Orientteppich 460 x 180 cm Wolle handgewebt

1406$

Handgewebter Orientteppich | Material: Flor Wolle | Größe: 460 x 180 cm | Muster: geometrisch | Zustand: gebraucht | Besonderheiten: abriebfest, antirutsch, für Fußbodenheizung geeignet

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Inventarnummer: 3050AF33

Beschreibung

Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Orientteppich ist als handgewebter Modern Kelim ausgeführt. Sein Material ist Wolle. Die Verwendung von Wolle wird in der Beschreibung mit einer weichen Haptik, einer warmen Wirkung und einer ansprechenden Oberfläche verbunden. Gleichzeitig besitzt Wolle Eigenschaften, die bei einem Teppich im Alltag eine wichtige Rolle spielen können. Sie ist belastbar, atmungsaktiv und bei angemessener Behandlung pflegeleicht. Der Flor wird als kurz angegeben. Dadurch bleibt die Oberfläche flach und klar in ihrer Wirkung, was zur typischen Erscheinung eines Kelims passt.

Die Handwebtechnik unterscheidet sich von der maschinellen Herstellung durch den direkten handwerklichen Aufbau des Gewebes. Bei einem handgewebten Kelim entsteht die Fläche durch das Einbringen und Verdichten der Schussfäden. Das Ergebnis ist kein maschinell identisches Serienprodukt, sondern ein einzelnes Gewebe mit eigener Ausprägung. Die Beschreibung hebt deshalb hervor, dass jedes Stück ein Unikat ist. Die handgewebte Machart wird außerdem als robust, atmungsaktiv und pflegeleicht beschrieben.

Für diesen Teppich werden Abriebfestigkeit und eine antirutschende Eigenschaft genannt. Ebenso ist er für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben ergänzen die Beschreibung seiner handgewebten Konstruktion und seiner Nutzung im Wohnbereich. Die Wolle verbindet dabei eine textile, natürliche Haptik mit der für einen Kelim charakteristischen flacheren Anmutung. Der Teppich ist gebraucht und wird als Modern Kelim bezeichnet. Diese Angaben beschreiben seinen Zustand und seine gestalterische Einordnung, ohne eine maschinelle Gleichförmigkeit vorauszusetzen.

Herkunft und Tradition

Die Herkunft dieses einzelnen Teppichs ist als unbekannt angegeben. Die Bezeichnung Ghashghai Fars verweist in der Beschreibung auf eine Teppichtradition, die mit den Ghashghai und der Fars-Provinz im Iran verbunden wird. Diese Benennung ist daher als Bezeichnung der vorgestellten Tradition und des Designs zu verstehen; sie ersetzt nicht die Angabe zur unbekannten Herkunft dieses konkreten Stücks.

Die Ghashghai werden als nomadische Ethnie im Iran beschrieben. Ihre Lebensräume liegen in der Fars-Provinz und in den angrenzenden Bergregionen. Nomadische Lebensweisen haben die dortige textile Kultur geprägt, weil Webarbeiten unter wechselnden Lebensbedingungen entstehen konnten und zugleich einen praktischen Nutzen besaßen. Teppiche und Kelims waren Teil einer handwerklichen Überlieferung, deren Kenntnisse innerhalb der Gemeinschaft weitergegeben wurden. Die Beschreibung ordnet diese Tradition einer jahrhundertealten Geschichte zu.

In einer nomadisch geprägten Webkultur ist das Herstellen von Textilien nicht nur eine technische Tätigkeit. Es verbindet Materialkenntnis, Erfahrung im Umgang mit dem Webstuhl und die Weitergabe von Mustern. Die Ghashghai-Tradition wird mit einer reichen Teppichkultur verbunden, in der textile Arbeiten Geschichten des Lebens und der Gemeinschaft bewahren können. Symbole und Formen werden dabei als Ausdruck tieferer Bedeutungen und von Glaubensvorstellungen beschrieben. Solche Deutungen gehören zur kulturellen Ebene der Tradition und sind nicht als konkrete Aussage über jedes einzelne Gewebe zu verstehen.

Die Fars-Provinz gilt in der überlieferten Darstellung als ein Gebiet mit eigener kultureller Identität und traditionellen Kunstfertigkeiten. Im Zusammenhang mit Ghashghai-Webarbeiten treffen regionale Bildsprache und nomadische Herstellung aufeinander. Die Weitergabe von Wissen von Generation zu Generation erklärt, weshalb bestimmte geometrische Ordnungen, wiederkehrende Zeichen und handwerkliche Verfahren in dieser Tradition eine Rolle spielen. Der Name Ghashghai Fars verbindet somit eine ethnische Webtradition mit einer regionalen Zuordnung. Für das vorliegende Stück bleibt die konkrete Herkunft dennoch unbekannt.

Die Handarbeit steht bei dieser Tradition im Mittelpunkt. Ein handgewebtes Stück bewahrt die sichtbare Beziehung zwischen Material, Arbeitsvorgang und Muster. Anders als bei einem vollständig standardisierten Industrieprodukt kann ein handgewebter Kelim in seiner Ausführung individuelle Merkmale zeigen. Deshalb wird jedes Stück als Unikat beschrieben. Die Tradition liefert den kulturellen Rahmen, während dieses Exemplar als gebrauchter, moderner Kelim angeboten wird.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist geometrisch. Der Stil wird als modern bezeichnet, während die Bezeichnung Modern Kelim zugleich auf eine Verbindung von zeitgenössischer Gestaltung und traditioneller Webform hinweist. Geometrische Muster beruhen auf Linien, Winkeln, Flächen und wiederkehrenden Rhythmen. Sie können eine klare Gliederung schaffen, ohne dass die Oberfläche durch eine naturalistische Darstellung bestimmt wird.

