Ghom Orientteppich 121 × 180 cm, Seide, handgeknüpft

4200$

Handgeknüpfter Qom-Teppich | Knotendichte: 700.000–799.999 Knoten/m² | Flor Seide, Baumwollkette | 180 × 121 cm (2,18 m²) | Herkunft: China

1 verfügbar

  • Kostenloser Versand in der EU
  • 2-5 Werktage Lieferzeit
  • 14 Tage Rückgaberecht
  • Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: WA1AE045854

Beschreibung

Qom 180 × 121 cm

Ein von Hand geknüpfter Qom-Teppich misst 180 × 121 cm und bedeckt damit rund 2,18 m². Der Flor besteht aus Seide, als Kette dient Baumwolle. Die Knotendichte liegt bei 700.000–799.999 Knoten/m².

Material und Verarbeitung

Jeder Knoten wurde einzeln von Hand gesetzt. Dadurch entsteht keine maschinell gleichmäßige Fläche, sondern eine textile Arbeit mit den kleinen Abweichungen, die handgeknüpfte Teppiche auszeichnen. Seide als Flormaterial erzeugt den charakteristischen Changiereffekt: je nach Blickwinkel und Lichteinfall wirkt dieselbe Fläche heller oder dunkler. Die Baumwollkette bildet das tragende Gerüst und bestimmt, wie fein geknüpft werden kann.

Herkunft und Tradition

Ghom im Zentraliran gilt seit den 1930er Jahren als Zentrum der feinen Seidenknüpfung; die Werkstätten arbeiten nach gezeichneten Vorlagen. Dieses Exemplar wurde nach diesem Musterkanon in China geknüpft.

Design und Muster

Die Zeichnung folgt dem für Qom überlieferten Formenkanon. Da jedes Stück einzeln entsteht, wiederholt sich kein Teppich exakt — Farbverläufe und Konturen bleiben individuell.

Besonderheiten

Der Teppich ist ein Einzelstück: In dieser Kombination aus Größe, Material, Knotendichte und Zeichnung existiert er genau einmal. Nach einem Verkauf ist er nicht nachbestellbar.

FAQ

Wie erkenne ich einen echten Orientteppich?

Ein handgeknüpfter Orientteppich zeigt auf der Rückseite das Knotenbild seiner Vorderseite. Die Konturen sind sichtbar, die Knoten leicht unregelmäßig — ein maschinell gefertigter Teppich hat dort eine gleichmäßige, oft verklebte Rückseite. Auch die Fransen gehören bei einem echten Knüpfteppich zur Kette und sind nicht aufgenäht.

Wie pflege ich meinen Orientteppich?

Regelmäßiges Absaugen in Florrichtung genügt im Alltag. Flecken werden mit klarem Wasser und einem hellen Tuch von außen nach innen aufgenommen, niemals gerieben. Eine professionelle Handwäsche empfiehlt sich je nach Beanspruchung alle vier bis sechs Jahre; sie erhält Glanz und Elastizität der Fasern.

Welche Arten von Orientteppichen gibt es?

Die Einteilung folgt meist der Herkunftsregion: persische Knüpfungen aus Iran, anatolische aus der Türkei, kaukasische, turkmenische sowie indische und chinesische Arbeiten. Innerhalb dieser Gruppen unterscheiden sich die Provenienzen durch Knotenart, Musterkanon und Materialwahl.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })