








Orientteppich Kordestan 147×116 cm Wolle handgewebt
625$
Handgewebter Kordestan-Orientteppich | Knotendichte: Fein | Material: handgesponnene Wolle und Baumwolle | Größe: 147×116 cm | Muster: Tier Landschaft | Zustand: Neu mit Etikett
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Beschreibung
Kordestan Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Zusani-Kelim aus Kordestan ist handgewebt. Bei einem Kelim entsteht die textile Fläche nicht durch geknüpfte Florreihen, sondern durch das Verkreuzen der Schussfäden mit der Kette. Dadurch besitzt das Gewebe keinen Flor. Die Oberfläche bleibt flach und zeigt unmittelbar die Struktur der Webarbeit. Der Kelim ist als Teppich ohne Flor ausgewiesen.
Als Material sind handgesponnene Wolle und Baumwolle angegeben. Handgesponnene Wolle entsteht durch das manuelle Ausziehen und Verdrehen der Fasern. Dabei kann der Faden eine eigenständige Struktur behalten, die für handgearbeitete Textilien typisch ist. Baumwolle wird bei gewebten Teppichen häufig als Bestandteil des Grundgewebes eingesetzt. Für dieses Stück sind beide Materialien genannt, ohne dass ihre genaue Verwendung in Kette oder Schuss näher aufgeteilt wird.
Die Knotendichte ist mit „Fein“ bezeichnet. Bei einem handgewebten Kelim beschreibt diese Angabe die im Artikel verwendete textile Einordnung; sie ist nicht mit der Knotenzahl eines geknüpften Teppichs gleichzusetzen. Die Ausführung bleibt dennoch klar von einer maschinellen Herstellung unterschieden: Jeder Abschnitt des Gewebes entsteht durch die Arbeit am Webstuhl. Kleine Unterschiede in Fadenspannung, Linienführung oder Flächenaufbau gehören bei dieser Technik zum handwerklichen Charakter.
Die Webtechnik erklärt auch die fehlende Florhöhe. Es gibt keine aufstehenden, geschnittenen Garnenden, die eine Floroberfläche bilden. Stattdessen liegen die Farbflächen und Motive auf derselben flachen Gewebeebene wie das übrige Material. Bei einem Kelim hängt die Wirkung deshalb wesentlich von einem gleichmäßigen Grundgewebe, der kontrollierten Führung der Schussfäden und den klaren Übergängen zwischen den gewebten Bereichen ab.
Herkunft und Tradition
Der Kelim stammt aus Kordestan und ist als Orientteppich eingeordnet. Kordestan steht im Zusammenhang mit einer reichen Webtradition, in der flach gewebte Teppiche neben geknüpften Arbeiten eine wichtige Rolle spielen. Kelims wurden in unterschiedlichen regionalen Gemeinschaften als praktische und zugleich bildhafte Textilien gefertigt. Ihre Herstellung verbindet die Kenntnis des Webstuhls mit einer überlieferten Sprache aus Farben, Linien und vereinfachten Zeichen.
Beim Kelim wird das Muster während des Webens aufgebaut. Die Weberin oder der Weber legt die farbigen Schussfäden in den vorgesehenen Bereichen ein und verdichtet sie mit dem Webkamm. Anders als bei einem geknüpften Teppich wird nach dem Weben kein Flor geschoren. Das erklärt die flache Beschaffenheit und die direkte Sichtbarkeit der Gewebestruktur. Die Ränder, Farbwechsel und Übergänge sind deshalb wesentliche Bestandteile des Erscheinungsbildes.
Die regionale Kelimtradition ist nicht auf ein einziges Erscheinungsbild festgelegt. Geometrische Formen, stilisierte Tiere, Pflanzen, Landschaftsanmutungen und abstrahierte Zeichen können in unterschiedlichen Kombinationen auftreten. Die Bildsprache wird häufig vereinfacht, damit sie in der begrenzten Struktur des Webgewebes klar lesbar bleibt. Kordestan ist dabei als Herkunftsbezeichnung des vorliegenden Stücks genannt; weitergehende Angaben zu einem einzelnen Dorf, einer Werkstatt oder einer bestimmten Weberfamilie liegen nicht vor.
