







Orientteppich Fars 137 x 98 cm Wolle handgewebt
436$
Handgewebter Fars Orientteppich | Material: Flor Wolle | Größe: 137 x 98 cm | Muster: Beidseitig identisch | Zustand: Sehr gut | Ursprung: Fars, nahe Shiraz
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 13701C62
Beschreibung
Fars Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim ist handgewebt und aus Wolle gefertigt. Beim Kelim entsteht die textile Fläche durch das Weben und nicht durch das Knüpfen einzelner Florreihen. Dadurch besitzt das Stück eine flache Oberfläche. Die verwendete Wolle gehört zu den traditionellen Naturmaterialien der Kelimherstellung. Sie wird wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer vielseitigen Verwendung seit langer Zeit für textile Arbeiten eingesetzt.
Die handgewebte Herstellung verbindet Kette und Schuss unmittelbar miteinander. Die Schussfäden bilden dabei die sichtbare Fläche, während die Kettfäden dem Gewebe Halt geben. Im Unterschied zu einem geknüpften Teppich gibt es bei einem Kelim keine Knotendichte, die als Kennzahl angegeben wird. Die flache Webstruktur lässt sich unter Möbeln und in Bereichen einsetzen, in denen eine geringe Aufbauhöhe praktisch ist.
Handarbeit kann sich in kleinen Unregelmäßigkeiten der Webstruktur zeigen. Solche Abweichungen sind bei traditionell gefertigten Kelims Teil des Herstellungsprozesses. Jeder Arbeitsgang wird von der Vorbereitung des Materials bis zur Ausarbeitung der Fläche von Hand ausgeführt. Das Ergebnis ist ein Gewebe, dessen Erscheinungsbild durch die Verbindung von Wolle, Webtechnik und dem gewählten Muster bestimmt wird.
Wolle wird in der Kelimherstellung traditionell sowohl wegen ihrer funktionalen Eigenschaften als auch wegen ihrer guten Eignung für Farben verwendet. Die Faser kann dicht miteinander verwoben werden und ermöglicht eine textile Oberfläche, die im Alltag vielseitig genutzt werden kann. Die handgewebte Ausführung bewahrt dabei die für Kelims typische Verbindung von Gebrauchsgegenstand und dekorativer Textilarbeit.
Herkunft und Tradition
Der Ursprung dieses Kelims liegt in Fars, nahe Shiraz. Fars ist eine Region im Süden Irans, deren Name eng mit unterschiedlichen Formen der Teppich- und Textilherstellung verbunden ist. Shiraz bildet dabei einen wichtigen regionalen Bezugspunkt. In Fars treffen sesshafte und nomadisch geprägte Webtraditionen aufeinander. Kelims konnten in solchen Lebenswelten als praktische Textilien ebenso dienen wie als sichtbarer Ausdruck handwerklicher Gestaltung.
Ein Kelim gehört zur großen Gruppe der Orientteppiche. Seine Geschichte ist mit Regionen verbunden, in denen Wolle, Webstühle und überlieferte Muster eine wichtige Rolle im täglichen Leben spielten. Kelims wurden in verschiedenen Teilen der Türkei, Persiens und Afghanistans hergestellt. Die jeweilige Herkunft beeinflusste die Auswahl der Farben, die Anordnung der Motive und die Art, wie die Fläche gewebt wurde. Fars steht innerhalb dieser vielfältigen Tradition für eine iranische regionale Verbindung und nicht für ein einheitliches, überall gleiches Muster.
In den Webtraditionen von Fars haben nomadische und ländliche Arbeitsweisen eine besondere Bedeutung. Textilien mussten häufig mehrere Aufgaben erfüllen: Sie konnten den Boden bedecken, Räume gliedern, als Unterlage dienen oder transportiert werden. Aus diesem praktischen Umfeld entwickelte sich eine Gestaltung, die mit einer flachen, robusten Webtechnik auskommt. Gleichzeitig bot das Gewebe Raum für Zeichen, geometrische Formen und Farbkombinationen, durch die die Weberinnen und Weber ihre textile Sprache zum Ausdruck brachten.
