









Orientteppich Kashmir 435 x 306 cm Viskose handgeknüpft
6863$
Handgeknüpfter Kashmir Orientteppich | Knotendichte: 400.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Viskose, Kette 100% Baumwolle | Größe: 435 x 306 cm | Muster: Florales Design mit großem Medaillon | Zustand: Neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 6890CA69
Beschreibung
Kashmir Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kashmir Orientteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Viskose, die Kette aus 100% Baumwolle. Damit sind die beiden im Teppich verwendeten Materialbereiche klar benannt: Die Viskose bildet die sichtbare Oberfläche, während die Baumwolle als Kettmaterial die Grundlage der Knüpfarbeit bildet. Die Fertigung als handgeknüpfter Teppich verbindet diese Materialien in einer sorgfältig aufgebauten textilen Struktur.
Die Handknüpfung ist eine Technik, bei der die Knoten einzeln in die vorbereiteten Kettfäden eingearbeitet werden. Reihe für Reihe entsteht auf diese Weise eine feste Verbindung zwischen Kette und Flor. Nach Abschluss der Knüpfarbeit wird die Oberfläche so bearbeitet, dass die Farben und Konturen des Entwurfs sichtbar werden. Bei einem floralen Muster ist dieser Arbeitsschritt besonders wichtig, weil Blüten, Blätter und geschwungene Linien aus vielen einzelnen geknüpften Farbbereichen zusammengesetzt sind.
Der Teppich besitzt eine Knotendichte von 400.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Dichte steht in direktem Zusammenhang mit der Möglichkeit, einen Entwurf kleinteilig auszuführen. Der Flor besteht aus Viskose, während die Kette aus Baumwolle gefertigt ist. Diese Materialangaben beschreiben den Aufbau des konkreten Stücks. Eine Kette aus Baumwolle wird beim Knüpfen straff gehalten und dient als tragende Grundlage, in die die einzelnen Knoten eingebunden werden.
Der Kashmir Orientteppich ist neu und wird als perfekt beschrieben. Seine Dicke beträgt etwa 8 mm. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben ergänzen die Informationen zur handgeknüpften Herstellung und zu den verwendeten Materialien. Die Eignung für Fußbodenheizung macht deutlich, dass der Teppich auch für entsprechend ausgestattete Innenräume vorgesehen ist.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft des Teppichs ist mit Indien angegeben. Kashmir ist als Bezeichnung mit einer traditionsreichen Teppichkultur verbunden, deren Entwürfe häufig von der Natur geprägt sind. Besonders Pflanzen, Blüten, Blätter und fließende Ranken gehören zu den wiederkehrenden Gestaltungsthemen. Sie werden nicht nur als einzelne Abbildungen eingesetzt, sondern in geordneten Flächen miteinander verbunden.
Die Teppichtradition Kashmirs entwickelte sich im Austausch verschiedener handwerklicher und kultureller Einflüsse. Über Generationen wurden Muster, Arbeitsweisen und Formen weitergegeben. Dabei spielt die Übertragung eines Entwurfs in eine geknüpfte Fläche eine zentrale Rolle. Ein Muster muss so gegliedert werden, dass es in einzelnen Reihen und Farbbereichen umgesetzt werden kann. Aus einer Zeichnung entsteht dadurch Schritt für Schritt ein textiles Bild.
Indien verfügt über zahlreiche Teppichregionen und Werkstatttraditionen. Kashmir wird innerhalb dieser vielfältigen Landschaft besonders mit fein ausgearbeiteten floralen Kompositionen und dekorativen Gesamtflächen verbunden. Die Bezeichnung Kashmir verweist bei diesem Teppich auf diesen regionalen Stilzusammenhang. Die Herkunft ist Indien; daraus folgt keine Einordnung als Perserteppich aus Iran.
Handgeknüpfte Teppiche verbinden Gebrauch und Ornament. Sie bedecken den Boden, ordnen einen Raum und bringen zugleich Farbe und Zeichnung in die Einrichtung. In der orientalischen Teppichkunst wird die Fläche häufig durch ein Zentrum, eine Umrandung und dazwischenliegende Musterbereiche gegliedert. Diese Ordnung hilft, viele einzelne Motive zu einer zusammenhängenden Komposition zu verbinden.
