Orientteppich Bidjar Standardmasse Wolle handgeknupft

299$

Handgeknüpfter Bidjar Orientteppich | Knotendichte: 155.000 – 185.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: Verschiedene Standardmaße | Muster: geometrisch, Herati, rot | Zustand: Neu, perfekt

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Inventarnummer: 6DDB0CE9

Beschreibung

Bidjar Orientteppich

Material und Verarbeitung

Der Indo Herati Royal ist ein handgeknüpfter Orientteppich mit einem Flor aus 100% Schurwolle. Die Wolle sorgt für eine angenehm natürliche Haptik und gehört zu den klassischen Materialien der Teppichherstellung. In diesem Teppich verbindet sich der Wollflor mit einer sorgfältigen Knüpfarbeit, durch die das geometrische Muster klar ausgearbeitet wird. Handgeknüpfte Teppiche entstehen nicht in einem schnellen, industriellen Arbeitsgang. Die Knoten werden einzeln in das Grundgewebe eingebracht und bilden gemeinsam Flor und Muster. Dadurch erhält jedes Stück seinen eigenen handwerklichen Charakter.

Der Teppich wird in Indien gefertigt. Seine Knotendichte liegt im Bereich von 155.000 bis 185.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese dichte Knüpfung unterstützt die detailreiche Darstellung des geometrischen Herati-Musters. Gleichzeitig ist der Teppich als strapazierfähig und abriebfest beschrieben. Der neue und perfekte Zustand bedeutet, dass der Teppich ohne vorherige Nutzung angeboten wird. Das Material, die Handarbeit und die dichte Ausführung bestimmen gemeinsam seine textile Struktur.

Die angegebene Florqualität aus Schurwolle steht für ein Material, das im Wohnbereich traditionell wegen seiner Widerstandsfähigkeit eingesetzt wird. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizungen geeignet. Seine Verarbeitung ist damit sowohl auf eine dekorative Wirkung als auch auf eine regelmäßige Nutzung im Innenraum ausgerichtet.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird in Indien handgeknüpft und ist damit ein indischer Orientteppich. Die Bezeichnung Indo Herati Royal verweist auf diese Fertigung und auf die Herati-Gestaltung. Auch die Bezeichnung Bidjar Herati aus dem Produkttitel beschreibt den Stil- und Musterbezug des Teppichs. Sie darf nicht mit einer iranischen Herkunft dieses Stücks gleichgesetzt werden: Der vorliegende Teppich stammt aus Indien. Bei Orientteppichen können Ortsnamen daher sowohl auf eine regionale Knüpftradition als auch auf ein überliefertes Muster hinweisen.

Indien verfügt über eine eigenständige Teppichtradition, in der überlieferte orientalische Muster mit handwerklichen Knüpfverfahren verbunden werden. Werkstätten greifen dabei auf Zeichnungen und Kompositionen zurück, die in verschiedenen Teppichregionen über lange Zeit entwickelt wurden. Ein Herati-Muster kann deshalb in unterschiedlichen Herstellungsländern erscheinen. Entscheidend für dieses Stück ist die indische Fertigung, während Bidjar und Herati die gestalterische Einordnung näher beschreiben.

Bidjar ist als Name mit einer bedeutenden Teppichtradition verbunden. In der klassischen Bidjar-Gestaltung spielen geordnete Zentralaufbauten, wiederkehrende Ranken und eine kompakte Ornamentik eine wichtige Rolle. Traditionelle Bidjar-Teppiche werden häufig mit einer klaren, strukturierten Wirkung verbunden. Diese allgemeine Stilgeschichte erklärt, warum der Name Bidjar in Musterbezeichnungen verwendet wird. Sie macht aus einem in Indien gefertigten Teppich jedoch keinen Teppich iranischer Herkunft.

Herati gehört zu den weit verbreiteten orientalischen Musterfamilien. Die Gestaltung wird typischerweise durch eine symmetrische Ordnung, florale Ranken und Blattformen innerhalb eines geometrischen Rahmens geprägt. Solche Muster lassen sich in verschiedenen Regionen und Ländern finden, weil sie über Musterbücher, Werkstätten und die lange Teppichtradition weitergegeben wurden. Der Indo Herati Royal steht in dieser Tradition, ohne dass daraus eine andere Herkunft als Indien folgt.

Die indische Teppichherstellung ist für die Verbindung von handwerklicher Ausführung und international bekannten Mustersprachen bekannt. Knüpferinnen und Knüpfer setzen Vorlagen in textile Strukturen um und passen die Ornamentik an das jeweilige Format und die gewünschte Farbwirkung an. So bleibt ein traditionelles Muster erkennbar, während seine konkrete Ausführung von der Werkstatt und vom jeweiligen Einzelstück geprägt wird. Bei diesem Teppich treffen indische Herstellung, Wollflor und eine dichte Knüpfung auf die Bidjar-Herati-Mustersprache.

Design und Muster

Das Design ist geometrisch angelegt und in Rot gehalten. Die Herati-Bezeichnung verweist auf eine Musterfamilie, in der florale Elemente und geometrische Ordnung zusammenwirken. Charakteristisch ist die Wiederholung von Motivelementen in einer übersichtlichen Struktur. Ranken, Blätter und Blütenformen werden dabei nicht lose verteilt, sondern in ein regelmäßiges Ornamentgefüge eingebunden. Dadurch entsteht ein Muster, das zugleich dekorativ und klar gegliedert wirkt.