Die Herstellung eines Kelims setzt Kenntnisse voraus, die innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben wurden. Dazu gehören die Vorbereitung der Kette, das Führen der Schussfäden, das Wechseln der Farben und der Umgang mit den Rändern. Anders als bei industriell gefertigten Bodenbelägen entsteht die Fläche Schritt für Schritt am Webstuhl. Die Tradition bleibt deshalb nicht nur in den Motiven, sondern auch in der Art der Ausführung sichtbar.
Die Nähe zu Shiraz verortet dieses Stück in einer Region, die für eine vielfältige iranische Textilkultur steht. Dabei sollte ein regionaler Ursprung nicht mit einer einzigen festgelegten Stilform gleichgesetzt werden. In Fars existieren unterschiedliche Webweisen und Mustertraditionen. Der Kelim verbindet diesen regionalen Hintergrund mit der allgemein verbreiteten Geschichte flach gewebter Orientteppiche.
Die Funktionalität war für die Entwicklung des Kelims ebenso wichtig wie seine dekorative Wirkung. Ein flach gewebtes Textil konnte leichter in verschiedene Räume integriert und bei Bedarf bewegt werden. Diese Verbindung von Nutzbarkeit und Gestaltung prägt die Kelimtradition bis heute. Sie erklärt, warum Kelims sowohl in traditionell eingerichteten Räumen als auch in zeitgenössischen Wohnumgebungen verwendet werden.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims ist beidseitig identisch. Beide Seiten zeigen somit dieselbe Musterwirkung, wodurch das Stück von verschiedenen Seiten betrachtet werden kann. Diese Eigenschaft ist bei einem flach gewebten Kelim besonders nachvollziehbar, weil sich Vorder- und Rückseite aus der engen Verbindung von Kette und Schuss ergeben. Die beidseitige Identität ist eine ausdrücklich festgehaltene Eigenschaft dieses Stücks.
Bei Kelims sind geometrische Muster besonders verbreitet. Rauten, Zickzacklinien, Streifen, Hakenformen und stilisierte Pflanzenmotive können zu einer klar gegliederten Fläche verbunden werden. Solche Formen sind nicht als naturgetreue Abbildungen gedacht. Sie beruhen auf einer vereinfachten Zeichensprache, die über Generationen weiterentwickelt wurde. Welche Motive tatsächlich auf einem einzelnen Kelim erscheinen, hängt von seiner regionalen Tradition und seiner individuellen Gestaltung ab.
Die Musterwelt der Kelims kann symbolische Bezüge enthalten. Geometrische Zeichen wurden in verschiedenen Webkulturen mit Vorstellungen von Schutz, Fruchtbarkeit, Gemeinschaft oder Natur verbunden. Eine einzelne Form besitzt jedoch nicht in jeder Region dieselbe Bedeutung. Deshalb ist es sinnvoll, die Motive als Bestandteil einer überlieferten visuellen Sprache zu verstehen, ohne ihnen pauschal eine einzige Deutung zuzuschreiben.
Für Kelims sind häufig erdige Grundtöne bekannt, die durch kräftigere Akzente ergänzt werden können. Eine solche Farbgestaltung unterstützt die klare Wirkung der gewebten Formen. Die Farben entstehen in der Tradition aus der Auswahl und Verarbeitung des Garns sowie aus dem Zusammenspiel der einzelnen Schussbereiche. Bei diesem Stück wird keine bestimmte Farbpalette angegeben; deshalb bleibt die Beschreibung auf die allgemeine Gestaltungstradition des Kelims und die beidseitig identische Musterwirkung beschränkt.
Die flache Konstruktion verändert die Wahrnehmung des Designs. Bei einem Hochflorteppich kann die Florhöhe die Konturen der Zeichnung beeinflussen. Beim Kelim liegt die Musterfläche dagegen unmittelbar im Gewebe. Linien und Farbflächen erscheinen dadurch als Teil der Webstruktur. Das Muster ist nicht nachträglich auf eine fertige Fläche aufgebracht, sondern entsteht während des Webens durch die Anordnung der Schussfäden.
Die Herkunft aus Fars nahe Shiraz kann im weiteren Sinn mit regionalen iranischen Webtraditionen verbunden werden. Sie erlaubt jedoch keine Aussage über ein bestimmtes einzelnes Symbol, eine konkrete Farbstellung oder eine individuelle Musterfamilie, wenn diese nicht beschrieben sind. Sicher festgehalten ist die beidseitig identische Gestaltung. Zusammen mit der handgewebten Technik macht sie den Kelim als flaches, ornamental geprägtes Orienttextil erkennbar.
