für unterschiedliche Möbel und Materialien bietet. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Bei der Auswahl des konkreten Platzes sollten dennoch die Raumaufteilung, die tägliche Nutzung und der Schutz vor starker Verschmutzung berücksichtigt werden.
Wodurch wird der Wert eines Perserteppichs bestimmt?
Der Wert eines Perserteppichs wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Dazu gehören die Knotendichte, die Qualität und Zusammensetzung der Materialien, die Herkunft, das Alter und der Zustand. Auch die handgeknüpfte Technik, die Ausarbeitung des Musters und die Erhaltung des Stücks spielen eine Rolle. Bei diesem Teppich sind eine hohe Knotendichte, Schurwolle mit Seidenanteil, eine seidene Kette, ein Medaillon-Muster sowie ein perfekter, neuer und unbenutzter Zustand mit Etikett angegeben. Handgeknüpfte Perserteppiche können über die Jahre an Wert gewinnen; eine konkrete Wertentwicklung oder Kapitalrendite lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |









