Orientteppich Fars 150 x 105 cm Wolle handgewebt

511$

Handgewebter Fars Orientteppich | Material: Wolle, Schussfaden | Größe: 150 x 105 cm | Muster: Beidseitig identisch | Zustand: Neu | Verwendung: Teppich oder Wandbehang

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Inventarnummer: 05EF5D3E

Beschreibung

Fars Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Kelim ist handgewebt und besteht aus Wolle. Als besonderes Materialmerkmal wird der Schussfaden genannt. Beim Weben verläuft der Schussfaden quer zur Kette und trägt bei einem Kelim wesentlich zur geschlossenen Fläche und zur sichtbaren Struktur bei. Anders als bei einem geknüpften Teppich entsteht die Oberfläche hier nicht durch einzelne geknüpfte Florreihen, sondern durch das Verkreuzen der Fäden. Die flache Webart gehört zu den grundlegenden Kennzeichen eines Kelims.

Handweben bedeutet, dass die Fäden in einem Webprozess von Hand geführt und miteinander verbunden werden. Die Struktur bleibt dabei unmittelbar mit dem Aufbau des Gewebes verbunden. Bei einem Kelim sind Material, Webrichtung und Muster eng aufeinander bezogen: Der Schussfaden bildet einen wichtigen Teil der Fläche, während die Kette das Gerüst des Gewebes bildet. Die Quelle nennt für dieses Stück Wolle und Schussfaden, nicht jedoch eine gesonderte Angabe zur Kette oder zu einer Knotendichte.

Die Herstellung als Kelim erklärt auch die beidseitig identische Musterwirkung. Das Muster ist auf beiden Seiten gleich, sodass der Teppich nicht an eine einzige Ansichtsseite gebunden ist. Diese Eigenschaft entspricht der flachen, gewebten Konstruktion und unterscheidet sie von Teppichen, deren Wirkung vor allem durch eine gerichtete Floroberfläche bestimmt wird. Der Teppich ist als neu ausgewiesen.

Herkunft und Tradition

Der Kelim stammt aus der Region Fars nahe Shiraz. Fars liegt im Süden Irans und ist historisch mit unterschiedlichen Formen des Webens, Knüpfens und textilen Handwerks verbunden. Shiraz ist ein wichtiger Bezugspunkt der Region. In der Bezeichnung dieses Stücks geht es um eine regionale Herkunft aus Fars in der Nähe von Shiraz; eine engere Ortsangabe oder die Zuordnung zu einem bestimmten Dorf wird nicht genannt.

Fars gehört zu den Landschaften, in denen nomadische, ländliche und städtische textile Traditionen nebeneinander bestehen. Diese unterschiedlichen Lebensformen haben jeweils eigene Anforderungen an Gewebe gestellt. Tragbare und flach gewebte Textilien konnten im Alltag vielseitig eingesetzt werden, während dekorative Gewebe zugleich eine textile Ausdrucksform bildeten. Ein Kelim steht deshalb sowohl für praktische Webarbeit als auch für die Weitergabe von Gestaltungsmustern innerhalb einer Region.

Der Begriff Orientteppich bezeichnet im Handel eine große Gruppe handgefertigter Teppiche und Flachgewebe aus verschiedenen Regionen. Er beschreibt nicht automatisch eine bestimmte Stadt, ein einzelnes Muster oder eine einheitliche Herstellung. Bei diesem Stück ist die Herkunft mit Fars nahe Shiraz angegeben. Die regionale Einordnung ergänzt die technische Bezeichnung Kelim: Fars benennt den Herkunftsraum, Kelim die Webart.

Flachgewebe haben in vielen orientalischen Textiltraditionen eine eigenständige Bedeutung. Beim Weben können Muster direkt aus dem Wechsel von Kette und Schuss entstehen. Dadurch lassen sich wiederkehrende Formen, Farbflächen und rhythmische Reihen in die textile Fläche einarbeiten. Die genaue Ausprägung unterscheidet sich je nach Region, Werkstatt und handwerklicher Tradition. Für diesen Teppich ist festgehalten, dass sein Muster auf beiden Seiten identisch erscheint; eine weitergehende Benennung einzelner Motive ist nicht angegeben.

Die Nähe zu Shiraz verweist auf den regionalen Zusammenhang von Fars, ohne eine bestimmte Werkstatt oder einen einzelnen Hersteller zu behaupten. Regionale Teppichtraditionen sind häufig durch überlieferte Techniken, lokale Materialverfügbarkeit und über Generationen weitergegebene Gestaltungsvorstellungen geprägt. Bei einem handgewebten Kelim zeigt sich diese Verbindung vor allem in der Webtechnik und in der Behandlung der Fläche. Die Herkunft und die Konstruktion sollten daher getrennt betrachtet werden: Fars beschreibt den Raum, handgewebt beschreibt den Herstellungsprozess.

Design und Muster

Das konkrete Muster dieses Kelims wird als beidseitig identisch beschrieben. Damit ist eine klare, für beide Seiten gleiche Musterwirkung festgehalten. Der Teppich kann aus dieser Sicht von beiden Seiten betrachtet oder verwendet werden, ohne dass sich die im Muster vorgesehene Ansicht verändert. Eine Bezeichnung wie Boteh, Herati, geometrisch oder floral ist für dieses Stück nicht angegeben und wird deshalb nicht ergänzt.