Durch seine klare textile Struktur kann ein Kelim in unterschiedlichen Einrichtungskonzepten eingesetzt werden. Geometrische Webmuster lassen sich mit modernen, bohemian oder traditionellen Umgebungen verbinden. Dabei entsteht die Wirkung nicht nur durch das Motiv, sondern auch durch die sichtbare Webart. Der Kelim bleibt als Textil präsent und kann zugleich eine funktionale Rolle im Raum übernehmen.
Besonderheiten
Eine besondere Eigenschaft dieses Kelims ist die beidseitig identische Musterwirkung. Außerdem ist das Stück als sehr gut erhalten beschrieben. Seine Herstellung als handgewebtes Wolltextil macht es zu einem einzelnen, handwerklich gefertigten Objekt. Bei dieser Technik gleicht kein Stück vollständig dem anderen, weil Webspannung, Farbwechsel und die Ausführung der Motive von Hand beeinflusst werden.
Die flache Struktur ist für die praktische Nutzung des Kelims relevant. Sie kann die Platzierung unter Möbeln erleichtern und trägt dazu bei, dass der Teppich in verschiedenen Wohnbereichen eingesetzt werden kann. Die Vielseitigkeit gehört zur traditionellen Funktion des Kelims: Er verbindet eine dekorative textile Gestaltung mit einem konkreten Gebrauch im Alltag.
Wolle ist ein natürliches Material und wird in der Vorlage als biologisch abbaubar beschrieben. Die Pflege eines Kelims bleibt grundsätzlich überschaubar. Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz und gelegentliches Ausklopfen reichen aus, um lose Verschmutzungen zu entfernen. Bei Flecken sollte die Stelle vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Seife und Chemikalien sollen nicht verwendet werden, da sie das Material beschädigen können.
FAQ
Wie pflege ich diesen Kelim richtig?
Staubsaugen Sie den Kelim regelmäßig, ohne ihn mit einer Bürste zu bearbeiten. Dadurch lassen sich lose Verschmutzungen entfernen, ohne die flache Webstruktur unnötig zu beanspruchen. Gelegentliches Ausklopfen kann ebenfalls Teil der Pflege sein. Bei einem hartnäckigen Fleck tupfen Sie die betroffene Stelle behutsam mit einem feuchten Tuch ab. Reiben Sie nicht stark und verwenden Sie weder Seife noch andere Chemikalien, weil diese das Wollmaterial und die Farbwirkung beeinträchtigen können. Eine zurückhaltende, trockene Pflege ist für ein handgewebtes Textil besonders geeignet.
Wo kann ich den Kelim am besten platzieren?
Die flache Struktur und die vielseitige Ausführung erlauben unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten im Wohnbereich. Im Wohnzimmer kann der Kelim als dekoratives Textil verwendet werden. Im Esszimmer lässt er sich unter einem Tisch platzieren, und im Flur kann er den Eingangsbereich gestalten. Auch im Schlafzimmer ist eine Verwendung möglich. Entscheidend ist eine ebene, saubere Fläche, auf der das flach gewebte Textil passend liegt. Da das Muster beidseitig identisch ist, bleibt die Gestaltung unabhängig davon erhalten, von welcher Seite der Kelim betrachtet wird.
Woran erkenne ich einen hochwertigen Kelim?
Wichtige Merkmale sind eine sorgfältige Verarbeitung, eine gute Materialqualität und ein eigenständiges Design. Bei einem handgewebten Kelim sollte die Webart klar erkennbar sein. Eine dichte Webstruktur und klare Farben gelten als Hinweise auf eine sorgfältige Ausführung. Kleine Unregelmäßigkeiten in den Mustern können bei traditioneller Handarbeit vorkommen und sind nicht automatisch ein Mangel. Sie zeigen, dass die Fläche nicht vollständig maschinell vereinheitlicht wurde. Bei diesem Stück kommen die handgewebte Herstellung aus Wolle, die beidseitig identische Musterwirkung und der als sehr gut beschriebene Zustand als konkrete Eigenschaften hinzu.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |
