In der Ghashghai-Tradition werden geometrische Formen häufig mit einer nomadisch geprägten Bildsprache verbunden. Formen können aus der Erinnerung, aus überlieferten Vorlagen oder aus der eigenen Gestaltung der Weberinnen und Weber entstehen. Bei traditionellen Webarbeiten werden Muster nicht immer nach einem exakt vermessenen Plan wiederholt. Die handgewebte Ausführung ermöglicht deshalb Abweichungen in Rhythmus, Übergängen und Detail. Das macht die Gestaltung eines einzelnen Kelims eigenständig, ohne seine Einordnung in eine größere Tradition aufzuheben.

Die Beschreibung nennt neben geometrischen auch florale Elemente als typisch für die Teppichtradition der Region. Für diesen Teppich ist jedoch ausdrücklich ein geometrisches Muster angegeben. Die regionale Hintergrundinformation erklärt, dass florale und geometrische Formen in der dortigen Teppichkunst nebeneinander vorkommen können; sie ergänzt nicht die konkrete Musterangabe dieses Stücks. Seine gestalterische Einordnung bleibt geometrisch und modern.

Der moderne Charakter entsteht aus dem Zusammenspiel der flachen Kelimstruktur und der traditionellen Benennung Ghashghai Fars. Ein Kelim wirkt durch die Anordnung seiner Flächen, Konturen und Kontraste. Bei geometrischen Kompositionen kann das Auge den Verlauf von Linien und Formen nachvollziehen, während wiederholte Elemente einen visuellen Rhythmus bilden. Die handgewebte Herstellung lässt dabei die Beziehung zwischen Webstruktur und Muster sichtbar bleiben.

Die Langbeschreibung hebt kräftige und lebhafte Farben hervor und nennt häufig verwendete natürliche Farbstoffe als Merkmal der beschriebenen Tradition. Für die konkrete Farbgebung dieses Teppichs werden keine einzelnen Farbtöne genannt. Fest steht, dass die Farben als kräftig und lebhaft beschrieben werden. Natürliche Färbemittel können innerhalb einer Webtradition zu einer eigenständigen Farbwirkung beitragen, weil Farbtöne durch Material, Färbevorgang und Verarbeitung geprägt werden. Diese allgemeine Eigenschaft ist von einer nicht genannten exakten Farbliste zu unterscheiden.

Ein geometrischer Kelim kann in unterschiedlichen Wohnbereichen eingesetzt werden, weil seine flache, klar gegliederte Gestaltung mit verschiedenen Raumfunktionen vereinbar ist. Die Produktbeschreibung nennt Wohnzimmer, Flur und Schlafzimmer als mögliche Bereiche und gibt an, dass er sich für alle Zimmer eignet. Diese Nutzungsempfehlung steht neben der gestalterischen Bezeichnung modern und neben der kulturellen Referenz an Ghashghai Fars. Sie macht aus dem Muster keine Aussage über die unbekannte Herkunft des einzelnen Teppichs.

Besonderheiten

Als Besonderheit wird eine bemerkenswerte Knotendichte beschrieben. Diese Angabe stammt aus der Produktbeschreibung, auch wenn der Teppich zugleich als handgewebter Kelim bezeichnet wird. Außerdem wird jedes Stück als Unikat eingeordnet und mit möglichen individuellen Abweichungen verbunden. Die Verwendung von Wolle wird mit Beständigkeit gegen Abnutzung und leichter Pflege in Verbindung gebracht. Für diesen gebrauchten Teppich werden darüber hinaus Abriebfestigkeit, eine antirutschende Eigenschaft und die Eignung für Fußbodenheizung genannt.

Die Kombination aus kurzer Florhöhe, handgewebter Struktur und geometrischem Muster prägt die sachliche Erscheinung des Teppichs. Der moderne Stil steht dabei neben der traditionellen Bezeichnung Ghashghai Fars. Die Herkunft des konkreten Stücks bleibt unbekannt; die regionale und kulturelle Einordnung beschreibt den Hintergrund des Namens, nicht eine nachgewiesene Provenienz.

FAQ

Wie pflege ich den handgewebten Kelim?

Der Teppich sollte regelmäßig ausgeklopft werden. Bei Bedarf kann er mit einem milden Reinigungsmittel gereinigt werden. Aggressive Reinigungsmittel und chemische Behandlungen sind zu vermeiden. Diese schonende Pflege berücksichtigt die handgewebte Struktur und die verwendete Wolle. Eine vorsichtige Behandlung unterstützt den Erhalt der Oberfläche und der beschriebenen Gebrauchseigenschaften.

Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?

Ja. Der handgewebte Kelim ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. In der Beschreibung wird dies mit der Verwendung von Wolle, ihrer guten Wärmeleitung und ihrer Atmungsaktivität verbunden. Damit kann der Teppich in einem entsprechend ausgestatteten Raum eingesetzt werden, ohne dass seine Eignung für Fußbodenheizung ausgeschlossen wird.

Woher stammt der Teppich und was macht ihn besonders?

Die konkrete Herkunft des Teppichs ist unbekannt. Die Bezeichnung Ghashghai Fars nimmt Bezug auf die Ghashghai und die Fars-Provinz im Iran sowie auf deren reiche Teppichtradition. Besonders sind die handgewebte Kelim-Machart, das geometrische moderne Muster, die beschriebene Knotendichte und die Einordnung als Unikat. Hinzu kommen die Angaben zur Abriebfestigkeit, zur antirutschenden Eigenschaft und zur Eignung für Fußbodenheizung.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

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Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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