







Orientteppich Tabriz 244 x 244 cm Wolle handgeknüpft
3372$
Handgeknüpfter indischer Tabriz Mahi Orientteppich | Knotendichte: 275.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 244 x 244 cm | Muster: Tabriz Mahi, traditionell orientalisch-persisch | Zustand: Neu, perfekt
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Beschreibung
Tabriz Mahi Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser runde Orientteppich ist handgeknüpft und besteht aus 100 % Schurwolle. Die Verwendung reiner Wolle gehört zu den klassischen Grundlagen der Teppichherstellung. Das Material besitzt eine natürliche Widerstandsfähigkeit und kann bei sorgfältiger Behandlung seine Form und seine ansprechende Oberfläche über lange Zeit bewahren. Zugleich bringt Wolle angenehme Eigenschaften für den Wohnbereich mit: Sie wirkt temperaturausgleichend und vermittelt sowohl in der warmen als auch in der kühleren Jahreszeit ein behagliches Gefühl.
Die handgeknüpfte Herstellung bedeutet, dass der Flor Knoten für Knoten aufgebaut wird. Anders als bei maschinell gefertigten Bodenbelägen entsteht dabei ein textile Struktur, die unmittelbar aus der Arbeitsweise des Knüpfens hervorgeht. Der Teppich ist dadurch ein einzelnes Stück. Die im Produkt ausgewiesene hohe Knotendichte unterstützt die klare Ausarbeitung des Tabriz-Mahi-Musters und macht feine Linien sowie kleine ornamentale Elemente sichtbar.
Schurwolle wird wegen ihrer Strapazierfähigkeit, ihrer natürlichen Elastizität und ihres dezenten Glanzes verwendet. Sie kann in stark genutzten Wohnbereichen eingesetzt werden, wenn der Teppich regelmäßig und materialgerecht gepflegt wird. Die handwerkliche Verarbeitung verbindet die widerstandsfähigen Eigenschaften der Wolle mit einer detailreichen Oberfläche. Bei diesem Stück kommen die runde Form, der handgeknüpfte Flor und das traditionelle Muster in einer eigenständigen Ausführung zusammen.
Der Teppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Voraussetzung für eine lange Erhaltung bleibt auch hier eine sachgerechte Nutzung und Pflege. Die Materialangabe bezieht sich auf den Flor; eine separate Angabe zur Kette liegt nicht vor.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft dieses Teppichs ist Indien. Die Bezeichnung Tabriz Mahi beschreibt daher bei diesem Stück das Muster beziehungsweise die gestalterische Orientierung und nicht den Herstellungsort. Es handelt sich um einen indischen Orientteppich, nicht um einen in Iran geknüpften Perserteppich. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig, weil viele Dessins die Namen bekannter persischer Teppichzentren tragen, auch wenn sie in anderen Ländern gefertigt werden.
Tabriz liegt im Nordwesten Irans in der Provinz Ost-Aserbaidschan und zählt zu den bedeutenden historischen Zentren persischer Teppichkunst. Die Stadt ist für eine vielseitige Knüpftradition bekannt, in der florale Ornamente, geometrische Gliederungen und fein gezeichnete Kompositionen zusammenfinden. Über viele Generationen entwickelten die Werkstätten dort Muster, Bordüren und zentrale Aufteilungen, die in der internationalen Teppichwelt bis heute als Tabriz-Stil bezeichnet werden. Bei einem Teppich mit Tabriz-Mahi-Dessin verweist dieser Name auf diese gestalterische Tradition.
Die persische Teppichkultur verbindet praktische Bodenbeläge mit einer ausgeprägten Ornamentkunst. In den historischen Knüpfregionen wurden Muster in Familien, Werkstätten und lokalen Gemeinschaften weitergegeben und immer wieder variiert. Dadurch entstanden regionale Bildsprachen, die an bestimmten Motiven, der Anordnung von Innenfeld und Bordüre sowie an der zeichnerischen Feinheit erkennbar sind. Der Name Tabriz steht in diesem Zusammenhang für eine traditionsreiche Designrichtung. Die Herstellung dieses konkreten Teppichs erfolgte jedoch in Indien.