In der orientalischen Flachweberei entstehen Muster häufig durch die systematische Anordnung von Farben und Formen innerhalb des Gewebes. Geometrische Reihen, wiederholte Felder, Streifen oder abstrahierte Pflanzenformen gehören allgemein zu den möglichen Gestaltungsmitteln verschiedener Kelim-Traditionen. Diese allgemeinen Möglichkeiten sind nicht mit einer Beschreibung des vorliegenden Musters gleichzusetzen. Für den hier angebotenen Kelim bleibt die beidseitige Identität die maßgebliche Musterangabe.

Die flache Webart unterstützt eine direkte Lesbarkeit der gewebten Fläche. Bei einem Kelim können Farbwechsel und die Führung des Schussfadens sichtbare Konturen und Übergänge erzeugen. Je nach Webtradition werden solche Übergänge bewusst als Teil der Gestaltung eingesetzt. Auch die Rückseite kann bei einem beidseitig identischen Muster denselben gestalterischen Eindruck vermitteln. Eine spezifische Farbliste oder die Benennung einzelner Farbtöne liegt nicht vor.

Orientalische Muster sind häufig nicht allein als Dekoration gedacht, sondern stehen in Verbindung mit regionalen Bildsprachen und überlieferten Formen. Wiederholung und Symmetrie können dabei Ordnung schaffen, während einzelne Motive als abstrahierte Hinweise auf Natur, Alltag oder kulturelle Erzählungen gelesen werden. Solche Deutungen gehören zur allgemeinen Geschichte orientalischer Textilien. Sie begründen jedoch keine Aussage über ein bestimmtes Motiv dieses Kelims, da die Quelle nur die identische Musterwirkung auf beiden Seiten nennt.

Als Teppich kann das Gewebe in eine Einrichtung mit traditionellen oder zeitgenössischen Elementen eingeordnet werden. Als Wandbehang wird die textile Fläche vertikal präsentiert und nicht nur als Bodenbelag verstanden. In beiden Anwendungen bleibt der entscheidende Designaspekt gleich: Das Muster ist auf Vorder- und Rückseite identisch. Die Gestaltung ist dadurch nicht an eine einzige Blickrichtung gebunden.

Besonderheiten

Der Kelim ist neu und kann als Teppich oder als Wandbehang verwendet werden. Seine flache Webart erleichtert die Reinigung, weil sich Staub und Schmutz weniger in einem Flor festsetzen. Zur Pflege wird empfohlen, ihn regelmäßig zu saugen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Flecken sollten möglichst schnell mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsspray behandelt werden.

Die beidseitig identische Musterwirkung ist eine weitere praktische Eigenschaft. Beide Seiten zeigen dasselbe Muster, wodurch der Kelim flexibel ausgerichtet werden kann. Die Verwendung an der Wand macht ihn zu einem textilen Dekorationselement, während er am Boden als Teppich eingesetzt werden kann. Die flache Struktur ist außerdem für Räume mit Fußbodenheizung geeignet, da sie eine gute Wärmeleitung ermöglicht.

Als Einsatzbereiche werden Wohn- und Schlafräume genannt. Für stark frequentierte Bereiche wird Zurückhaltung empfohlen, um die Lebensdauer des Kelims zu verlängern. Die konkrete Nutzung hängt damit sowohl von der gewünschten Funktion als auch von der Beanspruchung des Raumes ab.

FAQ

Wie pflege ich den handgewebten Kelim richtig?

Regelmäßiges Saugen hilft dabei, Staub und lose Verschmutzungen von der flach gewebten Oberfläche zu entfernen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei einem Fleck sollte möglichst schnell gehandelt werden. Dafür kann ein feuchtes Tuch zusammen mit einem milden Reinigungsspray verwendet werden. Das Tuch sollte nicht unnötig nass sein, damit keine übermäßige Feuchtigkeit in das Gewebe gelangt. Reiben ist zu vermeiden, weil dadurch die Oberfläche stärker beansprucht werden kann. Bei einer stärkeren Verschmutzung ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll.

Kann ich den Kelim auf einer Fußbodenheizung verwenden?

Ja. Handgewebte Kelims eignen sich für Wohnungen mit Fußbodenheizung. Ihre flache Webart ermöglicht eine gute Wärmeleitung, ohne dass der Teppich dadurch an Komfort verliert. Bei der Platzierung sollte er glatt und ohne störende Falten liegen. Die Fläche kann sich so gleichmäßig über dem beheizten Boden ausbreiten. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass der Kelim nicht in einem Bereich liegt, in dem er durch häufiges Verschieben oder starkes Reiben unnötig belastet wird.

Wo kann ich den Kelim am besten platzieren?

Der Kelim eignet sich für Wohn- oder Schlafräume und kann dort als Teppich eingesetzt werden. Als Alternative ist die Nutzung als Wandbehang möglich. Für Bereiche mit geringerer Beanspruchung ist er besonders passend, weil diese Platzierung die textile Fläche weniger stark belastet. Stark frequentierte Bereiche sollten vermieden werden, um die Lebensdauer zu verlängern. Bei der Wandmontage ist eine geeignete, gleichmäßige Befestigung wichtig, damit das Gewebe sicher hängt und nicht punktuell belastet wird.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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