Der Name Zusani bezeichnet die im Titel verwendete Bezeichnung dieses Kelims. Er ersetzt nicht die Herkunftsangabe Kordestan. Für die Einordnung sind somit die Angaben Kelim, Zusani, Kordestan und Orientteppich maßgeblich. Die Bezeichnung verweist auf die Art und das Erscheinungsbild des angebotenen Gewebes, während Kordestan die genannte Herkunftsregion benennt.
Orientalische Flachgewebe wurden traditionell in Wohnbereichen und anderen genutzten Räumen eingesetzt. Ihre robuste, flache Konstruktion eignet sich grundsätzlich für eine direkte Verwendung auf dem Boden. Zugleich können Kelims als textile Bildflächen betrachtet werden, weil ihre Muster nicht nachträglich aufgebracht werden, sondern während des Webvorgangs aus dem Gewebe selbst entstehen. So verbinden sie Gebrauchsfunktion und dekorative Gestaltung.
Die Geschichte des Kelims ist eng mit der Weitergabe von Webwissen verbunden. Dazu gehören die Vorbereitung des Webstuhls, die Wahl und das Spinnen der Garne, die Einteilung der Fläche sowie die Übertragung eines Musters in eine Folge von Schussfäden. Solche Kenntnisse werden innerhalb von Webtraditionen weiterentwickelt. Regionale Unterschiede können sich in der Anordnung von Bordüren, der Vereinfachung von Figuren und der Verbindung von Farbfeldern zeigen.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims ist als Tier Landschaft angegeben. Damit verbindet die Gestaltung zwei Bildbereiche: tierische Motive und eine landschaftlich verstandene Umgebung. Bei traditionellen Kelims werden solche Themen meist nicht naturgetreu ausgearbeitet. Stattdessen werden Körper, Bewegungen, Wege, Flächen oder Horizontlinien auf prägnante Formen reduziert. Die Vereinfachung passt zur Webtechnik und lässt die einzelnen Zeichen aus der Fläche heraus lesbar werden.
Der Stil ist als primitiv und modern bezeichnet. „Primitiv“ beschreibt hier eine bewusst vereinfachte, ursprüngliche Bildsprache und nicht eine minderwertige Ausführung. Figuren können schematisch erscheinen, Proportionen können zugunsten der Musterordnung verändert werden, und eine Landschaft kann durch wenige Linien oder Farbflächen angedeutet werden. Die moderne Einordnung bezieht sich auf die Wirkung dieser reduzierten Gestaltung im heutigen Interieur. Beide Bezeichnungen stehen im Artikel nebeneinander.
Tier- und Landschaftsmotive gehören zu den ältesten Themen textiler Bildgestaltung. Tiere können in einer stilisierten Darstellung als einzelne Figuren, als wiederholte Zeichen oder als Teil einer größeren Komposition erscheinen. Landschaftliche Hinweise können durch gestaffelte Flächen, diagonale Linien oder eine rhythmische Abfolge von Formen entstehen. Bei einem Kelim bleibt die konkrete Lesart offen genug, damit das Muster sowohl als Bild als auch als abstrakte Ordnung wahrgenommen werden kann.
Die Gestaltung wird durch die handgewebte Struktur geprägt. Farbflächen treffen nicht wie bei einer gemalten Oberfläche völlig gleichmäßig aufeinander, sondern entstehen aus einzelnen Schussfäden und Webabschnitten. An Übergängen können dadurch feine textile Rhythmen sichtbar werden. Linien wirken eher aus dem Zusammenspiel von Kette, Schuss und Farbfolge als aus einer nachträglich gezogenen Kontur. Diese Eigenschaften sind allgemeine Merkmale flach gewebter Kelims und erklären die charakteristische textile Wirkung des Musters.
