Orientteppich Indo Bidjar 140 x 200 cm Wolle handgeknüpft

736$

Handgeknüpfter Indo Bidjar Orientteppich | Knotendichte: 155.000 – 185.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 140 x 200 cm | Muster: Geometrisches Allover Design | Zustand: Neu, perfekt

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Inventarnummer: 405890A1

Beschreibung

Indo Bidjar Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Orientteppich wird in Indien handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Schurwolle. Schurwolle ist ein natürliches Material mit einer eigenständigen textilen Oberfläche. Bei der handwerklichen Teppichherstellung wird die Wolle zu einem Flor verarbeitet, der sich angenehm anfühlen kann und dem Teppich seine charakteristische textile Struktur gibt. Die natürliche Faser steht dabei in direktem Zusammenhang mit der Haptik und dem Erscheinungsbild des fertigen Stücks.

Die Knotendichte beträgt 155.000 bis 185.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der eingearbeiteten Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und gibt damit einen Hinweis auf die Ausführung der Knüpfarbeit. Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster nicht nachträglich auf eine fertige Fläche gedruckt, sondern während der Herstellung Knoten für Knoten aufgebaut. Die Zeichnung und die textile Struktur entstehen somit in einem gemeinsamen Arbeitsprozess.

Handknüpfen ist eine Technik, bei der die einzelnen Knoten von Hand in das Grundgerüst eingebracht werden. Anschließend wird die Oberfläche bearbeitet, damit der Flor eine gleichmäßige Wirkung erhält und die Musterzeichnung lesbar wird. Die handwerkliche Arbeitsweise unterscheidet sich dadurch grundsätzlich von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Sie verbindet die technische Herstellung mit einer individuell ausgeführten Oberfläche.

Der Teppich besitzt eine Florhöhe von etwa 15 mm und ein Gewicht von ungefähr 4,5 kg pro Quadratmeter. Er wird als strapazierfähig beschrieben und ist für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben betreffen die praktische Verwendung des Teppichs. Die wolllene Oberfläche bleibt zugleich ein wesentlicher Bestandteil seiner Gestaltung, weil Material, Flor und Farbwirkung gemeinsam wahrgenommen werden.

Der Teppich ist neu und in perfektem Zustand. Die Quelle nennt keine Gebrauchsspuren, Beschädigungen oder Reparaturen. Die Herstellung aus Schurwolle, die Handknüpftechnik und die angegebene Knotendichte bilden die technischen Merkmale dieses Stücks. Weitere Bestandteile oder eine Baumwollkette sind nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Indien. Indien besitzt eine eigenständige und vielfältige Teppichtradition, in der sich unterschiedliche regionale Arbeitsweisen, Musterformen und handwerkliche Einflüsse entwickelt haben. Die Herstellung handgeknüpfter Teppiche verbindet dort überlieferte Techniken mit wechselnden Anforderungen an Farbe, Zeichnung und Verwendung. Werkstätten können traditionelle Muster aufgreifen und sie in einer Gestaltung ausführen, die zu heutigen Wohnräumen passt.

Die Bezeichnung Indo Bidjar weist auf einen indischen Teppich mit einem Bidjar-bezogenen Stil hin. Sie ist von der Herkunftsangabe zu unterscheiden. Der Herstellungsort dieses Stücks ist Indien; die Bezeichnung Bidjar benennt den gestalterischen Bezug. Daraus wird kein Teppich aus dem Iran. Bei orientalischen Teppichen können Herkunft und Mustername unabhängig voneinander verwendet werden, weshalb beide Informationen genau getrennt betrachtet werden müssen.

Bidjar ist in der Teppichkunde mit einer markanten, strukturierten Formensprache und einer dichten, sorgfältigen Ausführung verbunden. Traditionelle Bidjar-Muster werden häufig durch eine klare Ordnung, wiederkehrende Formen und eine ausgeprägte Linienführung charakterisiert. Solche Gestaltungselemente können in anderen Teppichregionen aufgenommen und neu interpretiert werden. Der Name Indo Bidjar beschreibt in diesem Fall diese Verbindung von indischer Herstellung und Bidjar-orientierter Gestaltung.