Herati-Kompositionen gehören zu den klassischen orientalischen Entwurfssprachen. Häufig werden kleine florale Motive so angeordnet, dass sie ein fortlaufendes Rapportmuster bilden. Ein Rapport ist die wiederholte Einheit, aus der eine größere Fläche aufgebaut wird. Diese Wiederholung schafft Rhythmus und verbindet einzelne Ornamente zu einem zusammenhängenden Gesamtbild. Die geometrische Ausrichtung sorgt dabei für Kontinuität, während die floralen Formen dem Muster eine organische Note geben.

Der Bezug zu Bidjar steht für eine weitere Ebene der gestalterischen Einordnung. Bidjar-Muster werden traditionell mit einer konzentrierten Ornamentik und einer gut lesbaren Gesamtordnung verbunden. Bei einer Bidjar-Herati-Gestaltung kann das Herati-Motiv im Mittelpunkt der Dekorationssprache stehen, während die Bidjar-Bezeichnung die stilistische Richtung markiert. Für diesen indischen Teppich sind deshalb sowohl die geometrische Struktur als auch die Herati-Motive maßgeblich.

Rot ist die im Produkt beschriebenen Grundfarbe. In der orientalischen Teppichgestaltung kann Rot als tragende Fläche oder als verbindendes Farbelement eingesetzt werden. Es lässt Ornamente deutlich hervortreten und gibt der Komposition eine geschlossene visuelle Wirkung. Bei diesem Stück wird die rote Farbgebung mit dem geometrischen Muster kombiniert. Die Wirkung entsteht somit aus dem Zusammenspiel von Farbe, Wiederholung und klarer Linienführung, nicht aus einem zufällig verteilten Dekor.

Geometrische Muster sind in der Teppichkunst nicht auf starre Linien beschränkt. Auch stilisierte Blätter, Ranken und Blüten können geometrisch interpretiert werden, wenn sie in wiederholte Formen und symmetrische Anordnungen überführt werden. Diese Übersetzung organischer Motive in eine geordnete Zeichnung ist ein wichtiges Merkmal vieler Herati-Entwürfe. Sie ermöglicht eine detailreiche Oberfläche, die aus der Entfernung geschlossen und aus der Nähe differenziert erscheint.

Der Teppich ist damit keinem rein floralen oder rein abstrakten Musterbereich zuzuordnen. Er verbindet die für Herati typische Ornamentidee mit einer geometrischen Gesamtstruktur und einer roten Farbwirkung. Diese Kombination lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden, ohne die Herkunft des Stücks zu verändern. Das Dekor bleibt ein Musterbezug, während die tatsächliche Herstellung in Indien liegt.

Besonderheiten

Zu den konkreten Eigenschaften dieses Teppichs gehören die Fertigung in Indien, der handgeknüpfte Aufbau, der Flor aus 100% Schurwolle und der neue, perfekte Zustand. Die Ausführung wird als strapazierfähig und abriebfest beschrieben. Zudem ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet. Angeboten wird er in verschiedenen Standardmaßen. Da es sich um Handarbeit handelt, können Abmessungen handgeknüpfter Teppiche leicht variieren. Wer besonders exakte Maße benötigt, kann sich vor dem Kauf an den Anbieter wenden.

Die Kombination aus robuster Wolle, dichter Knüpfung und abriebfester Ausführung macht den Teppich für Wohnräume, Schlafzimmer und Büros geeignet. Auch stärker genutzte Bereiche werden als mögliche Einsatzorte genannt. Seine rote, geometrische Gestaltung setzt dabei einen klaren dekorativen Akzent, während die indische Handarbeit den textilen Charakter des Stücks bestimmt.

FAQ

Wie pflege ich den Indo Herati Royal richtig?

Für die regelmäßige Pflege sollte der Teppich abgesaugt werden. Dabei empfiehlt sich ein schonendes Vorgehen, damit Flor und Kanten nicht unnötig belastet werden. Bei stärkerem Reinigungsbedarf sollte eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie die Farben mit der Zeit verblassen lassen kann. Eine gleichmäßige, aufmerksame Pflege unterstützt den Erhalt der roten Farbwirkung und der Wolloberfläche.

Ist der Teppich für Allergiker geeignet?

Der Teppich besteht im Flor aus 100% Schurwolle und wird als hypoallergen beschrieben. Daher eignet er sich gut für Allergiker. Wolle zieht im Vergleich zu synthetischen Materialien weniger Staub und Schmutz an. Trotzdem sollte der Teppich regelmäßig abgesaugt werden, damit lose Partikel nicht dauerhaft in der Oberfläche verbleiben. Eine gute Raumhygiene und eine fachgerechte Reinigung bleiben auch bei einem als hypoallergen beschriebenen Naturfaserteppich sinnvoll.

Wo kann der Indo Herati Royal eingesetzt werden?

Der Teppich eignet sich für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Büros. Seine Strapazierfähigkeit und Abriebfestigkeit machen ihn auch für stärker frequentierte Bereiche geeignet. Durch die Eignung für Fußbodenheizungen kann er in entsprechend ausgestatteten Innenräumen verwendet werden. Die verschiedenen Standardmaße ermöglichen unterschiedliche Einsatzbereiche. Vor der Bestellung sollte das gewünschte Maß geprüft werden; bei besonderer Bedeutung exakter Abmessungen ist eine Rücksprache mit dem Anbieter möglich.

Zusätzliche Informationen
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