Ein Kelim mit Tier-Landschaft-Motiv lässt sich sowohl über seine Gegenständlichkeit als auch über seine Geometrie betrachten. Die Tiere und Landschaftselemente geben dem Muster sein Thema; die wiederkehrenden Linien und Flächen geben ihm seine Ordnung. Die primitive und moderne Stileinordnung macht deutlich, dass die Darstellung nicht auf naturalistische Wiedergabe zielt. Entscheidend ist die übersichtliche, zeichenhafte Komposition, die sich aus der Webtechnik entwickelt.
In der Flachweberei können Motive aus einzelnen Farbstufen und klar begrenzten Formen aufgebaut werden. Dadurch entsteht ein Wechsel von Figur und Grund, bei dem die Umgebung eines Zeichens ebenso wichtig sein kann wie das Zeichen selbst. Bordüren und innere Felder helfen traditionell dabei, eine Komposition zu gliedern. Auch wenn die konkrete Ausgestaltung dieses Kelims nicht weiter beschrieben ist, gehört diese Beziehung zwischen Fläche, Linie und Motiv zum technischen Hintergrund des Kelim-Designs.
Besonderheiten
Der Teppich ist als neu mit Etikett ausgewiesen. Als besondere Eigenschaft ist seine Eignung für Fußbodenheizung angegeben. Er besitzt keinen Flor, sondern eine flach gewebte Kelimstruktur. Diese drei Angaben beschreiben seinen Zustand, seine vorgesehene Nutzung und seinen Aufbau, ohne zusätzliche Aussagen über eine Reinigung, Überarbeitung oder ein bestimmtes Alter zu machen.
Die flache Oberfläche unterscheidet den Kelim von Teppichen mit geschnittenem oder längerem Flor. Dadurch bleibt das Muster direkt mit dem Gewebe verbunden. Für die Pflege eines flach gewebten Teppichs sind allgemein regelmäßiges, schonendes Absaugen und das Beachten der Hersteller- oder Händlerhinweise sinnvoll. Eine konkrete Reinigungsmethode für dieses Stück ist nicht angegeben und wird daher nicht festgelegt.
Die Eignung für Fußbodenheizung ist als besondere Eigenschaft des Teppichs genannt. Bei der Verlegung eines flach gewebten Textils ist allgemein darauf zu achten, dass der Untergrund eben und die Fläche sicher ausgelegt ist. Solche allgemeinen Hinweise ersetzen keine individuellen Pflegeangaben. Für diesen Kelim werden keine weiteren technischen Eigenschaften ergänzt.
FAQ
Was ist ein Kelim?
Ein Kelim ist ein flach gewebter Teppich ohne Flor. Das Muster entsteht beim Weben durch die Verbindung von Kette und Schuss. Dieser Kelim ist handgewebt und aus handgesponnener Wolle sowie Baumwolle gefertigt. Die Bezeichnung Kelim beschreibt somit die Herstellung und die flache textile Struktur, nicht eine geknüpfte Floroberfläche.
Woher stammt dieser Kelim?
Der Kelim stammt aus Kordestan und ist als Orientteppich bezeichnet. Kordestan verfügt über eine eigenständige Tradition orientalischer Webarbeiten. Die vorliegenden Angaben nennen die Region, aber keine einzelne Ortschaft, Werkstatt oder Person als Ursprung. Die Bezeichnung Zusani gehört zur Benennung des Kelims und ist nicht als zusätzliche Herkunftsangabe zu verstehen.
Ist der Kelim für Fußbodenheizung geeignet?
Ja. Als besondere Eigenschaft ist dieser Kelim für Fußbodenheizung geeignet. Außerdem ist er ohne Flor ausgeführt und handgewebt. Für die konkrete Nutzung sollten die allgemeinen Hinweise zur Verlegung, Belüftung und Pflege von flach gewebten Teppichen beachtet werden. Der Zustand ist mit neu mit Etikett angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