Die Arbeit am Knüpfstuhl verlangt ein gleichmäßiges Vorgehen. Die Kettfäden geben die Längsrichtung vor, während die Knoten und die dazwischenliegenden Schussfäden die Fläche verdichten. Der Entwurf wird über eine Folge von Farbfeldern und Konturen umgesetzt. Das Verfahren ist langsam und handwerklich geprägt. Es unterscheidet sich von einer industriell gedruckten Oberfläche, weil das Muster durch die Struktur des Teppichs selbst entsteht.
Der Stil dieses Stücks wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben. Diese Angabe bezeichnet die ästhetische Richtung des Entwurfs. Sie ist von der geografischen Herkunft zu unterscheiden. Bei diesem Teppich ist Indien als Herkunft genannt. Die traditionelle Einordnung erklärt die Verbindung von floraler Ornamentik und großem Medaillon, ohne eine iranische Herkunft zu behaupten.
In der Geschichte orientalischer Teppiche wurden florale Muster häufig als Zeichen einer geordneten, idealisierten Natur verstanden. Die Motive mussten nicht naturgetreu im botanischen Sinn sein. Vielmehr wurden Blüten und Blätter rhythmisch vereinfacht, gespiegelt oder in Ranken eingebunden. So konnten sie über eine große Fläche verteilt werden und dennoch als zusammengehörige Ornamentik erscheinen.
Die handwerkliche Tradition lebt von der Wiederholung einzelner Arbeitsschritte. Knoten werden gesetzt, Reihen werden abgeschlossen und die Oberfläche wird kontrolliert. Die Gestaltung entsteht aus dem Zusammenspiel von Planung und Ausführung. Gerade bei einem zentral gegliederten Entwurf ist die Beziehung zwischen Mitte und Umfeld wichtig, damit die Fläche ausgewogen wirkt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als florales Design mit großem Medaillon beschrieben. Das Medaillon bildet den Mittelpunkt der Komposition. Es gibt der Fläche eine klare innere Ordnung und lenkt den Blick auf das Zentrum. Die floralen Motive ergänzen diese zentrale Form und führen die Ornamentik in die umliegenden Bereiche weiter.
Medaillonmuster gehören zu den klassischen Organisationsformen orientalischer Teppiche. Ein zentrales Ornament kann rund, oval, polygonal oder aus mehreren ineinanderliegenden Formen aufgebaut sein. Entscheidend ist seine Funktion als Schwerpunkt der Fläche. Die übrigen Muster werden häufig so angeordnet, dass sie auf das Zentrum reagieren oder es rahmen. Dadurch entsteht eine Komposition, die auch aus größerer Entfernung eindeutig gegliedert bleibt.
Florale Muster greifen Formen aus der Pflanzenwelt auf. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Zweige können einzeln erscheinen oder zu fortlaufenden Ornamenten verbunden werden. In der Teppichgestaltung werden solche Formen meist vereinfacht und rhythmisch geordnet. Die Wiederholung sorgt für Zusammenhang, während unterschiedliche Größen und Richtungen der Motive Bewegung in die Fläche bringen.
Die für dieses Stück genannten Farben sind Rost, Dunkelblau und Rosa. Rost wirkt als warmer, erdiger Farbton. Dunkelblau bringt eine tiefe, ruhige Nuance in die Palette, während Rosa einen helleren Akzent setzt. Diese drei Angaben bilden die überlieferte Farbbeschreibung des Teppichs. Ihre Anordnung unterstützt die Unterscheidung zwischen dem großen Medaillon und den floralen Musterelementen.
Ein Medaillon mit floraler Umgebung kann eine Brücke zwischen klassischer und zeitgemäßer Raumgestaltung bilden. Klassische Einrichtungen greifen häufig auf klare Symmetrie und traditionelle Ornamentik zurück. In moderneren Räumen kann dasselbe Prinzip einen definierten dekorativen Mittelpunkt schaffen. Die Wirkung entsteht dabei aus der Kombination von Zentrum, floraler Zeichnung und der genannten Farbpalette.