Die indische Teppichproduktion wurde von verschiedenen Teppichkulturen beeinflusst und hat daraus eigene Fertigungsformen entwickelt. Handgeknüpfte Teppiche entstehen in einem Arbeitsablauf, bei dem Materialauswahl, Knoten, Farbflächen und Musterzeichnung aufeinander abgestimmt werden. Die handwerkliche Tradition besteht deshalb nicht allein in der Verwendung einer bestimmten Form, sondern auch in der Weitergabe von Kenntnissen über Aufbau, Spannung, Flor und Ausarbeitung.

Orientalische Teppiche erfüllen traditionell mehrere Funktionen. Sie können als Bodenbelag dienen, einen Raum gliedern und zugleich eine ornamentale Fläche bilden. Ihre Muster werden aus wiederholten Formen, Linien, Feldern oder Medaillons entwickelt. In modernen Produktionen werden solche Prinzipien auch für zurückhaltende Farbstellungen und klarere Kompositionen genutzt. Der vorliegende Teppich verbindet die indische Herkunft mit einer geometrischen Bidjar-Referenz und einer zeitgemäßen Farbgebung in Sand und Beige.

Die Geschichte der Teppichherstellung ist von einem Austausch zwischen Regionen geprägt. Muster wandern, werden verändert und an lokale Materialien oder handwerkliche Gewohnheiten angepasst. Ein Mustername allein beweist deshalb nicht den Herstellungsort. Für dieses Stück ist die Herkunft Indien ausdrücklich genannt. Die Benennung Indo Bidjar hält zugleich fest, dass seine Gestaltung in einem Zusammenhang mit Bidjar-Mustern steht.

Die Handknüpftradition beruht auf einem langsamen, arbeitsintensiven Verfahren. Jeder Knoten trägt zur späteren Fläche bei, und die Anordnung der Knoten bestimmt gemeinsam mit den Farben die Lesbarkeit des Musters. Je nach Musterkomplexität müssen die Knüpfenden die Zeichnung fortlaufend kontrollieren. Diese Verbindung von Planung und manueller Ausführung gehört zum technischen Hintergrund handgeknüpfter Orientteppiche.

Design und Muster

Das Muster wird als geometrisches Allover-Design beschrieben. Bei einem Allover-Muster ist die Gestaltung über die gesamte Teppichfläche angelegt. Sie konzentriert sich nicht ausschließlich auf ein einzelnes Zentrum, sondern erzeugt durch Wiederholung und Verteilung einen zusammenhängenden Rhythmus. Geometrische Muster arbeiten mit geraden Linien, Winkeln, stilisierten Formen und regelmäßigen Abständen. Die genaue Ausführung kann dabei von Teppich zu Teppich variieren.

Die Farbgestaltung in Sand und Beige unterstützt die klare Wirkung der geometrischen Zeichnung. Sandtöne und Beigetöne gehören zu einer natürlichen, zurückhaltenden Farbgruppe. Sie können je nach Licht unterschiedlich erscheinen, bleiben jedoch in einer ruhigen und abgestimmten Palette. Die Farben ermöglichen eine Verbindung mit hellen Möbeln, natürlichen Materialien oder dunkleren Kontrasten, ohne dass der Teppich auf eine bestimmte Raumfarbe festgelegt ist.

Geometrische Teppichmuster beruhen häufig auf dem Prinzip der Wiederholung. Einzelne Formen werden nebeneinandergesetzt, gespiegelt oder in regelmäßigen Abständen angeordnet. Dadurch entsteht ein visueller Takt, der die Fläche zusammenhält. Bei einem handgeknüpften Teppich wird dieser Rhythmus durch die Knotenstruktur getragen. Die Musterwirkung entsteht daher sowohl durch die sichtbaren Formen als auch durch die textile Ausführung.

Der Bidjar-Bezug liegt in der Bezeichnung des Designs und nicht in einer Behauptung über die Herkunft. Bidjar-orientierte Muster können eine dichte und geordnete Zeichnung aufgreifen, wie sie mit der bekannten Mustertradition verbunden wird. Für dieses Stück sind ein geometrisches Allover-Design sowie Sand- und Beigetöne angegeben. Einzelne konkrete Motive, eine Bordüre oder ein Medaillon nennt die Quelle nicht und sie werden daher nicht behauptet.

