Orientteppich Bidjar 90×160 cm Wolle handgeknüpft

312$

Handgeknüpfter Bidjar Orientteppich | Knotendichte: 165.000 – 185.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 90×160 cm | Muster: Geometrisches Medaillon | Zustand: Neu, perfekt

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Inventarnummer: 9BEFA4A0

Beschreibung

Bidjar Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Indo Bidjar ist ein handgeknüpfter Orientteppich mit blauem Flor aus 100% Schurwolle. Die Wolle wird im Quelltext als weich und langlebig beschrieben. Damit verbindet der Teppich eine textile Oberfläche mit einer für Wolle typischen angenehmen Haptik. Die Farbwirkung des blauen Flors wird durch Erd- und Blautöne im Muster ergänzt.

Die Fertigung von Hand macht den Aufbau des Teppichs nachvollziehbar: Knoten werden einzeln in das Grundgewebe eingebracht und bilden anschließend den Flor. Bei diesem Teppich wird eine Knotendichte von 165.000 bis 185.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die Dichte unterstützt die detailreiche Ausarbeitung des geometrischen Medaillons und gehört zur beschriebenen Verarbeitung des Indo Bidjar.

Schurwolle wird bei diesem Stück ausschließlich für den Flor genannt. Im Mittelpunkt stehen deshalb die natürliche Wolloberfläche, die weiche Wirkung und die im Quelltext hervorgehobene Langlebigkeit. Die handgeknüpfte Herstellung und die ausgearbeitete Knotung ordnen den Teppich in die Tradition orientalischer Knüpfarbeiten ein, bei denen Muster und Farbflächen direkt aus der Folge vieler einzelner Knoten entstehen.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Indien. Die Bezeichnung Indo Bidjar verweist dabei auf einen in Indien gefertigten Orientteppich, der sich an der Bidjar-Tradition orientiert. Er ist daher als indischer Orientteppich einzuordnen und nicht als Perserteppich. Die Herkunft Indien und die Stilbezeichnung Bidjar gehören zu den wesentlichen Merkmalen dieses Modells.

Bidjar-Teppiche sind in der internationalen Teppichkunde mit einer robusten, dicht gearbeiteten Knüpftradition verbunden. Das historische Bidjar liegt im westlichen Iran und ist für Teppiche bekannt, deren Konstruktion auf Widerstandsfähigkeit und eine kompakte Oberfläche ausgerichtet ist. Die Bezeichnung wird bei modernen Indo-Teppichen verwendet, wenn ein entsprechender Aufbau oder eine entsprechende Ornamentik aufgegriffen wird. Bei diesem Stück bezeichnet Indo die Herstellung in Indien.

Die indische Teppichproduktion hat sich über viele Jahrzehnte mit unterschiedlichen orientalischen Mustersprachen auseinandergesetzt. Werkstätten fertigen sowohl eigenständige indische Entwürfe als auch Teppiche, die auf bekannten persischen und nahöstlichen Vorbildern beruhen. Dabei werden traditionelle Medaillonaufteilungen, geometrische Bordüren und überlieferte Farbkonzepte in eine indische Handknüpfarbeit übertragen. Der Indo Bidjar gehört zu dieser Verbindung aus indischer Fertigung und Bidjar-inspirierter Gestaltung.

Handknüpfen ist eine Arbeitsweise, bei der ein Teppich nicht als bedruckte oder maschinell gewebte Fläche entsteht. Die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt, der Flor wird aufgebaut und die Konturen des Entwurfs werden während des Knüpfens kontrolliert. Die Knotendichte beeinflusst dabei, wie fein Linien, Winkel und kleine Farbwechsel wiedergegeben werden können. Eine dichte Knüpfung ist besonders bei geometrischen Formen relevant, weil klare Übergänge und geschlossene Flächen sichtbar bleiben sollen.

Die Bezüge zu anderen Teppichtraditionen zeigen, wie weit das Formenvokabular orientalischer Teppiche reicht. Kerman ist für komplexe florale Entwürfe und lebendige Farben bekannt, Tabriz für detailreiche Kompositionen und Isfahan für symmetrische, fein ausgearbeitete Muster. Gabbeh steht dagegen häufig für einfachere, rustikal wirkende Gestaltungen. Diese Namen beschreiben jeweils eigene Traditionen; der vorliegende Teppich bleibt ein Indo Bidjar aus Indien mit geometrischem Muster.

Design und Muster

Das zentrale Gestaltungselement ist ein geometrisches Medaillon. Ein Medaillon bündelt die Komposition in der Mitte des Teppichfeldes und gibt den umliegenden Formen eine klare Ordnung. Anders als bei einem vollständig freien Streumuster entsteht dadurch eine erkennbare Mitte, von der aus sich die ornamentale Struktur zu den Seiten entwickelt.