Bei einem handgeknüpften Entwurf wird das Muster nicht nachträglich auf eine fertige Fläche aufgetragen. Es entsteht aus der Folge der geknüpften Farbbereiche. Konturen werden durch den Wechsel von Farben und durch die Anordnung der Knoten gebildet. Die Knotung macht die Zeichnung damit zu einem Bestandteil des Materials und nicht nur zu einer oberflächlichen Dekoration.
Die hohe im Kurztext angegebene Knotendichte unterstützt die Ausarbeitung eines differenzierten Entwurfs. Für die Darstellung des großen Medaillons und der floralen Formen sind klare Übergänge zwischen einzelnen Bereichen erforderlich. Bei der Betrachtung verbinden sich diese kleinen geknüpften Einheiten zu einem zusammenhängenden Bild. Das Muster bleibt dabei durch seine zentrale Gliederung und die florale Thematik lesbar.
Besonderheiten
Zu den Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Fertigung, der Flor aus 100% Viskose und die Kette aus 100% Baumwolle. Hinzu kommen die angegebene Knotendichte, das florale Design und das große Medaillon. Die Farbangaben lauten Rost, Dunkelblau und Rosa. Der Teppich ist neu und wird als perfekt beschrieben.
Für die Nutzung ist außerdem festgehalten, dass der Teppich für Fußbodenheizung geeignet ist. Seine Dicke beträgt etwa 8 mm. Die Verbindung aus traditionell orientalisch beziehungsweise persisch bezeichnetem Stil und der Herkunft Indien bestimmt seine Einordnung. Diese Kombination sollte in der Produktbeschreibung getrennt betrachtet werden: Der Stil benennt die Gestaltung, die Herkunft das Land Indien.
FAQ
Wie reinige ich den Kashmir Orientteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege sollte der Kashmir Orientteppich vorsichtig abgesaugt werden, damit Staub und loser Schmutz nicht dauerhaft im Flor liegen. Bei einem Fleck empfiehlt es sich, die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abzutupfen. Reiben kann die Fasern stärker belasten und den Fleck weiter verteilen. Für eine gründliche Reinigung ist ein professioneller Teppichreinigungsdienst eine geeignete Möglichkeit. Da der Flor aus Viskose besteht und die Grundlage handgeknüpft ist, sollte das Reinigungsverfahren auf Material und Konstruktion abgestimmt werden. Starke Reinigungsmittel oder eine eigenständige intensive Nassbehandlung sind nicht als Pflegeempfehlung genannt. Eine fachgerechte Reinigung hilft, die Oberfläche und die Zeichnung des Teppichs angemessen zu behandeln.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, der Kashmir Orientteppich ist grundsätzlich für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die verwendeten Materialien werden als atmungsaktiv beschrieben und lassen die Wärme gut durch. Damit kann der Teppich auf einem beheizten Boden eingesetzt werden. Der Untergrund sollte sauber, trocken und eben sein, sodass der Teppich gleichmäßig aufliegt. Die Hinweise des Herstellers der Fußbodenheizung und des Bodenbelags bleiben für die jeweilige Installation maßgeblich. Die angegebene Eignung beschreibt die vorgesehene Nutzung dieses Teppichs und ergänzt seine Material- und Konstruktionsangaben.
Wo kann ich den Kashmir Orientteppich am besten platzieren?
Der Kashmir Orientteppich eignet sich für Wohn- oder Schlafräume, in denen das große Medaillon einen klaren Mittelpunkt bilden kann. Auch in großen Fluren oder Eingangsbereichen kann seine florale Komposition zur Gliederung der Fläche beitragen. Der passende Platz richtet sich nach der Raumgröße, der Möblierung und dem gewünschten Blickpunkt. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben langfristig geschützt bleiben. Das gilt besonders für die genannten Töne Rost, Dunkelblau und Rosa. Da der Teppich als neu und perfekt beschrieben wird, kann er gezielt als dekoratives Element in eine bestehende Einrichtung eingeordnet werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