Ein Allover-Entwurf kann in modernen Räumen eine klare Struktur schaffen, weil die Fläche nicht von einem einzigen Bildzentrum abhängig ist. Gleichzeitig kann ein solcher Teppich in einer traditionelleren Umgebung mit Holz, Textilien und ornamentalen Elementen zusammenspielen. Die geometrische Zeichnung bringt Ordnung ein, während die zurückhaltende Farbpalette den Gesamteindruck nicht aufdringlich macht. Diese gestalterische Vielseitigkeit ergibt sich aus dem Musterprinzip und der Farbwahl.

Die Sand- und Beigetöne lassen die Formen des Designs in den Vordergrund treten, ohne starke Farbkontraste vorauszusetzen. Je nach Einrichtung kann der Teppich als ruhige Grundlage oder als strukturierendes Element eingesetzt werden. Seine Gestaltung ist weder als florales Muster noch als figürliche Darstellung beschrieben. Maßgeblich sind die geometrische Allover-Komposition und die genannte sand-beige Farbwelt.

Die Musterzeichnung eines handgeknüpften Teppichs wird während der Fertigung in die Fläche integriert. Das unterscheidet sie von einem aufgedruckten Ornament. Wiederkehrende Formen müssen in ihrem Verlauf über die Fläche abgestimmt werden, damit die Komposition geschlossen wirkt. Die angegebene Knotendichte unterstützt die technische Grundlage einer detaillierten, sorgfältig aufgebauten Zeichnung, ohne zusätzliche konkrete Motive über den angegebenen Musterbegriff hinaus festzulegen.

Besonderheiten

Dieses Stück verbindet eine Herstellung in Indien mit einer handgeknüpften Ausführung und einer Bidjar-bezogenen Designbezeichnung. Als Materialien sind 100% Schurwolle im Flor, als technische Angaben die Knotendichte und die Florhöhe genannt. Der Teppich wird als strapazierfähig beschrieben und ist für Fußbodenheizung geeignet. Er ist neu und in perfektem Zustand.

Die Kombination aus geometrischem Allover-Design und Sand- beziehungsweise Beigetönen gibt dem Teppich eine klar gegliederte, ruhige Erscheinung. Das Gewicht von ungefähr 4,5 kg pro Quadratmeter und die Florhöhe von etwa 15 mm gehören zu den angegebenen Produkteigenschaften. Weitere Besonderheiten, etwa eine Signatur, ein bestimmtes Alter oder eine besondere Webkante, sind nicht genannt.

FAQ

Wie pflege ich diesen Orientteppich richtig?

Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. So lassen sich lose Verschmutzungen und Staub entfernen, ohne den Wollflor unnötig durch rotierende Borsten zu beanspruchen. Eine gelegentliche professionelle Reinigung kann die textile Oberfläche auffrischen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht durch dauerhaftes Licht beeinträchtigt werden. Bei stärkeren Verschmutzungen oder Flüssigkeiten sollte eine fachgerechte Teppichreinigung gewählt werden, statt die Oberfläche mit ungeeigneten Haushaltsmitteln zu behandeln.

Ist dieser Orientteppich für Allergiker geeignet?

Der Flor besteht aus natürlicher Schurwolle, die als allergikerfreundlicher als synthetische Fasern beschrieben wird. Dennoch können sich in jedem Teppich Staub und andere lose Partikel sammeln. Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz hilft, solche Ablagerungen zu verringern. Die individuelle Verträglichkeit kann unterschiedlich sein und hängt von der jeweiligen Empfindlichkeit ab. Eine regelmäßige, schonende Reinigung ist deshalb unabhängig von der Materialwahl sinnvoll.

Wie wähle ich die passende Größe und Platzierung?

Für die Auswahl sollte zunächst die verfügbare Fläche im Raum ausgemessen werden. Zusätzlich sind die Anordnung der Möbel und die gewünschte Raumwirkung zu berücksichtigen. Ein Teppich kann teilweise unter Möbeln liegen, wenn eine zusammenhängende Gestaltung entstehen soll. Wird er freier platziert, bleibt das geometrische Allover-Muster über die Fläche sichtbar. Die angegebene Teppichgröße sollte mit dem vorgesehenen Bereich, den Laufwegen und der Möbelstellung abgeglichen werden.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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