Indische Knüpfzentren greifen seit langem auf etablierte orientalische Musterwelten zurück und setzen sie mit eigenen handwerklichen Verfahren um. So können persisch geprägte Dessins außerhalb Irans entstehen, ohne dass dadurch ihre gestalterische Herkunft aus der persischen Ornamenttradition verloren geht. Für dieses Stück bedeutet das: Herkunft Indien, Designbezeichnung Tabriz Mahi und eine traditionelle orientalisch-persische Stilrichtung. Die Angaben ergänzen sich, widersprechen sich aber nicht.
Die handgeknüpfte Fertigung ist in verschiedenen Ländern ein überliefertes Handwerk. Sie verlangt einen gleichmäßigen Aufbau des Teppichs und eine sorgfältige Umsetzung der Vorlage. Bei einer dichten Knüpfung lassen sich komplexe Muster präzise ausarbeiten. Der vorliegende Teppich verbindet diese handwerkliche Methode mit reiner Wolle und einem Tabriz-Mahi-Dessin.
Design und Muster
Das Muster Tabriz Mahi gehört zu den bekannten Fischmustern der orientalischen Teppichgestaltung. Das persische Wort Mahi bedeutet Fisch. In der Ornamentik wird das Fischmotiv durch geschwungene Blattformen, kleine Ranken und wiederkehrende Zierelemente dargestellt. Je nach Ausführung kann das Motiv dicht miteinander verbunden erscheinen oder in einer stärker gegliederten Komposition auftreten. Entscheidend ist die rhythmische Wiederholung, durch die das Innenfeld eine geordnete und zugleich bewegte Wirkung erhält.
Die Bezeichnung Fischmuster verweist nicht auf eine naturalistische Darstellung einzelner Tiere. Gemeint ist ein stilisiertes Ornament, das in der Teppichkunst über lange Zeit weiterentwickelt wurde. Kleine, regelmäßig angeordnete Formen können an Fischkörper erinnern, während Blätter und Ranken das Muster ergänzen. Diese Verbindung aus botanischen und geometrisch geordneten Elementen ist typisch für Mahi-Dessins. Sie macht das Muster detailreich und lässt die Fläche aus der Nähe anders erscheinen als aus größerer Entfernung.
Die Tabriz-Tradition ist häufig mit klarer Zeichnung, vielschichtigen Ornamenten und einer ausgewogenen Beziehung zwischen Innenfeld und Randgestaltung verbunden. Ein Muster dieser Richtung kann florale Einzelheiten, feine Linien und wiederkehrende Achsen miteinander verbinden. Dadurch entsteht keine zufällige Ansammlung von Motiven, sondern eine strukturierte Komposition. Die handgeknüpfte Ausführung unterstützt diese Struktur, weil die Muster schrittweise Knoten für Knoten umgesetzt werden.
Das Mahi-Motiv wird traditionell mit Wohlstand und Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Diese symbolische Lesart gehört zur kulturellen Ebene des Musters; sie beschreibt die Bedeutung, die dem Ornament in der persisch geprägten Bildsprache gegeben wird. Der Teppich selbst wird dadurch nicht zu einem historischen iranischen Stück. Er bleibt ein in Indien gefertigter Orientteppich mit Tabriz-Mahi-Design.
Der Stil wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben. Damit ist die formale und kulturelle Gestaltung gemeint. Die Anmutung kann sich in klassisch eingerichtete Räume ebenso einfügen wie in Wohnbereiche, die traditionelle Muster mit schlichteren Möbeln verbinden. Die runde Form setzt dabei eine eigene räumliche Akzentuierung und unterscheidet die Präsentation von der üblichen rechteckigen Teppichfläche. Der Teppich kann als Bodenbelag oder als dekoratives Element an der Wand verwendet werden.