Die Zeichnung arbeitet mit geraden Linien, Winkeln und symmetrisch wirkenden Formen. Geometrische Muster können Ornamente stark vereinfachen und ihre Wirkung aus Kontur, Wiederholung und Abständen gewinnen. Beim Bidjar-inspirierten Entwurf unterstützt diese klare Gliederung die konzentrierte Erscheinung des zentralen Feldes. Die handgeknüpfte Ausführung setzt die Formen nicht als flache Druckgrafik, sondern als farbige Knotenflächen um.

Blau prägt die sichtbare Gesamtwirkung. Ergänzend werden verschiedene Blau- und Erdtöne genannt. Blaunuancen können innerhalb eines Teppichmusters Tiefe schaffen, indem sie zentrale und umliegende Flächen voneinander absetzen. Erdtöne bringen dazu einen zurückhaltenden, warmen Gegenpol. Die Kombination bleibt auf das geometrische Medaillon bezogen und verbindet kühle und erdige Farbgruppen in einer klar gegliederten Komposition.

Ein Medaillonmuster lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden, weil seine Ordnung sowohl in klassischen als auch in modernen Räumen lesbar bleibt. Beim vorliegenden Indo Bidjar wird diese Vielseitigkeit durch die reduzierte Formensprache und das blaue Farbfeld unterstützt. Das Muster kann im Wohnzimmer, Esszimmer oder Arbeitszimmer eingesetzt werden, wie es in der Beschreibung ausdrücklich vorgesehen ist.

Die Herkunft verwandter Muster erklärt auch die Vielfalt orientalischer Teppiche. Persische Entwürfe verwenden häufig florale Ranken, Palmetten, Medaillons und Bordüren; geometrische Varianten arbeiten stärker mit geraden Konturen und wiederkehrenden Winkeln. Indische Werkstätten greifen solche Gestaltungsmittel auf und setzen sie mit eigener handwerklicher Ausführung um. Beim Indo Bidjar steht nicht ein florales Motiv im Vordergrund, sondern die geometrische Medaillonordnung.

Die Struktur des Designs ist dabei nicht mit der Herkunft zu verwechseln. Bidjar benennt hier die Stil- und Modellbezeichnung, während Indien das Herstellungsland ist. Auch die Erwähnung von Kerman, Tabriz, Isfahan oder Gabbeh in der Einordnung verwandter Teppiche macht diesen Teppich nicht zu einem Erzeugnis dieser Orte. Sein beschriebenes Erscheinungsbild bleibt ein blauer, handgeknüpfter Indo Bidjar mit geometrischem Medaillon.

Besonderheiten

Der Teppich ist neu und wird als perfekt erhalten beschrieben. Er ist für Fußbodenheizungen geeignet und kann deshalb in Räumen eingesetzt werden, in denen diese Heizungsart vorhanden ist. Als mögliche Einsatzbereiche werden Wohnzimmer, Esszimmer und Arbeitszimmer genannt. Die robuste Struktur wird außerdem als passend für stark frequentierte Bereiche beschrieben.

Zur Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Bei einzelnen Flecken soll ein feuchtes Tuch ohne aggressive Reinigungsmittel verwendet werden. Für eine gründliche Reinigung ist ein professioneller Teppichreiniger vorgesehen. Diese Hinweise berücksichtigen den Flor aus Schurwolle und sollen die Oberfläche schonend behandeln.

Wolle wird in der Produktbeschreibung als hypoallergen bezeichnet und mit natürlichen Eigenschaften zur Verringerung von Staub und Allergenen verbunden. Damit wird der Teppich auch als mögliche Wahl für Allergiker eingeordnet. Die Aussage bezieht sich auf das genannte Material und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung.

FAQ

Wie pflege ich den Indo Bidjar am besten?

Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz ist die empfohlene Grundpflege. Bei Flecken kann ein feuchtes Tuch verwendet werden; aggressive Reinigungsmittel sollen vermieden werden. Für eine gründliche Reinigung sollte ein professioneller Teppichreiniger beauftragt werden. So bleibt die Schurwolloberfläche einer möglichst schonenden Behandlung ausgesetzt.

Ist der Indo Bidjar für Allergiker geeignet?

Ja. Der Flor besteht aus 100% Schurwolle, die in der Beschreibung als hypoallergen bezeichnet wird. Wolle besitzt dort genannte natürliche Eigenschaften, die Staub und Allergene reduzieren können. Der Teppich wird deshalb als mögliche Wahl für Allergiker beschrieben. Bei besonderen gesundheitlichen Anforderungen sollte die persönliche Verträglichkeit zusätzlich berücksichtigt werden.

Für welche Räume eignet sich der Indo Bidjar?

Der Teppich passt laut Beschreibung in Wohnzimmer, Esszimmer und Arbeitszimmer. Seine robuste Struktur wird auch für stark frequentierte Bereiche als geeignet bezeichnet. Dadurch kann er sowohl in einem repräsentativen Wohnbereich als auch in einem regelmäßig genutzten Raum eingesetzt werden. Die Eignung für Fußbodenheizungen erweitert die möglichen Einsatzbereiche.

Zusätzliche Informationen
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