Die Farbwirkung des Designs wird als lebendig und harmonisch aufeinander abgestimmt beschrieben. Bei einem detailreichen Mahi-Muster entsteht die Gesamtwirkung aus dem Zusammenspiel von Grundfläche, Ornamenten und wiederkehrenden Linien. So bleibt das Dessin auch bei genauer Betrachtung differenziert, während die Komposition als Ganzes geschlossen wirkt. Die Mustertradition verbindet damit ornamentale Genauigkeit, symbolische Bezüge und eine zeitlose orientalische Formensprache.
Besonderheiten
Besonders an diesem Einzelstück sind die runde Form, die handgeknüpfte Ausführung und der Flor aus 100 % Schurwolle. Der Teppich ist neu und wird als perfekt erhalten beschrieben. Seine Herstellung als Handarbeit macht ihn zu einem Unikat. Das Tabriz-Mahi-Muster verleiht ihm eine klar erkennbare orientalisch-persische Designrichtung, während die Herkunft Indien eindeutig feststeht.
Die reine Wolle und die handwerkliche Fertigung eignen sich für eine Nutzung in unterschiedlich gestalteten Wohnbereichen. Der Teppich kann im Wohnzimmer als Bodenbelag eingesetzt oder im Flur als Wanddekor präsentiert werden. Er ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet. Damit lässt er sich funktional in moderne Räume integrieren, ohne dass die traditionelle Musterwelt aufgegeben wird.
Für den Erhalt von Flor, Farbe und Form empfiehlt sich eine regelmäßige, schonende Pflege. Lose Verschmutzungen sollten entfernt werden, bevor sie tiefer in den Flor gelangen. Eine gelegentliche professionelle Reinigung kann dazu beitragen, die Struktur und die Farbwirkung zu bewahren. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie Farben ausbleichen kann.
FAQ
Was macht einen Orientteppich besonders?
Ein Orientteppich verbindet handwerkliche Herstellung, überlieferte Muster und die Verwendung traditioneller Materialien. Bei einem handgeknüpften Stück entsteht die Oberfläche Knoten für Knoten, sodass jedes Exemplar eine eigenständige handwerkliche Ausführung besitzt. Darüber hinaus tragen Ornamente wie das Mahi-Fischmuster kulturelle Bedeutungen und verweisen auf eine lange Geschichte orientalischer Gestaltung. Bei diesem Teppich kommen die Herkunft Indien, reine Schurwolle und ein Tabriz-Mahi-Dessin zusammen. Die Bezeichnung Tabriz nennt dabei die Designrichtung, nicht den Herstellungsort.
Wie pflege ich einen handgeknüpften Orientteppich?
Für die laufende Pflege eignet sich regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen, damit Staub und lose Partikel aus dem Flor entfernt werden. Reiben, scharfe Reinigungsmittel und eine unnötige Durchfeuchtung sollten vermieden werden. Eine gelegentliche professionelle Teppichreinigung unterstützt den Erhalt von Farben und Struktur. Direkte Sonneneinstrahlung kann zu Ausbleichungen führen und sollte deshalb möglichst vermieden werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Behandlung sinnvoll, besonders weil handgeknüpfte Wollteppiche materialgerecht gereinigt werden sollten.
Woran erkenne ich einen handgeknüpften Teppich?
Bei einem handgeknüpften Teppich lässt sich die Knotentechnik in der Regel auf der Rückseite erkennen. Eine hohe Knotendichte, klar gezeichnete Muster und eine sorgfältig ausgearbeitete Oberfläche sind weitere Merkmale der handwerklichen Fertigung. Für die Beurteilung eines konkreten Stücks können außerdem Kaufunterlagen, Zertifikate und Angaben zur Provenienz hilfreich sein. Bei diesem Teppich sind die handgeknüpfte Herstellung, die Knotendichte, die Materialangabe und die Herkunft Indien ausgewiesen. Der Tabriz-Mahi-Name bezeichnet das Muster und ist kein Nachweis einer iranischen Herkunft.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















